DE1234944B - Verfahren und Vorrichtung zum Regeln des Durchflusses von geschmolzenem Glas oder aehnlichen Materialien durch eine Brueckenwand mit mehreren Durchlaessen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Regeln des Durchflusses von geschmolzenem Glas oder aehnlichen Materialien durch eine Brueckenwand mit mehreren Durchlaessen

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DE1234944B
DE1234944B DEC29408A DEC0029408A DE1234944B DE 1234944 B DE1234944 B DE 1234944B DE C29408 A DEC29408 A DE C29408A DE C0029408 A DEC0029408 A DE C0029408A DE 1234944 B DE1234944 B DE 1234944B
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DEC29408A
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Inventor
George Bailey Boettner
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Corning Glass Works
Original Assignee
Corning Glass Works
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/20Bridges, shoes, throats, or other devices for withholding dirt, foam, or batch

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glass Melting And Manufacturing (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Regeln des Durchflusses von geschmolzenem Glas oder ähnlichen Materialien durch eine Brückenwand mit mehreren Durchlässen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Regeln des Durchflusses von schmelzflüssigem Glas oder ähnlichen Materialien durch eine Vielzahl mehrerer Durchlässe in einer Brückenwand, die das Schmelzabteil vom Arbeitsabteil trennt, und richtet sich auch auf eine Vorrichtung zum Regeln dieses Durchflusses.
  • Brückenwände mit einem Durchlaß sind die übliche Standardausführung in der Glasindustrie. In der Vergangenheit hat man versucht, Brückenwände mit mehreren Durchlässen in Schmelzöfen zu benutzen. Das erwartete Ergebnis einer erhöhten Produktion konnte jedoch bei den bekannten Ausführungen nicht erreicht werden. Der größte Teil der Schmelze neigt nämlich dazu, nur an einer Seite des Ofens durch eine Öffnung auszufließen, während aus der Öffnung auf der gegenüberliegenden Seite nahezu nichts ausfließt, wodurch sich nur ein vernachlässigbarer Gesamtgewinn der Vorrichtung erzielen läßt.
  • Man hat auch schon versucht, Brückenwände mit mehreren Durchlässen derart zu konstruieren, daß die verschiedenen Öffnungen selektiv erhitzt werden, entweder indirekt durch Anwendung einer Flamme auf die Außenoberfläche der Brückenwandöffnung oder direkt durch die Benutzung von Elektroden, die innerhalb der Durchlässe angebracht sind, um so ein Regeln des Durchflusses zu erreichen. Man erhielt zwar brauchbare Ergebnisse, jedoch ist die Durchflußregelung durch eine Mehrzahl von Öffnungen durch selektive Anwendung von Wärme auf die Öff- nungen selbst nicht sehr befriedigend. Wird Wärme auf die Außenoberfläche der Brückenwandung aufgebracht, um Wärmeverluste durch die Öffnung herabzusetzen, so ist die gesamte Wärmemenge, die das Innere der Öffnung erreichen kann, auf Grund der niedrigen Wärmeleitfähigkeit und der Dicke der feuerfesten Brückenwand vernachlässigbar.
  • Eine Elektrodenerwärmung ist nicht nur sehr teuer im Einbau, sondern auch im Betrieb recht kostspielig. Darüber hinaus ist das Erwärmen mittels elektrischen Stroms dann unbefriedigend, wenn ein Strom völlig der Regelung entglitten ist; zum Aufrechterhalten eines einmal eingestellten Durchflusses wird dagegen eine brauchbare Regelung erzielt. Das Elektrodenmaterial, das in den Beheizungseinheiten Verwendung findet, muß für jede Glaszusammensetzung, die erschmolzen werden soll, sorgfältig ausgewählt werden, da gewisse Glaszusammensetzungen verschiedene Elektrodenmaterialien korrosiv an,-reifen und verbrauchen, wodurch sich eine schädliche Folge für das Glas ergibt. Für jede neue Glaszusammensetzung ist es also häufig notwendig, neue Elektroden aus einem mit der neuen Zusammensetzung verträglichen Material einzubauen. Darüber hinaus sind gewisse Glaszusammensetzungen mit nahezu allen bekannten Elektrodenmaterialien völlig unverträglich.
