DE1164321B - Vorrichtung zum Ausschleusen von koernigem oder pulverisiertem Feststoff aus einer Gas-Feststoff-Trennvorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Ausschleusen von koernigem oder pulverisiertem Feststoff aus einer Gas-Feststoff-Trennvorrichtung

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DE1164321B
DE1164321B DEB52946A DEB0052946A DE1164321B DE 1164321 B DE1164321 B DE 1164321B DE B52946 A DEB52946 A DE B52946A DE B0052946 A DEB0052946 A DE B0052946A DE 1164321 B DE1164321 B DE 1164321B
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DE
Germany
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gas
separating device
outlet
solids
solid
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DEB52946A
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English (en)
Inventor
Werner Hollmann
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CH Boehringer Sohn AG and Co KG
Original Assignee
CH Boehringer Sohn AG and Co KG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/60Devices for separating the materials from propellant gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausschleusen von körnigem oder pulverisiertem Feststoff aus einer Gas-Feststoff-Trennvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausschleusen von körnigem oder pulverisiertem Feststoff aus einer unter einem zur Atmosphäre unterschiedlichen Druck bestehenden Gas-Feststoíf-'rrennvorrichtung.
  • Zum Beispiel treten beim Ausschleusen von körnigem oder pulverisiertem Gut aus Trennvorrichtungen, in denen dieses Gut von einem Gasstrom getrennt wurde, insbesondere da, wo eine durch die Behandlung bedingte Temperaturerhöhung besteht, Schwierigkeiten auf, wenn das Gut bei diesen Temperaturen zum Backen neigt und sich einer mechanischen Ausschleusung dadurch widersetzt, daß es an den Wänden und Vorrichtungsteilen der Schleuse haften bleibt, sich zu Klumpen formiert und so den Auslaß verstopft. Bekannt sind Vorrichtungen zur Staubabscheidung, d. h. Vorrichtungen, bei denen ein Gas behandelt wird, das nur einen verhältnismäßig geringen Feststoffanteil enthält. Es wird dabei mit Venturirohren gearbeitet. Diese Vorrichtungen lassen sich jedoch nicht zum Ausschleusen von pulverförmigem Gut, d. h. von Gut, bei dem das Pulver im Vergleich zu dem Bearbeitungsgas in wesentlich größerem Anteil vorliegt, verwenden. Würde man beispielsweise eine Staubsammelvorrichtung mit einem Gas beschicken, das zu einem hohen Volumenanteil mit Staub beladen wäre, dann würden alle üblichen Staubsammler in kürzester Zeit durch Verstopfen unbrauchbar werden.
  • Auch eine Ausschleusung vermittels eines Ventu ri rohres ist wegen der notwendigen Umlenkung um 90°, die der Feststoff erfährt, und der düsenförmigen Einschnürung völlig unzweckmäßig. Üblicherweise wurden derartige Ausschleusungen bisher vermittels mechanischer Schleusen, z. B. Zellenräder, Doppelplatten u. dgl., durchgeführt.
  • Eine solche Ausschleusung ist überall da angezeigt, wo ein zur Atmosphäre unterschiedlicher Druck im Inneren der Trennvorrichtung aufrechterhalten werden soll, beispielsweise, wenn das zum Backen neigende und/oder zu kühlende Gut nach seiner Separierung von der es zuerst trocknenden beispielsweisen Heißluft in einem Zyklon getrennt wird. Das Gut tritt hierbei aus dem Auslaß des Zyklons und muß über eine Schleuse, da innerhalb des Zyklons ein relativer Unterdruck herrscht, ausgeschleust werden. Es hat sich gezeigt, daß bei Verwendung mechanischer Schleusen, z. B. Klappenschleusen, das Gut auf den bewegten Teilen der Schleuse aufbaut und nach kurzer Zeit in die Trennvorrichtung hinein zurückstaut.
  • Da bei vielen pulverförmigen oder körnigen Gütern die Fließeigenschaften bei höheren Temperaturen nachlassen, ergab sich das Problem, das Gut bis zu seiner Abkühlung in Bewegung zu halten, um es anschließend auf bekannte Weise ausschleusen zu können.
  • Weiter ist es oft aus verfahrenstechnischen Gründen erwünscht, umlaufendes, erwärmtes, pulverisiertes oder körniges Gut erst nach dem Kühlen zu lagern oder das Gut den Einflüssen verschiedenartiger Gasströme hintereinander auszusetzen.
  • Hierfür ist die erfindungsgemäße Ausbildung darin zu sehen, daß zwischen dem Auslaß der Trennvorrichtung und einer diesem Auslaß nachgeschalteten Rohrleitung eine den Auslaß umschließende Ringdüse angeordnet ist, durch die ein unter höherem Druck stehendes Gas zugeführt wird, welches sich in der der Trennvorrichtung nachgeschalteten Rohrleitung mit dem aus dem Auslaß ausfließenden Feststoff unter Aufrechterhaltung des in der Trennvorrichtung herrschenden Druckes mischt, diesen behandelt und von diesem anschließend in einer weiteren der Rohrleitung nachgeschalteten Gas-Feststoff-Trennvorrichtung wieder getrennt wird, worauf der so behandelte Feststoff in bekannter Weise auf mechanischem Wege ausgeschleust wird.
  • Weiter wird auch für Güter, deren Fließeigenschaften infolge einer Temperaturerhöhung nicht nachlassen, durch die Erfindung die Möglichkeit geschaffen, diese aus Trennvorrichtungen auszuschleusen, ohne Verwendung der üblichen mechanischen Schleusen.
  • Vorteilhafterweise kann die Erfindung auch da angewandt werden, wo das Gut hintereinander mit verschiedenen Gasen in Berührung gebracht werden soll.
