DE120940C - - Google Patents

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DE120940C DENDAT120940D DE120940DA DE120940C DE 120940 C DE120940 C DE 120940C DE NDAT120940 D DENDAT120940 D DE NDAT120940D DE 120940D A DE120940D A DE 120940DA DE 120940 C DE120940 C DE 120940C
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein neues Brauverfahren, welches ermöglicht, eine Bierwürze in allen Zonen und zu jeder Jahreszeit gleichmäfsig herzustellen. Es werden die Maischen und Würzen mittelst erwärmter, sterilisirter Luft, welche mit den Abdämpfen des Maisch- und Würzebehälters vermischt ist, gekocht und von einem Gefäfs in das andere befördert, so dafs hierbei die Luft, welche das Aroma des Malzes und das beim Würzekochen sich bildende aromatische Hopfenöl enthält^ während des Sudprocesses im steten Kreislauf gehalten wird, und zwar in den Maisch- und Würzebehälter zurückgelangt und so der Würze erhalten bleibt. Es ;wird für eine bestimmte Menge Maischgut eine bestimmte Menge Luft verwendet, welche während des ganzen Sudprocesses ihren Sauerstoff abgiebt und dadurch eine Sauerstoff-Übersättigung der nur mit dieser Menge Luft in Berührung kommenden Würze verhindert.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine zu diesem Brauverfahren erforderliche Einrichtung. Es zeigt:
Fig. ι die Sudhauseinrichtung in Ansicht und zum Theil im Schnitt und
Fig. 2 und 3 den Maischbottich und Maischkessel im Vertical- und Horizontalschnitt,
Fig. 4 die Vorrichtung zum Erwärmen der Luft,
Fig. 5 das Steigerohrsystem im Horizontalschnitt.
Da bei diesem neuen Brauverfahren das Aroma bei dem Sudprocefs erhalten werden soll, so ist es erforderlich, auch das Maischen und Fördern des Maischmaterials bezvv. der Würzen mit einem Mittel vorzunehmen, welches die Rührwerke und Pumpen, also diejenigen bekannten Vorrichtungen erübrigt, welche eine Berührung des Materials mit der atmosphärischen Luft bedingen. Man kann in Verbindung mit diesem neuen Verfahren sowohl das bekannte Infusionsverfahren wie auch die Decoctionsmethode zur Gewinnung von Bierwürze anwenden.
Da die bei vorliegendem Verfahren benutzte Luft jede Temperatur unter dem Siedepunkt der Maische haben kann, so wird beim Erwärmen , sowie Kochen der' Maischen und Würzen mit der sterilen Luft das einmal frei gewordene Aroma, sowie das werthvolle aromatische OeI des Hopfens immer wieder zurückgeführt. Auch wird die fertige Würze in demselben Gefäfs gekocht und abgekühlt, so dafs das Kühlschiff und sonstige Kühlgefäfse in Fortfall kommen und die Würzen direct aus dem Würzebehälter in den Anstellbottich übergeführt werden können. Die Maischen und Würzen werden demnach mittelst steriler Luft gemaischt, gekocht, gekühlt und auch von einem Gefäfs in das andere übergeführt. Um nun das Maischgut vermittelst der Luft zu maischen, ist eine besondere Vorrichtung erforderlich, wobei die Luft mit der Maische in engste Berührung tritt. In dem Maisch- und Wurzebehälter, in welchem das Kochen der Maischen und der Würzen und Abkühlen der letzteren stattfindet, ist ein Steigerohrsystem 1 (Fig. 2, 3 und 5) angeordnet, in welchem unter Einführung von Luft in verschiedenen Höhenlagen 2,3,4,5 ein Heben des in den Apparat eingeführten Materials stattfindet. Das
