DE1151973B - Fahrbare Obstpflueckanlage - Google Patents

Fahrbare Obstpflueckanlage

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DE1151973B
DE1151973B DEG29250A DEG0029250A DE1151973B DE 1151973 B DE1151973 B DE 1151973B DE G29250 A DEG29250 A DE G29250A DE G0029250 A DEG0029250 A DE G0029250A DE 1151973 B DE1151973 B DE 1151973B
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DE
Germany
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arm
boom
picking system
conveyor
attached
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Pending
Application number
DEG29250A
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English (en)
Inventor
Antonio Lawrence Girardi
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Individual
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D46/00Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
    • A01D46/20Platforms with lifting and lowering devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
G29250m/45f
anmeldetag: 17. MÄRZ 1960
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT:
25. JULI 1963
Die Erfindung betrifft eine auf einem Fahrgestell aufgebaute Obstpflückanlage mit einer Anzahl von um ihre senkrechten Achsen drehbaren Auslegerstützen, auf denen je ein eine Plattform tragender Auslegerarm für eine Schwenkbewegung um eine waagerechte Schwenkachse gelenkig gelagert ist, wobei der Auslegerarm aus einer Anzahl von Teilen besteht, die relativ zueinander zum Aus- und Einfahren des Armes längs dessen Längsachse beweglich sind und die ferner getrennt betätigbare Kraftquellen zum Bewegen jedes Armes um die senkrechte Achse der Auslegerstütze bzw. um seine waagerechte Achse sowie zum Ein- und Ausfahren des Armes längs seiner Längsachse umfassen.
Um ein wirtschaftliches Arbeiten mit Obstpflückanlagen dieser Art zu ermöglichen, muß die Anlage mit Einrichtungen versehen sein, mittels derer die Früchte, die von den auf den Plattformen der Auslegerarme stehenden Obstpflückern gebrochen werden, laufend nach einer am Fahrgestell angeordneten Sammelstelle gefördert werden können. Für diesen Zweck werden bei einer bekannten Anlage flexible Rohre verwendet. Bei der Verwendung von flexiblen Rohren kann aber der Auslegerarm nicht beliebig verschwenkt oder die Ausfahrlänge des Armes beliebig geändert werden, weil das untere Ende des flexiblen Rohres, dessen Länge nicht veränderbar ist, sich immer über der Sammelstelle befinden muß.
Um in beliebigen Stellungen der Auslegerarme ein einwandfreies Transportieren der Früchte zur Sammelstelle zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß innerhalb der Auslegerarme eine Fördervorrichtung vorgesehen, die unabhängig von der senkrechten oder waagerechten Winkeleinstellung des Auslegerarmes mit diesem aus- und einfahrbar ist.
Vorzugsweise besteht jede Fördervorrichtung aus einem endlosen Förderband, das sich über feste, an den Enden des Auslegerarmes angebrachte Laufrollen und über ein Paar bewegliche Laufrollen erstreckt, die mit dem Förderband an Punkten im Eingriff sind, die zwischen den festen Laufrollen am äußeren Ende des Auslegerarmes liegen, wobei die beweglichen Laufrollen auf einem Joch angebracht sind, das in Längsrichtung des Auslegerarmes bewegbar ist. Dabei sind federnde Mittel vorgesehen, die beim Ausfahren des Auslegerarmes, der in an sich bekannter Weise als Scherenspreize oder als teleskopisches Rohr ausgebildet sein kann, eine entsprechende Bewegung des Joches mit den beweglichen Laufrollen zulassen, wodurch die Förderbandschleifen verkürzt und die Förderlänge der Fördervorrichtung erhöht wird, und die beim Einziehen des Auslegerarmes das Förder-Fahrbare Obstpflückanlage
Anmelder:
Antonio Lawrence Girardi, Stockton, Calif. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. K. Boehmert
und Dipl.-Ing. A. Boehmert, Patentanwälte,
Bremen 1, Feldstr. 24
Antonio Lawrence Girardi,
Stockton, Calif. (V.StA.),
ist als Erfinder genannt worden
band entsprechend wieder in größere Schleifen legen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäß aufgebauten, selbstfahrenden Obstpflückanlage,
Fig. 2 eine Daufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Anlage, bei der die einzelnen Auslegeranne in den verschiedensten Lagen dargestellt sind,
Fig. 3 eine Querschnittsansicht längs der Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 eine Teilschnittansicht einer ausziehbaren Fördervorrichtung,
Fig. 5 eine Querschnittsansicht dieser Fördervorrichtung, bei der die Schnittebene durch die Linie 5-5 in Fig. 4 angedeutet ist,
Fig. 6 eine Teildraufsicht eines Abschnittes des rechten äußeren Endes der in Fig. 5 gezeigten Fördervorrichtung, bei der Teile weggebrochen sind,
Fig. 7 eine Teildraufsicht des ausziehbaren Fahrzeugrahmens, bei welcher Teile weggebrochen und Teile im Schnitt dargestellt sind,
Fig. 8 und 9 Teilschnittansichten der Konstruktion, bei denen die Schnitte längs der Linie 8-8 bzw. 9-9 in Fig. 7 geführt sind,
Fig. 10 eine Teilschnittansicht des Auslegerarmes in Fig. 1 und 3 mit einer anderen Anordnung zum Ausfahren des Auslegerarmes,
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Fig. 11 eine Längsschnittansicht einer weiteren Ausführungsform eines ausfahrbaren Auslegerarmes, bei dem Teile weggebrochen sind, und
Fig. 12 eine ähnliche Schnittansicht zur Darstellung des Auslegerannes und der dazugehörigen Fördervorrichtung im Ruhezustand.
