DE119261C - - Google Patents

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DE119261C
DE119261C DENDAT119261D DE119261DA DE119261C DE 119261 C DE119261 C DE 119261C DE NDAT119261 D DENDAT119261 D DE NDAT119261D DE 119261D A DE119261D A DE 119261DA DE 119261 C DE119261 C DE 119261C
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spindle
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cone
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/70Stationary or movable members for carrying working-spindles for attachment of tools or work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisherigen Spindellager an Drehbänken u. s. w. bestanden meistens aus oberen und unteren cylindrischen oder konischen Lagerschalen; doch hat diese Lagerung den grofsen Nachtheil, dafs die unteren Lagerschalenhälften starker Abnutzung ausgesetzt sind und besonders die vordere untere Lagerschale, welche hauptsächlich das Gewicht der Spindel und Stufenscheibe zu tragen hat. Die Folge davon ist, dafs der Druck der Stufenscheibe nach unten sowie der horizontale Druck des Drehstieles gegen die Spindel einen Verschleifs der Lagerschaleh herbeiführt. Die Schale wird also unrund werden und die Spindel im Lager schlottern; ferner wird durch den Druck des Reitstockes bei Spitzenarbeit der Spitzenkopf gegen die vordere Lagerschalenwand gebremst. Ist die reibende Fläche nicht gut geschmiert, so wird sich der Spitzenkopf besonders bei konischer Lagerung festfressen. Das Lager wird schliefslich unbrauchbar und mufs öfter durch eine neue Lagerschale ersetzt werden. Die Spindel mufs auch dann noch wieder rund und passig gedreht werden, wenn ein Gegenstand genau rund wieder mit der Spindel gedreht oder gebohrt werden soll. Alle diese Uebelstände werden durch vorliegende in beiliegender Zeichnung dargestellte Erfindung beseitigt.
Aus Fig. ι derselben ist die Anordnung des neuen Konuslagers mit der Spindel S und . Spindelkasten D in Ansicht und theilweisem Schnitt ersichtlich.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt des vorderen Konuslagers a; das vordere Konuslager α ist cylindrisch gestaltet und umschliefst mit seiner konischen Bohrung den konischen Theil C der Spindel S. Dicht hinter dem konischen Ende C ist die Spindel S mit Gewinde versehen, auf welches eine Mutter d aufgeschraubt ist. Durch Drehen der Mutter d kann der Konus in seinem Lager fest oder lose geschraubt werden.
An dem vorderen Ende des konischen Theiles der Spindel schliefst sich der Spitzenkopf K an. Das zwischen der Spindelspitze und Reitspitze eingespannte Arbeitsstück wird während des Abdrehens desselben durch die grofse Reibung des Drehstieles in warmen Zustand versetzt, dehnt sich infolge dessen aus und hat das. Bestreben, den vorderen Spindelkopf if gegen die Vorderwand des vorderen Lagerauges A zu drücken; damit der vordere Theil der Spindel· sich nicht auch durch den Druck des Arbeitsstückes in die konische Lagerschalenhülse α festklemmt, ist letztere in dem vorderen Lagerauge A des Spindelkastens in der Längsrichtung verschiebbar. Da die vordere innere konische Lagerhülse α eine cylindrische Führung besitzt, so wird sie sich in dieser Führung auch in Drehung versetzen; um dies zu vermeiden, ist in der unteren cylindrischen Bohrung des Lagerauges A eine Feder f angebracht, welche die innere konische Lagerhülse α in ihrer Keilnuth gegen Drehung sichert. Da nun die Lagerhülse α in der Längsrichtung verschiebbar ist und seine veränderliche Lage auf den konischen Theil der

Claims (1)

  1. Spindel durch die verstellbare Mutter d und den Spitzenkopf K beibehält, so wird der Gesammtdruck der Spindel auf die hintere Regulirschraube c übertragen. Da die gewölbten Flächen der Regulirschraube und des Spurzapfens gegen einander anstofsen, findet die Reibung nur in einem Punkt in der Mitte statt. Das Dichthalten des an der hinteren Spindelkastenwand B befestigten Konuslagers al wird durch einen mit Gewinde versehenen nachstellbaren konischen Ring e am hinteren Spindelende bewirkt.
    Pa tent-A ν s ρ r υ c η :
    Konuslager für die Spindel bei Drehbänken und anderen Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs eine den Konus (C) umgebende Hülse (a) in dem Spindelstock (f) verschiebbar, jedoch undrehbar ist, so dafs das Lager mit sammt der Spindel (S) dem Druck des Arbeitsstückes nach dem Inneren des Spindelkastens (D) ausweichen kann, ohne dafs ein Festklemmen oder Festfressen des konischen Theiles der Spindel (S) stattfindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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