Material wird so gehoben, dafs es schliefslich an den Steigerohren oben durch eine nach einer geeigneten Richtung angeordnete Auswurföffnung 6 (Fig. 2 und 3) austritt und auf diese Weise, indem das Material in verschiedenen Richtungen herausströmt, eine intensive Mischung des Materials unter sich und eine engste Berührung mit der sterilen Luft herbeigeführt wird. Um nun hierbei das entwickelte Aroma, sowie auch das werthvolle aromatische OeI des Hopfens immer wieder im Kreislauf im Apparat zu erhalten, werden die in dem Maischkessel 7 und Würzebehälter 8 (Fig. 1) beim Kochen sich entwickelnden Dämpfe mit der erhitzten Luft gemischt und durch einen Luftwärmeapparat 9 und 10 (Fig. 1 und 4) geführt, in welchem durch eine besondere Kühlvorrichtung 11 der Dampf condensirt und abgeleitet wird, während die erhitzte, mit dem Aroma und dem aromatischen OeI des Hopfens durchsetzte Luft von Neuem erhitzt und dem Maischbottich 12 und Kessel 7 (Fig. 1) wie auch dem Würzebehälter 8 zur Erwärmung bezw. zum Kochen und zur Förderung der Maischen und Würzen zugeführt wird. Hierzu ist erforderlich, dafs die den Wärmeapparat 9 und 10 passirende Luft vermittelst eines Ventilators 13 (Fig. ι und 5) direct dem Maischbottich 12 und Maischkessel 7. sowie dem Würzebehälter 8 zugeführt wird. Das Rohrsystem kann je nach dem Querschnitt des Gefäfses aus vertical stehenden Rohren 1 (Fig. 2, 3 und 5), welche in zwei concentrischen Kreisen gelagert sind, oder auch aus vertical stehenden Rohren 1, welche in verschiedenen Längsreihen, vielleicht versetzt, aufgestellt sind, bestehen. Gehalten wird das Rohrsystem 1 durch geeignet construirte Gestelle. Den Rohren wird die Luft, in verschiedenen Höhenlagen, je nach der Wahl des Einmaischmaterials, durch die in diesen Höhenlagen gelegenen Luftzutrittsöffnungen 2 bis 5 (Fig. 2) zugeführt. Die Austrittsöffnungen an den Rohren 1 sind beispielsweise auf dem Maischbottich und Maischkessel so angeordnet, dafs die im äufsersten Kreis liegenden Rohre die Maische nach der Wandung des Gefäfses zu, die dem Inneren zu liegenden Rohre die Maische nach dem Inneren zu austreten lassen.
Der Wärmeapparat besteht aus den Behältern 9 und 10 (Fig. 4), von denen jeder mit einer Schlange 11 versehen ist. In diese Schlangen wird Kühlwasser eingeführt, während die heifse Luft in den Behälter 10 eintritt, nachdem sie sich vorher mit den Abdampfen des Maischkessels und des Würzebehälters gemischt hat. Von dem Behälter 10 geht die Luft, nachdem der von ihr mitgerissene Dampf condensirt ist, durch die Leitung 31, 32 in den Behälter 9 über. Aus dem Behälter 9 wird die Luft vermittelst des Ventilators 13 (Fig. 5) abgesaugt und in das Steigerohrsystem 1 der Apparate geführt. Der Ventilator 13 besteht aus einem einfachen Flügelrad. An den Steigerohren ist an den Lufteinführungsstellen ein1 muffelartiger Körper oder Bundring 33 (Fig. 2, 4 und 5) um das Rohr festgelegt, welcher mit drei Ansätzen 34, 35 und 36 ausgerüstet ist. Der Ansatz 36, an welchem das Luftzulassungsrohr 37 eingeschraubt wird, dient zur Zuführung der Luft. Die Ansätze 34, 35 sind dazu da, die Verbindung der Steigerohre 1 vermittelst Röhrchen 38 unter einander herzustellen. Die Muffen 33 (Fig. 5) sind mit einem Luftkanal 39 versehen, der vermittelst der Löcher 40 mit dem Inneren des Steigerohres 1 in Verbindung gebracht wird. Der Ventilator arbeitet so, dafs die Luft vermittelst desselben stofsweise in die Steigerohre gelangt, hier in bestimmter gleichmäfsiger Menge einströmt und das Maischgut emporhebt. Aus dem Maischkessel wird das Maischgut durch das Rohr 16 (Fig. 2 und 3) in die Quetsche 0 (Fig. 1) übergeführt, welche direct auf dem Läuterbottich aufgestellt ist, so dafs das gequetschte Gut in denselben hineinfällt.