Die gesamte Anlage ist auf einem Fahrgestell angeordnet, das vorzugsweise durch eine Antriebsmaschine angetrieben wird, die auch gleichzeitig die Leistung
Wendehalbmesser aufweist und damit leicht von einer Reihe zur anderen zwischen benachbarten Baumreihen gewendet werden kann. Hydraulische Arbeitszylinder 23 mit Kolbenstangen 24 sind in üblicher 5 Weise angebracht, um die ausziehbaren Rahmenteile in bezug auf den Mittelabschnitt auszufahren und einzuziehen, wie sich dies am besten aus Fig. 7, 8 und 9 ergibt.
Auf den äußeren Enden der ausfahrbaren Rahmen
für die Betätigung der beweglichen Teile der Anlage io teile 22 sind Auslegerarmstützen 25 befestigt. Vorabgibt und das Fahrgestell antreibt. Das dargestellte zugsweise sind an jedem Ende des Fahrzeuges je zwei Fahrzeug ist mit Allradantrieb und mit Allradlenkung Auslegerstützen 25 vorgesehen, und zwar an jeder üblicher Bauart versehen, wobei das Fahrgestell kurz- Ecke jedes ausziehbaren Rahmenteiles eine. Jede Ausgekoppelt ist, um die Maschine rund um die Enden legerstütze besteht aus einem hohlen Gehäuse, das an der Baumreihen eines Obstgartens herumfahren zu 15 seinem unteren Ende mit Schrauben oder in anderer können. Eine Anzahl von Auslegerarmen sind auf Weise bei 26 befestigt ist und an seinem oberen Ende Auslegerstützen angebracht, die ihrerseits auf aus- mit einem Drucklagerring 27 versehen ist, der auf der ziehbaren Rahmenteilen befestigt sind, die relativ mit einem Flansch versehenen Oberseite der Auszum Fahrgestell ausgezogen und eingezogen werden legerstütze bei 28 angeschraubt oder in anderer Weise können, um die Auslegerarme an den Enden des 20 befestigt ist. Eine Drehscheibe 29 wird von einem Fahrgestells mit richtigem Abstand voneinander anzu- Drucklagerring 31, bestehend aus oberen und unteren bringen. Jeder Auslegerarm kann für sich unabhängig Lagerplatten 32 und 33, getragen. Wälzlager 34 liegen von den anderen Auslegerarmen um eine senkrechte zwischen dem Ring 27 und den Lagerringen oder Achse gedreht und um eine waagerechte Achse ge- Lagerplatten 32 und 33. Ein mit Innenverzahnung schwenkt, d. h. angehoben und abgesenkt werden. 25 versehener Zahnkranz 36 ist an dem Kugellager-Dabei sind diese Achsen so angeordnet, daß die gehäuse 31 beispielsweise durch Verschrauben beeinzelnen Auslegerarme über einen weiten waage- festigt und ist im Eingriff mit einem Antriebsritzel 37, rechten und senkrechten Winkelbereich verschwenkt das mit Hilfe eines Motors 38 angetrieben wird, um werden können. In jeder Stellung innerhalb der waage- das Kugellagergehäuse auf seiner Stütze zu drehen, rechten und senkrechten Einstellbereiche können die 30 Als Motor 38 wird vorzugsweise ein in beiden Dreh-Auslegerarme in ihrer Längsrichtung ausgefahren und richtungen arbeitender Elektromotor verwendet, über eingezogen werden. Dies erfolgt vorzugsweise durch den die Drehscheibe 29 um die senkrechte Achse der Vorrichtungen, die praktisch innerhalb der Ausleger- Auslegerstütze gedreht werden kann. Selbstverständarme liegen. Jeder Auslegerarm ist mit einer Förder- Hch kann der Antrieb auch hydraulisch oder in vorrichtung versehen, die vorteilhafterweise aus einer 35 anderer Weise erfolgen.
