DE119082C - - Google Patents

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DE119082C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H5/00Devices for drawing draperies, curtains, or the like
    • A47H5/02Devices for opening and closing curtains
    • A47H5/032Devices with guiding means and draw cords

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Zugvorhänge bekannt, bei welchen die Vorhangwalze selbstthätig zurückfedert und hierdurch ein selbstthätiges Aufrollen des Vorhanges herbeiführt. Bei all den bekannten Vorrichtungen jedoch wurde der Vorhang in seiner ganzen Breite auf die Walze aufgerollt. Es war daher nicht möglich, eine derartige Vorrichtung dort in Anwendung zu bringen, wo in Falten gelegte Gardinen verwendet werden. Wollte man eine derartige in Falten gelegte Gardine in ihrer ganzen Breite, wie dies bisher der Fall war, auf eine Walze aufrollen, so würden die Falten schon nach dem ersten Aufrollen zerdrückt sein.
Vorliegender Erfindungsgegenstand ist nun eine Aufrollvorrichtung, bei welcher auch in Falten gelegte Vorhänge ohne Schaden für diese aufgerollt werden können. Es wird dies dadurch erreicht, dafs die bisher bekannte, durchgehende Walze durch einen kurzen, von einer Feder beeinflufsten Zapfen ersetzt wird. Auf diesen, Zapfen wickelt sich nur derjenige Rand der Gardine auf, an welchem die Falten gesteckt sind. Dieser Rand kann auf den Zapfen ganz fest aufgewickelt werden, ohne dafs dadurch die Falten selbst gedrückt werden.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand und zeigt in
Fig. ι ein mit der geschlossenen Zuggardine versehenes Fenster und in
Fig. 2 die Zuggardine geöffnet. Die
Fig. 3, 4, 5, 6 und 7 zeigen die Vorrichtung in ihren einzelnen Theilen.
Der Vorhang α ist mit dem oberen Ende der einen senkrechten Kante an einer kurzen, senkrechten Walze b befestigt, während das andere obere Ende mit einer Oese c versehen ist. Die Oese c ■ hat eine innere' Schleppfeder d und führt sich an der am oberen Rande des Fensters befestigten Stange e. Die Walze b erhält zweckmäfsig einen oberen Flansch/ und ist auf einer Achse g befestigt. Die Achse g durchdringt das Gehäuse h, in welchem sie mit einer Feder i verbunden ist. k ist eine Zugschnur, welche in der Nähe' der Oese c an der Gardine α befestigt und durch eine obere Oese I geführt ist. An dem Fensterrahmen ist aufserdem eine vorn offene Oese m befestigt, und die Zugschnur k trägt eine Kugel n, welche, sobald sie sich gegen die Oese'm legt, den Vorhang in seiner geschlossenen Stellung hält. Löst man die Kugel η aus der Oese rn aus, so wird die Feder i eine Drehung der Walze b herbeiführen und damit ein Aufrollen des Vorhanges α veranlassen. Das Aufrollen erfolgt so lange, bis sich die Kugel 0 am Ende der Zugschnur k gegen die Oese m legt. Bei dem Zurückgehen des Vorhanges wird die Oese c infolge der Schleppfeder d nur ein allmähliches und nicht plötzliches Zurückgehen des Vorhanges ermöglichen. Aufserdem hält die Oese c das Ende des Vorhanges hoch, d.h. in der für
das Aufwickeln erforderlichen, richtigen Lage. Wäre die Oese c nicht vorhanden, so würde beim plötzlichen Nachlassen der Zugschnur k das Ende des Vorhanges niederfallen und das Aufwickeln aufserdem sehr schnell, jedoch so erfolgen, dafs die Gardine vollständig in Unordnung geräth.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum selbstthätigen Beiseiteführen von Zugvorhängen und dergl., gekennzeichnet durch einen von einer Feder beeinflufsten kurzen Zapfen (b), auf welchen sich nur der obere Rand des Vorhanges aufwickelt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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