DE1216112B - Verriegelungseinrichtung fuer zwei gekoppelte hydraulische Stellmotoren - Google Patents

Verriegelungseinrichtung fuer zwei gekoppelte hydraulische Stellmotoren

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DE1216112B
DE1216112B DES75406A DES0075406A DE1216112B DE 1216112 B DE1216112 B DE 1216112B DE S75406 A DES75406 A DE S75406A DE S0075406 A DES0075406 A DE S0075406A DE 1216112 B DE1216112 B DE 1216112B
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DE
Germany
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valve
shut
control valve
pressure
servomotors
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Pending
Application number
DES75406A
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English (en)
Inventor
Jacques Faisandier
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Societe dApplications des Machines Motrices SAMM SA
Original Assignee
Societe dApplications des Machines Motrices SAMM SA
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B18/00Parallel arrangements of independent servomotor systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Verriegelungseinrichtung für zwei gekoppelte hydraulische Stellmotoren Die Erfindung bezieht sich auf eine Verriegelungseinrichtung für zwei gekoppelte hydraulische Stellmotoren, die von zwei unabhängigen Druckmittelkreisen über je ein Steuerventil beaufschlagt werden, wobei bei Ausfall eines Druckmittelkreises der andere die Funktion der Stellmotoren aufrechterhält.
  • Es ist bekannt, hydraulische Stellmotoren mit einer Verriegelungseinrichtung zu versehen, die bei Ausfall des hydraulischen Kreises für diesen Stellmotor diesen außer Betrieb setzt und in seiner augenblicklichen Stellung feststellt. Zu diesem Zweck ist in jeder Verbindungsleitung zwischen Steuerventil und Motor ein federbelastetes Absperrventil vorgesehen, das in öffnungsrichtung durch den in diesem Kreis stromaufwärts des Steuerventils herrschenden Druck über einen Kolben beaufschlagt ist. Bei Druckabfall im Hydraulikkreis schließen die Absperrventile die Verbindungsleitungen zum Motor und stellen diesen fest. BeiAnlagen mit mehreren hydraulischen Stellmotoren, die von einer gemeinsamen Druckmittelquelle ausgehend unabhängig voneinander und wahlweise mit Druckmittel beaufschlagbar sind; ist es bekannt, jeden der Hydraulikmotore mit einer derartigen Verriegelungseinrichtung zu versehen. Es ist ferner bekannt, zwei hydraulische Stellmotoren miteinander zu koppeln und auf ein gemeinsames Stellglied einwirken zu lassen. Bei einem bekannten System dieser Art ist jeder Stellmotor mit einem gesonderten Hydraulikkreis versehen, und beide Kreise sind mittels rückschlaggesteuerter Zylinderkurzschlußverbindungen und einem Zwischengestänge miteinander derart gekoppelt, daß bei Ausfall eines Hydraulikkreises das System nicht blockiert wird, sondern funktionsfähig bleibt.
  • Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, zwei Hydraulikkreise, die zwei gekoppelte hydraulische Stellmotoren beaufschlagen, so auszubilden, daß eine Steuerung aufrechterhalten wird, wenn nur ein Kreis ausfällt, und erst bei Ausfall beider Kreise eine Verriegelung der Motoren sichergestellt wird.
  • Zu diesem Zweck ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß mindestens bei einem Stellmotor in an sich bekannter Weise in jeder Verbindungsleitung zwischen Steuerventil und Motor ein federbelastetes, in ®fänungsrichtung durch den in diesem Kreis stromaufwärts des. Steuerventils herrschenden Druck über einen Kolben beaufschlagtes Absperrventil vorgesehen ist und daß die Absperrventile zusätzlich noch durch den im zweiten Kreis oberhalb des Steuerventils herrschenden Druck in gleicher Richtung beaufschlagt sind. Die Erfindung schafft mit einer außerordentlich einfachen, sicher wirkenden und funktionsgerechten Zusammenlegung beider Kreise, die voneinander getrennt arbeitend sich gegenseitig unmittelbar beeinflussen, eine Verriegelungseinrichtung, die eine Steuerung bei Ausfall lediglich eines Hydraulikkreises aufrechterhält und erst bei Ausfall beider Hydraulikkreise eine Verriegelung der Stellmotoren herbeiführt. Die Einrichtung spricht ohne nennenswerte Zeitverzögerung unmittelbar an, bedarf keiner überwachung und arbeitet wartungsfrei mit einem Höchstmaß an Funktionssicherheit und Lebensdauer.
  • Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt sind. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Einrichtung nach der Erfindung mit zwei parallelgeschalteten hydraulischen Kreisen, F i g. 2 und 3 abgeänderte Ausführungen der Einrichtung nach F i g. 1, F i g. 4 eine abgeänderte Ausführung der Einrichtung nach F i g. 1 mit einem umgekehrten Ventil, F i g. 5 eine schematische Darstellung einer Wiedereinspeisungsvorrichtung, F i g. 6 eine schematische Darstellung einer automatischen Kompensationsvorrichtung.
  • In einem einzigen Block 1 sind zwei Stellmotoren mit Zylindern 2, 2' und zugehörigen, als Vierwegeverteiler 3, 3' ausgebildeten Steuerventilen untergebracht. Für beide Stellmotoren ist eine gemeinsame Kolbenstange 6 und für beide Steuerventile eine Stange 7 vorgesehen, wobei die beiden Stangen 6 und 7 an einem gemeinsamen, nicht dargestellten Schwinghebel aasgelenkt sind. Die Zuführung des Druckmediums in die beiden Hydraulikkreise erfolgt bei 8 und 8', während der Abfluß zu dem Reservebehälter für die beiden Kreise über die Bohrungen 9 und 9' erfolgt. In die Verbindungsleitungen 10 und 11 des Steuerventils bzw. Verteilers 3 zum Zylinder 2 sind zwei Ventile 12, 13 eingesetzt, deren Ventilstangen mit Kolben 14 bzw. 15 verbunden sind. Der Kolben 14 ist ferner mit einem zweiten Kolben 22 und der Kolben 15 mit einem Kolben 23 fest verbunden. Die Kolben 14 und 15 weisen je eine Fläche auf, die über die Leitungen 18 und 19 mit dem Druck P beaufschlagt sind, der in. dem bei 8 eintretenden Druckmittel herrscht, während die jeweils anderen Flächen über die Leitungen 16 und 17 an den Reservebehälter angeschlossen sind. Die Kolben 22 und 23 weisen je eine Fläche auf, die über Leitungen 24 und 25 dem bei 8' eintretenden Druck ausgesetzt sind, während die jeweils anderen Flächen der Kolben über die Leitungen 26 und 27 und über 9' an den Reservebehälter angeschlossen sind. Auf die Gruppe der beiden Kolben 14, 22 wirkt eine tarierte Feder 28 und auf die Gruppe der beiden Kolben 15, 23 eine tarierte Feder 29 ein. Die Federn 28 und 29 sind so austariert, daß sie den minimalen Druck PM ausgleichen, wenn dieser Druck auf einen Kolben der Gruppe 14, 22 und der Gruppe 15, 23 wirkt. Wie üblich sind die Federn einer wesentlich größeren Kraft ausgesetzt, und es ist zweckmäßig, Mittel vorzusehen, um das Bewegungsmaß der Kolben auf den für die Öffnung der Ventile 12, 13 erforderlichen Weg zu begrenzen.
  • Solange der im Hydraulikkreis für den Stellmotor 2 und der im Hydraulikkreis für den Stellmotor 2' herrschende Druck größer ist als die Kraft der Feder 28 bzw. 29 bleiben die Absperrventile 12, 13 angehoben, so daß eine Betätigung der Stellmotore über ihre Steuerventile möglich ist, ohne daß sie durch die Verriegelungseinrichtung beeinflußt wird. Auch bei Druckabfall in einem einzigen hydraulischen Kreislauf bleiben die Absperrventile geöffnet und diese schließen und verriegeln die Stellmotoren erst, wenn in beiden hydraulischen Kreisläufen der Druck unter einen den Federn 28, 29 entsprechenden Druck absinkt.
  • Bei der in F i g. 1 veranschaulichten Einrichtung ist die Verriegelung lediglich für den Zylinder 2 vorgesehen. Es ist jedoch auch möglich, diese Verriegelung für die beiden Zylinder 2 und 2' vorzusehen und beide Verriegelungen dem Einfluß beider hydraulischen Kreise auszusetzen.
  • F i g. 2 und 3 stellen abgeänderte Ausführungen der Einrichtung nach F i g. 1 dar, die sich nur in einer anderen Ausführungsform für die Steuerung der Absperrventile unterscheiden. Zur Vereinfachung ist in jeder Figur nur ein Absperrventil dargestellt, während das symmetrische Ventil aus Gründen der Einfachheit nicht veranschaulicht ist. In F i g. 2 sind die beiden Kolben der Gruppe 14, 22 durch einen einzigen Differentialkolben 30 ersetzt. Die Drücke P und P' gelangen immer noch über die Leitungen 18 und 24 zu dem Kolben, jedoch besteht zu dem Reservebehälter eine einzige Verbindung 31, die für die beiden hydraulischen Kreisläufe gemeinsam vorgesehen ist. Bei der Ausführung nach F i g. 3 sind die beiden Kolben 14, 22 beibehalten, liegen jedoch in einem einzigen Zylinder. Die Kolbenstange 32 des Kolbens 22 durchquert frei den Kolben 14, welcher selbst gegen den Kolben 22 derart anliegt, daß er diesen bei Abfall des bei 24 eintretenden Druckes mitnimmt.
  • F i g. 4 zeigt ebenfalls eine abgeänderte Ausführung der Einrichtung nach F i g.1, die sich von dieser nur durch die Ausbildung der Absperrventile unterscheidet, von denen lediglich eines dargestellt ist. Bei dieser Ausführung ist das Ventil 12 umgekehrt ausgebildet. Zur Erleichterung des Verständnisses sind die gleichen Bezugszeichen beibehalten. Bei dieser Ausführung ist die tarierte Feder 28 durch die Feder 32 verdoppelt, um dadurch dem über die Leitung 33 vom Steuerventil 3 kommenden Druck Rechnung zu tragen, der ebenfalls auf den Kopf des Absperrventils wirkt. Bei dieser Ausführung ist es erforderlich, ein besonderes Sicherheitsventil vorzusehen, da die Ventile diese Funktion nicht übernehmen können.
