DE1155552B - Verfahren zum trockenen Verdichten von Russ, insbesondere Flammruss - Google Patents
Verfahren zum trockenen Verdichten von Russ, insbesondere FlammrussInfo
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Description
- Verfahren zum trockenen Verdichten von Ruß, insbesondere Flammruß Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum trockenen Verdichten von Ruß, insbesondere Flammruß, durch mechanischen Druck. Verdichteter Ruß findet bekanntlich hauptsächlich in der Kautschukindustrie als Füllstoff Verwendung.
- Außer der bisher meist üblichen umständlichen und kostspieligen Verdichtung von Ruß durch Beimischung von Wasser, das durch Erhitzung unter Wahrung von ein Verbrennen verhütenden Temperaturen wieder entfernt werden muß, und Beigabe eines Bindemittels hat man schon versucht, Ruß auf trockenem Wege durch Anwendung von mechanischem Druck in Spindelpressen, Schneckengängen und ähnlichen Vorrichtungen zu verdichten, ohne daß es gelang, über einen bedingten, nur eine Vorverdichtung darstellenden Verdichtungsgrad hinauszukommen.
- Die Erfindung bezweckt, durch ein Trockenverfahren auf einfache Weise einen Verdichtungsgrad des Rußes zu erreichen, der ohne Zuhilfenahme von Bindemitteln ein Mehrfaches, z. B. drei- bis viermal, höher liegt, als bisher auf trockenem Wege erzielbar war, und keine Nachbehandlung erfordert.
- Zu diesem Zweck kommt es bei dem Verfahren nach der Erfindung darauf an, daß die trockene, gegebenenfalls in bekannter Weise vorverdichtete Bußmasse der Behandlung in einer bekannten, zum Granulieren von verformbaren, z. B. plastischen oder thermoplastischen Stoffen und Schlämmstoffen dienenden Vorrichtung unterworfen wird, bei der das Behandlungsgut einem sich verjüngenden Einzugsspalt zwischen zwei gegenläufig miteinander im Eingriff stehenden Zahnrädern, von denen mindestens das eine als auf der einen Stirnseite offener Hohlzylinder mit vom Grunde der Zahnlücken radial ins Innere führenden Manteldurchbrechungen ausgebildet ist, fließend zugeführt und in und durch die Durchbrechungen des Zylindermantels gedrückt wird.
- überraschenderweise hat sich gezeigt, daß die erfindungsgemäße Anwendung der bekannten, für das Granulieren verformbarer Stoffe bestimmten Vorrichtung, bei der nicht vorauszusehen war, ob sie sich auch zum trockenen Verdichten feinteiliger Stoffe wie Ruß eignen würde, die maschinellen Voraussetzungen erfüllt, die für die Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung erforderlich sind und die erstrebten Vorteile wie Vereinfachung des Verdichtungsvorganges und Verminderung der Verpackungs- und Transportkosten infolge höherer Verdichtung gewährleisten.
- In der Zeichnung ist in Anlehnung an die deutsche Patentschrift 928 686 beispielsweise und schematisch dargestellt, wie die beim Verfahren nach der Erfindung zur Anwendung kommende Vorrichtung beschaffen sein kann.
- Abb. 1 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung und Abb. 2 ein waagerechter Schnitt nach Linie A-B der Abb. 1.
- Mit a und b sind die beiden miteinander im Eingriff stehenden. nach der einen Stirnseite offenen und von den Wellen f angetriebenen Zahnradhohlzylinder bezeichnet, die zum Teil von dem Gehäuse C umschlossen sind.
- An den Füllschacht r! zur Aufnahme der zu verdichtenden Bußmasse schließt der verjüngt zwischen die beiden Zahnräder führende Einzugsspalt e an.
- Die Mäntel der Zahnradhohlzylinder a, b sind mit Durchbrechungen g versehen, die vom Grunde der Zahnlücken aus radial ins Innere der Hohlzylinder führen.
- Wie aus der Zeichnung zu entnehmen, gelangt die trockene Bußmasse in ständigem Fluß aus dem Füllschacht d unter Abnahme der Schichtdicke in den sich verjüngenden Einzugsspalt e und wird hier von den Zahnrädern erfaßt, in und durch die verhältnismäßig engen Durchbrechungen g gepreßt und auf diese Weise granulatartig hoch verdichtet. Die Entnahme des Fertigproduktes aus dem oder den Hohlzylindern erfolgt in beliebiger Weise.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum trockenen Verdichten von Ruß, insbesondere Flammruß, durch mechanischen Druck, dadurch gekennzeichnet, daß die trockene, gegebenenfalls in bekannter Weise vorverdichtete Rußmasse der Behandlung in einer bekannten, zum Granulieren von verformbaren, z. B. plastischen oder thermoplastischen Stoffen und Schlämmstoffen dienenden Vorrichtung unterworfen wird, bei der das Behandlungsgut einem sich verjüngenden Einzugsspalt (e) zwischen zwei miteinander im gegenläufigen Eingriff stehenden Zahnrädern (a, b), von denen mindestens das eine als ein auf einer Stirnseite offener Hohlzylinder mit vom Grunde der Zahnlücken aus radial ins Innere führenden Manteldurchbrechungen (g) ausgebildet ist, fließend zugeführt und in und durch die Manteldurchbrechungen (g) gepreßt wird.
Priority Applications (1)
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| DEC18548A DE1155552B (de) | 1959-03-07 | 1959-03-07 | Verfahren zum trockenen Verdichten von Russ, insbesondere Flammruss |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE1155552B true DE1155552B (de) | 1963-10-10 |
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ID=7016463
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|---|---|---|---|
| DEC18548A Pending DE1155552B (de) | 1959-03-07 | 1959-03-07 | Verfahren zum trockenen Verdichten von Russ, insbesondere Flammruss |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1155552B (de) |
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1959
- 1959-03-07 DE DEC18548A patent/DE1155552B/de active Pending
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