DE115707C - - Google Patents
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- DE115707C DE115707C DENDAT115707D DE115707DA DE115707C DE 115707 C DE115707 C DE 115707C DE NDAT115707 D DENDAT115707 D DE NDAT115707D DE 115707D A DE115707D A DE 115707DA DE 115707 C DE115707 C DE 115707C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/16—Synchronous generators
- H02K19/26—Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings
- H02K19/30—Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings for compounding
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine besondere Anordnung zur selbstthätigen Regelung
der Spannung von Wechselstromerzeugern beliebiger Phase. Die bisherigen Regelungsarten
benutzen vielfach als ersten Anlafs zur Regelung die verschiedenen Ursachen der Spannungsänderung, welche hauptsächlich in der Aenderung
der Gröfse der Stromlieferung, in der Veränderung der Phase zwischen Strom und Spannung und im Wechsel der Umdrehungszahl
der Antriebsmaschine bestehen. Die Beseitigung des Einflusses dieser Ursachen ist
einzeln mehr oder weniger vollkommen beispielsweise in den Patenten 95153, 94139,
91571 und 57168 angestrebt. Zu einer vollkommenen
Regelung gehört die Berücksichtigung aller nur denkbaren Ursachen der Spannungsänderung
zu gleicher Zeit; da diese vielfachen Ursachen praktisch nicht mehr einzeln und gleichzeitig die Einleitung der Regelung
in einfacher Weise veranlassen können, so ist es vorzuziehen, dafs die Anregung zur selbstthätigen
Regelung nur durch die erfolgende Aenderung der Klemmenspannung selbst geschieht.
Derart wirken die Regelungsarten mit einem Relais, welche aber durch die für die Regelung erforderliche Zeit zu verspäteter
Regelung, Ueberregeln und infolge dessen zu Spannungsschwankungen neigen. Als brauchbar
zur sofortigen selbstthätigen Regelung lediglich infolge der zu regelnden Spannungsänderungen selbst erscheint das Parallelschalten
der zu regelnden Spannung oder einer derselben proportionalen Spannung mit einer entgegenwirkenden
Hülfsspannung unter Zwischenschalten von regelnden Windungen. Auf diesem Grundsatz beruht die neue, noch zu beschreibende
Anordnung zur Regelung von Wechselstromerzeugern beliebiger Phase. Eine besondere
theilweise Anwendung dieses Grundsatzes ist bereits in der Patentschrift 57168 mit dem
besonderen Zweck, die Belastung der Antriebsmaschine . möglichst gleichförmig zu gestalten,
beschrieben. Die Hülfsspannung eines Sammlers wirkt daselbst der Spannung der Erregermaschine
unter Zwischenschalten von regelnden Windungen entgegen. Die durch die Anordnung
erzielte Spannungsregelung pafst sich dem Zweck der gleichförmigen Belastung der
Antriebsmaschine an, ohne dafs nothwendig die Klemmenspannung der Wechselstrommaschine
dadurch auf gleichbleibender Höhe oder auf einer mit der Belastung zunehmenden Höhe gehalten werden mufs, da Regelung nur
stattfindet, wenn die Ursachen der Spannungsänderung der Wechselstrommaschine mit einer
Aenderung der Umlaufzahl des Stromerzeugers verknüpft sind. So kann die Wechselstromspannung
infolge Aenderung von inductiver Belastung sich ändern, ohne dafs eine entsprechende
Regelung erfolgt. Die Regelung: der patentirten Anordnung ist durchaus abhängig
von dem Verhalten der Antriebsmaschine gegenüber Belastungsschwankungen und mufs
nach den Eigenschaften der zufälligen Antriebsmaschine bemessen werden. Die Sammelbatterie
mufs dabei verhältnifsmäfsig grofs sein, da sie allenfalls die gesammte Leistung der Dynamo
aufnehmen mufs. Die Regelung bedarf der Schwankungen in der Umdrehungszahl, welche
letztere jedoch im Widerspruch hierzu in Vertheilungssystemen mit Motorenbetrieb und aus
Rücksicht auf leichtes Parallelschalten der Erzeuger thunlichst eingeschränkt werden soll. Die
von der Erregermaschine ausgehende Anregung zur Regelung ist für den Zweck einer guten
Regelung der Wechselstromspannung unvollkommen , da im Allgemeinen die Erregerspannung
der Wechselstromspannung nicht genügend proportional ist. Die angeführten Eigenschaften der aus der Patentschrift 57168
bekannten Anordnung, wonach insbesondere eine richtige Regelung auf gleichbleibende oder
mit der Belastung zunehmende Wechselstromspannung nur unter besonders günstigen Verhältnissen
erreicht werden kann, machen eine Verbesserung wünschenswerth, welche
durch folgende Abänderung und neue Gruppirung bekannter Elemente bewirkt wird. Während
gemäfs der angeführten Patentschrift die Spannung eines Sammlers der Erregerspannung
entgegenwirkt, wird hier die Hülfsspannung einer Gleichstromquelle mit der Spannung des
Wechselstromerzeugers oder einer der letzteren proportionalen Spannung mit Hülfe eines
Wechselstrom - Gleichstromumformers parallel geschaltet. Als Zwischenglied können noch
aufserdem feststehende Transformatoren hinzukommen. Die Hülfsspannung wird von einer beliebigen
geeigneten Gleichstromquelle, sei es wie bei dem Gegenstand der Patentschrift 57168 eine
Sammelbatterie, sei es eine Gleichstromdynamo, abgeleitet. Die Spannung der Hülfsgleichstromquelle
ist als mafsgebend anzusehen, derart, dafs infolge der angewendeten Schaltung sich
die Spannung des Wechselstromerzeugers selbstthätig dieser Hülfsspannung entsprechend einstellt.