  • Sind der oder die Zylinder verriegelt, kann ein für die Ventile oder Sicherheitsventile schädlicher Temperaturanstieg auftreten. Außerdem stellt sich nach Wiederabkühlung ein gewisses Spiel im Zylinder ein. Dieses Spiel kann durch den Einbau eines Wiedereinspeiseventils ausgeglichen werden, welches sich, wenn sich ein Unterdruck in der Zylinderkammer ausbildet, öffnet. Diese Ausführung ist in F i g. 5 dargestellt, wobei das Ventil 33' als Rückschlagventil ausgebildet ist, welches über eine Leitung 34 mit dem Reservebehälter verbunden ist. Dieses Spiel kann ebenfalls dadurch unterdrückt werden, daß den beiden Kammern der Zylinder ein gemäß F i g. 6 ausgebildeter Temperaturkompensator zugeordnet wird, der aus einem Differentialkolben 35 besteht, dessen Querschnitte S1, S2 vorzugsweise gleich sind, wobei jeder Querschnitt dem Druck der entsprechenden Zylinderkammer unterworfen wird.
  • Der Kolben wird bei normalem Lauf in der Hochlage, in dem Ausführungsbeispiel der Zylinderboden, gehalten und hat keinerlei Einfluß auf die Wirkungsweise des Zylinders.
  • Demgegenüber ermöglicht die Feder 36 den automatischen Ausgleich von Volumenänderungen, die auf Grund von Temperaturschwankungen in der verriegelten Stellung des Kolbens eintreten. Die gleich ausgebildeten Flächen Si und S2 ermöglichen die unabhängige Stellung des Zylinders von den Temperaturunterschieden.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Verriegelungseinrichtung für zwei gekoppelte hydraulische Stellmotoren, die von zwei unabhängigen Druckmittelkreisen über je ein Steuerventil beaufschlagt werden, wobei bei Ausfall eines Druckmittelkreises der andere die Funktion der Stellmotoren aufrechterhält, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß mindestens bei einem Stellmotor in an sich bekannter Weise in jeder Verbindungsleitung zwischen Steuerventil und Motor ein federbelastetes, in Öffnungsrichtung durch den in diesem Kreis stromaufwärts des Steuerventils herrschenden Druck über einen Kolben beaufschlagtes Absperrventil vorhanden ist, und daß die Absperrventile zusätzlich durch den im zweiten Kreis oberhalb des Steuerventils herrschenden Druck in gleicher Richtung beaufschlagt sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Absperrventil durch zwei Kolben gesteuert wird, auf die die beiden Drücke wirken.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kolben in einem einzigen Zylinder gelagert sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Absperrventil von einem Differentialkolben gesteuert wird, auf den die beiden Drücke wirken.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Zylinderraum ein bei Unterdruck öffnendes Wiedereinspeisventil vorgesehen ist, das mit dem Behälter verbunden ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Temperaturkompensator zwischen den beiden Zylinderkammern vorgesehen ist, der aus einem Differentialkolben besteht, der der Wirkung einer Feder unterworfen wird und vorzugsweise zwei gleiche Oberflächen aufweist, auf die der in der jeweiligen Zylinderkammer herrschende Druck einwirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1017 472; französische Patentschrift Nr.1149 871; USA.-Patentschrift Nr. 2 597 419.
DES75406A 1960-09-20 1961-08-22 Verriegelungseinrichtung fuer zwei gekoppelte hydraulische Stellmotoren Pending DE1216112B (de)

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DES75406A Pending DE1216112B (de) 1960-09-20 1961-08-22 Verriegelungseinrichtung fuer zwei gekoppelte hydraulische Stellmotoren

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2209052A1 (de) * 1971-02-26 1972-09-07 Matairco Sa Vorrichtung zur Bewegungssteuerung mittels eines hydraulischen Druckzylinders

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2597419A (en) * 1949-06-02 1952-05-20 Hobson Ltd H M Hydraulic servomotor and the like
DE1017472B (de) * 1952-10-11 1957-10-10 Bosch Gmbh Robert Hydraulische Kraftuebertragungsanlage, insbesondere fuer Hebeanlagen an Fahrzeugen
FR1149871A (fr) * 1955-05-24 1958-01-02 British Messier Ltd Perfectionnements aux systèmes de servo-moteurs

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