DE1156512B - Elektrostatisches Ablenkplattensystem fuer Kathodenstrahlroehren - Google Patents

Elektrostatisches Ablenkplattensystem fuer Kathodenstrahlroehren

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DE1156512B
DE1156512B DET17691A DET0017691A DE1156512B DE 1156512 B DE1156512 B DE 1156512B DE T17691 A DET17691 A DE T17691A DE T0017691 A DET0017691 A DE T0017691A DE 1156512 B DE1156512 B DE 1156512B
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slotted
plates
cathode
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Clifford Harold Moulton
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  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
T17691 Vmc/21g
ANMELDETAG: 5. J A N U A R 1960
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABEDER AUSLEGESCHRIFT: 31. OKTOBER 1963
Bekannte Kathodenstrahlröhren enthalten neben dem Strahlerzeugungssystem ein Ablenkplattensystem, das üblicherweise aus zwei hintereinanderiiegenden Plattenpaaren für die Horizontal- und Vertikalablenkung besteht, deren Ebenen um 90° verdreht sind. An jedes Plattenpaar kann eine Signalspannung angeschlossen werden, die die Richtung des zwischen den Platten durchtretenden Elektronenstrahls beeinflußt. Die einzelnen Platten bestehen aus dünnen, im wesentlichen ebenen und rechteckigen Metallflächen. Es ist auch bekannt, die Platten jeweils zu unterteilen und in Form von zwei gegenseitig isolierten Elektroden auszubilden, die entweder aus kammartig ineinandergreifenden parallelen Drähten oder aus einer massiven Elektrode mit vorgelagerter drahtförmiger Hilfselektrode bestehen, wobei die Elektroden von verschiedenen Signalspannungen gespeist werden und der Elektronenstrahl entsprechend dem resultierenden Feld der Elektroden abgelenkt wird.
Da die Ablenkempfindlichkeit, d. h. die für einen bestimmten Ablenkwinkel des Elektronenstrahls erforderliche Signalspannung, von der Länge der Platten in Richtung des Elektronenstrahls abhängt, müssen die Ablenkplatten eine erhebliche Länge aufweisen, um mit kleinen Signalspannungen auszukommen, wodurch aber eine obere Frequenzgrenze für das Ablenksystem festgelegt wird.
Die gesamte Ablenkung, die jedes Elektron des Strahls erfährt, ergibt sich aus der Summe der elektrostatischen Kräfte, die während der Zeit vom Eintritt bis zum Austritt aus dem Ablenkfeld auf das Elektron einwirken. Diese Zeit hängt von der Geschwindigkeit des Elektrons und der Länge des Ablenkplattenpaares ab. Wird die Frequenz der den Ablenkplatten zugeführten Signalspannung so weit erhöht, daß die Periodendauer einer Schwingung der Signalspannung die Größenordnung der genannten Zeit erreicht, so ist die gesamte Ablenkung jedes Elektrons und damit des Elektronenstrahls nicht mehr der angelegten Signalspannung proportional. Zur besseren Erläuterung dieser Erscheinung soll der Weg eines einzelnen Elektrons für den Fall verfolgt werden, daß seine Durchlaufzeit gleich der Periodendauer eines an den Ablenkplatten angelegten sinusförmigen Signals ist und sein Eintritt in das Ablenkfeld im Augenblick des Nulldurchganges der Signalspannung erfolgt. Gelangt das Elektron in den Bereich der Ablenkplatten, so wird es während der folgenden, beispielsweise positiven Halbwelle zu einer Platte hin abgelenkt und erreicht seine größte Ablenkung in der Plattenmitte beim Übergang von der positiven auf die Elektrostatisches Ablenkplattensystem
