DE1188694B - Fahrbarer Leistungsschalter - Google Patents

Fahrbarer Leistungsschalter

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Publication number
DE1188694B
DE1188694B DEL33582A DEL0033582A DE1188694B DE 1188694 B DE1188694 B DE 1188694B DE L33582 A DEL33582 A DE L33582A DE L0033582 A DEL0033582 A DE L0033582A DE 1188694 B DE1188694 B DE 1188694B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chassis
fork
switchgear
housing
steering wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL33582A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wolfgang Schick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL33582A priority Critical patent/DE1188694B/de
Publication of DE1188694B publication Critical patent/DE1188694B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B11/00Switchgear having carriage withdrawable for isolation
    • H02B11/12Switchgear having carriage withdrawable for isolation with isolation by horizontal withdrawal
    • H02B11/127Withdrawal mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Fahrbarer Leistungsschalter Es ist bekannt, leicht auszuwechselnde Leistungsschalter für Schaltanlagen auf einem Gestell anzuordnen, das von drei oder vier Rädern getragen wird, wobei einzelne oder alle Räder als Umlenkräder ausgebildet sein können, um den Schalter unmittelbar vom Gang in die Schaltzelle oder umgekehrt fahren zu können. Allerdings erfordert die Änderung der Fahrtrichtung hierbei erheblichen Platz im Gang der Schaltanlage. Es ist ferner bekannt, ein Schaltergestell mit nicht umlenkbaren Rädern, quer zum Gang der Schaltanlage angeordnet, mit einem besonderen vierrädrigen Transportwagen vor die zugehörige Schaltzelle zu fahren und es dann, ohne es umzusetzen, in die Schaltzelle einzubringen. Dabei kann ein solcher Transportwagen zusätzlich durch ein mit einer Lenkgabel versehenes einzelnes Rad, das unter den Grundrahmen des Wagens geschoben wird, wobei ein Bügel unter einen Hohn des Wagens greift, nach Anheben des Wagens zum Dreiradwagen gemacht werden, so daß er im Raum beliebig hin-und hergefahren werden kann. Bei dieser Art des Ein- und Ausfahrens des Schalters wird zwar wenig Platz im Gang der Schaltanlage beansprucht, dafür ist aber für den Transportwagen eine Hebe- und Absenkvorrichtung für das Schaltergestell und ein zusätzliches Lenkrad erforderlich, außerdem müssen die Schaltergestelle für sich ebenfalls noch fahrbar sein.
  • Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, diesen Aufwand zu verringern und das Ein- und Ausfahren der Schalter in die bzw. aus den einzelnen Schaltzellen mit Hilfe einer für alle Schalter gemeinsamen Einrichtung zu bewerkstelligen. Dementsprechend betrifft die Erfindung eine Einrichtung zum Ein- und Ausfahren von Leistungsschaltern in feststehenden Gerüsten von Schaltanlagen, insbesondere Schaltschränken, bei der erfindungsgemäß für die jeweils auf zweirädrigen Fahrgestellen befestigten Leistungsschalter ein einzelnes von Hand mittels Zugstange und Gabel lenkbares und von dem Fahrgestell entkuppelbares Rad in an sich bekannter Weise als drittes Rad vorgesehen ist und Gabel und Zugstange mit Vorrichtungen versehen sind, durch die das Fahrgestell in der Anlage nach dem Ein- bzw. vor dem Ausfahren ver- bzw. entriegelt wird. Die Einrichtung nach der Erfindung übernimmt also nicht nur den Transport der Schalter, sondern zugleich auch deren Sicherung gegen eine unbeabsichtigte Bewegung.
