DE1230246B - Dichtkopf zum einseitigen Verschliessen und Halten von abzudrueckenden Hohlkoerpern - Google Patents

Dichtkopf zum einseitigen Verschliessen und Halten von abzudrueckenden Hohlkoerpern

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DE1230246B
DE1230246B DEK46004A DEK0046004A DE1230246B DE 1230246 B DE1230246 B DE 1230246B DE K46004 A DEK46004 A DE K46004A DE K0046004 A DEK0046004 A DE K0046004A DE 1230246 B DE1230246 B DE 1230246B
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DE
Germany
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ring body
holding
sealing
pressed
sealing head
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DEK46004A
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English (en)
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Erwin Kost
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Friedrich Kocks GmbH and Co
Original Assignee
Friedrich Kocks GmbH and Co
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Publication date
Application filed by Friedrich Kocks GmbH and Co filed Critical Friedrich Kocks GmbH and Co
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Publication of DE1230246B publication Critical patent/DE1230246B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/46Sealings with packing ring expanded or pressed into place by fluid pressure, e.g. inflatable packings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Dichtkopf zum einseitigen Verschließen und Halten von abzudrückenden Hohlkörpern Die Erfindung bezieht sich auf Dichtköpfe zum einseitigen Verschließen und Halten von abzudrükkenden Hohlkörpern, insbesondere von Rohren, mit einem aus zwei axial dicht miteinander verschraubten Teilen bestehenden Gehäuse, in das von einer Seite her ein offenes Ende des Hohlkörpers und von der anderen Seite her das Druckmittel einführbar ist, und in dem ein radial gegen den Umfang des eingeführten Hohlkörperendes anstellbarer, mit beiden Stirnflächen dicht an den Stirnflächen einer ihn aufnehmenden Ausnehmung des Gehäuses anliegender elastischer Ringkörper abdichtend andrückbar ist.
  • Bei Dichtköpfen dieser Art wird über den radial gegen den zu prüfenden Hohlkörper angedrückten elastischen Ringkörper zwar auch eine gewisse Haltekraft übertragen, die durch den Druck des in den Hohlkörper eingeführten Abdrückmittels verurs achten axialen Verschiebungen des Hohlkörpers entgegenwirkt. Diese Haltekraft reicht jedoch bei weitem nicht aus, um einen gegen axiale Verschiebung nicht abgestützten Hohlkörper auch bei größerem Abpreßdruck fest im Dichtkopf zu halten, weil ein Ringkörper, der die zum dichten Abschluß der Rohrwand gegen den Dichtkopf notwendige Elastizität besitzt, nicht formbeständig genug ist, um die in solchen Fällen notwendige Haltekraft zu übertragen. Er gibt diesen Kräften, die bestrebt sind, den Hohlkörper quer zum Anpreßdruck, der auf den elastischen Ringkörper wirkt, zu verschieben, vielmehr nach, so daß dieser Ringkörper bereits im Bereich elastischer Verformungen seine Dichtwirkung verlieren, beim Übergang der elastischen Verformung in eine plastische Verformung sogar unbrauchbar werden kann. Es ist deshalb üblich, Dichtköpfen, die den Prüfkörper auch gegenüber axialem Zug festhalten sollen, besondere Haltemittel zuzuordnen, die aus radial gegen den Außenumfang des Prüfkörpers andrückbaren, entweder in die Außenwand des Prüfkörpers eindringenden oder mit Reibkörpern belegten Klemmbacken bestehen. Die Zuordnung solcher besonderen Haltemittel zu den ohnehin erforderlichen Dichtungen macht die bekannten Dichtköpfe kompliziert im Aufbau und auch in der Bedienung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dichtkopf der eingangs genannten Art so auszubilden, daß der als Dichtmittel dienende Ringkörper zugleich als Haltemittel zum Festhalten des Rohres im Dichtkopf auch gegenüber starkem axialem Zug wirkt. Sie erreicht das bei einem Dichtkopf der eingangs genannten Art dadurch, daß der Ringkörper aus einem Spannteil aus einem Werkstoff höheren und einem Dichtteil aus einem Werkstoff geringeren Reibwerts besteht, die in Achsrichtung nebeneinanderliegen. Als Haltemittel können dabei im Spannteil des Ringkörpers auf dessen Innenfläche verteilt reibungserhöhende Einlagen eingelassen sein, die z. B. aus streifenförmigen reibungserhöhenden Einlagen bestehen und sich in Längsrichtung des Spannteils des Ringkörpers erstrecken. Diese reibungserhöhenden Einlagen bestehen vorteilhaft aus Metall oder aus Bremswerkstoff.
  • Ein im Sinne der Erfindung ausgebildeter Ringkörper kann durch Verändern der Länge des Spannteils oder bei gegebener Spannteillänge durch Andern seines Werkstoffs in einfacher Weise so ausgelegt werden, daß nur eine bestimmte Längskraft, z. B. die vom Prüfdruck herrührende Axialkraft, aufgenommen wird, während die von der Radialspannung und der durch diese hervorgerufenen Längsverkürzung herrührenden Kräfte durch Rutschen des Werkstücks in der Einspannung ausgeglichen werden können.