getrennten Baugruppe besteht, die lösbar innerhalb Ein in axialer Richtung ausfahrbarer Auslegerarm des Auslegerarmes angeordnet ist und zusammen mit 39 ist auf der Drehscheibe 29 jeder Auslegerstütze 25 dem Auslegerarm ausgefahren und eingezogen werden für eine Schwenkbewegung um eine waagerechte kann, um die geernteten Früchte vom äußeren Ende Achse befestigt und wird von der Drehscheibe gedes Auslegerarmes nach einem Sortiertisch auf dem 40 tragen und kann sich mit dieser um die senkrechte Fahrgestell zu fördern. Bei dieser Ausführungsform Achse der Auslegerstütze und der Drehscheibe drehen, der Erfindung werden hydraulisch betätigte Vorrich- Die Ausleger können aus einzelnen Streben 41 auftungen zum Ausfahren und Einziehen der Ausleger- gebaut sein, die an ihren Enden und in ihren Mitten arme und der Fördervorrichtungen und zur Einstel- nach Art von Scherenspreizen gelenkig miteinander lung der Auslegerarme über ihren senkrechten und 45 verbunden sind, wie dies aus Fig. 1, 2, 3 und 10 zu waagerechten Einstellbereich verwendet. erkennen ist. Die Auslegerarme können aber auch aus Im einzelnen gesehen besteht die erfindungsgemäß teleskopartig ineinandergefügten Abschnitten 42 aufaufgebaute Anlage aus einem Fahrgestell 16 mit einem gebaut sein, wie dies in Fig. 11 und 12 gezeigt ist. Rahmen 17, der auf Rädern 18 montiert und mit Der nach Art eines Scherenspreizers aufgebaute einer Antriebsmaschine 19, wie z. B. einem Verbren- 50 Ausleger besteht aus einer Anzahl von Streben oder nungsmotor, versehen ist, der die zum Antrieb des Hebeln 41, die gelenkig miteinander verbunden sind Fahrgestelles und zur Betätigung der darauf ange- und ein Paar von Scherenspreizern bilden, die durch brachten Vorrichtungen erforderliche Leistung liefert. Querachsen 43 miteinander verbunden sind, auf deren Vorzugsweise weist das Fahrgestell einen Allrad- Enden die benachbarten Streben oder Hebel 41 geantrieb20 und eine Allradlenkung 21 üblicher Bauart 55 lenkig gelagert sind. Die Achsen 43 weisen an ihren auf mit den zugehörigen Einrichtungen zu deren Be- Enden Lagerabschnitte 44 auf, an denen die benachtätigung. Die konstruktiven Einzelheiten dieser Vor- harten Enden benachbarter Streben gelenkig gelagert richtung bilden kein Teil der Erfindung, so daß An- sind. Ferner sind Abstandsstücke 45 vorgesehen, trieb und Lenkung, das Steuerrad und die übrigen durch die die Streben 44 der einen Seite des Auserforderlichen Steuereinrichtungen nur schematisch 60 legerarmes von den entsprechenden gegenüberliegengezeigt sind. den Streben auf Abstand gehalten werden. In gleicher Der Rahmen 17 besteht aus einem verhältnismäßig Weise dienen in der Mitte angebrachte Achsen 43' kurzen Mittelstück, an dessen Enden ausfahrbare zur gelenkigen Lagerung der Mittelabschnitte der sich Rahmenteile 22 angebracht sind, die teleskopartig in kreuzenden Streben auf jeder Seite des Auslegerdas Mittelstück und ineinander geschoben werden 65 armes. Diese Querachsen 43 und 43' mit ihren Abkönnen. Die Rahmenteile 22 liegen im eingefahrenen Standsstücken 45 verspannen die einzelnen Teile der Zustand in dem Mittelabschnitt und bilden einen ge- Scherenspreizen an ihren außenliegenden und in der drängten, kurzen Fahrzeugrahmen, der einen kleinen Mitte gelegenen Gelenkpunkten, wodurch sich eine
starre Konstruktion ergibt, die über ihren vollen Arbeitsbereich die einzelnen Teile starr miteinander ausgerichtet hält.
Die Strebenpaare 41 am inneren Ende jedes Auslegerarmes sind gelenkig mit Schwenkarmen 46 verbunden, die ihrerseits gelenkig in Stützplatten 47 gelagert sind, die sich von gegenüberliegenden Seiten der Drehscheibe 29 nach oben erstrecken, und zwar mit Hilfe von Zapfen 48, die in Lagern 49 laufen, die an den Lagerplatten befestigt sind. Die innerste sich nach unten erstreckende Strebe 41 auf jeder Seite des Auslegerarmes ist an ihrem unteren Ende mit dem unteren Ende des Schwenkarmes 46 mit Hilfe eines Gelenkbolzens 51 gelenkig verbunden. Die entsprechende, sich nach oben erstreckende Strebe auf jeder Seite jedes Auslegerarmes ist mit ihrem oberen Ende mit dem Schwenkarm 46 mit Hilfe eines Gelenkzapfens 52 gelenkig verbunden, der in einem Schlitz 53 im oberen Ende des Schwenkarmes gleitend gelagert ist.
