DE1152011B - Filmtraeger - Google Patents

Filmtraeger

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Publication number
DE1152011B
DE1152011B DEP24953A DEP0024953A DE1152011B DE 1152011 B DE1152011 B DE 1152011B DE P24953 A DEP24953 A DE P24953A DE P0024953 A DEP0024953 A DE P0024953A DE 1152011 B DE1152011 B DE 1152011B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channels
film carrier
cover plate
film
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP24953A
Other languages
English (en)
Inventor
Andrew Konrad Anander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Konica Minolta Graphic Imaging USA Inc
Original Assignee
Konica Minolta Graphic Imaging USA Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Konica Minolta Graphic Imaging USA Inc filed Critical Konica Minolta Graphic Imaging USA Inc
Publication of DE1152011B publication Critical patent/DE1152011B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
    • G03B1/48Gates or pressure devices, e.g. plate

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Conversion Of X-Rays Into Visible Images (AREA)

Description

  • Filmträger Die Erfindung betrifft einen aus mehreren aufeinandergeschichtetenPlatten aufgebauten Filmträger für fotografische Kameras mit einer vorderen Deckplatte, die über die ganze Fläche der Deckplatte verteilte Bohrungen aufweist; einer hinteren Deckplatte, die eine an eine Saugleitung angeschlossene Absaugkammer aufweist, und mindestens einer Zwischenplatte, die Durchbrüche zur Verbindung der Bohrungen der vorderen Deckplatte mit der Absaugkammer der hinteren Deckplatte sowie weitere Durchbrüche zur Bildung einer mit der Absaugkammer verbundenen Kammer und einer diese Kammer umgebenden, ebenfalls mit der Absaugkammer verbundenen Ringkammer aufweist.
  • Es ist bekannt, Filmträger dieser Art so auszubilden, daß sie eine Stirnplatte mit einer großen Zahl von Saugöffnungen und eine rückseitige, an eine Saugleitung angeschlossene Deckplatts aufweisen, wobei zur Verbindung der in der Stirnplatte vorgesehenen Saugöffnungen mit einer in der rückseitigen Deckplatte angeordneten, an die Saugleitung angeschlossenen Absaugkammer zwischen diesen beiden Platten mindestens eine weitere, mit entsprechenden Durchbrüchen versehene Platte vorgesehen ist.
  • Um zu gewährleisten, daß sich ein Film vollkommen eben an den Filmträger anlegt, muß dieser so ausgebildet sein, daß die Saugwirkung an einer Stelle des Filmträgers am größten ist und von dieser Stelle aus nach den Randzonen hin abfällt, so daß beim Anlegen eines Filmes ein festes Haften zuerst an dieser Stelle bewirkt wird.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß in der Zwischenplatte strahlenförmig von der Ringkammer ausgehende, mit den Saugöffnungen der Stirnplatte in Verbindung stehende Kanäle vorgesehen sind.
  • Das Anlegen eines Filmes an den Filmträger kann hierbei dadurch noch erleichtert werden, daß die Stelle der größten Saugwirkung, das ist das Zentrum der strahlenförmig angeordneten Kanäle, in die Mitte einer Randzone des Filmträgers verlegt wird, so daß Filme auch unterschiedlich großer Abmessungen, von dieser Randzone ausgehend, ohne Faltenbildung auf den Filmträger aufgelegt werden können. Da die Saugwirkung längs der strahlenförmig angeordneten Kanäle nach außen abnimmt, nimmt der Saugverlust beim Übergang zu kleineren Filmformaten nur in geringem Maße zu.
  • Diese Abnahme der Saugwirkung in dem äußeren Bereich der strahlenförmig angeordneten Kanäle kann dadurch noch verstärkt werden, daß diese Kanäle in ihrem äußeren Bereich einen kleineren Querschnitt aufweisen als in dem ringkammernahen Bereich. An den Stellen der Querschnittsveränderung der Kanäle sind zweckmäßigerweise über je einen Durchbruch einer zweiten Zwischenplatte unmittelbare Verbindungen mit der Absaugkammer vorgesehen.