  • Das Kuppeln und Entkuppeln des Lenkrades vom Gehäuse der Schaltanlage wird zweckmäßig über einen Sperriegel an der Lenkradgabel durchgeführt, der sich beim Kuppeln selbsttätig hinter die Seitenkante eines am Gehäuse oder am Boden angebrachten Tragstückes legt und zum Entkuppeln über einen Bowdenzug von der Zugstange her betätigt wird. Andererseits wird zur Verriegelung des Fahrgestells mit dem Gehäuse oder Boden der Schaltanlage in einer Betriebs- bzw. Prüfstellung zweckmäßig ein Sperrriegel an einem Seitenteil des Fahrgestells angebracht, der mit Einkerbungen in beiden Stellungen über einen Zapfen am vorerwähnten Tragstück fällt und der durch einen Auslösehebel, der über einen Bowdenzug von der Zugstange her betätigt wird, wieder entriegelt wird.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung sei auf die Zeichnung verwiesen, in der F i g. 1 den Leistungsschalter mit dem Fahrgestell und dem Lenkrad in der Seitenansicht und F i g. 2 die Räderanordnung in der Draufsicht darstellen, während die F i g. 3 bis 6 Teilschnitte des Fahrgestells, des Tragstücks am Gehäuse der Schaltanlage und der Anordnung des Lenkrades zeigen.
  • In. F i g. 1 ist mit J. ein Druckgasleistungsschalter bezeichnet, der zwei Einfahrkontakte 2 und 3 trägt. Diese werden in nicht dargestellte entsprechend geformte feste Gegenkontakte eingefahren. Der Schalter ruht mit seinem Fahrgestell 4 auf zwei Rädern 5 und 6 sowie mit zwei Seitenteilen 7, von denen nur das eine zu sehen ist, auf Tragstücken 8 des Gehäuses bzw. des Bodens der Schaltanlage, die vorzugsweise ein Schaltschrank ist. Das Tragstück 8 trägt hierbei eine Rolle 9 als Auflager des Seitenteils 7. Um den Schalter ein- und ausfahren zu können, wird das Lenkrad 10 mit der mit seiner Gabel 11 verbundenen Zugstange 11' unter das Fahrgestell 4 geschoben und mit ihm festgekuppelt, so daß es als Dreiradwagen beliebig in der Anlage hin- und hergefahren werden kann.
  • In F i g. 3 sind die Teile 7 und 8 vergrößert dargestellt. An dem Seitentei17 befindet sich ein Sperrhebe112, durch den der Schalter in der Betriebsstellung und in der Prüfstellung fest mit dem Tragstück 8 verriegelt werden kann, so daß ein Weiterfahren des Schalters ohne Aufhebung dieser Verriegelung nicht möglich ist. Die Entriegelung selbst kann erst durch Kuppeln des Lenkrades mit dem Seitenteil 7 erfolgen. Die in F i g. 3 gezeigte Verriegelung des Hebels 12 mit dem Tragstück 8 entspricht der Prüfstellung.
  • Wird gemäß F i g. 4 das Lenkrad 10 an das Fahrgestell herangefahren, so wird eine Klaue 13, die drehbar an der Gabel 11 befestigt ist, mit dem Zapfen 14 an dem Seitenteil 7 in Eingriff gebracht. Bei Weiterbewegung des Rades 10 in die gestrichelt gezeichnete Lage durch Herunterdrücken der Zugstange 11' in Pfeilrichtung legt sich ein Sperriegel 15 über die Seitenkante 16 des Tragstücks 8 und verhindert dadurch ein Zurückgleiten des Lenkrades 10. Der an der Gabel drehbar befestigte Auslösehebel 17, der durch einen nicht weiter dargestellten Bowdenzug vom Handgriff der Zugstange 11' aus betätigt wird, drückt mit seinem Nocken 18 auf die Nase 19 des Sperrhebels 12, so daß dieser um seinen Drehpunkt 20 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Dadurch wird die Verriegelung am Zapfen 21 aufgehoben, und der Schalter kann nun entweder in die Betriebsstellung gefahren oder aus dem Schaltschrank herausgefahren werden.
  • F i g. 5 zeigt den Sperrhebel 12 in der der Betriebsstellung zugeordneten Lage. Soll der Schalter aus dieser Stellung herausgefahren werden (F i g. 6), so wird durch Betätigung des Auslösehebels 17 wieder durch den nicht dargestellten Bowdenzug in der angegebenen Pfeilrichtung der Nocken 22 gegen die Nase 23 des Hebels 12 gedrückt, wodurch sich dieser Hebel von dem Zapfen 21 entfernt und der Schalter nach Entriegelung des Hebels 15 in die Prüfstellung gefahren oder aus dem Schaltschrank herausgefahren werden kann.