für Kathodenstrahlröhren
Anmelder:
Tektronix, Inc., Portland, Oreg. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. K. A. Brose, Patentanwalt,
Pullach bei München, Wiener Str. 2
Clifford Harold Moulton, Portland, Oreg. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
negative Halbwelle. Im Verlauf der negativen HaIbwelle wird das Elektron zu der anderen, gegenüberliegenden Platte abgelenkt und die von der positiven Halbwelle erzeugte Ablenkung aufgehoben, so daß die resultierende Ablenkung des Elektrons und damit des Elektronenstrahls nach Verlassen des Ablenkplattenpaares Null ist. Durch diese Erscheinung wird eine obere Frequenzgrenze festgelegt, bis zu der die bekannten Ablenkplattensysteme betrieben werden können. Diese Frequenzgrenze gilt natürlich auch analog für die Oberwellen zusamengesetzter oder impulsförmiger Signalspannungen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein elektrostatisches Ablenkplattensystem für Kathodenstrahlröhren zu schaffen, das nicht an die genannte Frequenzgrenze gebunden ist und von Gleichspannung bis zu den höchsten Frequenzen betriebsfähig ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß eine Ablenkplatte quer zur Elektronenstrahlrichtung verlaufende, abwechselnd von den beiden gegenüber-Hegenden Kanten der Platte ausgehende schmale Schlitze aufweist und daß das Signal an der der Kathode zugewandten Seite der Ablenkplatte angelegt ist.
Durch diese Ausbildung der Ablenkplatte kann die Fortpflanzungsgeschwindigkeit des Signals über die Ablenkplatte in Richtung des Elektronenstrahls im wesentlichen gleich der Geschwindigkeit dieses Elek-
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tronenstrahls gemacht werden, so daß jedes Elektron dem gleichen Augenblickswert des Signals ausgesetzt ist, solange es die Ablenkplatten durchläuft.
Die von den Kanten ausgehenden Schlitze können bis nahe an die gegenüberliegende Kante reichen. Die geschlitzte Platte kann aus dünnem Metallblech bestehen, in Strahlrichtung länger ausgebildet sein als quer zur Strahlrichtung und sich von der der Kathode zugewandten Seite zum anderen Ende hin verbreitern.
Vorzugsweise enthält das beschriebene Ablenkplattensystem auf der einen, dem Elektronenstrahl abgewandten Seite der geschlitzten Platte eine mit Abstand angeordnete einfache, leitende Platte und
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Ablenkeinrichtung, wobei die elektrischen Anschlüsse sohematisch dargestellt sind,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt entlang der Linie s HI-III nach Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Ablenkvorrichtung, wobei zur besseren Deutlichkeit ein Teil der Deckfläche fortgelassen ist,
Fig. 5 eine Ablenkplatte in der Draufsicht vor dem ίο Einbau in die Vorrichtung nach Fig. 2 und 4 und
Fig. 6 eine Seitenansicht einer der isolierenden Stützplatten für die Ablenkplatte nach Fig. 5.