  • Zwischen den äußeren Verlängerungen der strahlenförmigen Kanäle können noch weitere, ebenfalls strahlenförmig angeordnete Kanäle vorgesehen sein, an deren inneren Endpunkten über je einen Durchbruch der zweiten Zwischenplatte eine unmittelbare Verbindung mit der Absaugkammer vorgesehen ist. Die durch Durchbrüche in der vorderen Zwischenplatte gebildeten Kammern und Kanäle werden rückseitig von der zweiten Zwischenplatte begrenzt. Die beiden sich umschließenden, voneinander getrennten Kammern, von denen eine jede mit dem Abzugskanal in Verbindung steht, werden vorteilhafterweise auf der einen Seite durch die vordere Deckplatte und auf der gegenüberliegenden Seite jeweils von einer Zwischenplatte begrenzt.
  • Der Querschnitt der Bohrung, über die die äußere der beiden Kammern mit dem Abzugskanal in Verbindung steht, ist im allgemeinen gleich der Summe der Querschnitte der einzelnen, von dieser äußeren Kammer ausgehenden Kanäle. Im Bereich der inneren Kammer herrscht eine verhältnismäßig hohe Saugkraft, die durch diejenigen Saugkraftverluste praktisch nicht verringert wird, die an den äußeren Enden der über einen Film vorstehenden Kanäle hervorgerufen wird, und gewährleistet so ein sicheres Haften des Filmes an diesem Teil des Filmträgers. Auf diese Weise wird beim Aufbringen eines. Filmes auf den Filmträger erreicht, daß die Saugwirkung im mittleren oberen Teil des Filmträgers am größten ist und der Film an dieser Stelle des Filmträgers festgehalten wird, worauf der Film infolge der nach den Rändern zu geringer werdenden Saugkraft nach und nach sich an die ganze Oberfläche des Filmträgers anlegt, wodurch ein vollkommen ebenes Anliegen des Filmes an den Filmträger gewährleistet wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Fihnträgers dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorderfläche des Filmträgers, bei welchem Teile der einzelnen Schichten weggebrochen sind, um den inneren Aufbau des Filmträgers zu zeigen, Fig. 2 eine Seitenansicht des Filmträgers, Fig. 3 einen waagerechten Schnitt durch den Filmträger nach der Schnittlinie 3-3 der Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch den oberen mittleren Teil des Filmträgers nach der Schnittlinie 4-4 der Fig. 1, Fig.5 einen senkrechten Schnitt durch den: unteren Teil des Filmträgers längs einer im wesentlichen mit der Schnittlinie der Fig. 4 fluchtenden Schnittlinie 5-5 der Fig. 1, Fig. 6 einen Ausschnitt eines Schnittes nach der Linie 6-6 der Fig. 1, Fig. 7 eine Draufsicht auf die Vorderseite der hinteren Deckplatte und Fig. $ eine Draufsicht auf die Rückseite der hinteren Deckplatte des Filmträgers.
  • In der vorderen Abdeckplatte 1.0 sind über die ganze Fläche, abgesehen von den Randzonen, verteilt zahlreiche, dicht beieinander liegende Bohrungen 12 mit kleinem Durchmesser vorgesehen. Auf der Vorderseite dieser vorderen Abdeckplatte liegt der Film 16 auf. Gegen die Rückseite dieser vorderen Deckplatte liegt die Zwischenplatte 14 und gegen deren Rückseite die Zwischenplatte 18 an. Auf der Rückseite des Filmträgers befindet sich die hintere Deckplatte 20, die eine Anzahl von Saugleitungen bildet. Die Platten werden in ihrer funktionsgemäßen Reihenfolge mit Schrauben 21 zusammengehalten, die sowohl über den Filmträger verstreut als auch insbesondere an dessen Rändern vorgesehen sind. Mit ihren Köpfen sind die Schrauben in die Deckplatte 10 versenkt, auf ihre Enden sind gegen die Platte 20 anliegende Schrauben aufgeschraubt.
  • Die Kanäle auf der Rückseite des Filmträgers werden durch einen hervorstehenden Randwulst 23 und hervorstehende Rippen 24 gebildet. Der Randwulst und die Rippen liegen an der Rückseite der Zwischenplatte 18 luftdicht an und bilden so die Kanäle 26, die über die Bohrung 28 und den Stutzen 30 an eine Unterdruckleitung angeschlossen sind. Die Rippen 24 dienen gleichzeitig zur Verstärkung der Platte und nehmen die Schrauben 21 auf. Die im unteren Teil des Filmträgers durch den Randwulst 23 und die Rippen 24 gebildeten Kammern 31 und die in gleicher Weise im oberen Teil dies Filmträgers gebildeten Kammern 33 sind an die Abzugskanäle nicht angeschlossen.
