DE1234915B - Kolbenmaschine, insbesondere Motorkompressor fuer hermetisch gekapselte Kleinkaeltemaschinen - Google Patents

Kolbenmaschine, insbesondere Motorkompressor fuer hermetisch gekapselte Kleinkaeltemaschinen

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Publication number
DE1234915B
DE1234915B DED35908A DED0035908A DE1234915B DE 1234915 B DE1234915 B DE 1234915B DE D35908 A DED35908 A DE D35908A DE D0035908 A DED0035908 A DE D0035908A DE 1234915 B DE1234915 B DE 1234915B
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DE
Germany
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bearing
piston
shortened
main
crankshaft
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Pending
Application number
DED35908A
Other languages
English (en)
Inventor
Arne Fromm Enemark
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Danfoss AS
Original Assignee
Danfoss AS
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Publication date
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Publication of DE1234915B publication Critical patent/DE1234915B/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0094Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 crankshaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Kolbenmaschine, insbesondere Motorkompressor für hermetisch gekapselte Kleinkältemaschinen Die Patentanmeldung D 35144 I c/27 b betrifft eine Kolbenmaschine, insbesondere einen Motorkompressor für hermetisch gekapselte Kleinkältemaschinen, mit einer einstückigen, zu beiden Seiten der Kurbel gelagerten Kurbelwelle, die von außen durch das ungeteilte erste Hauptlager eingeführt wird, deren Kennzeichen es ist, daß die Kurbelwelle zwischen dem Kurbelzapfen und den zentrischen Lagerzapfen exzentrisch zu letzterem angeordnete Zwischenabschnitte aufweist, die in Axialrichtung mindestens so lang sind wie das erste Hauptlager und deren Querschnittsfläche innerhalb der Projektion des Kurbelzapfenquerschnitts auf dem Querschnitt der Lagerzapfen liegt, wobei die Kurbelwellen-Querschnittsfläche an keiner Stelle den Bohrungsquerschnitt des ersten Hauptlagers überschreitet.
  • Zweck vorliegender Erfindung ist es, die axiale Länge der Zwischenabschnitte zu verkürzen, um auf diese Weise die axiale Gesamtlänge der Konstruktion zu verringern.
  • Die Erfindung besteht darin, daß wenigstens eine der Lagerflächen einseitig, nämlich bei den Hauptlagern auf der dem Kolben zugewandten Seite und beim beweglichen Lager auf der dem Kolben abgewandten Seite, in ihrer axialen Länge verkürzt ist und daß mindestens ein Zwischenabschnitt eine Länge besitzt, die größer ist als diejenige der verkürzten Lagerfläche, aber kleiner als diejenige der unverkürzten Lagerfläche.
  • Insbesondere soll der dem Kolben zugewandte Teil der Lagerfläche des ersten Hauptlagers durch eine Aussparung verkürzt sein, die zusammen mit der Bohrung des ersten Hauptlagers mindestens der Hüllkurve der Projektion der Kurbelwelle entspricht. Auf diese Weise läßt sich, wie später noch genauer erläutert wird, der dem ersten Hauptlager benachbarte Zwischenabschnitt der Kurbelwelle verkürzen.
  • Des weiteren kann man das bewegliche Lager auf dem dem Kolben abgewandten Teil der Lagerfläche mindestens über 180° auf der gleichen Seite verkürzen wie das erste Hauptlager. Auf diese Weise läßt sich auch der dem zweiten Hauptlager benachbarte Zwischenabschnitt der Kurbelwelle verkürzen.
  • Oftmals empfiehlt es sich, das bewegliche Lager auf beiden Seiten, und zwar möglichst gleichmäßig zu verkürzen, damit eine unsymmetrische Belastung dieses beweglichen Lagers vermieden wird.
  • Das erfindungsgemäße Vorgehen bringt nicht nur Vorteile hinsichtlich einer Gesamtverkürzung der axialen Länge. Infolge der verkürzten Zwischenabschnitte werden auch die Biegebeanspruchungen kleiner. Dies wiederum ermöglicht es, den Querschnitt der Zwischenabschnitte noch weiter herabzusetzen. Unter Ausnutzung dieser Tatsache und bei Verwendung des gleichen Durchmessers von zentrischen Lagerzapfen und Kurbelzapfen erhält man den größtmöglichen Hub. Außerdem kann durch die Verkürzung die Eigenfrequenz der Kurbelwelle auf einen nicht störenden Wert angehoben werden.
  • Die Erfindung basiert auf der bekannten Tatsache, daß bei einfach wirkenden Kolbenmaschinen die Druckverteilung derart ist, daß die dem Kolben zugewandten Lagerflächen eine andere Druckbelastung erfahren als die dem Kolben abgewandten Lagerflächen. Man kann daher, wie ebenfalls bekannt, ungefährdet auf den dem geringeren Lagerdruck ausgesetzten Lagerflächen eine Verkürzung vornehmen, ohne daß hierdurch die Betriebsfähigkeit der Anordnung gestört wird.