Jeder Auslegerarm kann mit Hilfe eines oder mehrerer hydraulischer Arbeitszylinder, die auf den Lagerplatten 47 abgestützt sind, in Richtung seiner Längsachse ausgefahren werden. Diese Zylinder 54 sind mit einer Kolbenstange 55 versehen, die mit einer der mittleren Querachsen 43' verbunden ist. Wie aus Fig. 3 zu ersehen, ist jede Kolbenstange 55 mit der am weitesten hinten liegenden mittleren Querachse 43' verbunden, und der Zylinder 54 ist so angebracht, daß er sich nach hinten über die Auslegerstütze hinweg erstreckt. In der in Fig. 10 gezeigten Ausführungsform liegt der hydraulische Arbeitszylinder 54' vor der Auslegerstütze. Die Kolbenstange 55' ist mit einer mittleren Querachse in der Nähe des inneren Endes des Auslegers mit Hilfe einer Stange 56 verbunden, die mit ihrem rückwärtigen Ende an der Achse befestigt ist und sich durch eine Führung 57 nach vorn erstreckt, die an der weiter außen liegenden mittleren Querachse 43' angebracht ist. Diese Anordnung gestattet die Verwendung eines längeren hydraulischen Arbeitszylinders mit einem größeren Hub, ohne daß dabei die Bewegung des Auslegerarmes behindert wird. Die Oberseite der Führung 57 ist vorteilhafterweise geschlitzt, damit die Lasche, durch die die Kolbenstange 55' mit der Stange 56 verbunden ist, die Führung durchfahren kann, wenn der Ausleger eingefahren oder ausgefahren wird.
In beiden Ausführungsformen dienen die hydraulischen Arbeitszylinder dazu, die Auslegerarme längs ihrer Längsachse auszufahren und einzuziehen, indem auf diejenige Querachse, an der der Zylinder befestigt ist, eine Kraft ausgeübt wird. Wird diese Querachse nach außen gedrückt, dann werden die Streben 41 an gegenüberliegenden Seiten des Auslegers nach Art einer Scherenspreize von der in Fig. 1 auf der rechten Seite dargestellten eingefahrenen Stellung in die in Fig. 1 auf der linken Seite dargestellte ausgefahrene Stellung bewegt. Die Bewegung jeder Strebe 41 teilt sich der nächsten Strebe längs des Auslegerarmes mit, so daß diese Bewegung sich fortschreitend vom rückwärtigen zum äußeren Ende des Auslegerarmes vervielfacht. Auf diese Weise genügt ein verhältnismäßig kurzer Hub der hydraulisch betätigten Kolbenstange, um das äußerste Ende des Auslegerarmes bis zu einer Länge von 4,50 m oder mehr auszufahren.
An Stelle der Scherenspreizenkonstruktion können die Auslegerarme auch aus einer Anzahl hohler, teleskopartig ineinandergreifender Abschnitte 42 von vorzugsweise rechteckigem Querschnitt bestehen, wie diese beispielsweise in Fig. 11 und 12 gezeigt sind. Wälzlager 60, die beispielsweise als lange, dünne, nadelartige Rollen oder Walzen ausgebildet sein können, sind auf den oberen und unteren Flächen der teleskopartig ineinandergeschobenen Abschnitte querverlaufend angeordnet, um ein Festklemmen oder Festfressen zu vermeiden und um das Ausfahren und Einziehen der Auslegerarme längs ihrer Längsachsen
ίο zwischen der Ruhestellung nach Fig. 12 und der ausgefahrenen Stellung entsprechend Fig. 11 aus- und einzufahren. Die einzelnen Abschnitte jedes Auslegerarmes werden durch einen hydraulisch wirkenden Zylinder 59 ausgefahren und eingezogen. Wie hier gezeigt, ist der Zylinder 59 von ausziehbarer, teleskopartiger Konstruktion und ist mit seinem einen Ende auf dem innersten Abschnitt des Auslegers und mit seinem anderen Ende mit dem äußersten Ende des Auslegerarmes verbunden. Der Zylinder kann durch Anlegen von hydraulischem Druck in der üblichen Weise zum Ausfahren und Einziehen des Auslegerarmes betätigt werden. Selbstverständlich kann die Anzahl der Teleskopabschnitte erhöht werden, um die im ausgefahrenen Zustand erreichbare Länge des Auslegerarmes zu vergrößern.
Jeder Auslegerarm wird zum Anheben und Absenken mit HiHe eines hydraulisch wirkenden Zylinders 61 um seine Lagerzapfen 48 verschwenkt, welcher auf der Drehscheibe 29 befestigt und mit dem unteren Ende eines oder beider Schwenkarme 46 verbunden ist, auf denen der Auslegerarm befestigt ist. Jeder Arbeitszylinder ist mit einer Kolbenstange 62 versehen, mit deren Hilfe die Schwenkarme 46 um ihre Lagerzapfen 48 verschwenkt werden können, wodurch der Auslegerarm in senkrechter Richtung über einen großen Winkelbereich verschwenkt werden kann, wie dies in Fig. 1 links angedeutet ist. Die Lagerplatten 47 ragen dabei über die Kante der Drehscheibe 29 hinaus, so daß die Lagerzapfen 48 an einer Stelle angebracht werden können, die so ausreichend weit abgesetzt ist, daß der Auslegerarm über einen großen senkrechten Winkelbereich verschwenkt werden kann. Dadurch kann das äußere Ende des Auslegerarmes praktisch von der Erde bis in eine Stellung angehoben werden, in der der Auslegerarm fast senkrecht steht. Der Zylinder ist in bezug auf die Drehscheibe gelenkig gelagert, so daß er im wesentlichen mit der Gelenkverbindung der Kolbenstange 62 des Schwenkarmes 46 ausgerichtet bleibt, wenn der Auslegerarm angehoben und abgesenkt wird.