  • Die gegen die Rückseite der vorderen Platte 10 anliegende Zwischenplatte 14 weist in ihrem oberen mittleren Teil einen Durchbruch 32 auf, in den ein Plättchen 34 kleinerer Abmessungen mit einer kreisrunden Bohrung 36 eingelegt ist. Dieses Plättchen 34 wird luftdicht zwischen der Deckplatte 10 und der Zwischenplatte 18 festgehalten, so daß hierdurch zwei voneinander getrennte, konzentrisch zueinander angeordnete Kammern 38 und 40 gebildet werden; die über eine Bohrung 42 bzw. Bohrungen 44 in der Zwischenplatte 18 mit dem Abzugskanal in Verbindung stehen.
  • Von der Ringkammer 40 gehen strahlenförmig Kanäle 46 aus, die durch die Schlitze der Zwischenplatte 14 gebildet werden. Über diese Kanäle 46 stehen die vor den Kanälen befindlichen Bohrungen 12 der vorderen Deckplatte mit der Abzugsleitung in Verbindung.
  • Da diejenigen dieser Kanäle, die sich nach dem unteren Rand des Filmträgers hin erstrecken, wesentlich länger sind als diejenigen Kanäle, die auf die beiden seitlichen Ränder zugerichtet sind, sind im unteren Teil der Platte 14 zusätzliche Kanäle 48 vorgesehen, die zwischen den Kanälen 46 liegen. An den oberen Endpunkten dieser Kanäle sind Bohrungen 50 vorgesehen, die über Bohrungen 52 in der hinteren Zwischenplatte 18 in Verbindung mit den Aussparungen 26 der hinteren Deckplatte stehen (s. insbesondere Fig. 6). Der Querschnitt der zusätzlichen Kanäle 48 ist nur etwa halb so groß wie derjenige der Kanäle 46, die von der Ringkammer 40 ausgehen" wobei aber dieses Querschnittsverhältnis nur gegenüber den im oberen Teil des Filmträgers gelegenen Teilen der Kanäle 46 gilt, während deren nach unten sich erstreckende Verlängerungen 54 etwa denselben Querschnitt aufweisen wie die zusätzlichen Kanäle 48. Mit dieser Maßnahme wird erreicht, d'aß der Gesamtquerschnitt der Kanäle nicht vergrößert wird und dadurch auch der - Saugkraftverlust keine Vergrößerung erleidet, obwohl eine Verteilung der Sangkraft über eine größere Fläche bewirkt wird. Es hat sich gezeigt, daß es weder notwendig noch zweckmäßig ist, die zusätzlichen Kanäle 48 weiter nach oben zu verlängern, als es in der Zeichnung dargestellt ist. Ihre Anordnung erweist sich jedoch als notwendig, um die zwischen den Kanälen 46 bzw. 54 sich erweiternden Bereiche der Filmträgeroberfläche ebenfalls an die Unterdruckleitungen anzuschließen und somit ein überall gleichmäßig ebenes Anliegen des Filmes zu gewährleisten.
  • Da die von der Ringkammer 40 strahlenförmig ausgehenden Kanäle sehr kleinen Querschnitt haben, läßt mit deren zunehmender Länge die Saugkraft erheblich nach. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Film sich nicht über die ganze Länge der Kanäle erstreckt. Es hat sich daher als zweckmäßig erwiesen, diejenigen Kanäle, die sich von der Ringkammer 40 ausgehend in den unteren Bereich der Platte erstrecken, außer durch die Ringkammer 40 und die Bohrungen 44 noch durch zusätzliche Bohrungen 58 und 60 mit den Abzugskanälen zu verbinden. Die Bohrungen 58 sind an den mit 56 bezeichneten Stellen der Zwischenplatte 14 vorgesehen (Fig. 1) und münden mit kleineren Bohrungen 60 in der Zwischenplatte 18 (Fig. 5) in die Abzugskanäle.