  • Diese Schwierigkeiten sollen erfindungsgemäß nun C C überwunden werden und in einfacher und wirtschaftlicher Art die Einstellung des Flusses geschmolzenen C Glases durch eine Vielzahl unter der Oberfläche an-,geordneter Öffnungen in einer Brückenwand mit mehreren Durchlässen eingestellt werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in Abhängigkeit von der Temperatur der einzelnen durch die Durchlässe hindurchgehenden Glasströme Gasströme auf Bereiche der Schmelzbadoberfläche oberhalb der Durchlässe gerichtet werden, so daß der heißeste und aktivste Glasstrom die größte Kühlung erfährt und so ein gleichmäßiger Durchfluß durch sämtliche Durchlässe erzielt wird.
  • Bevorzugt arbeitet man mit einer Vorrichtung zum Regeln des Durchflusses durch Durchlässe in einer solchen Brückenwand zwischen Schmelzabteil und Arbeitsabteil, die sich auszeichnet durch eine Vielzahl von Leitungen zur Führung von Kühlgasströmen in das Arbeitsabteil, die diese Gase in den Bereich der Durchlässe richten, und durch Regler zum Regeln des Gasdurchsatzes durch die Leitungen und Kühlen im Bereich eines höher als die übrigen Durchlässe erwärmten Durchlasses und somit zum Aufrechterhalten einer gleichmäßigen Strömungsverteilung über die einzelnen Durchlässe.
  • Vorzugsweise überwachen wärmeempfindliche Einrichtungen die Temperatur der Strömung durch die Durchlässe und betätigen die Regler zur Regelung des Durchsatzes durch die einzelnen Durchlässe.
  • Zweckmäßig ist jede Leitung oberhalb des Badspiegels im Arbeitsabteil angeordnet und liefert einen Gasstrom über ausaewählte Bereiche der Oberfläche des schmelzflüssigen Materials im Bereich der Durchlässe.
  • Durch differenziertes Variieren der Temperatur in der Nähe des Austrittsendes von bestimmten Durchlässen ist das Regulieren des Flusses geschmolzenen kieselsäurehaltigen Materials durch eine Vielzahl von Durchlässen durch Veränderung der durch die zwangläufig vorhandenen Konvektionskraft oder Strömungsrichtung bedingten Durchflußmenge, indem dichteres und höher viskoses Material als das, welches durch die Öffnungen fließt, wieder zurück in das heiße Austrittsende bestimmter Durchlässe gerichtet wird.
  • Eine beispielsweise Ausführungsforin der Erfindung soll nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden, in denen F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Glasofen nach der Erfindung zeigt, wobei der Schnitt längs der Mittellinie einer der Öffnungen geführt ist; F i 2 zeigt einen ebenen Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1; F i g. 3 zeigt schematisch einen Schaltplan für eine Meßanzeige im Rahmen der Erfindung.
  • Die F i g. 1 und 2 zeigen einen Schmelzofen oder Glasschmelzbehälter 10 mit einem Schmelzabteil 11 und einem Arbeitsabteil 12. Das Schmelzabteil 11 besitzt eine Einführungsöffnung 13 in der Rückwand zum Einführen des Rohmaterials bzw. des Gemenges. Eine Brückenwand 14 mit mehreren Durchlässen, die sich quer über den Ofen 10 erstreckt, trennt das Schmelzabteil vom Arbeitsabteil 12. Eine Vielzahl unter der Oberfläche angeordneter Durchlässe 15, 16, 17, die in der Brückenwandung 14 angeordnet sind, befinden sich dazwischen und stellen die Verbindung zwischen Schmelz- und Arbeitsabteil her.
  • Das Arbeitsabteil ist mit einer Vielzahl von Vorherdöffnungen bzw. Verbindungsöffnungen versehen, drei solcher Öffnungen 18, 19 und 20 sind gezeigt. Außerdem sind an der Vorderwand des Arbeitsabteils 12, wie dargestellt, übliche Beobachtungsöffnungen 21 und 22 vorgesehen. Eine Mehrzahl von Öffnungen 115, 116, 117 sind durch die Vorderwand des Arbeitsabteils oberhalb der Oberfläche 23' des Glases 23 in einer Linie mit den Eintrittsöffnungen 15, 16 und 17 angebracht. Diese Düsen 25, 26 und 27 reichen bis in die Öffnungen 115, 116, 117. Die Düsen 25, 26 und 27 sind jeweils über Ventile 215, 216 und 217 mit einer Sammelleitung 24 mit einem Cleeigneten Gebläse bzw. einer Pumpe 28 verbunden.