Eine Plattform 63, die vorzugsweise mit einem Geländer oder Seitenwänden 64 versehen ist, ist am äußeren Ende jedes Auslegerarmes 39 aufgehängt. Dabei ist jede Plattform am Ende ihres Auslegerarmes an einem Punkt gelenkig befestigt, der ausreichend weit außerhalb der Auslegerspitze liegt, so daß die Plattform über den ganzen Schwenkbereich in vertikaler Richtung praktisch waagerecht ausgerichtet ist. Dabei kann die Plattform frei schwingend angebracht und mit einer geeigneten, an den Gelenkpunkten angreifenden Bremse versehen sein, um ein Schwingen verhindern zu können. Es kann aber auch ein hydraulisch wirkender Zylinder 66 vorgesehen sein, wodurch eine genau gesteuerte Bewegung der Plattform in jeder gewünschten Lage zu dem Auslegerarm und ein Feststellen der Plattform in dieser Lage möglich ist.
Die Auslegerstützen 25 sind auf den auszieh- oder
ausfahrbaren Rahmenabschnitteen 22 befestigt, die teleskopartig ineinander und in den Mittelabschnitt des Fahrgestellrahmens eingeschoben werden können, so daß jeder der Rahmenteile für sich oder beide gleichzeitig an den Enden des Fahrgestelles nach außen herausgefahren werden können. Die Zylinder 23, die zum Ein- und Ausfahren der Rahmenteile 22 dienen, können übereinander in der Mitte des Rahmens angebracht sein, wobei sich ihre Kolbenstangen in entgegengestzten Richtungen nach Befestigungspunkten an den ausziehbaren Rahmenteilen erstrecken. Beim Transport des Fahrzeuges von Ort zu Ort und insbesondere beim Fahren des Fahrzeuges von Baumreihe zu Baumreihe in einem Obstgarten sind die Rahmenteile eingezogen, um ein möglichst kurz gekoppeltes Fahrzeug zu haben, das leicht um die Enden einer Baumreihe herumgefahren und in den Zwischenräumen zwischen benachbarten Baumreihen eingesetzt werden kann. Für den Einsatz des Fahrzeuges zwischen zwei Baumreihen werden die Rahmenteile ausgefahren, um die Auslegerstützen 25 und die darauf befestigten Auslegerarme entsprechend dem Abstand der Bäume auf Abstand zu bringen, so daß die Arbeiter auf den Plattformen an beiden Enden der Maschine gleichzeitig in die gewünschten Stellungen rund um die Bäume herumbewegt werden können.
Jeder Auslegerarm 39 ist mit einer Fördervorrichtung versehen, die im wesentlichen innerhalb des Auslegerarmes liegt und zusammen mit diesem über den gesamten Ausfahrbereich und über die gesamte Winkeleinstellung des Auslegerarmes ausgefahren werden kann. Wie beispielsweise in Fig. 4, 5 und 6 zu sehen, besteht die Fördervorrichtung aus einem endlosen Förderband 70, das zwischen teleskopartig ineinandergreifenden Seitenplatten 71 und 72 angebracht ist, die ihrerseits innerhalb des Auslegerannes befestigt sind. Am innenliegenden Ende des Auslegerarmes läuft das Förderband über ein Paar Antriebsrollen oder Laufrollen 73, deren eine beispielsweise auf einer mittleren Querachse 43', die dem inneren Ende des Auslegerarmes am nächsten liegt, angebracht sein kann, während die andere Rolle auf einer Welle 74 läuft, die in den Seitenplatten 71 drehbar gelagert ist. Die Lage der Rollen 73 ist in bezug auf das innere Ende des Auslegerarmes praktisch festgelegt.
Am äußeren Ende des Auslegerarmes läuft das Förderband 70 über ein Paar Rollen 75, die auf den äußeren Enden der Seitenplatten 72 gelagert sind und sich zusammen mit diesen in axialer Richtung des Auslegerarmes bewegen können, wenn dieser ausgefahren und eingezogen wird. Diese Seitenplatten sind dabei an dem äußeren Endabschnitt des Auslegerarmes befestigt, so daß sie in bezug auf die Platten 71 ausgefahren und eingezogen werden können. Zwischen den Rollen 75 läuft das Förderband über ein Paar Laufrollen 76, die auf einem Joch 77 angebracht sind, das in Längsrichtung der Seitenplatten 72 gleitend angeordnet ist. Das Förderband läuft außerdem über eine Laufrolle 78, die an den Seitenplatten 72 in festem Abstand von den Laufrollen 75, ungefähr in der Mitte zwischen den Laufrollen 76 angebracht ist, wie man dies am besten aus Fig. 4 und 5 der Zeichnungen erkennt. Die Laufrollen 76 sind auf dem Joch 77 auf Wellen 79 gelagert, deren Enden in Führungsschlitzen 80 in den Seitenplatten 72 geführt sind. Ein biegsames Kabel 81 ist mit seinem äußeren Ende am Joch 77 angeordnet und erstreckt sich über die Laufrollen 82 eines Flaschenzuges 83 und von dort nach einer festen Verankerung in der Nähe des inneren Endes des Auslegerarmes. Eine der Rollen ist zwischen den Platten 72 in der Nähe ihrer inneren Enden fest angebracht. Die andere Rolle 83 ist am einen Ende einer Schraubenfeder 84 befestigt, deren anderes Ende an einer Achse 85 angebracht ist, die sich zwischen den Seitenplatten 72 ίο erstreckt und an diesen an einer Stelle befestigt ist, die einen merklichen Abstand vom Fußende des Auslegerarmes aufweist, wie dies in Fig. 4 und 6 der Zeichnungen zu sehen ist.