  • In der Zeichnung ist ein Dichtkopf nach der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Dichtkopf und F i g. 2 einen Längsschnitt durch den in den Dichtkopf eingebauten elastischen Ringkörper; Fig. 3 stellt einen Querschnitt durch den Ringkörper nach F i g. 2 dar.
  • Der zum gleichzeitigen Abdichten und Festhalten bestimmte zylindrische Ringkörper 4 ist in eine Aussparung der Überwurfmutter 1 des Dichtkopfes 1, 2 eingebaut. Zur Verbesserung der Dichtwirkung kann der Ringköper 4 an den Stirnseiten 4 d, 4 g nach innen leicht konisch ausgebildet sein. Der kurze Teil4a des Ringkörpers dient zum Abdichten und der lange Teil 4 b zum Festhalten des Werkstücks.
  • Der Ringkörper 4 besteht im wesentlichen aus elastischem Werkstoff, in den im Spannbereich 4 b streifenförmige Teile 4e aus einem Werkstoff mit höherem Reibungsbeiwert oder mit die Haftfähigkeit erhöhenden, z. B. aufgerauhten Oberflächen 4e gleichmäßig über den Umfang verteilt eingelagert sind. Der Dichtteil 4 a und der Spannteil 4 b liegen in Achsrichtung nebeneinander. Die im gezeichneten Beispiel als streifenförmige Einlagen 4e ausgebildeten Haltemittel können z. B. aus Metall oder üblichem Bremswerkstoff bestehen. Sie schließen vorteilhaft auf der der Dichtseite abgewandten Seite 4 g mit dem freien Ende des in der Ausnehmung der Überwurfmutter 1 angeordneten Ringkörpers 4 ab.
  • Bei dieser Ausgestaltung des Ringkörpers wird die Längskraft, vor allem bei metallischen Einlagen, unmittelbar auf das Dichtkopfgehäuse übertragen, so daß ein Ausreißen aus dem elastischen Körper ausgeschlossen ist.
  • Zur Verbesserung der Abdichtung in Achsrichtung gegenüber den Stirnflächen der Gehäuseteile 1 und 2 ist der Ringkörper 4 auf seinem äußeren Umfang um das Stück 4c so ausgespart, daß die beiden Enden des Ringkörpers 4 als Dichtlippen wirkende Flansche 4f bilden.
  • Bei Beginn der Prüfung des Rohres 8 fließt aus dem Raum 6 Druckmittel durch die Bohrungen 5 und die ringförmige Erweiterung 5 a in den durch die Aussparung 4c gebildeten Druckraum 7. Dadurch wird mit zunehmendem Preßdruck der Ringkörper 4 über seine ganze Länge proportional dem Preßdruck radial an das Rohr 8 gedrückt, wobei sein Teil4a die Abdichtung und der Teil 4 b die Einspannung des Prüfkörpers übernimmt. Die Dichffiäche 4 a des Ringkörpers 4 weist im wesentlichen die bei gebräuchlichen Radial-Manschetten übliche Länge auf. Die Länge der Spannfläche richtet sich nach dem Reibungsbeiwert des verwendeten Werkstoffs, der Ausbildung der Spannfläche im einzelnen und der Spannkraft.
  • Patentansprüche: 1. Dichtkopf zum einseitigen Verschließen und Halten von abzudrückenden Hohlkörpern, insbesondere Rohren, mit einem aus zwei axial dicht miteinander verschraubten Teilen bestehenden Gehäuse, in das von einer Seite her ein offenes Ende des Hohlkörpers und von der anderen Seite her das Druckmittel einführbar ist, und in dem ein radial gegen den Umfang des eingeführten Hohlkörperendes anstellbarer, mit beiden Stirnflächen dicht an den Stirnflächen einer ihn aufnehmenden Ausnehmung des Gehäuses anliegender elastischer Ringkörper abdichtend andrückbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper (4) aus einem Spannteil (4 b) aus Werkstoff höheren und einem Dichtteil (4 a) aus einem Werkstoff geringeren Reibwerts besteht, die in Achsrichtung nebeneinander liegen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Spannteil (4 b) des Ringkörpers (4), auf der Innenfläche verteilt, reibungserhöhende Einlagen (4 e) eingelassen sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß streifenförmige, reibungserhöhende Einlagen (4 e) in Längsrichtung des Spannteils (4 b) des Ringkörpers (4) angeordnet sind.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verteilt angeordneten Einlagen (4 e) aus Metall oder Bremswerkstoff bestehen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 809857, 829509; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 716 118; USA.-Patentschriften Nr. 2445 876, 2655 182.
DEK46004A 1962-02-27 1962-02-27 Dichtkopf zum einseitigen Verschliessen und Halten von abzudrueckenden Hohlkoerpern Pending DE1230246B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202005000624U1 (de) * 2005-01-15 2005-04-21 Schmidleitner Gmbh Kupplungseinrichtung zum Anschließen eines Rohres

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2445876A (en) * 1945-03-31 1948-07-27 Baldwin Locomotive Works Apparatus for testing tubes by fluid pressure
DE809857C (de) * 1949-10-25 1951-08-02 Rheinische Roehrenwerke A G Einspannvorrichtung fuer abzupressende Hohlkoerper, beispielsweise Rohre
DE829509C (de) * 1950-06-29 1952-01-28 Kieserling & Albrecht Vorrichtung zum Abdichten von Rohren o. dgl. bei der Wasserdruckpruefung
US2655182A (en) * 1950-02-23 1953-10-13 United States Steel Corp Pipe testing head assembly
DE1716118U (de) * 1955-06-02 1956-02-02 Schloemann Ag Rohrpruefpresse mit auswechselbarem kopf.

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