  • Beim Benutzen von Vielfachöffnungsbrückenwänden wurde gefunden, daß die mittlere Öffnung unbeschadet vom Zug im Behälter ihren Teilwert des Gesamtdurchflusses durch die Gesamtbrückenwand beibehält. Das ist darauf zurückzuführen, daß das Glas, das durch die Mittelöffnung fließt, eine mittlere Temperatur besitzt, die zwischen den Temperaturen auf den gegenüberliegenden Seiten des Behälters liegt. Die äußeren Öffnungen an den gegenüberliegenden Seiten des Tanks haben die Neigung, aus dem Gleichgewicht zu geraten, wenn durch die Öffnung oder die Öffnungen auf der einen Seite des Behälters ein größerer Anteil des Gesamtstromes hindurchfließt als durch die Öffnung oder die Öffnungen an der gegenüberliegenden Seite des Behälters. Wenn die äußeren Öffnungen aus dem Gleichgewicht geraten, wird die Öffnung, durch die infolge der erhöhten Strömung die größere Menge fließt, heißer, wodurch sich die Viskosität weiter erniedrigt und ein noch größerer Glasstrom hindurchfließt, so daß das System noch weiter aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Auf der anderen Seite kühlt sich die Öffnung auf der gegenüberliegenden Seite des Behälters, durch welche die geringere Menge fließt, ab, und demgemäß wird das Glas in diesem Abschnitt zähflüssiger. Die Gefahr, daß der Durchfluß noch weiter abfällt, wird hierdurch vergrößert.
  • Es wurden verschiedene Verfahren angewendet, uni die relativen Glasmengen, die durch jede der äußeren Öffnungen fließen, zu bestimmen.
  • Da das Glas in der Schmelzzone heißer als in der Arbeitszone ist, bilden sich, wenn das Glas durch die Öffnungen fließt, in der Arbeitszone in der Nähe des Austrittsendes der Öffnungen Bereiche, in denen das Glas heißer ist als im Durchschnitt. Durch Anbringen eines Paares von Strahlungspyrometern 30 und 32 durch geeignete Öffnungen in den Wänden des Arbeitsabteils in der Weise, daß sie gegen die Bereiche 31 bzw. 33 gerichtet sind, die in der Nähe des Ausgangsendes der Durchgänge 15 und 17 liegen, können die relativen Temperaturen der Oberflächen der Bereiche 31 und 33 abgelesen werden, um so eine praktische Messung der Relativströme durch die öffnungen 15 und 17 zu erhalten.
  • In einer ähnlichen Weise und alternativ können Thermoelemente, die bei 35, 36 und 37 so angeordnet werden, daß sie in den Öffnungen 15, 16 und 17 in ihrem oberen Teil nahe dem Ausgang oder dem Ende der Arbeitszone liegen. Beim steigenden Durchfluß durch eine Öffnung an einer Seite des Ofens zeigt das Thermoelement, das in einer solchen Öffnung angeordnet ist, einen größeren Ausschlag als das Therinoelement, das in einer gegenüberliegenden öffnung liegt, in der der Fluß abfällt, wodurch das Hinausgleiten aus dem Gleichgewichtszustand angezeigt wird.
  • Wenn alle Öffnungen einen entsprechenden Verhältniswert des Gesamtflusses durch die Brückenwand während des Betriebes besitzen, zeigen die Fühl- oder Anzeigeorgane, wie die Strahlungspyrometer 30, 32 oder Thermoelemente 35, 37, einen Gleichgewichtszustand an, und es ist keine zusätzliche Kontrolle erforderlich. Sobald der Strom durch die äußeren Öff- nungen 15 und 17 das Gleichgewicht verläßt, wird das durch die Anzeigegeräte angezeigt. Das entsprechende Ventil 215 oder 217 wird entsprechend eingestellt, um ein Kühlmittel beispielsweise in Form eines Gasstromes aufzublasen, das durch geeignete Düsen durch die zugehörigen Öffnungen 115 oder 117 einen bestimmten Teil der Arbeitszone in derNachbarschaft der Öffnung des schneller fließenden Stromes abkühlt.