Das ganze Verfahren wird in folgender Weise ausgeführt:
Das zur Verarbeitung bestimmte Malzschrot wird, nachdem es einen Vormischapparat passirt hat, in dem Maischbottich 12 eingemaischt. Sobald das Maischgut in der Höhe der Lufteinführung 3 der Steigerohre 1 sich befindet, werden die Luftzuführungshähne 2 und 3 (Fig. 2) geöffnet, so dafs die Luft aus dem Luftwärmeapparat 9 und 10 in die Steigerohre 1 eintritt. Infolge dessen wird das Maischgut in die Steigerohre eingesaugt und unter beständigem Luftzutritt in den Steigerohren in die Höhe geworfen. · Steigt das Maischgut in den Rohren 1 des Maischbottichs bis zur Höhe der obersten Lufteinführung 5, so werden auch die Lufthähne 4 und 5 geöffnet, so dafs schliefslich das Maischgut durch die Auswurföffnungen 6 (Fig. 2) der Steigerohre in den die Steigerohre umgebenden Raum des Maischbottichs ausgeworfen wird. Die Auswurföffnungen der Steigerohre sind so angeordnet, dafs bei der beispielsweisen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes die Oeffnungen der Rohre des inneren Ringes der in zwei concentrisch zu einander liegenden Kreisen angeordneten Steigerohre 1 nach der Mitte des Maischbehälters hin gerichtet sind, also das Maischgut nach der Mitte des Behälters zu ausgeworfen wird, während die Auswurföffnungen der Rohre des äufseren Ringes der Steigerohre nach der Wandung des Behälters gerichtet sind und somit das Maischgut auch nach der Wandung des Behälters zu auswerfen. Auf diese Weise tritt eine intensive Mischung des Maischgutes unter fortwährender
Zuführung von sterilisirter Luft ein, und findet auch die engste Berührung des Maischgutes mit der heifsen sterilisirten Luft statt, so dafs das Maischgut je nach Bedarf gekocht werden kann. Sobald der Maischbottich in einer gewissen Höhe, vielleicht zur Hälfte, mit bearbeitetem · Maischgut angefüllt ist, wird das letztere durch Oeffnen des Ablafsorganes 15 (Fig. 2) abgelassen und in einem Rohre 16 durch Luftzuführung in verschiedenen Höhenlagen, ähnlich wie bei den Steigerohren 1, zum Steigen gebracht, um das Maischgut mit Hülfe des auf das Rohr 16 aufgesetzten Schwenkrohres 17 (Fig. 1 und 2) entweder nochmals dem Maischbehälter oder aber dem Maischkessel zum Kochen zuzuführen. Der Maischkessel 7 ist ein ähnlicher, aber kleinerer Behälter wie der Maischbottich 12, da in diesem nur periodisch kleinere Quantitäten des Maischgutes bei höchster Temperatur gekocht werden; er ist ebenfalls mit einem •Steigerohrsystem, ähnlich dem des Maischbottichs, ausgerüstet, in welchem das vermittelst Rohr 16 bis [7 eingeführte Maischgut wie bei dem Maischbottich unter Zuführung von steriler Luft in dem Steigerohr gehoben, im Behälter ausgeworfen, also gemischt wird. Da die Luft beliebig hohe Temperatur haben kann, so wird auch dem Maischgut bis zur Beendigung des Einmaischens jede beliebige Temperatur gegeben werden können. Die Wirkungsweise in dem Maischkessel ist dieselbe wie in dem Maischbottich, da die Einrichtung dieselbe ist. Das Kochen kann in dem Maischbottich auf Wunsch eventuell sofort unterbrochen werden, es kann aber auch bei festgesetztem Einlassen von Luft eine beliebige Zeit das Kochstadium des Maischgutes angehalten werden.
Sobald das Maischgut genügend lange Zeit verarbeitet worden ist, also die Abmaischtemperatur erreicht hat, wird bei Oeffnung der Ablafsorgane 15 am Maischkessel und 19 am Rohr 16 das Maischgut in die Maischquetsche 0 übergeführt. Das Maischgut geht durch die Quetsche, wobei jedoch ein Zerreifsen des Malzes nicht stattfindet, und wird dann in den darunter liegenden Läuterbottich 20 (Fig. 1) abgelassen. In letzterem wird das Maischgut nach bekannter Art abgeläutert, da der Boden des Läuterbottichs 20 nach seiner Mitte hin geneigt angeordnet ist und in verschiedenen Höhenlagen des Bodens Abzughähne 21 mit Ableitungsrohren 22 hat, welche die Würzen nach dem Grand oder Würzestock 23 führen. Von dem letzteren gelangt die Würze direct in den Würzebehälter 8, um hier von Neuem aufgekocht, mit Hopfen versetzt und nach erfolgtem Aufkochen direct in demselben Behälter abgekühlt zu werden, so dafs die Würze von dem Würzebehälter 8 direct in den Anstellbottich abgeführt werden kann.. Zu dem Zwecke des Kochens und ebenso zum Zwecke des Abkühlens und Herausbeförderns der Würze ist der Würzebehälter ebenso wie der Maischbottich und Maischkessel mit einem Steigerohrsystem ausgerüstet, in welchem wiederum beim Kochen heifse sterilisirte Luft je nach der Steigehöhe der Würze durch in den verschiedenen Höhenlagen angeordnete Lufteintrittsventile in die Steigerohre und beim Kühlen an Stelle der heifsen Luft kalte Luft vermittelst des Ventilators 13 in die Steigerohre 1 eingeführt wird, um auf diese Weise durch die intensive Luftzuführung und Mischung der Luft mit den Würzen eine schnelle Kühlung herbeizuführen. Die nun sowohl beim Kochen der Maischen wie auch beim Kochen der Würzen sich entwickelnden Dämpfe werden immer wieder in den Luftwärmeapparat vermittelst der Leitung 24 bezw. 25' (Fig. 1) eingeführt und mit der sterilisirten Luft vermischt, wobei der Dampf in dem Wä'rmeapparat durch eine Kühlvorrichtung condensirt wird, so dafs in den Maischbottich und Wärmebehälter nur aromatische und mit aromatischem OeI des Hopfens getränkte Luft eintritt und das einmal entwickelte Aroma der Würzen und das entwickelte Hopfenöl bei dem Brauprocefs in stetem Kreislauf bleibt.