  • Weitere Merkmale vorliegender Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit der Zeichnung. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch Lager und Kurbelwelle nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, F i g. 2 Lager und Kurbelwelle nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung, F i g. 3 einen Querschnitt längs der Linie IH-III in F i g. 2, F i g. 4 einen Querschnitt längs der Linie IV-IV der F i g. 2 und F i g. 5 in schematischen Darstellungen a bis f das Einführen der Kurbelwelle in die beiden festen und das bewegliche Lager der Ausführungsform nach Fig.2.
  • In nachstehender Beschreibung werden für entsprechende Elemente die gleichen Bezugszeichen wie in der Patentanmeldung D 35144 I c-/27 b verwendet. Es wird angenommen, daß die Ausführungsbeispiele der F i g. 1 und 2 in Verbindung mit dem in der Hauptpatentanmeldung veranschaulichten gekapselten Motorverdichter benutzt werden.
  • In F i g. 1 weist der zusammenhängende Bauteil 3 das erste Hauptlager6, das zweite Hauptlager? sowie den nicht veranschaulichten Verdichterzylinder auf. Die Motorkurbelwelle 8 besitzt die beiden zentrischen Lagerzapfen 15 und 16 sowie den Kurbelzapfen 13 zum Antrieb der Kolbenpleuelstange 14 oder eines entsprechenden Gleitsteingelenks. Der Kurbelzapfen 13 ist mit den zentrischen Zapfen 15, 16 über die Zwischenabschnitte 17 bzw. 18 verbunden.
  • Das erste Hauptlager 6 ist auf dem dem Kolben zugewandten Teil der Lagerfläche, und zwar auf der dem zweiten Hauptlager 7 zugewandten Seite, also der Innenseite, durch eine Aussparung 21 verkürzt. Lagerbohrung 6 und Aussparung 21 haben zusammen einen Umriß, der mindestens der Hüllkurve der Projektion der Kurbelwelle entspricht. Das Lager trägt in diesem Bereich nur noch über die verkürzte Fläche 22. Infolge dieser Aussparung 21 kann der Zwischenabschnitt 17 verkürzt werden.
  • In F i g. 2 ist der Aufbau recht ähnlich. Nur ist hier zusätzlich auch bei dem beweglichen Kurbellager 14 auf dem dem Kolben abgewandten Teil der Lagerfläche über l80° auf der dem zweiten Hauptlager 7 zugewandten Seite, also an der Stelle 23, Material entfernt, so daß auf dieser Seite lediglich die LaQerfläche24 verbleibt. Die Folge davon ist, daß nicht nur der Zwischenabschnitt 117, der dem ersten Hauptlager 6 benachbart ist, sondern auch der Zwischenabschnitt 118, der dem zweiten Hauptlager 7 benachbart ist, verkürzt werden kann. Infolge dieser Verkürzung kann bei sonst gleichbleibender Belastung auch der Querschnitt der Zwischenabschnitte 117. 118 in F i g. 2 gegenüber dem Querschnitt der Zwischenabschnitte 17, 18 in F i g. 1 vermindert werden. Dies wiederum ermöglicht es, die Exzentrizität des Kurbelzapfens 13 noch mehr zu vergrößern, also den dem Kolben mitzuteilenden Hub zu erhöhen. Der größte Hub ergibt sich unter diesen Umständen, wenn die beiden zentrischen Zapfen 15, 16 und der Kurbelzapfen 13 den gleichen Durchmesser besitzen.
  • Aus F i g. 3 ist die Form der Aussparung 21 zu ersehen. Der von der Bohrung 6 und der Aussparung 21 begrenzte Umriß besteht aus zwei im Abstand voneinander angeordneten Halbkreisen 25, 26, die durch zwei Geraden 27,28 miteinander verbunden sind. Diese Begrenzungskurve 25 bis 28 entspricht der Hüllkurve der Projektion der Kurbelwelle. Selbstverständlich kann die Aussparung 21 auch über die durch die Hüllkurve gegebene Begrenzung hinausreichen.
  • Aus F i g. 4 ergibt sich, daß das Kurbelzapfenlager der Pleuelstange 14 an der Stelle 23 eine Aussparung über l80° besitzt.