  • Wenn die Öffnungen 15 z. B. einen größeren Durchfluß als die Öffnung 17 besitzt, wird das Ventil 215 verstellt, um eine Kühlung in Form eines Luftstromes durch die Düse 25 und die Öffnung 115 und über die Oberfläche 23' des Glases zu bewirken, das sich in der Läuterungszene in der Nähe der Durchführung 15 befindet. Die Oberfläche des geschmolzenen Glases, welches sich in der Arbeitszone befindet, wird innerhalb der Nachbarschaft der Öffnung 15 gekühlt, und seine Dichte nimmt hierdurch zu. Infolge ihrer größeren Dichte sinken diese Glasmassen nach unten und strömen zurück. Hierdurch wird die Bewegung des vorhandenen Konvektionsflusses oder Strömungsbildes, welche durch die Temperaturunterschiede zwischen der Schmelz- und Arbeitszone hervorgerufen wird, verstärkt, wie das durch die Pfeile a in F i g. 1 verdeutlicht ist. Dieses gekühlte Glas ist demzufolge dickflüssiger als das durch die Öffnung von der Schmelzzone 11 abfließende heiße geschmolzene Glas, das mit dem Pfeil b bezeichnet ist. Da also dieses kältere Glas wieder zurück auf das Austrittsende der Öffnung 15 zu fließt, kühlt es das Glas, das durch die Öffnungen zu der Arbeitszone fließt, ab und verzögert dadurch dessen Durchtritt.
  • Besitzt die mittlere Öffnung ständig ihren Anteilswert des Gesamtdurchtlusses, so ist ein Regelventil und eine Düse für diesen Durchtritt zum Regeln des Flusses nicht erforderlich. Trotzdem ist es vorteilhaft, auch hier bei hohen Durchflußmengen die Temperatur in der Arbeitszone zu kontrollieren. Das Zuleitungsrohr 24 kann mit einer geeicneten Quelle eines unter Druck stehenden Gases verbunden werden. Sollte eine Erhitzung der Zone erforderlich sein, wird hierzu eine brennbare Mischung verwendet. Je nach der Zusammensetzung des zu schmelzenden Glases kann mit Hilfe des Anschlusses 24 mit einem oxydierenden, einem reduzierenden oder einem inerten Gas gearbeitet werden. In den meisten Fällen genügt hierzu die umgebende Luft, und das Zuleitungsrohr 24 kann mit einem Gebläse oder einer Pumpe 28 verbunden werden, die die Luft ansaugt und zu den verschiedenen Düsen schickt.
  • Die Düsen 25, 26 und 27 sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich, so angeordnet, daß das Kühlmittel über die Oberfläche eines bestimmten Teiles des geschmolzenen Glases, das sich im Läuterungsteil befindet, auf einige der Öffnungen gerichtet wird. Ob- gleich diese Düsen in der axialen Richtung der öffnungen senkrecht nach oben versetzt angeordnet sind, können sie jedoch auch seitlich versetzt angeordnet sein, etwa innerhalb der Sichtöffnungen 21 und 22, um so einen Strom des Kühlmittels über die Oberfläche des Glases in der Nähe der öffnun-en 15 und 17 zu richten. Wahlweise können sie auch durch die Seitenwände des Arbeitsabteils führen und auf die verschiedenen Öffnungen gerichtet sein, wie dies bei 39 und 40 gezeigt ist. Es wurde festgestellt, daß bei Anwendung einer Kühlluftmenge von 0,275 bis 1,35 M2/Min mit Zimmertemperatur eine aus dem Gleichgewicht gekommene Öffnung innerhalb von 10 Minuten wieder in das Gleichgewicht gebracht werden kann.
  • Die Regelventile 215 und 217 können von Hand eingestellt werden. Dies erfolgt auf Grund der das gestörte Gleichgewicht anzeigenden Geräte, wie z. B. des Strahlungspyrometers 30, 32 oder der Thermoelemente 35, 37. Ebenso können die Ventile 215 und 217 automatisch verstellt werden durch Impulse, die von den Anzeigegeräten gegeben werden.
