DE1167775B - Bolzengelenk fuer eine Schraemkette - Google Patents

Bolzengelenk fuer eine Schraemkette

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DE1167775B
DE1167775B DEM41647A DEM0041647A DE1167775B DE 1167775 B DE1167775 B DE 1167775B DE M41647 A DEM41647 A DE M41647A DE M0041647 A DEM0041647 A DE M0041647A DE 1167775 B DE1167775 B DE 1167775B
Authority
DE
Germany
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bolt
links
chain
chain link
pin joint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM41647A
Other languages
English (en)
Inventor
George Jerrit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mavor and Coulson Ltd
Original Assignee
Mavor and Coulson Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mavor and Coulson Ltd filed Critical Mavor and Coulson Ltd
Publication of DE1167775B publication Critical patent/DE1167775B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/22Machines slitting solely by one or more cutter chains moving unidirectionally along jibs
    • E21C25/28Chains or chain guides
    • E21C25/34Chains
    • E21C25/36Couplings for links

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: E 21 c
Nummer:
Aktenzeichen: Anmeldetag: Auslegetag:
Deutsche Kl.: 5b-23/30
1 167 775
M41647VIa/5b
27. Mai 1959
16. April 1964
Die Erfindung bezieht sich auf Schrämketten, welche in Abbaumaschinen zum Ausschneiden von Kohle und anderen Mineralien aus Flözen benutzt werden und die aus einer endlosen Reihe von Gliedern bestehen, von denen sämtliche oder bestimmte mit Pickenhaltern versehen sind, die Stecklöcher zum Halten der Schäfte von Picken, auf weisen, welche als Schrämmittel dienen.
In einer Schrämkette der angeführten Art sind benachbarte Glieder durch Bolzengelenke miteinander verbunden. Diese Gelenke haben in der Praxis verschiedene, den praktischen Forderungen entsprechende Formen. Eine solche Forderung besteht darin, daß der Gelenkbolzen durch Mittel gehalten ist, welche seine axiale Verstellung verhindern; ein anderes Erfordernis ist, daß der Bolzen mit seinen Enden nicht über die Flanken der Kette herausragen darf. Außerdem ist es wünschenswert, für die gegenseitige Drehung zwischen dem Bolzen und den Gliedern eine große Lagerungsfläche vorzusehen, welche auf dem Hauptkörper des Bolzens zwischen seinen Endteilen angeordnet ist.
Der Zweck der Erfindung besteht in der Schaffung eines verbesserten und vereinfachten Bolzengelenkes, durch welches diesen praktischen Erfordernissen in wirksamer und fortschrittlicher Weise entsprochen wird.
Im besonderen soll der Aus- und Einbau des Bolzens bei einfachster Bauart schnell und bequem erfolgen können, er darf sich nicht selbsttätig zu lösen vermögen, und sein Ausbau muß sich durchführen lassen, ohne daß Kettenglieder und der Bolzen dabei beschädigt werden.
Diese verschiedenen Aufgaben sind im einzelnen mehr oder weniger bereits gelöst worden, jedoch nicht in zufriedenstellender Weise in ihrer Gesamtheit.
Es ist z. B. bekannt, daß jeder Verbindungsbolzen aus einem zylindrischen, mit einem in das betreffende Kettenglied versenkbaren Kopf versehen ist und das gegenüberliegende Ende des Bolzens durch Ansätze oder Aussparungen des Bolzens, in welche Sperrglieder eingreifen an dem Kettenglied gegen Drehung und/oder Verschiebung gesichert werden.
Die Sicherungen gegen Verschiebung und Drehung werden meist durch Verformung von Bolzenteilen oder eingesetzten Sperrkörpern herbeigeführt. Die Bolzen erhalten dabei eine verhältnismäßig kostspielige Bauform. Durchweg ist es zwecks Öffnens der Kette an irgendeiner Stelle erforderlich, die betreffenden Bolzen oder sonstigen Kettenteile zu beschädigen oder zu zerstören, so daß sie ersetzt werden müssen.
Bolzengelenk für eine Schrämkette
Anmelder:
Mavor & Coulson Limited, Glasgow, S. E.
(Großbritannien)
Vertreter:
Dr.-Ing. A. Varren, Patentanwalt,
Essen, Kettwigerstr. 30
Als Erfinder benannt:
George Jerrit, Glasgow, S. E. (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität: M ^. ^
Großbritannien vom 31.-Mä» 1958 (17 474)