Wie in den Zeichnungen dargestellt ist, ist die beschriebene Ablenkvorrichtung 10 im Inneren eines
auf der anderen Seite der geschlitzten Platte eine wei- 15 Glaskolbens 12 einer Elektronenstrahlröhre angeordtere einfache, leitende Platte, welche mit Abstand so net, die mit einem Phosphorüberzug 14 an der Innenangeordnet ist, daß der abzulenkende Elektronen- seite des Bildfensters des Kolbens 12 versehen ist. Der strahl zwischen der letztgenannten Platte und der ge- Kolben 12 der Röhre ist mit einem herkömmlichen schlitzten Platte durchtritt. Wird das Signal über ein Verschluß 16 versehen, an dem die Steckerstifte 17 Koaxialkabel zugeführt, so werden an der der Kathode 20 angeordnet sind, die in einen Röhrensockel gesteckt zugewandten Seite die beiden außenliegenden Platten werden. Die Stecker 17 bilden die elektrischen Vermiteinander elektrisch leitend verbunden und an den bindungen zu einem bekannten Elektronenstrahlzylindrischen äußeren Leiter dieses Kabels an- erzeugungssystem, das einen Elektronenstrahl 20 ergeschlossen, während der zentrale Leiter mit der ge- zeugt, der zunächst zwischen bekannten Ablenkplatschlitzten Ablenkplatte verbunden ist. Das Ablenk- 25 ten 22 für die waagerechte Ablenkung sowie dann plattensystem ist dabei vorzugsweise so ausgebildet, durch die Ablenkvorrichtung 10 nach der Erfindung daß durch geeignete Wahl der Länge und Breite der für die senkrechte Ablenkung hindurchgeht und Schlitze, der Breite der Ablenkplatte und der leiten- schließlich auf den durch den Pphosphorbelag 14 und den Platten und des Abstandes der Ablenkplatte von das Ende desKolbens 12 derRöhre gebildeten Schirm der an der dem Elektronenstrahl abgewandten Seite 30 auftrifft. Die Ablenkvorrichtung 10 besteht aus einer
Ablenkplatte 24, die zwischen zwei elektrisch leitenden Plattenteilen 26 und 28 angeordnet ist, wobei die Ablenkplatte 24 näher an dem leitenden Plattenteil 26 als an dem Plattenteil 28 liegt. Der Elektronenstrahl ; durch die Linie 20 in Fig. 2 angedeutet. Er gelangt am Eintrittsende 30 in die Ablenkvorrichtung. Sodann geht der Strahl zwischen der Ablenkplatte 24 und dem leitenden Plattenteil 28 hindurch und verläßt die Ablenkvorrichtung 10 schließlich am Austritts-40 ende 31. Während seines Durchgangs durch die Ablenkvorrichtung wird der Strahl 20 in vertikaler Richtung nach Fig. 2 durch eine Signalspannung abgelenkt, die auf die Ablenkplatte 24 vom Eingangsende 30 aus zum Austrittsende 31 geleitet wird.
45 Die bevorzugte Form der Ablenkplatte 24 ist am deutlichsten in den Fig. 4 und 5 gezeigt. Eine derartige Platte besteht aus einem dünnen Blech von leitendem Material, vorzugsweise einem Federmetall, z. B. einem Blech aus Phosphorbronze. Die Ablenkschlitzten Ablenkplatte eine ähnhohe Ablenkplatte an- 50 vorrichtung 10, die sowohl die Ablenkplatte 24 wie geordnet sein, wobei der Elektronenstrahl zwischen auch die Platten 26 und 28 umfaßt, verläuft vorzugsden beiden Platten durchtritt und zwei gleiche Signale weise nach Art eines sich zum Austrittsende 31 hin entgegengesetzter Phase an den der Kathode zu- erweiternden Trichters. Die Ablenkplatte 24 ist mit gewandten Seiten der Ablenkplatten angelegt sind. einer Anzahl von schmalen Schlitzen 32 versehen, die Vorzugsweise sind an den vom Elektronenstrahl ab- 55 abwechselnd von den gegenüberliegenden Kanten der gewandten Seiten dieser geschlitzten Ablenkplatten Platte ausgehen und sich mit ihren inneren Enden
befindlichen leitenden Platte der Wellenwiderstand des Ablenkplattensystems im wesentlichen gleich dem des damit verbundenen Koaxialkabels ist und gleichzeitig die Ausbreitungsgeschwindigkeit des über den zentralen Leiter des Koaxialkabels zugeführten Signals längs der Ablenkplatte im wesentlichen gleich der Geschwindigkeit des Elektronenstrahls ist.
Um Reflexionserscheinungen am Ablenkplattensystem zu vermeiden, können die außenliegenden leitenden Platten an der von der Kathode abgewandten Seite miteinander elektrisch leitend verbunden und über einen dem Wellenwiderstand des Ablenksystems entsprechenden Widerstand an die geschlitzte Ablenkplatte angeschlossen werden, wobei dieser Widerstand auch außerhalb des Röhrenkolbens angeordnet werden kann.