Die Schraubenfeder 84 ist stark genug, um über den Rollenzug 83 und das biegsame Kabel 81 eine Zugspannung auszuüben und das Joch nach innen zu ziehen und dadurch das Förderband 70 unter Zugspannung straff zu halten. Andererseits läßt diese Feder entsprechend dem Ausfahren und Einziehen des Auslegerarmes eine Verlängerung oder Verkürzung der Schleifen des Förderbandes zu. Wenn somit der Auslegerarm ausgefahren wird, dann bewegen sich die Seitenplatten 72 in die in Fig. 4 gezeigte ausgefahrene Stellung, wobei das Joch 77 nach außen gezogen wird und dabei die erforderliche Länge an Förderband aus den Vorratsschleifen zur Verfügung stellt, die zwischen der in der Mitte liegenden festgelegten Laufrolle 78 und den beweglichen Laufrollen 76 liegen. Wird der Auslegerarm eingefahren, dann bewirkt die Zugspannung der Schraubenfeder 84 über das Kabel 81, daß das Joch 77 nach innen gezogen wird, wodurch das Förderband straff gespannt bleibt. Die Förderbandschleifen werden dabei in den Auslegerarm hineingezogen, wie dies in Fig. 4 in gestrichelten Linien angedeutet ist. Läßt man das Kabel 81 über eine Anzahl von Rollen eines Flaschenzuges 83 laufen, so ist nur eine relativ kurze Bewegungslänge des frei laufenden Flaschenzuges erforderlich, um diejenige Länge von Kabel zur Verfügung zu stellen, die eine Bewegung des Joches nach seiner äußersten, in Fig. 4 dargestellten Lage gestattet. Die Förderbandlänge, die zum Erreichen des äußeren Endes des ausgefahrenen Auslegerarmes erforderlich ist, liegt bei eingefahrenem Auslegerarm innerhalb der Schleifen. Erhöht man die Anzahl der feststehenden und beweglichen Laufrollen, kann jede beliebige Anzahl von Förderbandschleifen vorgesehen sein, um einen Auslegerarm bis zu jeder gewünschten und möglichen Entfernung auszufahren.
In Fig. 11 und 12 ist eine weitere Ausführungsform eines Förderbandes dargestellt, das sich zur Verwendung für den teleskopartig aus- und einfahrbaren Auslegerarm eignet, der in diesen Figuren dargestellt ist. In dieser Ausführungsform der Erfindung liegt das Förderband innerhalb eines teleskopartig ineinandergeschobenen Gehäuses 86, so daß die Fördervorrichtung für sich als gesonderte Einheit zusammengebaut und innerhalb des Auslegerarmes angebracht, im Bedarfsfall jedoch auch herausgenommen werden kann, wenn sie nicht benötigt wird. Das Förderband 70, das in diesen Figuren durch gestrichelte Linien angedeutet ist, läuft über feststehende Laufrollen 87 an den Enden der Gehäuseabschnitte und über bewegliche Laufrollen 88, die auf einem Joch 89 angebracht sind, an dem ein Kabel 81 befestigt ist, um das Förderband unter Zugspannung straff zu halten und um Vorratsschleifen des Förderbandes zu bilden, damit der Auslegerarm ausgefahren werden kann.
1151 975
ίο
Das Förderbandgehäuse 86 kann mit den Auslegerarmabschnitten an deren inneren bzw. äußeren Enden fest verbunden, beispielsweise verschraubt werden und kann dadurch zusammen mit den teleskopartig ineinandergreifenden Auslegerarmabschnitten bei Betätigung durch den hydraulisch arbeitenden, innerhalb des Auslegerarmes angebrachten Zylinder ebenfalls ausgefahren oder eingezogen werden. Die Anzahl der Laufrollen, über die das Förderband in Schleifen gelegt ist, und die Anzahl der Flaschenzugrollen, über die das Kabel 81 läuft, können entsprechend der gewünschten Ausfahrlänge geändert werden.
Die Fördervorrichtung ist ein ausreichend langes StÜGk über das äußere Ende des Auslegerarmes hinaus verlängert, so daß die geernteten Früchte daraufgelegt und durch den Auslegerarm hindurch nach dem Fahrgestell befördert werden können. Auf dem Förderband selbst sind vorzugsweise Querleisten 91 angebracht, um zu verhindern, daß die geernteten Früchte längs des Förderbandes rollen, wenn der Auslegerarm sehr steil angehoben ist. Um diese Querleisten unterzubringen, sind die Laufrollen, über die die mit Querleisten versehene Hache des Förderbandes läuft, mit Laufkränzen 92 versehen, auf denen die äußeren Kanten des Förderbandes laufen, während die Mittelabschnitte dieser Naben so weit nach innen gezogen sind, daß sich die Querleisten zwischen den Laufkränzen hindurchbewegen können.