  • Wird ein Film kleineren Formats auf den Filmträger gelegt, so sind diejenigen Teile der Kanäle 46 und 48, die vom Film nicht bedeckt werden, durch die über diesen liegenden kleinen Bohrungen 12 dem normalen atmosphärischen Druck ausgesetzt. Die ge- Samte offene Fläche entspricht jedoch nur dem Gesamtquerschnitt der freiliegenden Kanäle, da ja nur deren Querschnitt bei sonst abgedeckter Kammer 38 bzw. Ringkammer 40 als maximale Fläche wirksam wird, auf die die normale Atmosphäre einwirken kann. Infolge der Drosselwirkung der Kanäle und des mit zunehmender Länge der vom Film bedeckten Kanäle größer werdenden Strömungswiderstandes läßt die Saugkraft bei nicht ganz bedeckten Kanälen nicht übermäßig nach und ändert sich nur leicht bei verschiedenen Filmformaten. Auch wenn der Film nicht bis an die mit 56 bezeichneten Stellen oder auch bis zu den zusätzlichen Kanälen 48 herabreicht, ist der Saugkraftverlust nicht übermäßig hoch, da ja die beiden Bohrungen 60 und 52, die mit den Abzugskammern an den entsprechenden Stellen in Verbindung stehen, nur sehr kleinen Querschnitt aufweisen. Der Gesamtquerschnitt der Bohrungen 44 ist im allgemeinen dem Gesamtquerschnitt der Kanäle 46, die strahlenförmig von der Ringkammer 40 ausgehen, gleich. Da der Querschnitt der Ringkammer 40 aber wesentlich größer als der der Kanäle ist, wirken die Bohrungen 44 etwa so wie eine Drossel und vermindern so den Saugkraftverlust. Durch diese Maßnahme wird ein relativ kleiner Saugkraftverlust erreicht, wodurch das in den Abzugskanälen 26 herrschende Vakuum auch dann erhalten bleibt, wenn der Film nicht das ganze Format der Platte bedeckt und die Kanäle 46 unterhalb der Unterkante des Films freiliegen.
  • Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Filmträgers kann vorteilhafterweise in den äußeren Abmessungen eine Länge von etwa 660 mm und eine Breite von etwa 584 mm aufweisen.
  • Die Bohrungen in der beispielsweise aus einer Phenolharzplatte hergestellten vorderen Abdeckplatte können einen Durchmesser von etwa 2,2 mm aufweisen und in einem Mittelpunktabstand von etwa 3,6 mm angeordnet sein. Die von der Ringkammer 40 strahlenförmig ausgehenden Kanäle können im oberen Teil des Filmträgers einen quadratischen Querschnitt von etwa 3,2 mm Kantenlänge aufweisen, während sie in dem unteren, mit 54 bezeichneten Teil ebenso wie die zusätzlichen Kanäle 48 rechteckigen Querschnitt haben, der etwa 3,2 mm breit und 1.,6 mm tief ist. Die Bohrung 28, durch die die Verbindung mit der Unterdruckleitung hergestellt wird, kann ebenso wie die Bohrung 36 in dem Plättchen 34 einen Durchmesser von etwa 31,2 mm haben, während die Bohrungen 42 und 44 einen Durchmesser von etwa 9,5 mm aufweisen und der Gesamtquerschnitt der Bohrungen 44 im wesentlichen gleich dem der Kanäle 46 sein kann, die von der Ringkammer 40 strahlenförmig ausgehen. Die Bohrungen 52 und 62 haben einen Durchmesser von etwa 2,8 mm.
  • Wird ein Film auf den senkrecht angeordneten Filmträger gelegt, so bewirkt die relativ hohe Saugkraft in der Kammer 38 ebenso wie die in der Rinkammer 40, daß der Film zunächst oben in der Mitte des Filmträgers angesaugt wird. Die in der Ringkammer 40 auftretende Saugkraft ist dabei kleiner als die der Kammer 38, sie ist jedoch größer als die an der restlichen Oberfläche des Filmträgers auftretende Saugkraft. Diese verteilt sich von der Ringkammer 40 durch die strahlenförmig angeordneten Kanäle 46 und nimmt dabei mit zunehmender Entfernung von dieser Kammer ab. Hierdurch wird der Film, ausgehend von der oberen Mitte des Filmträgers, fortschreitend von dessen weiter entfernten Zonen angezogen, wodurch erreicht wird, daß er glatt und eben an dem Filmträger anliegt, ohne daß sich Verwerfungen oder Beulen bilden können. Ist der Film vom Filmträger bereits angezogen worden, bleibt die Saugkraft oben in der Mitte des Trägers am größten, während sie nach den Randzonen hin abnimmt; dies ist auch dann der Fall, wenn der Film die ganze Fläche des Filmträgers bedeckt, da dieser Effekt durch den großen Querschnitt der Kammern 38 und 40 und die strahlenförmige Anordnung der Kanäle sowie deren kleiner werdenden Querschnitt hervorgerufen wird. Außerdem nimmt die Größe der Saugkraft mit zunehmender Entfernung von der Ringkammer 40 in den Kanälen kontinuierlich auch dann ab, wenn das Filmformat nicht die ganze Fläche des Filmträgers bedeckt. Auf diese Weise neigt der Film dazu, von dem oberen Mittelteil des Filmträgers herabzuhängen, wodurch die Bildung von Verwindungen und Unebenheiten während des Belichtens vermieden wird. Die Filme auf diese Weise an ihrem oberen Ende mehr oder weniger aufgehängt zu befestigen, ist besonders vorteilhaft, da sie relativ schwer sind.