Der Wechselstrom-Gleichstromumformer kann verschiedener Bauart sein, mufs jedoch
Aenderungen der Spannung des Wechselstromkreises auf die Gleichstromseite übertragen und
umgekehrt; auch mufs er als Gleichstrom-Wechselstromumformer betriebsfähig sein. In
die Leitungen, welche den Wechselstromerzeuger mit dem rotirenden Umformer und von da aus mit der Hülfsgleichstromquelle
verbinden, werden regelnde Windungen eingefügt, durch welche zwischen Hülfsgleichstromquelle
und Wechselstromleitung ein Ausgleichstrom fliefst, sobald sich die Spannungen
des Wechselstromerzeugers und der Hülfsgleichstromquelle nicht mehr entsprechen. Um die
Wirkung der Regelung zu verstärken, kann die Hülfsgleichstromquelle selbst als Verbunddynamo
mit Nebenschlufs und Hauptstromwickelung ausgeführt werden. Das Einfügen von regelnden Windungen zwischen zwei Stromquellen
ist schon in der Patentschrift 57168 beschrieben; ebenso ist es bekannt, dafs derartige
regelnde Windungen entweder direct den magnetischen Kreis des Wechselstromerzeugers
beeinflussen können oder auch denjenigen der Erregermaschine. Die gezeichneten
Fig. ι bis 3 geben Beispiele der neuen Anordnung.
Die Bedeutung^ der eingeschriebenen Buchstaben ist folgende:
n> Wechselstromerzeuger beliebiger Phase,
m Magnetbewickelung desselben,
e Gleichstromerregermaschine,
u rotirender Wechselstromgleichstrom - Umformer,
g mafsgebende Hülfsgleichstromquelle,
η Nebenschlufs der Erregermaschine,
h Hauptstromwickelung der Erregermaschine, c regelnde Windungen,
t Transformator.
Die allgemeine Anordnung ist in Fig. 1 dargestellt, von welcher die übrigen Figuren nur
besondere Fälle bilden.
In Fig. 2 ist die Erregermaschine mit der Hülfsgleichstromquelle zu einer Dynamo g e
Dieselbe Vereinigung ist in Fig. 3 vorgenommen, und aufserdem sind die regelnden
Wickelungen c mit den Hauptstromwickelungen h der Erregermaschine vereinigt, wobei
vorausgesetzt ist, dafs die regelnden Windungen c in diesem Fall den magnetischen Kreis
der Erregermaschine erregen sollen.
Weitere besondere Fälle von Fig. 1 lassen sich bilden insbesondere durch Hinweglassen
der Häuptstromwickelung h oder der Nebenschlufswickelung
n.
Als Abänderung von Fig. 1 sind auch Anordnungen möglich, welche den Ausgleichstrom
auf der Wechselstromseite des Umformers benutzen und in geeigneter Weise
zur Regelung nutzbar machen; dieselben dürften jedoch von geringerer praktischer Bedeutung
sein.
Als Vortheile der neuen Anordnung sind anzuführen: Die Regelung findet ohne Zeitverlust
bei jeder Aenderung der Spannung des Wechselstromerzeugers statt, gleichviel welches
auch der Anlafs zur Spannungsänderung war. Die Anordnung vereinigt also die Vortheile,
welche sonst mit einer Regelung mittels Relais verbunden sind, mit den Vortheilen directer
Regelung durch Compoundirungswickelung.
Die Spannung einer Hülfsgleichstromquelle spielt die Rolle einer mafsgebenden Spannung,
nach welcher sich die Spannung des Wechselstromerzeugers selbstthätig einstellt. Es ist also
eine genaue, der gewünschten Spannung entsprechende, ursprüngliche Spannungsregelung nur
an einer Gleichstromhülfsquelle erforderlich und nur letztere mit Rücksicht auf beste
Spannungsregelung zu bauen, da ja die Eigenschaften dieser Hülfsgleichstromquelle sich be-
Claims (1)
- züglich der Spannungsregelung ohne Weiteres auf den Wechselstromerzeuger übertragen. Insbesondere gegenüber der aus der Patentschrift 57168 bekannten Regelungsart ergiebt sich eine nur mäfsige Gröfse der Hülfsgleichstromquelle, richtigere Regelung der Spannung, Unabhängigkeit von den Eigenschaften der Antriebsmaschine, gröfserer Spielraum in der Wahl der Art der Hülfsgleichstromquelle, die Möglichkeit, die Hülfsgleichstromquelle mit der Erregerdynämo zu vereinigen, keine Nothwendigkeit, die Erregermaschine mit dem Wechselstromerzeuger zu kuppeln, und die Unabhängigkeit der Regelung von den zufälligen Ursachen der Spannungsänderung des Wechselstromerzeugers.Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :Einrichtung zur Spannungsregelung für ein- oder mehrphasige Wechselstrommaschinen, deren Compoundirungswicklung von zwei Stromquellen in Gegen einanderschaltung gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dafs die wechselnde Spannung der einen Stromquelle von einem mit der zu regelnden Maschine parallel geschalteten Wechselstrom - Gleichstromumformer geliefert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE115707C true DE115707C (de) |
Family
ID=385115
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT115707D Active DE115707C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE115707C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972658C (de) * | 1949-04-08 | 1959-09-03 | Asea Ab | Anordnung zur Konstanthaltung der Klemmenspannung von Synchrongeneratoren |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE972658C (de) * | 1949-04-08 | 1959-09-03 | Asea Ab | Anordnung zur Konstanthaltung der Klemmenspannung von Synchrongeneratoren |
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