Soll das Ablenkplattensystem vom Ausgang eines Gegentaktverstärkers gespeist werden, so kann gegenüber der einen, quer zur Elektronenstrahlrichtung gemit Abstand einfache leitende Platten angeordnet. Auch dieses System kann an der von der Kathode abgewandten Seite mit einem Widerstand abgeschlossen werden, der dem Wellenwiderstand des Ablenkplattensystems entspricht.
Andere Einzelheiten der beschriebenen Einrichtung werden nachfolgend an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, welches in der Zeichnung dargestellt ist, näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer Elektronenstrahlröhre im senkrechten Schnitt, die mit der beschriebenen Ablenkeinrichtung ausgerüstet ist,
überlappen, so daß die seitlich verlaufenden leitenden Elemente 33 entstehen, die quer zur Richtung des Elektronenstrahls 20 liegen und einen zickzackformigen Weg für eine am Eintrittsende 30 der Vorrichtung aufgegebene Signalspannung bilden, die sich von hier aus zum Austrittsende der Vorrichtung fortpflanzt. Bei der gezeigten Platte haben die leitenden Elemente alle die gleiche Länge, jedoch nimmt die Breite der Elemente fortschreitend ab, während die Breite der Schlitze zwischen den Elementen entsprechend vom Eintritts- zum Austrittsende der Ablenkvorrichtung zunimmt. Die Teile der Ablenk-
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platte 24 zwischen den Schlitzen an den gegenüber- tat pro Längeneinheit und ihrer Kapazität pro liegenden Kanten der Ablenkplatte enden in kleinen Längeneinheit ist. Die Induktivität pro Längenabstützenden Ansätzen 34, die in seitliche Stützteile einheit kann innerhalb eines beträchtlichen Be-36 in Form dünner Bleche aus Isoliermaterial, ζ. B. reiches durch Änderung der Länge und Breite der aus Glimmer, eingreifen. Die Stützteile 36 haben im 5 Schlitze 32 geändert werden, während in gleicher wesentlichen die gleiche Länge wie die Ablenkplatte Weise die Kapazität pro Längeneinheit innerhalb 24 und die leitenden Plattenteile 26 und 28. In den eines ebenfalls erheblichen Bereiches durch Änderung Elementen 36 ist eine Anzahl von Reihen kleiner der Breite der Ablenkplatte 24 und der leitenden Öffnungen 38 und 39 angebracht. Die Reihe der Plattenteile 26 und 28 sowie ferner durch Änderung Öffnungen 38 liegt zwischen zwei Reihen von Öffnun- io des Abstandes zwischen der Ablenkplatte 24 und dem gen 39, jedoch nicht in der Mitte, sondern näher an leitenden Plattenteil 26 geändert werden kann. Es ist einer der Reihen von Öffnungen 39. Die Öffnungen absolut möglich, eine Ablenkvorrichtung zu schaffen, 38 sind in Abständen angebracht, die denjenigen der die einen im wesentlichen konstanten Wellenwider-Ansätze 34 an der Ablenkplatte 24 entsprechen, und stand besitzt, der demjenigen irgendeines handelsdiese Ansätze werden in die Öffnungen 38 der Stütz- 15 üblichen koaxialen Kabels, wie sie in den herkömmplatte 36 auf jeder Seite der Ablenkplatte 24 ein- liehen Prüfgeräten verwendet werden, entspricht. Dargeführt. Die Ansätze 34 werden dann umgebogen, über hinaus können solche Wellenwiderstände erhalwie dies in Fig. 3 zu sehen ist. Die beiden leitenden ten werden, obwohl eine Geschwindigkeit der Signal-Plattenteile 26 und 28 sind ebenfalls mit ähnlichen fortpflanzung in Richtung der Elektronen im Elek-Ansätzen 34 versehen, die durch die Öffnungen 39 20 tronenstrahl 20 vorliegt, die im wesentlichen der Gein dem Stützteil 36 hindurchgehen und ebenfalls, wie schwindigkeit derartiger