DE11465C - Neuerungen an Gasfeuerungen - Google Patents
Neuerungen an GasfeuerungenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C99/00—Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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- F23C2700/00—Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
- F23C2700/04—Combustion apparatus using gaseous fuel
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Description
1880.
Klasse 24.
F. AUG. SCHULZ in ZEITZ. Neuerungen an Gasfeuerungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1880 ab.
Bei der durch die vorliegende Zeichnung dargestellten Gasfeuerung erfolgt die Vergasung
des Materials auf einem Planrost, welcher tiefer als die in der vorderen Wand des Generators G
angeordnete Feuerthür α liegt, Fig. i, und zwischen
welchem und der genannten Wand in verticaler Richtung ein genügend weiter Abstand
zur Entfernung von Schlacken und Asche besteht. Zu gleichem Zweck ist auch zwischen
der hinteren Generatorwand und dem Rost in horizontaler Richtung ein entsprechender Raum
frei gelassen und in passendem Abstand von dem bezüglichen Rostende, zwecks Verhinderung
des Herabrutschens des Materials durch letztgedachten Raum, im Aschensack des Rostes
das Bankett c aufgemauert.
In gleicher Höhe mit der Oberkante der Thür α läuft der Scheitel eines Gewölbebogens d,
welcher den Generatorraum nach oben derart begrenzt, dafs zwischen d und der hinteren
Generatorwand ein in der Horizontalprojection rechteckiger Schlitz fur den Gasaustritt frei
bleibt. Ueber diesem Bogen und centrisch zu ihm spannen sich in passendem Abstand die
durch den verticalen Schlitz e getrennten beiden Bogen m und n, von denen letzterer mit der
Hinterwand des Generators verbunden und in der Länge seiner Scheitellinie so bemessen ist,
dafs der hinter dem Bogen d aufsteigende Gasstrom horizontal abgelenkt und mit der unter
dem Bogen m durch die Düsen ο austretenden
Verbrennungsluft unter einem Winkel von i8o° zusammengeführt wird. ,
Die im Schlitz e aufsteigenden, brennenden Gase treten dann behufs besserer Mischung
durch ein über e in bekannter Weise zusammengesetztes Gitter und durch die Expansionsräume E in die Flammröhren eines als Beheizungsobject
angenommenen Dampfkessels.
Die Speisung der Düsen 0 mit Luft erfolgt durch ein in den Generatorwänden angebrachtes
Regenerativsystem, welches, gleich den Düsen, in die Kammer K mündet.
Die Wand p der Räume E, Fig. 1, ist ohne
Verband mit den bis zur Stirnwand der Feuerungsanlage sich fortsetzenden Wänden derselben
eingesetzt gedacht; ebenso das übrige in den Fortsetzungen gedachter Räume befindliche,
theils ohne Mörtel zusammengefügte Mauerwerk, so dafs eine Revision des Brenners und der
Flammenrohrfutter ohne Demontirung integrirender Theile der Feuerungsanlage vorgenommen
werden kann. In demselben Sinne sind auch, wie die Zeichnung ergiebt, die Düsen ο durch
die Luftkammer K zugänglich, q q sind Schaulöcher zur Beobachtung der Flamme.
Der Betrieb dieser Feuerungsanlage geschieht in der bei allen sogenannten Halbgasfeuerungen
gebräuchlichen Weise, indem bei der Inbetriebsetzung zunächst bei geöffneten Luftzuleitungskanälen
so lange mit Flamme auf dem Rost gefeuert wird, bis der Brenner in Rothglut steht;
alsdann wird ■ durch allmäliges Verstärken der Materialschicht auf dem Roste und durch Regulirung
des Luftzutritts in den Brenner der Vergasungs- und Verbrennungsprocefs eingeleitet
und geregelt.
Bei Betriebsunterbrechungen von längerer Dauer läfst man die Beschickung des Generators
niederbrennen und verfährt bei Wiederaufnahme des Betriebs wie beschrieben. Dauert
die Unterbrechung nur so lange, dafs der Wärmegrad des Brenners nicht unter die Entzündungstemperatur
der Gase sinkt, so kann die Vergasung unmittelbar unterbrochen werden. Bei Fortführung des Betriebs wird dann, zur
Vermeidung von Gasexplosionen, zunächst bei nur wenig geöffnetem Rauchschieber durch Eröffnung
des in der Luftkammer K, Fig. 1, mündenden Dampfrohres r die in den Feuerzügen
angesammelte Gasmenge durch Dampf verdrängt und nun, der Reihe nach, die Luftleitung
nach, dem Brenner, der Rauchschieber und die Aschenfallverschlufsthür geöffnet.
Die Zusammensetzung und Anordnung des Brenners und die Verdrängung der in den Betriebspausen
in den Feuerzügen sich ansammelnden Gase sind auch bei mit Treppenrost versehenen
Anlagen ohne weiteres anwendbar.
Claims (2)
- Patenτ-Ansprüche:Die Anordnung und Zusammensetzung des Brenners, insbesondere der den Querschlitz im Generatorgewölbe und einen Theil des letzteren überragende Gewölbebogen η in Verbindung mit den Luftzuführungskanälen ο und den nach den Verbrennungsräumen E führenden Kanälen e.
- 2. Die dargestellte Anordnung von Dampfeinlässen als Ersatz der bei Gasfeuerungen hinter dem Generator gebräuchlichen Absperrvorrichtungen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE11465C true DE11465C (de) |
Family
ID=288726
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT11465D Active DE11465C (de) | Neuerungen an Gasfeuerungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE11465C (de) |
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