  • Damit das Einfahren des Schalters in einer geraden Richtung erfolgt, ist es zweckmäßig, einen weiteren Sperrhebel 24 an der Gabel 11 des Lenkrades vorzusehen, der ebenfalls durch einen Bowdenzug in Pfeilrichtung betätigt wird. Dieser Hebel greift in einen Einschnitt an der Klaue 13 ein und stellt dabei eine starre Verbindung zwischen der gelenkig gelagerten Klaue und der Lenkgabel her. An den Seitenteilen 7 sind Stützen angebracht, die in der Zeichnung der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt sind. Diese Stützen dienen dazu, dem Schalter außerhalb des Schaltschrankes nach Entfernen des Lenkrades einen sicheren Stand zu verleihen. Innerhalb des Schaltschrankes haben diese Stützen einen Abstand von etwa 10 mm vom Boden. Dieser Abstand ist notwendig, um dem Schalter in der Betriebsstellung ein geringes Kippmoment zu erteilen und so einen sicheren Kontaktschluß an den Einfahrkontakten zu erzielen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Ein- und Ausfahren von Leistungsschaltern in feststehenden Gerüsten von Schaltanlagen, insbesondere Schaltschränken, d a -durch gekennzeichnet, daß für die jeweils auf zweirädrigen Fahrgestellen befestigten Leistungsschalter ein einzelnes von Hand mittels Zugstange und Gabel lenkbares und von dem Fahrgestell entkuppelbares Rad in an sich bekannter Weise als drittes Rad vorgesehen ist und Gabel und Zugstange mit Vorrichtungen versehen sind, durch die das Fahrgestell in der Anlage nach dem Ein- bzw. vor dem Ausfahren ver-bzw. entriegelt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kuppeln und Entkuppeln des Lenkrades (10) mit bzw. von dem Gehäuse der Schaltanlage ein Sperriegel (15) an der Lenkradgabel (11) vorgesehen ist, der sich beim Kuppeln selbsttätig hinter die Seitenkante (16) des am Gehäuse oder am Boden angebrachten Trams Stückes (8) legt und zum Entkuppeln über einen Bowdenzug von der Zugstange her betätigt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2 für einen in der Betriebsstellung und in der Prüfstellung verriegelbaren Leistungsschalter, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verriegeln des Fahrgestells (4) mit dem Gehäuse oder Boden der Schaltanlage ein Sperriegel (12) an dem Seitenteil (7) des Fahrgestells angebracht ist, der mit Einkerbungen in beiden Stellungen über einen Zapfen (21) am Tragstück (8) fällt und daß zum Abheben des Sperriegels (12) vom Zapfen (21) ein über einen Bowdenzug von der Zugstange her betätigter Auslösehebel (17) vorgesehen ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter in der Betriebsstellung und in der Prüfstellung mit seinem Fahrgestell auf der radlosen Seite auf einem Tragstück (8) des Gehäuses der Schaltanlage ruht.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gabel des Lenkrades ein durch Bowdenzug betätigter Sperrhebel (24) zur Herstellung einer starren Verbindung zwir scheu der am Fahrgestell angreifenden Klaue (13) und der gelenkig zu dieser Klaue gelagerten Lenkgabel (11) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1701845; VDE-Fachbericht, 17 (1953), S. 15/1I; AEG-Mitteilungen, 45 (1955), H. 5/6, S. 282.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1701845U (de) * 1955-01-14 1955-07-07 Licentia Gmbh Transportwagen, insbesondere fuer ausfahrbare leistungsschaelter von schaltschrankanlagen.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1701845U (de) * 1955-01-14 1955-07-07 Licentia Gmbh Transportwagen, insbesondere fuer ausfahrbare leistungsschaelter von schaltschrankanlagen.

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