  • Zur Erreichung dieser Vorteile sind zwei voneinander getrennte und unabhängige Kammern 38 und 40 oben in der Mitte des Filmträgers angeordnet, die voneinander unabhängige Verbindungen zu den Abzugsleitungen haben. Darüber hinaus ist es notwendig, die strahlenförmig laufenden Kanäle so, wie es in der Zeichnung gezeigt ist, anzuordnen, damit die Saugkraft bei zunehmender Entfernung von der oberen Mitte des Filmträgers abnimmt. Es dürfen dabei auf keinen Fall Stellen auftreten, an denen die Saugkraft gleich oder größer ist als die oben in der Mitte des Filmträgers herrschende Kraft, da nur so ein glattes Anliegen des Filmes in der oben beschriebenen Weise gewährleistet wird.
  • Gemäß der Erfindung ist ein besonders einfacher Filmträger entwickelt worden, der für jedes beliebige, die äußeren Abmessungen des Filmträgers nicht überschreitende Fihuformat verwandt werden kann, dessen Saugkraftverlust nicht übermäßig hach ist und dazu geeignet ist, ein sicheres und glattes Anliegen des Films während der Belichtung zu gewährleisten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Aus mehreren aufeinandergeschichteten Platten aufgebauter Filmträger für fotografische Kameras mit einer vorderen Deckplatte, die über die ganze Fläche der Deckplatte verteilte Bohrungen aufweist, einer hinteren Deckplatte, die eine an eine Saugleitung angeschlossene Absaukammer aufweist, und mindestens einer Zwischenplatte, die Durchbrüche zur Verbindung der Bohrungen der vorderen Deckplatte mit der Absaugkammer der hinteren Deckplatte sowie weitere Durchbrüche zur Bildung einer mit der Absaugkammer verbundenen Kammer und einer diese Kammer umgebenden, ebenfalls mit der Absaugkammer verbundenen Ringkammer aufweist, .dadurch ,gekennzeichnet, daß von der Rinkammer (40) strahlenförmig mit den Bohrungen (12) der vorderen Deckplatte (10) in Verbindung stehende Kanäle (46) ausgehen.
  2. 2. Filmträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (46) in ihrem äußeren Bereich (54) einen kleineren Querschnitt aufweisen als in dem ringkammernahen Bereich.
  3. 3. Filmträger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stellen (56) der Querschnittsveränderung der Kanäle (46, 54) über je einen Durchbruch (60) einer zweiten Zwischenplatte (18) eine unmittelbare Verbindung mit der Absaugkammer (26) vorgesehen ist.
  4. 4. Filmträger nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den äußeren Verlängerungen (54) der Kanäle (46) weitere Kanäle (48) strahlenförmig angeordnet sind, an deren inneren Endpunkten über je einen Durchbruch (52) der zweiten Zwischenplatte (18) eine unmittelbare Verbindung mit der Absaug kammer (26) vorgesehen ist.
  5. 5. Filmträger nach den Ansprüchen 1 bis. 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (48) denselben Querschnitt wie die Verlängerungen (54) der Kanäle (46) aufweisen.
  6. 6. Filmträger nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, da.ß die durch Durchbrüche in der vorderen Zwischenplatte (14) gebildeten Kammern (38, 40) und Kanäle (46, 48, 54) rückseitig von der zweiten Zwischenplatte (18) begrenzt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1065 271; USA.-Patentschriften Nr. 2 572 640, 2 895 706, 2694337.
DEP24953A 1959-05-07 1960-05-05 Filmtraeger Pending DE1152011B (de)

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US1152011XA 1959-05-07 1959-05-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3522829A1 (de) * 1985-06-26 1987-01-02 Hell Rudolf Dr Ing Gmbh Vakuumspannplatte mit automatischer formatanpassung

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US2895706A (en) * 1955-02-14 1959-07-21 Robertson Photo Mechanix Inc Vacuum film support

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