DE1237212B - Spaltpolmotor zum Antrieb von Haushaltswaeschezentrifugen - Google Patents

Spaltpolmotor zum Antrieb von Haushaltswaeschezentrifugen

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DE1237212B
DE1237212B DE1958H0033286 DEH0033286A DE1237212B DE 1237212 B DE1237212 B DE 1237212B DE 1958H0033286 DE1958H0033286 DE 1958H0033286 DE H0033286 A DEH0033286 A DE H0033286A DE 1237212 B DE1237212 B DE 1237212B
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Hans Haverkamp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/04Asynchronous induction motors for single phase current
    • H02K17/10Motors with auxiliary phase obtained by split-pole carrying short-circuited windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Spaltpolmotor zum Antrieb von Haushaltswäschezentrifugen Die Erfindung bezieht sich auf einen Spaltpolmotor mit unterdrücktem Drehmomentsattel im unteren Drehzahlbereich zum Antrieb von Wäschezentrifugen.
  • Haushaltswäschezentrifugen, die ja nie unwuchtfrei beladen sind, durchlaufen beim Anlauf einige kritische Drehzahlen, an denen das Drehmoment sehr stark zunimmt. Reihenuntersuchungen an gebräuchlichen Wäschezentrifugen haben ergeben, daß eine kritische Drehzahl mit hohem Drehmoment bei 35 bis 4011/o der Nenndrehzahl liegt.
  • Spaltpolmotoren, die sich durch ihren einfachen Aufbau und ihre Robustheit im Betrieb auszeichnen, sind schon lange bekannt. In den letzten 20 Jahren haben Spaltpolmotoren zunehmend als Kleinstmotoren Anwendung gefunden. Gleichzeitig wurden diese Spaltpolkleinstmotoren Gegenstand verschiedener wissenschaftlich-theoretischer Arbeiten. Danach zeigt sich als Folge der im Luftspaltfeld vorhandener räumlicher Feldoberwellen dritter Ordnung bei Motoren »großer« Leistung von 100 bis 150 W in der Drehmoment-Drehzahl-Kennlinie eine Einsattelung bei etwa 30 bis 40"/o der Nenndrehzahl, während bei »kleinen« bzw. »normalen« Motoren von 2 bis 10 W bzw. 10 bis 20 W die Einsattelung fehlt.
  • Eine derartige Einsattelung beschreibt schon K i in b e r 1 y in seinem Aufsatz »The Field Fluxes of the Shaded-Pole Motor« in AIEE-Transactions 1949, S. 273 bis 277, in welchem er sich mit der allgemeinen Flußverteilung und dem Einfluß des Widerstandes der Spaltpolspule auf die Oberwellenmomente bei einem Spaltmotor befaßt.
  • Ein Hinweis wie die Einsattelung vermeidbar ist, findet sich in der USA.-Patentschrift 2 773 999. Danach ist der Luftspalt unter dem nicht abgeschirmten Polteil laufend zu vergrößern, und zwar etwa ab Polmitte bis Polende. Dadurch soll erreicht werden, daß der Fluß sich in Richtung des abgeschirmten Poles verdichtet, so daß eine Feldverteilung entsteht, bei welcher die dritte Feldoberwelle unterdrückt wird. Die primäre Folge ist, daß die Einsattelung unterdrückt wird; die sekundäre Folge ist, daß man einen Läufer mit geringem Widerstand verwenden kann, was sonst ohne Hängenbleiben des Rotors auf Grund der Oberwellenmomente nicht möglich war, und dadurch ein höheres Kippmoment erreicht. In dieser Patentschrift ist nichts über die Motorgröße ausgesagt. Selbst wenn diese Lehre auf einen Motor von etwa 150 W Leistung übertragen werden könnte, wäre dieser Motor kaum zum Antrieb einer Wäschezentrifuge geeignet. Der Vorteil des erhöhten Kippmomentes könnte sich nicht auswirken, da das Lastmoment der Wäschezentrifuge in diesem Drehzahlbereich sehr klein ist. Die durch die Luftspaltvergrößerung bedingten Nachteile, nämlich der höhere Magnetisierungsstrom, die größeren Kupferverluste, der schlechtere Wirkungsgrad und auch die schwierige Herstellung würden sich ungünstig auswirken.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spaltpolmotor zu schaffen, der zum Antrieb von Wäschezentrifugen geeignet ist, dessen Drehmomentkennlinie der der Wäschezentrifuge möglichst angepaßt ist, der also keine Sattelbildung, jedoch ein möglichst großes Anlaufdrehmoment aufweist, wobei die Höhe des Kippmomentes keine Rolle spielt.