  • F i g. 3 ist eine schematische Wiedergabe eines automatischen Regelsystems. Ein Paar Fühler oder Anzeiger 30', 32', die zu Strahlungspyrometern oder Thermoelementen aehören, werden, wie sie in F i g. 2 gezeigt sind, durch Kabel 41, 42 mit einem geeigneten Anzeigegerät 43, dessen Nullpunkt in der Mitte liegt, in einer solchen Weise verbunden, daß deutlich die Differenzen in der Temperatur zwischen den äußeren Öffnungen gemessen werden. Ein Paar elektrisch verstellbarer Regelventile 215' und 217' werden mit dem Ausgang des Anzeigegerätes 43 mit Hilfe der Kabel 44 und 45 verbunden.
  • Wenn zum Beispiel das Fühlorgan 30' zum Messen der Temperatur in der Öffnung 15 und das Fühlorgan 32' zum Messen der Temperatur in der Öffnung 17 eingestellt ist, wird der Zeiger des Gerätes 43 nach links bewegt, wenn der Strom durch die außenliegenden Öffnungen aus dem Gleichgewicht gerät und infolgedessen ein größerer Glasstrom durch die öffnung 15 fließt. Während dieser Zeit zeigt das Fühlorgan 30' die Temperaturerhöhung in der Öffnung 15 an, die durch eine derartige Erhöhung des Durchflusses hervorgerufen wird. Außerdem wird das Ventil 215' automatisch vom Anzeigegerät aus über einen nicht dargestellten Verstärker, der einen Teil des Anzeigegerätes 43 bildet, geöffnet. Durch diese Steuerung tritt ein Strom des Kühlmediums durch die öffnung 115, um so einen Teil der Arbeitszone in der Nachbarschaft der Öffnung 15 abzukühlen, so daß der Durchfluß durch die Öffnung 15 verringert und so das Verhältnis des Durchtlusses durch die verschiedenen Öffnungen geregelt wird.
  • Wenn die Öffnung 17 heißer wird und eine größere Menge Glas hindurchströmt als durch die Öffnung 15, wird der Zeiger auf die rechte Seite des Anzeige-"erätes a wandern und das Ventil 217' öffnen, so daß die Läuterungszone in der Nachbarschaft der Öffnung C 17 gekühlt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Regeln des Durchflusses von schmelzflüssigem Glas oder ähnlichen Materialien durch eine Anzahl mehrerer Durchlässe in einer Brückenwand, die das Schmelzabteil von dem Arbeitsabteil trennt, dadurch gekennz e i c h n e t, daß in Abhängigkeit von der Temperatur der einzelnen durch die Durchlässe hindurchaehenden Glasströme Gasströme auf Bereiche der Schmelzbadoberfläche oberhalb der Durchlässe gerichtet werden, so daß der heißeste und aktivste Glasstrom die größte Kühlung erfährt und so ein gleichmäßiger Durchfluß durch sämtliche Durchlässe erzielt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Leitungen (25 bis 27) zur Führung von Kühlgasen in das Arbeitsabteil (12), die diese Gase in den Bereich der Durchlässe (15, 16, 17) richten und durch Regler (215 bis 217) zum Regeln des Gasdurchsatzes durch die Leitungen (25 bis 27) und Kühlen im Bereich eines höher als die übrigen Durchlässe erwärmten Durchlasses und somit zum Aufrechterhalten einer gleichmäßigen Strömungsverteilung über die einzelnen Durchlässe. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wärmeempfindliche Einrichtungen (35 bis 37) die Temperatur der Strömung durch die Durchlässe (15 bis 17) überwachen und die Regler (215 bis 217) zur Regelung des Durchsatzes durch die einzelnen Durchlässe betätigen. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Leitung (25 bis 27) oberhalb des Badspiegels in der Arbeitszone (12) angeordnet ist und einen Gasstrom über ausgewählte Bereiche der Oberfläche des schmelzflüssigen Materials im Bereich der Durchlässe (15 bis 17) liefert. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1215 348.
DEC29408A 1962-03-19 1963-03-18 Verfahren und Vorrichtung zum Regeln des Durchflusses von geschmolzenem Glas oder aehnlichen Materialien durch eine Brueckenwand mit mehreren Durchlaessen Pending DE1234944B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1215348A (fr) * 1958-11-19 1960-04-15 Stratabar Process Company Procédé et appareil pour la fabrication de silicates fondus

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1215348A (fr) * 1958-11-19 1960-04-15 Stratabar Process Company Procédé et appareil pour la fabrication de silicates fondus

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