Am unteren Ende jedes Auslegerarmes erstreckt sich jedes Förderband 70 bis in die Nachbarschaft eines Einlauftrichters 93, der sich von der Auslegerstütze 25 nach oben und außen erstreckt und mit einer Förderrinne 94 in Verbindung steht, die sich durch die Auslegerstütze nach unten und durch das Unterteil der Auslegerstütze nach außen erstreckt, wie dies am besten aus Fig. 3 zu ersehen ist. Die Förderrinnen 94 der beiden Auslegerstützen 25 jedes Endes des Fahrgestelles sind auf die Mitte des Fahrzeuges zu ausgerichtet, so daß die von den Förderbändern 70 kommenden Früchte auf einen Längsförderer 96 gelangen, der sich in Längsrichtung des Fahrzeuges erstreckt, um die geernteten Früchte einem etwa in der Mitte des. Fahrzeuges angebrachten Sortiertisch 97 zuzuführen.
Die Förderer 96 sind ebenfalls ausfahrbar und können in der gleichen Weise wie die in den Auslegerarmen enthaltenen Förderbänder konstruiert sein und müssen so weit ausfahrbar sein, wie dies dem vollen Auszugsbereich der beweglichen Rahmenteile 22 entspricht. Ein Ende jedes Förderers 96 ist an dem entsprechenden Ende des Fahrgestelles in der Mitte des Fahrgestelles fest verankert, und" das andere Ende ist an dem entsprechenden beweglichen Rahmenteil 22 befestigt, so daß beim Ausfahren und Einfahren der Rahmenteile die Förderer selbsttätig mit aus- und eingefahren werden.
Die Förderer 70 und 96 werden unabhängig voneinander durch Elektromotoren oder andere geeignete Antriebsmittel angetrieben, die an irgendeiner der Laufrollen oder Stützrollen angreifen, über die die Förderbänder laufen. Da solche Antriebsmittel in üblicher Weise befestigt und angeschlossen sind, wurden deren Einzelheiten die Zeichnungen nur unnötig komplizieren und sind daher weggelassen worden.
Der Sortiertisch 97 ist in der Mitte des Wagens an einer Seite angebracht. Plattformen 98 sind an gegenüberliegenden Seiten des Tisches vorgesehen, auf denen Arbeiter stehen und die von den Förderbändern kommenden Früchte sortieren können. Die sortierten Früchte werden dann einem oder mehreren Förderbändern 99 zugeleitet, die die Früchte einer Abgabestelle an einer Seite am hinteren Ende des Wagens zuführen.
Im Betrieb wird die Maschine längs der Zwischenräume zwischen benachbarten Baumreihen eines ίο Obstgartens vorwärts bewegt. Die Arbeiter stehen dabei auf den Plattformen 63, die an den äußeren Enden der Auslegerarme 39 aufgehängt sind. Vorzugsweise sind die Steuer- und Regeleinrichtungen für die hydraulisch wirkenden Zylinder, Motoren und andere Betätigungseinrichtungen für jeden Auslegerarm auf oder in der Nähe der Geländer 64 der Plattform angebracht, so daß jeder Arbeiter selbst seinen Auslegerarm rund um die benachbarten Seiten der benachbarten Bäume herumbewegen kann. Diese Steuermittel sind selbstverständlich von üblicher Bauart und Konstruktion, so daß eine nähere Beschreibung unnötig ist. Durch geeignete Neigung der Schwenkarme 46 kann jeder Auslegerarm praktisch vom Erdboden, d. h. von einer Höhe unterhalb des Fahrzeugrahmens bis zu einer Höhe entsprechend der Höhe der Bäume des Obstgartens angehoben werden. Gleichzeitig kann der Auslegerarm durch Drehung seiner Drehscheibe 29 um einen großen Winkelbereich in waagerechter Richtung gedreht werden. Der Auslegerarm selbst kann in Richtung seiner Längsachse ausgefahren oder eingezogen werden, so daß der Arbeiter Zugang zu allen Teilen der in seinem Quadranten stehenden Bäume hat. Die ausziehbaren Rahmenteile 22 können ausgefahren werden, um die Auslegerstützen entsprechend dem Abstand der Bäume auf Abstand zu bringen. Jeder Arbeiter kann seine Plattform unabhängig von den anderen Plattformen verschwenken, so daß jeder Arbeiter seine Arbeit ungestört· durch die anderen Arbeiter durchführen kann.
Während der Ernte pflückt jeder Arbeiter die Früchte von den ihm benachbarten Bäumen ab, die ihm zugänglich sind, während das Fahrzeug von Ort zu Ort längs der Bäumreihen vorwärts bewegt wird. Die gepflückten Früchte werden auf den oberen Ausleger des Förderbandes gelegt und über dieses durch den Auslegerarm hindurch und durch dessen Einlauftrichter 93 und Förderrinne 94 nach dem Sortiertisch 97 gefördert. Die von den vier Arbeitern gepflückten Früchte werden dann auf dem Sortiertisch sortiert. Die sortierten Früchte können dann in Kisten gelegt werden, die hinter dem Wagen gestapelt werden; wie dieser durch die Obstplantage fährt.