  • Das Einführen der Kurbelwelle nach F i g. 2 wird nunmehr an Hand der schematischen Darstellun-gen a bis f der F i g. 5 erläutert. Zunächst wird die Kurbelwelle 8 mit dem Lagerzapfen 16 in das erste Hauptlager 6 eingeführt (a). Alsdann wird die Kurbelwelle in dieser Stellung um ein Stück nach links geschoben, bis der Kurbelzapfen 13 an dem ersten Hauptlager 6 anschlägt. Die Länge des Zwischenabschnitts 118 und der gekürzten Lagerfläche 22 müssen hierbei so gewählt sein, daß die Kurbelwelle 8 in dieser Stellung (b) abgesenkt werden kann, wobei der Lagerzapfen 16 in die Aussparung 21 gelangt. Hierauf kann die Kurbelwelle ohne weiteres nach links geschoben werden, wobei der Lagerzapfen 16 in das bewegliche Lager 14 eingeführt wird. Der Kurbelzapfen 13 ruht dabei im ersten Hauptlager 6 (c). Nunmehr wird die Kurbelwelle im Lager 6 um 180° gedreht (d). Der Lagerzapfen 16 hebt hierbei das bewegliche Lager 14 an. Nunmehr kann wiederum die Kurbelwelle nach links verschoben werden, bis der Lagerzapfen 15 am ersten Hauptlager 6 anschlägt. Wiederum sollten Zwischenabschnitt 117 und verkürzte Lagerfläche 22 so bemessen sein, daß in dieser Stellung der Kurbelzapfen 13 in die Aussparung21 abgesenkt werden kann (e). Die günstigste Bemessung ergibt sich, wenn in diesem Augenblick auch der Lagerzapfen 16 gerade an der Wand des Hauptlagers 7 anliegt. Infolge des Absenkens der Kurbelwelle steht nunmehr der Zapfen 16 genau vor der Bohrung des Lagers 7. Des weiteren sollte die verkürzte Lagerfläche 24 des beweglichen Lagers 14 mit dem Zwischenabschnitt 118 so abgestimmt sein, daß beim übergang von der Stellung d in die Stellung e das bewegliche Lager auf den Zwischenabschnitt 118 herabfallen kann. Schließlich wird die Kurbelwelle nochmals ein Stück nach links geschoben, bis der Lagerzapfen 16 im Hauptlager 7, der Kurbelzapfen 13 im beweglichen Lager 14 und der Lagerzapfen 15 im Hauptlager 6 angeordnet ist (f).
  • Da die Druckverhältnisse bei einfach wirkenden Kolbenmaschinen so beschaffen sind, daß die höheren Drücke von der unteren Lagerfläche des beweglichen Lagers 14 auf die Kurbelwelle und von der Kurbelwelle auf die oberen Lagerflächen der Hauptlager 6 und 7 abgeleitet werden, können die jeweils gegenüberliegenden Lagerflächen (24 beim beweglichen Lager und 22 beim ersten Hauptlager) ohne weiteres so weit verkürzt werden, wie es den in dieser Richtung wirkenden Kräften unter Berücksichtigung aller übrigen Belastungen entspricht.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Kolbenmaschine, insbesondere Motorkompressor für hermetisch gekapselte Kleinkältemaschinen, mit einem Kolben und mit einer einstückigen, zu beiden Seiten der Kurbel gelagerten Kurbelwelle, die von außen durch das ungeteilte erste Hauptlager eingeführt wird und zwischen dem Kurbelzapfen und den zentrischen Lagerzapfen Zwischenabschnitte aufweist, nach Patentanmeldung D 35144 I c / 27b, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Lagerflächen einseitig, nämlich bei den Hauptlagern, auf der dem Kolben zugewandten Seite und beim beweglichen Lager auf der dem Kolben abgewandten Seite, in ihrer axialen Länge verkürzt ist und daß mindestens ein Zwischenabschnitt eine Länge besitzt, die größer ist als diejenige der verkürzten Lagerfläche, aber kleiner als diejenige der unverkürzten Lagerfläche. 2. Kolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Kolben zugewandte Teil der Lagerfläche des ersten Hauptlagers durch eine Aussparung verkürzt ist, die zusammen mit der Bohrung des ersten Hauptlagers mindestens der Hüllkurve der Projektion der Kurbelwelle entspricht. 3. Kolbenmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Lager auf dem dem Kolben abgewandten Teil der Lagerfläche mindestens über 180° auf der gleichen Seite verkürzt ist wie das erste Hauptlager. 4. Kolbenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Lager auf beiden Seiten verkürzt ist. 5. Kolbenmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrischen Lagerzapfen und der Kurbelzapfen gleichen Durchmesser besitzen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung G 8839Ia/46c1, (bekanntgemacht am 30. 9. 1954); Motortechnische Zeitschrift, 12 (195l), 4, S. 110, Bild 4.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4373876A (en) * 1980-03-21 1983-02-15 Musashi Seimitsu Kogyo Kabushiki Kaisha Double-acting piston compressor
DE3207325A1 (de) * 1982-03-01 1983-09-22 Richard Totzke GmbH & Co., 2350 Neumünster Mehrzylinder-maschine, insbesondere brennkraftmaschine

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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DE3207325A1 (de) * 1982-03-01 1983-09-22 Richard Totzke GmbH & Co., 2350 Neumünster Mehrzylinder-maschine, insbesondere brennkraftmaschine

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