DE1199397B - Geraet zur Messung der elektrischen Ladung von Troepfchen zwecks Bestimmung der Elementarladung - Google Patents

Geraet zur Messung der elektrischen Ladung von Troepfchen zwecks Bestimmung der Elementarladung

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DE1199397B
DE1199397B DEP27009A DEP0027009A DE1199397B DE 1199397 B DE1199397 B DE 1199397B DE P27009 A DEP27009 A DE P27009A DE P0027009 A DEP0027009 A DE P0027009A DE 1199397 B DE1199397 B DE 1199397B
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Germany
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charge
alpha
droplets
measuring
electrical charge
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DEP27009A
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English (en)
Inventor
Dipl-Phys Oskar Scholz
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Phywe AG
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Phywe AG
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/60Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrostatic variables, e.g. electrographic flaw testing

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Description

  • Gerät zur Messung der elektrischen Ladung von Tröpfchen zwecks Bestimmung der Elementarladung Die Erfindung betrifft eine Neuerung an einem Gerät zur Messung der elektrischen Ladung von Tröpfchen zwecks Bestimmung der elektrischen Elementarladung gemäß dem Verfahren nach Millikran. Ein solches Gerät besteht im wesentlichen aus einem Kondensator, in dessen elektrischem Feld die Bewegung geladener Teilchen messend verfolgt wird.
  • Die Aufladung der zu beobachtenden Teilchen kann z. B. nach einem bereits vorgeschlagenen Verfahren erfolgen, wonach die Teilchen in einem besonders geformten, dem Millikan-Kondensator aufgesetzten Gefäß durch einen Alpha-Strahler aufgeladen und die geladenen Teilchen in den Beobachtungsraum eingebracht werden.
  • Es hat sich gezeigt, daß sich für die Durchführung der Messung eine wesentliche Vereinfachung ergibt, wenn das bereits in der Aufladevorrichtung auf einen bestimmten Wert aufgeladene Teilchen nachträglich, und zwar innerhalb des Beobachtungsraumes, umgeladen werden kann. Zu diesem Zweck könnte man in bekannter Weise den Beobachtungsraum z. B. mit Röntgenstrahlen durchstrahlen oder auch die Teilchen durch eine Funkenentladung in ihrem Ladungszustand beeinflussen. Während die letztgenannte Methode aufwendig und in ihrer Durchführung schwierig ist, ist die erste Methode, der Gebrauch von Röntgenstrahlen, außerdem für den Beobachter aus gesundheitlichen Gründen nicht unbedenklich.
  • Ähnliche Schwierigkeiten entstehen bei der Verwendung von Beta- oder Gamma-Strahlung zu nachträglicher Teilchenumladung.
  • Um solche Nachteile zu vermeiden, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, zur Umladung der Teilchen im Beobachtungsraum Alpha-Strahlen zu verwenden und den Beobachtungsraum mit einem für Alpha-Strahlung durchlässigen Fenster zu versehen und an dem Gerät eine bewegliche Haltevorrichtung für einen Alpha-Strahler anzubringen.
  • Durch die geringe Reichweite der Alpha-Strahlung kann ohne besonderen Aufwand jede gesundheitliche Schädigung des Beobachters durch ionisierende Strahlung ausgeschaltet werden, während durch das hohe spezifische lonisierungsvermögen der Alpha-Strahlung auch bei Verwendung schwacher Präparate eine besonders zuverlässige Umladung der Teilchen im Beobachtungsraum möglich ist. Zur Umladung wird, z. B. mit der Hand, das Alpha-Präparat vor das für Alpha-Strahlen durchlässige Fenster gebracht und nach erfolgter Umladung wieder entfernt. Um jede Schädigung des Beobachters durch Alpha-Strahlen auszuschließen, wird der Alpha-Strahler auf einer besonderen, am Millikan-Gerät befestigten Halte- vorrichtung angebracht, welche durch einen Handgriff betätigt wird, der sich außerhalb der Reichweite der Alpha-Strahlen des Präparates befindet. Mit dieser Vorrichtung wird der Alpha-Strahler zwecks Umladung dem Fenster so weit genähert, daß die von ihm ausgehende Strahlung durch das Fenster hindurch die im Beobachtungsraum befindlichen Teilchen erreichen kann, und nach erfolgter Umladung wieder so weit vom Fenster entfernt, daß sich der Beobachtungsraum außerhalb der Reichweite der Alpha-Strahlung befindet.
  • Es hat sich gezeigt, daß auf dem erfindungsgemäßen Wege der gewünschte Erfolg, nämlich die Umladung der Teilchen auf beliebige Teilchenladung, innerhalb kurzer Zeit mit großer Sicherheit erreicht wird, so daß die Messung der Elektronenladung besonders einfach und zuverlässig wird.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Vor dem durch die Kondensatorplatten 2 a und 2 b begrenzten Beobachtungsraum des Millikan-Kondensators 1 ist ein Alpha-Strahlen durchlassendes Fenster 3 angeordnet. Vor diesem ist auf der Haltevorrichtung 4 der Alpha-Strahler 5 angebracht, welcher in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung vor das Fenster gebracht werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Gerät zur Messung der elektrischen Ladung von Tröpfchen zwecks Bestimmung der elektrischen Elementarladung gemäß dem Verfahren nach Millikan. dadurch gekennzeich- n e t daß zur Umladung der geladenen Teilchen im Beobachtungsraum durch Alpha-Strahlung der Beobachtungsraum mit einem für Alpha-Strahlung durchlässigen Fenster versehen ist und daß an dem Gerät eine bewegliche Haltevorrichtung für einen Alpha-Strahler angebracht ist.
DEP27009A 1961-04-21 1961-04-21 Geraet zur Messung der elektrischen Ladung von Troepfchen zwecks Bestimmung der Elementarladung Pending DE1199397B (de)

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