An den Enden der Reihen werden die ausziehbaren Rahmenteile eingezogen, und die Auslegerarme werden in Stellungen gebracht, die ein leichtes Drehen des Fahrgestelles von einer Reihe zur nächsten innerhalb des knappen in einem Obstgarten normalerweise zur Verfügung stehenden Raumes gestattet. In gleicher Weise können die Rahmenteile eingezogen und die Auslegerarme in eine entsprechende Stellung gebracht werden, um die Länge des Fahrzeuges bei Ortsveränderungen so klein als möglich zu machen.
Während der Zeit, in der die Obstbäume gewartet und gespritzt werden, wobei die Förderbänder nicht benötigt werden, können bei der in Fig. 11 und 12 gezeigten Bauart die Förderbänder aus den Aus-
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legerarmen ausgebaut werden, wodurch das Gewicht der Anlage und die zu deren Betrieb erforderliche Leistung verringert wird.

Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Auf einem Fahrgestell aufgebaute Obstpflückanlage mit einer Anzahl von um ihre senkrechten Achsen drehbaren Auslegerstützen, auf denen je ein eine Plattform tragender Auslegerarm für eine Schwenkbewegung um eine waagerechte Schwenkachse gelenkig gelagert ist, wobei der Auslegerarm aus einer Anzahl von Teilen besteht, die relativ zueinander zum Aus- und Einfahren des Armes längs dessen Längsachse beweglich sind und die ferner getrennt betätigbare Kraftquellen zum Bewegen jedes Armes um die senkrechte Achse der Auslegerstütze bzw. um seine waagerechte Achse sowie zum Ein- und Ausfahren des Armes längs seiner Längsachse umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Auslegerarme (39) eine Fördervorrichtung (70) vorgesehen ist, die unabhängig von der senkrechten oder waagerechten Winkeleinstellung des Auslegerarmes mit diesem aus- und einfahrbar ist.
2. Obstpflückanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Aus- und Einfahren jedes Auslegerarmes (39) aus einem innerhalb des Auslegerarmes gelegenen Druckkolben (55, 55') besteht.
3. Obstpflückanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Auslegerarm (39) aus einem Paar auf Abstand stehender, paralleler Scherenspreizen besteht, die mit die einzelnen Streben (41) der Scherenspreizen verbindenden Querachsen (43,43') versehen sind, wobei die als Versteifung dienenden Achsen an ihren äußeren Enden Lagerabschnitte aufweisen, an denen die Enden entsprechender Strebenpaare (41) gelenkig gelagert sind.
4. Obstpflückanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerarm aus einer Anzahl hohler, teleskopartig ineinandergeschobener Abschnitte (42) besteht, wobei zwischen benachbarten Oberflächen benachbarter Teile Wälzlager (60) angebracht sind.
5. Obstpflückanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die teleskopartigen Abschnitte (42) rechteckigen Querschnitt haben und daß als Wälzlager dünne, nadelartige Rollen- 50 2 678 125.
lager vorgesehen sind, die zwischen den oberen und unteren Flächen der teleskopartig ineinandergeschobenen Abschnitte (42) angebracht sind.
6. Obstpflückanlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Fördervorrichtung aus einem endlosen Förderband (70) besteht, das sich über feste, an den Enden des Auslegerarmes angebrachte Laufrollen (73, 75) und über ein Paar bewegliche Laufrollen (76) erstreckt, die mit dem Förderband an Punkten im Eingriff sind, die zwischen den festen Laufrollen (75) am äußeren Ende des Auslegerarmes hegen, und daß die beweglichen Laufrollen auf einem Joch (77) angebracht sind, das längs einer Bahn in Längsrichtung des Auslegerarmes bewegbar ist, und daß federnde Mittel (84) vorgesehen sind, die beim Ausfahren des Auslegerarmes eine entsprechende Bewegung des Joches mit den beweglichen Laufrollen zulassen, wodurch die Förderbandschleifen verkürzt und die Förderlänge der Fördervorrichtung erhöht wird, und die beim Einziehen des Auslegerarmes das Förderband entsprechend wieder in größere Schleifen legen.
7. Obstpflückanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (70) in einem ausfahrbaren Gehäuse (86) untergebracht ist, das lösbar innerhalb des Auslegerarmes (39) angebracht und als selbständige Einheit aus diesem herausnehmbar ist.
8. Obstpflückanlage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Joch (77) angebrachten federnden Mittel aus einer Feder (84) bestehen, die an einem Ende (85) fest verankert und mit ihrem anderen Ende über ein biegsames Kabel (81) mit dem Joch (77) verbunden ist, das über die Rollen (82) eines Paares von Flaschenzügen (83) läuft, von denen einer innerhalb des Gehäuses des Auslegerarmes fest verankert ist.
9. Obstpflückanlage nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Auslegerstütze (25) einen Hohlkörperteil mit einer Förderrinne (94) sowie eine Einrichtung zum Fördern der Früchte von der Förderrinne (94) zu einem auf dem Fahrgestell (16) montierten Sortiertisch (97) enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 821312, 2 334 323,
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 309 648/72 7.63
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