Bei jeder gewünschten Höhe der Würzen im Würzebehälter kann mit dem Kochen begonnen werden. Sobald der Hopfen genügend ausgekocht und die Würzen als fertig zu betrachten sind, so wird mit Zulassen der heifsen Luft eingehalten und kalte sterile Luft eingeführt, so dafs die Kühlung der Würzen erfolgt. Nachdem die Würze auf eine gewünschte Temperatur gefallen ist, wird dieselbe eine geraume Zeit, etwa 10 Minuten, in Ruhe erhalten und dann durch den Siebboden des Würzebehälters auch wieder unter Einführung von Luft in das Abgangsrohr in den Anstellbottich überführt.
Durch dieses Verfahren ist die Bereitungsart der Würzen eine vollkommene, so dafs dieselbe für den bevorstehenden Gährungsprocefs durch die reichliche Sättigung derselben mit Sauerstoff den weitesten Anforderungen genügt.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Brauverfahren, dadurch gekennzeichnet, dafs sterilisirte Luft zum Maischen des Malzes, zum Kochen der Maische, zum Kochen der Würze und zum Transport der Maische und Würze aus und nach den verschiedenen Sudbehältern in der Weise verwendet wird, dafs ein abgemessenes sterilisirtes Luftquantum in ununterbrochenem Kreislauf lediglich durch Wiedererhitzen auf das Material direct einwirkt, zum Zwecke, das Aroma der Maische zu erhalten.
2. Eine Weiterbildung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs
dieselbe einmal eingelassene sterilisirte Luftmenge nach vollendetem Kochen der Würze durch künstliches Abkühlen in ununterbrochenem Kreislauf und durch directes Einwirken auf die Würze zum Kühlen derselben verwendet wird, zum Zwecke, das Aroma der Würze in derselben zu erhalten.
3. Zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch ι und 2 ein Apparat, gekennzeichnet durch ein in dem Maisch- und Würzebehälter angeordnetes Steigerohrsystem (1), welches zwecks Mischung des Maischgutes dasselbe aufsaugt und in die Behälter zurückwirft.
4. Eine Ausführungsform des Apparates nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dafs das Steigerohrsystem (1) in dem Maischkessel und Würzebottich, welches eventuell aus zwei Rohrgruppen besteht, welche unten offen sind, in verschiedenen Höhenlagen Luftzufuhr erhält, so dafs je nach der Menge des eingemaischten Materials und der Oeffnung des betreffenden Lufteinführungshahnes unter steter Durchführung der Luft durch das Material das Maischgut oben aus dem Steigerohr in den Behälter ausgeworfen und gemischt wird.
5. Zur Ausführung des unter Anspruch 1 geschützten Verfahrens die Anordnung von je mit einem Luftkanal (39) versehenen Bundringen (33) um die Steigerohre (1) zwecks Lufteinführung, welcher durch in diesen Kanal (39) mündende und diametral gerichteteOeffnungen(40) des Steigerohres(i) mit dem Steigerohrinneren communicirt.
6. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die zur Förderung dienende Luft stofsweise sowohl in die Steigerohre (1) bezw. in die Ueberführungsrohre (16) gedrückt wird, wodurch kurz nach jedem Einströmen der Luft sofort ein Abstofsen bezw. Abheben der Maische von der Einströmungsstelle erfolgt und die im unteren Ende der Steigerohre befindliche Masse angesaugt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0189657A1 (de) * 1984-12-12 1986-08-06 WHITBREAD & COMPANY PLC Brauverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0189657A1 (de) * 1984-12-12 1986-08-06 WHITBREAD & COMPANY PLC Brauverfahren

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