Elektronen gleich ist. Da der in Fig. 3 dargestellt ist, umgebogen werden. Diese Wellenwiderstand der Ablenkvorrichtung 10 im Ausbildung der Anordnung ergibt eine steife kasten- wesentlichen der gleiche wie der des koaxialen förmige Struktur, in der die Ablenkplatte 24 sicher Kabels 48 ist und das Austrittsende der Vorrichtung mit Hilfe der Stützteile 36 und genau im Abstand zu 25 in einem Widerstand endet, der einen im wesentlichen den leitenden Plattenteilen 26 und 28 gehalten wird, diesem Wellenwiderstand gleichen Wert aufweist, die ihrerseits ebenso sicher an den Stützteilen 36 be- werden Reflexionen der Signalspannung im wesentfestigt sind. Die Stützteile 36 können auf irgendeine liehen verhindert. Eine durch das koaxiale Kabel 48 geeignete Weise im Inneren des Röhrenkolbens 12 auf das Eintrittsende der Vorrichtung aufgegebene befestigt sein. Der Kolben 12 kann mit einer ge- 30 Signalspannung pflanzt sich entlang der Ablenkeigneten Verbindungsvorrichtung 42 in der Nähe des platte 24 mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Eintrittsendes 30 der Ablenkvorrichtung 10 versehen Elektronen im Strahl 20 fort und wird durch den sein, die die Verbindung nach außen zwischen der Endwiderstand 52 absorbiert. Die senkrechte Ab-Ablenkplatte 24 und den leitenden Plattenteilen 26 lenkung bei Kathodenstrahloszillographen, die mit und 28 herstellt. Der Röhrenkolben 12 kann ferner- 35 einer beschriebenen Ablenkvorrichtung ausgestattet hin mit einer Anschlußvorrichtung 44 in der Nähe des sind, wird auf diese Weise im wesentlichen von der Austrittsendes 31 der Ablenkvorrichtung 10 versehen Frequenz unabhängig, und zwar innerhalb eines Besein, wobei die Anschlußvorrichtungen jeweils mit reiches zwischen einer Frequenz von Null bis zu einer einem Paar von Leitern ausgestattet sind, die durch die oberen Grenzfrequenz, die mehrere hundert MegaWände des Kolbens 12 hindurchgehen und in ihnen 40 hertz betragen kann, und die Empfindlichkeit auf auf irgendeine geeignete oder herkömmliche Weise Signalspannungsstöße wird außerordentlich gesteigert, abgedichtet sind. Obwohl die dargestellte Elektronenstrahlröhre ins-
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, kann der mittlere besondere für den Anschluß an den Ausgang eines Leiter 46 eines koaxialen Kabels 48 an die Ablenk- nur mit einem Anschlußstift ausgestatteten Verplatte 24 am Eintrittsende 30 der Ablenkvorrichtung 45 stärkers oder einer anderen Signalquelle, deren anangeschlossen sein, und der geerdete äußere zylin- dere Seite geerdet ist, eingerichtet ist, ist es dennoch drische Leiter 50 wird an die leitenden Plattenteile 26 durchaus möglich, zwei genau im Abstand angeordnete und 28 angeschlossen. Am Austrittsende 31 der Ab- und auseinandergehende Ablenkplatten zu benutzen, lenkvorrichung 10 können die leitenden Plattenteile die an den Ausgang eines Gegentaktverstärkers oder und 28 miteinander verbunden und ebenfalls vor- 50 einer anderen mit zwei Anschlüssen versehenen zugsweise geerdet sein. Das Austrittsende der Ab- Quelle einer Signalspannung angeschlossen werden, lenkplatte 24 ist ebenfalls über einen Widerstand 52 so daß in entgegengesetzter Phase liegende Signalmit den leitenden Plattenteilen 26 und 28 verbunden. spannungen durch die Ablenkplatten mit der gleichen Der Widerstand 52 hat vorzugsweise einen Wider- Geschwindigkeit wie die Elektronen im abgelenkten standswert, der dem Wellenwiderstand des koaxialen 55 Elektronenstrahl