DE119397C - - Google Patents

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DE119397C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/14Tuning devices, e.g. pegs, pins, friction discs or worm gears

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES A
    PATENTAMT.
    Gegenstand dieser Erfindung ist eine Stimmvorrichtung für solche Saitenmusikinstrumente, die mit einem Griffbrett nach Art einer Geige versehen sind. Bei den bisher gebräuchlichen Stimmvorrichtungen für Instrumente der bezeichneten Art sind die Saiten an den Schäften von drehbaren, in den Seitentheilen des Griffbretthalses gelagerten Wirbeln befestigt, von welchen der Anzahl der Saiten entsprechend meist vier an einem Instrument derart angebracht sind, dafs je zwei an einer Seite und zwei an der anderen Seite des Griffbretthalses sich befinden. Diese Anordnung zeigt den Nachtheil, dafs der Spieler beim Spannen der Saiten das Instrument absetzen und mithin sein Spiel unterbrechen mufs.
    Nach vorliegender Erfindung soll dieser Uebelstand dadurch vermieden werden, dafs die üblichen Spannwirbel durch die an sich bekannten Schneckengetriebe ersetzt werden, und die Achsen der die , Schneckenräder treibenden Schnecken sämmtlich nach derselben Richtung seitlich durch den Griffbretthals hindurchgeführt sind und Knöpfe oder Griffe tragen, durch deren Drehung das Spannen der Saiten erfolgt. Diese Knöpfe oder Griffe liegen daher sämmtlich auf derselben Seite des Griffbretthalses, und zwar zweckma'fsig an derjenigen Seite, welche beim Spielen im Bereich der linken Hand des Spielers sich befindet. .Der Spieler kann alsdann das Spannen der Saiten in bequemer Weise mit der linken Hand ausführen, ohne das Instrument absetzen zu müssen.
    Der Griff hals α kann aus Metallblech oder einem sonst geeigneten Material gefertigt sein und jede geeignete Form erhalten. Die zweckmäfsig in einer eingelegten Platte b gelagerten Zapfen c der Schneckenräder d sind in schräg ansteigender Richtung staffeiförmig derart angebracht, dafs beim Befestigen der Saiten an denselben ein genügender Zwischenraum zwischen den Saiten frei bleibt. Der Griffbretthals kann des schöneren Aussehens Wegen zweckmäfsig etwas geschweifte Form erhalten. Die Schneckenräder d stehen in Eingriff mit Schnecken e, deren Achsen f sämmtlich in derselben Richtung seitlich derart durch den Griffbretthals α hindurchgeführt sind, dafs die an ihren äufseren Enden angebrachten Knöpfe oder Griffe g beim Spielen im Bereich der linken Hand des Spielers liegen. Das Spannen der Saiten erfolgt durch Drehen der Knöpfe oder Griffe g, wobei der Spieler das Instrument nicht abzusetzen und sein Spiel nicht zu unterbrechen braucht.
    Patent-A νspruch:
    Stimmvorrichtung mit Schraubengetriebe für Geigen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stimmwirbel (f) sämmtlich an einer Seite des Griffbretthalses (a) derart angeordnet sind, dafs sie mit der greifenden Hand ohne Absetzen des Instrumentes drehbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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