Zur Vermeidung dieser Nachteile wird gemäß der Erfindung der Bolzen durch einen im Bohrungsinneren liegenden Federring befestigt und das dem konischen Außenende gegenüberliegende Bolzenende wird durch eine Längsriffelung mit dem Seitenteil des Schrämkettengliedes verbunden.
An sich war es bekannt, die eingeführten Bolzen durch einen Sprengring gegen axiale Verschiebung zu sichern. Bei einer Ausführungsform dieser Art ist der Sprengring in die Mittelebene des Bolzens verlegt, und dieser ist in seiner ganzen Länge auf einer Seite abgeflacht, womit die Drehung des Bolzens gegenüber dem äußeren Kettenglied verhindert wird. Diese Bauart ist wesentlich aufwendiger, zumal auch die Nut für den Sprengring auf der einen Seite abgeflacht ist. Sie bietet auch nicht die Sicherheit gegen eine selbsttätige Verschiebung des Bolzens, welche wesentlich durch den versenkten konischen Kopf unterstützt wird.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform der Bolzenverbindung wird nicht nur der Vorteil der sehr einfachen Bauform, sowohl des Bolzens wie auch der damit zusammenarbeitenden Teile der Gelenkglieder und eine gute Sicherung gegen axiale Verschiebung erreicht. Die Kette kann auch an jeder beliebigen Stelle sehr leicht auseinandergenommen werden, indem ein kurzer Schlag auf den Bolzen in Achsenrichtung ausgeübt wird, ohne daß dabei der Bolzen oder ein Kettenglied und meist auch der Federring nicht zerstört wird.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt; in der Zeichnung zeigt
409 559/5
Fig. 1 eine Seitenansicht von Kettengliedern und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel besteht die Schrämkette aus Hauptgliedern mit Pickenhaltern und einfachen Hilfsgliedern, welche zwischen je zwei Hauptgliedern angeordnet sind. In der Zeichnung ist ein Hauptglied 10 mit seinem Pickenhalter 11 und zwei Hilfsgliedern 12 dargestellt. Der Pickenhalter 11 ist an das Hauptglied 10 angeschweißt; er weist ein Steckloch 13 auf, in welchem die Picken in der üblichen Weise befestigt werden. An gegenüberhegenden Seiten des Steckloches münden Schraublöcher 14 für Klemmschrauben zum Befestigen der Picken. Da alle Bolzengelenke der Schrämkette gleich sind, genügt die Beschreibung eines einzigen Gelenkes. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Hilfsglied 12 einen breiten Innengelenkteil 20 und das Hauptglied ein Paar von schmalen Seitenteilen 21 und 22 auf, welche in solchem Abstand voneinander angeordnet sind, daß der Teil 20 genau zwischen ihnen paßt. Der breite Teil 20 ist ungefähr doppelt so breit wie jeder der schmalen Teile 21 und 22. Die drei Teile 21, 22 und 23 haben koaxiale Bohrungen, in welchen die Gelenkbolzen 23 passen. Die Enden der letzteren liegen ungefähr in einer Flucht mit den Flanken der Seitenteile 21 und 22, wie Fig. 2 zeigt. Der Bolzen 23 und die Bohrungen des inneren Teiles 20 haben Zylinderpaarungsflächen 24 bzw. 25. Der Bolzen und die Bohrung des Seitenteiles 21 haben Paarungsflächen, an welche die Flächen eines nach außen abgeschrägten Kopf 26 des Gelenkbolzens 23 und eines entsprechenden Sitzes 27 der Bohrung anschließen. Diese Paarungsflächen schließen auch zylindrische Flächen 28 und 29 des Gelenkbolzens und der Bohrung ein, welche den gleichen Durchmesser wie die Flächen 24 und 25 haben. Das Ende des Bolzens und der Bohrung des anderen Seitenteiles 22 weisen miteinander gepaarte, längsgerichtete Riefelungen 30, 31 auf. Der Bolzen ist gegen eine axiale Verstellung in den koaxialen Bohrungen durch einen Sprengring 32 gesichert, welcher in eine Ringausnehmung greift, die teilweise durch eine Ringnut 33 in der Bolzenfläche 24, teilweise durch eine von zwei erreichbaren Nuten 34 in der Paarungsfläche 25 gebildet wird.
Bei der Zusammensetzung des Gelenkes wird das Hilfsglied 12 in das Hauptglied 10 eingeführt, wobei der Teil 20 koaxial zwischen den Gabelteilen 21 und 22 angeordnet wird. Danach wird der Bolzen 23 mit dem Sprengring 32 so eingeführt, daß die gepaarten Riefelungen 30 und 31 ineinandergreifen, wonach der Bolzen vollständig in seine Gebrauchslage bewegt wird. Der Sprengring dehnt sich aus, wenn er der Nut 34 gegenüberliegt und der Kopf 26 sich gegen den Sitz 27 legt.