hindurchgehen. Eine derartige AbKabels 48 gleich ist. Der Widerstand 52 kann sowohl lenkeinrichtung kann ebenfalls den gleichen Welleninnerhalb des Röhrenkolbens 12 wie auch außerhalb widerstand wie eine symmetrische Leitung aufweisen, desselben angeordnet sein. Nach der Darstellung in die zu dem Eintrittsende der Ablenkvorrichtung geht, Fig. 1 ist die Vorrichtung in der Weise getroffen, daß und das Ausgangsende der Vorrichtung kann auf Anschlüsse für einen außerhalb des Kolbens an- 60 entsprechende Weise hinsichtlich seines Wellenwiderzubringenden Widerstand 52 vorhanden sind. Standes endend ausgebildet sein. Selbstverständlich
Der Wellenwiderstand der Ablenkvorrichtung 10 kann die Reihenfolge der Anordnung der vertikalen kann vorzugsweise auf den gleichen Wert gebracht Ablenkvorrichtung und der horizontalen Ablerikwerden, wie ihn das koaxiale Kabel 48 oder eine an- platten vertauscht werden, so daß der Elektronendere Anschlußleitung, die zur Übertragung der Signal- 65 strahl zunächst durch die vertikale Ablenkvorrichtung spannung zum Einlaßende der Vorrichtung besitzt, hindurchgeht. Ferner kann entweder eine oder könauf weist. Das bedeutet, daß der Wellenwiderstand der nen beide Ablenkungen, d. h. sowohl die vertikale Ablenkvorrichtung 10 eine Funktion ihrer Induktivi- wie auch die horizontale, mit HMe von Ablenkvor-
richtungen erzeugt werden, in denen die Signalspannung auf ihrem Weg über eine Ablenkplatte einem zickzackförmigen Weg folgt.

Claims (21)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Elektrostatisches Ablenkplattensystem für Kathodenstrahlröhren, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ablenkplatte quer zur Elektronenstrahlrichtung verlaufende, abwechselnd von den beiden gegenüberliegenden Kanten der Platte ausgehende schmale Schlitze aufweist und daß das Signal an der der Kathode zugewandten Seite der Ablenkplatte angelegt ist.
2. Ablenkplattensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Kanten ausgehenden Schlitze bis nahe an die gegenüberliegende Kante reichen.
3. Ablenkplattensystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzte Platte aus dünnem Metallblech besteht.
4. Ablenkplattensystem nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzte Platte in StrahMchtung langer ausgebildet ist als quer zur Strahlrichtung.
5. Ablenkplattensystem nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die geschlitzte Platte (24) von der der Kathode zugewandten Seite an zum anderen Ende der Platte hin verbreitert. _
6. Ablenkplattensystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Enden der sich überläppenden Schlitze (32) befindlichen leitenden Elemente (33) der Platte (24), welche abwechselnd an gegenüberliegenden Plattenkanten in leitender Verbindung stehen, im wesentlichen die gleiche Länge aufweisen.
7. Ablenkplattensystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß von der der Kathode zugewandten Seite der Platte (24) aus die Breite der Schlitze (32) fortschreitend zunimmt, während die Breite der Elemente (33) abnimmt.
8. Ablenkplattensystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den aufeinanderfolgenden, von einer Kante der Platte (24) ausgehenden Schlitzen (32) liegenden Verbindungsstellen der Elemente (33) über die Kanten der Platte (24) hinausragende Vorsprünge (34) aufweisen.
9. Ablenkplattensystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (24) durch Umbiegen der Vorsprünge (34) an Halteteilen (36) befestigt ist.
10. Ablenkplattensystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen, dem Elektronenstrahl (20) abgewandten Seite der geschlitzten Platte (24) mit Abstand eine einfache, leitende Platte (26) angeordnet ist und daß auf der anderen Seite der geschlitzten Platte (24) eine weitere einfache, leitende Platte (28) mit Abstand so angeordnet ist, daß der abzulenkende Elektronenstrahl (20) zwischen den Platten (24, 28) durchtritt.
11. Ablenkplattensystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Abstand der Platten (24, 28) von der der Kathode zugewandten Seite an vergrößert.
12. Ablenkplattensystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Kathode zugewandten Seite die beiden außenliegenden Platten (26, 28) miteinander elektrisch leitend verbunden und an den zylindrischen äußeren Leiter (SO) eines Koaxialkabels (48) angeschlossen sind, dessen zentraler Leiter (46) an die Ablenkplatte (24) angeschlossen ist.
13. Ablenkplattensystem nach Anspruch 10 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge und Breite der Schlitze (32), die Breite der Ablenkplatte (24) und der leitenden Platten (26, 28) und der Abstand der Ablenkplatte (24) von der leitenden Platte (26) so gewählt ist, daß der Wellenwiderstand des Ablenksystems im wesentlichen gleich dem des Koaxialkabels (48) ist, und daß dieAusbreitungsgesohwindigkeit des über den zentralen Leiter (46) zugeführten Signals längs der Ablenkplatte (24) im wesentlichen gleich der Geschwindigkeit des Elektronenstrahls (30) ist.
14. Ablenkplattensystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der von der Kathode abgewandten Seite die beiden außenliegenden Platten (26, 28) miteinander elektrischleitend verbunden und über einen Widerstand (52), dessen Wert im wesentlichen dem Wellenwiderstand des Ablenksystems entspricht, an die geschlitzte Ablenkplatte (24) angeschlossen sind.
15. Ablenkplattensystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß von den miteinander verbundenen Platten (26, 28) und von der gegeschlitzten Platte (24) je ein Leiter durch die Wand des Röhrenkolbens (12) nach außen geführt ist und daß der Widerstand (52) an diese Leiter außerhalb der Röhre angeschlossen ist.
16. Ablenkplattensytem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Platten (26,28) über die seitlichen Kanten hinausragende Vorsprünge (34) aufweisen und durch Umbiegen dieser Vorsprünge an Halteteilen (36) befestigt sind.
17. Ablenkplattensystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der einen, quer zur Elektronenstrahlrichtung geschlitzten Ablenkplatte (24) eine weitere geschlitzte Ablenkplatte angeordnet ist, wobei der Elektronenstrahl zwischen den beiden Ablenkplatten durchtritt und zwei gleiche Signale entgegengesetzter Phase an den der Kathode zugewandten Seiten der Ablenkplatten angelegt sind.
18. Ablenkplattensystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß an den vom Elektronenstrahl abgewandten Seiten der geschlitzten Ablenkplatten mit Abstand einfache leitende Platten angeordnet sind.
19. Ablenkplattensystem nach den Ansprüchen 1 bis 9, 17, 18, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Abstand der geschlitzten Ablenkplatten von der der Kathode zugewandten Seite an vergrößert.
20. Ablenkplattensystem nach den Ansprüchen 1 bis 9, 17, 18, dadurch gekennzeichnet, daß die der Kathode zugewandten Seiten der ge-
schlitzten Ablenkplatten an eine symmetrische Leitung angeschlossen sind.
21. Ablenkplattensystem nach den Ansprüchen 1 bis 9, 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzten Ablenkplatten an den von der Kathode abgewandten Seiten mit einem
10
Widerstand abgeschlossen sind, der dem Wellenwiderstand des Ablenksystems entspricht.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 923 686.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET17691A 1956-09-17 1960-01-05 Elektrostatisches Ablenkplattensystem fuer Kathodenstrahlroehren Pending DE1156512B (de)

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