  • Gemäß einer bevorzugtenAusführungsform der Erwindung wird bei einem im Inneren der Trennvorrichtung gegenüber der Atmosphäre herrschenden Unterdruck das mittels eines in der Zufuhrleitung angeordneten Gas-Wärmeaustauschers behandelte Gas durch die Ringdüse angesaugt.
  • Weiter ist es zweckmäßig, bei einem in der Trennvorrichtung gegenüber der Atmosphäre herrschenden Überdruck das Gas mittels eines Druckventilators durch die Ringdüse zu pressen.
  • Schließlich soll gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung in der Zufuhrleitung zwischen der Ringdüse und dem Wärmeaustauscher ein Gasfilter vorgesehen sein.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Ausbildung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Ausschleusvorrichtung nach der Erfindung, Fig.2 und 3 ebenfalls in schematischer Darstellung weitere Ausschleusvorrichtungen nach der Erfindung.
  • Durch eine Zuleitung 1 wird das getrocknete Gut zusammen mit der die Feuchtigkeit enthaltenden Heißluft in ein tangentiales Zuführungsstück einer Trennvorrichtung 3 und von dort in die Treanvorrichtung selbst geleitet. In dieser Trennvorrichtung 3 findet die Trennung des getrockneten Gutes und der feuchten Heißluft statt. Die Heißluft wird hierbei über den Überlauf 4 der Trennvorrichtung 3 abgesaugt. Die Temperatur der Heißluft beträgt etwa 70 bis 90- C. Durch den Auslaß 5 verläßt das getrocknete Gut die Trennvorrichtung3 und wird mitteils eines Kaltluftstromes weitergefördert. Dieser Kaltluftstrom gelangt von außen durch eine sich an die Trennvorrichtung anschließende Ringdüse 7 in eine Rohrleitung 6, in der eine Saugkraft die Weiterförderung bewirkt. Hierdurch wird das Abführen des warmen backenden Gutes unter Aufrechterhaltung des etwa 200 mm Wassersäule betragenden Unterdruckes in der Trennvorrichtung 3 erreicht. Das Ansaugen der Kaltluft kann mit Hilfe des gleichen Ventilators geschehen, der auch die Heißluft vom obere lauf 4 der Trennvorrichtung absaugt. In der Rohrleitung 6 wird das Gut in dem Kaltluftstrom von etwa 500 C bis auf etwa 200 C abgekühlt. Bei dieser Temperatur hat es keine backenden Eigenschaften mehr, sondern ist frei fließend. In einer dieser Rohrleitung 6 nachgeschalteten Trennvorrichtung 8 wird das Gut nunmehr von der Kaltluft getrennt, wobei diese durch einen Überlauf 9, durch eine Rohrleitung 10 und durch einen Schlauchfilter 11 abgezogen wird. Das getrockenete und gekühlte Gut kann anschließend aus der Trennvorrichtung 8 über dessen Ablaß und einer diesem Ablaß nachgeschalteten Doppelklappenschleuse in bekannter Weise ausgeschleust werden.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen eine Ausschleusvorrichtung, die sowohl im Falle eines in der Trenavorrichtung gegenüber der Atmosphäre herrschenden Unterdrucks. beispielsweise von 200mm Wassersäule, als auch im Falle eines Überdrucks, beispielsweise ebenfalls 200 mm Wassersäule, verwendbar ist. Im letzteren Fall wird die Frischluft durch den Druckventilator 15 auf einen Überdruck von 400 mm Wassersäule komprimiert und über den Luftkühler 14 und das Luftfilter 13 durch das Zuleitungsrohr 12 in. die Ringdüse gepreßt. Der Druck in derRohrleitung 6, in der das Gut auf die gewünschte Temperatur, regelbar durch den vorgeschalteten Luftkühler 14, gekühlt wird, ist dann jeweils der gleiche wie in der Trennvorrichtung.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Ausschleusen von körnigem oder pulverisiertem Feststoff aus einer unter einem zur Atmosphäre unterschiedlichen Druck stehenden Gas-Feststoff-Trennvorrichtung, d a -durch gekennzeichnet, daß zwischen dem Auslaß (5) der Trennvorrichtung (3) und einer diesem Auslaß nachgeschalteten Rohrleitung (6) eine den Auslaß umschließende Ringdüse (7) angeordnet ist, durch die ein unter höherem Druck stehendes Gas zugeführt wird, welches sich in der der Trennvorrichtung nachgeschalteten Rohrleitung mit dem aus dem Auslaß ausfließenden Feststoff unter Aufrechterhaltung des in der Trennvorrichtung herrschenden Druckes mischt, diesen behandelt und von diesem anschließend in einer weiteren, der Rohrleitung nachgeschalteten Gas-Feststoff-Trennvorrichtung (8) wieder getrennt wird, worauf der so behandelte Feststoff in bekannter Weise auf mechanischem Wege ausgeschleust wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem im Inneren der Trennvorrichtung (3) gegenüber der Atmosphäre herrschenden Unterdruck das mittels eines in der Zufuhrleitung (12) angeordneten Gas-Wärmeaustauschers (14) behandelte Gas durch die Ringdüse (7) angesaugt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem in der Trennvorrichtung (3) gegenüber der Atmosphäre herrschenden Überdruck das Gas mittels eines Druckventilators (15) durch die Ringdüse gepreßt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zufuhrleitung (12) zwischen der Ringdüse (7) und dem Gas-Wärmeaustauscher (14) ein Gasfilter (13) vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 538 275; USA.-Patentschrift Nr. 2 391 683.
DEB52946A 1959-04-22 1959-04-22 Vorrichtung zum Ausschleusen von koernigem oder pulverisiertem Feststoff aus einer Gas-Feststoff-Trennvorrichtung Pending DE1164321B (de)

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