  • Die Erfindung gibt hierfür eine auf einfache Weise verwirklichbare Bemessungsgrundlage an und besteht darin, daß bei diesem Motor das Verhältnis von R Xk = 0,7 bis 1,0 und das Verhältnis von RJ: R, = 3,5 bis 6,0 beträgt, wenn R, der Ohmsche Kaltwiderstand der Primärwicklung, R 2' der auf die Primärwicklung bezogene Ohmsche Kaltwiderstand des Läufers und Xk die Gesamtkurzschluß-Reaktanz in Ohm bedeuten.
  • Lehren, die sich zumeist auf die Erhöhung des Kippmomentes und die Gestaltung des Anlaufmomentes in Abhängigkeit vom Widerstand des Läufers, der Spaltpolspule und der Ständerwicklung sowie von Streublindwiderständen im Rahmen von Berechnungen und Messungen bei mit Spaltpolen verseheneu Kleinstmotoren beziehen, sind an sich bekannt. In diesem Zusammenhang ist durch S. 48 und 49 im »Archiv für Elektrotechnik«, 1957, zwar ein Spaltpolmotor bekannt, bei dem das Verhältnis RJ: Xk innerhalb der in der Erfindung vorgeschlagenen Ürenzen liegt und das Verhältnis R,': R, gleich 3,3 ist. Hierbei handelt es sich jedoch um einen Motor mit einem Anlaufmoment von 0,18 und ein Kippmoment von 0,6 cmkp, bei dem der Einfluß der Oberwellenmomente nicht ins Gewicht fällt und nicht- Grundlage der Bemessung des Motors bildet. Ein Zentrifugenantriebsmotor weist hingegen entsprechende Momente bis zu etwa 8 bzw. 12 emkp auf, bei denen der Einfluß der Oberwellenmomente beachtenswert ist.
  • Die erfindungsgemäßen Verhältniszahlen sind praktisch unabhängig von der Polzahl des- Motors. Das Verhältnis des Kurzschlußstromes Jk zum Leerlaufstrom J, ist dagegen abhängig von der Polzahl. Bei einem vierpoligen Motor wird für dieses Verhältnis in an sich bekannter Weise zweckmäßig eine Zahl zwischen 1,5 und 2 gewählt.
  • Der technische Fortschritt des erfindungsgemäßen Spaltpolmotors gegenüber einem bekannten Motor üblicher Bemessung und vergleichbarer Größe geht deutlich aus der Zeichnung hervor, in welcher die Drehmomentkurven in Abhängigkeit von der Drehzahl aufgezeichnet sind.
  • Die Drehmomentkurve 1 des Motors üblicher Bemessung erreicht bei etwa 600 U/min einen niedrigsten Wert von etwa 3,2 emkp. Im gleichen Drehzahlbereich erreicht das Gegendrehmoment 2 der Wäschezentrifuge einen Höchstwert von etwa 6 cmkp.
  • Ein Motor der üblichen Bauart würde bei etwa 500 U/min hängenbleiben. Beim erfindungsgemäßen Motor ergibt sich, wie die Kurve 3 zeigt, im niedrigen Drehzahlbereich ein nahezu konstantes Drehmoment von etwa 9 cmkp, das mit Sicherheit ausreicht, das Gegendrehmoment der Zentrifuge auch bei ungünstigster Beiadung und bei Unterspannung im Netz zu überwinden. Der Umstand, daß das maximale Drehmoment und das Kippmoment des Motors geringer ist als bei den Motoren der üblichen Bauart, kann in, Kauf genommen werden, da im oberen Drehzahlbereich das Gegendrehmoment der Zentrifuge nur gering ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Spaltpolmotor mit unterdrücktem Drehmomentsattel im unteren Drehzahlbereich zum Antrieb von Wäschezentrifugen, d a d u r c h g e k e nnzeichnet, daß das Verhältnis von R 2 : X't = 0,7 bis 1,0 und das Verhältnis von R 2 :Ri = 3,5 bis 6,0 beträgt, wenn R, der Ohmsche Kaltwiderstand der Primärwicklung, R2' der auf die Primärwicklung bezogene Ohmsche Kaltwiderstand des Läufers und Xk die Gesamtkurzschluß-Reaktanz in Ohm bedeuten. In Betracht gezogene Druckschriften-USA.-Patentschrift Nr. 2 773 999; Electrical Engineering, September 1936, S. 1007, bis 1014; E. u. M., 1944, S. 322; AIEE Transactions, 1949, S. 273 bis 277; E. u. M., 1953, S. 100 bis 104; Archiv für Elektrotechnik, 1957, S. 32 bis 50; ETZ-B, 1957, S. 34, 35. 1.1
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2773999A (en) * 1952-01-16 1956-12-11 Wayne J Morrill Shaded pole motor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2773999A (en) * 1952-01-16 1956-12-11 Wayne J Morrill Shaded pole motor

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