Wenn, wie es üblich ist, die Kette mit seitwärts vorspringenden Pickenhaltern benutzt werden, werden die Bolzen mit nach oben zeigendem Kopf eingesetzt. Wenn die Schrämkette im Gebrauch ist, kann dank der Riefelungen keine relative Drehung zwisehen dem Bolzen 23 und dem Hauptglied 10 auftreten, so daß die Bohrungen des Gliedes nicht verschleißen. Die gegenseitige Bewegung wird ausgedehnt auf die Lagerungsfläche 24 und 25. Da diese Fläche breit ist und daher eine verhältnismäßig große Ausdehnung hat, verringert sich die Abnutzung auf ein Kleinstmaß. Überdies sind das Hilfsglied 12 und der Bolzen 23 billige Teile und lassen sich in einfachster Weise auswechseln, wenn sie völlig abgenutzt sind. Ihre Auswechslung ist wesentlich wirtschaftlicher als die des Hauptgliedes 10 mit seinem Pickenhalter 11.
Der Bolzen 23 kann verhältnismäßig einfach hergestellt werden, weil seine Umfangsfläche zylindrisch ist und die Riefelungen wirtschaftlich in bekannter Weise durch sogenannte Gewinderollmaschinen erzeugt werden können. Ebenso können die Bohrungen in den Gliederteilen 20 und 21 leicht hergestellt werden, während die Riefelungen 31 des Seitenteiles 22 leicht durch Hindurchtreiben einer Räumnadel durch vorgebohrte zylindrische Bohrungen, in dem genannten Teil hergestellt werden können. Auf diese Weise ist das Bolzengelenk gut herzustellen, leicht erneuerbar und wirksam im Gebrauch.
Obgleich es vorzuziehen ist, das Bolzenende und die schmalen Seitenteile 22, wie beschrieben, mit ineinandergreifenden Riefelungen zu versehen, weil diese Konstruktion besonders wirtschaftlich ist, könnten statt dessen diese Teile mit ineinandergreifenden prismatischen oder anderen nicht zylindrischen Flächen versehen seien, durch welche Bolzen und Hauptglied gegen relative Verdrehung gesichert werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Bolzengelenk für eine Schrämkette, die aus einer Reihe von Gliedern besteht, die sämtlich oder zum Teil als Pickenhalter mit Stecklöchern ausgebildet und die durch Bolzen miteinander verbunden sind, von denen jeder aus einem zylindrischen Mittelteil, einem zylindrischen, mit einem konischen Kopf versehenen Außenteil und einem gegenüberliegenden, den Bolzen gegen Drehung sichernden Außenteil besteht, wobei der Außenteil und der genannte Mittelteil in entsprechend geformte Bohrungen der Glieder paßt, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
    a) der Bolzen (23) ist durch einen im Bohrungsinneren liegenden Federring (32) befestigt, und
    b) das dem konischen Außenende (26) gegenüberliegende Bolzenende ist durch Längsriffelungen mit dem Seitenteil (22) des Schrämkettengliedes (10) verbunden.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Britische Patentschrift Nr. 426 784;
    USA.-Patentschriften Nr. 2280502, 2121 044,
    2398107,2 558 213.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    409 559/5 4.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEM41647A 1958-05-31 1959-05-27 Bolzengelenk fuer eine Schraemkette Pending DE1167775B (de)

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GB1747458A GB862298A (en) 1958-05-31 1958-05-31 Improvements in and relating to cutter chains used in mining machines

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DE1167775B true DE1167775B (de) 1964-04-16

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB426784A (en) * 1933-09-04 1935-04-04 British Jeffrey Diamond Ltd Improvements in or relating to chains
US2121044A (en) * 1934-11-27 1938-06-21 Sullivan Machinery Co Cutter chain
US2280502A (en) * 1939-05-31 1942-04-21 Cincinnati Mine Machinery Co Cutter chain
US2398107A (en) * 1941-01-15 1946-04-09 Bowdil Company Mining machine chain lug
US2558213A (en) * 1947-02-20 1951-06-26 Charles J Forbes Cutting chain pin and lock

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Also Published As

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GB862298A (en) 1961-03-08

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