DE1146397B - Zapfhahn zur Ausgabe von fluessigen Medien sowie weichen Fetten - Google Patents

Zapfhahn zur Ausgabe von fluessigen Medien sowie weichen Fetten

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DE1146397B
DE1146397B DED33641A DED0033641A DE1146397B DE 1146397 B DE1146397 B DE 1146397B DE D33641 A DED33641 A DE D33641A DE D0033641 A DED0033641 A DE D0033641A DE 1146397 B DE1146397 B DE 1146397B
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DE
Germany
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valve
tap
valve stem
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tap according
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Pending
Application number
DED33641A
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English (en)
Inventor
Alfred Glaeser
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Deutsche Tecalemit GmbH
Original Assignee
Deutsche Tecalemit GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/04Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes for transferring fuels, lubricants or mixed fuels and lubricants
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/42Filling nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Zapfhahn zur Ausgabe von flüssigen Medien sowie weichen Fetten In Kraftfahrzeugdienstanlagen, Industriebetrieben und anderen Verwendungsgebieten, die Zapfhähne zur eichfähigen Ausgabe von dünnflüssigen und zähflüssigen Medien benutzen, wird von den Eichbehörden verlangt, daß diese Zapfhähne außer einem Hauptabsperrventil noch ein vom Druck des auszugebenden Mediums sich öffnendes Ventil besitzen.
  • Zapfhähne dieser Art sind an sich bekannt; sie besitzen entweder ein entgegen der Strömungsrichtung sich öffnendes Hauptventil und ein in Strömungsrichtung sich öffnendes Auslauf- oder Überdruckventil, oder aber Haupt- und Auslaufventil sind kombiniert und öffnen sich beide in Strömungsrichtung.
  • Letztere Ausführung hat den Nachteil, daß aus konstruktiven Gründen die Gefahr eines sich bildenden Hafttrcpfens groß ist. Zapfhähne mit in entgegengesetzter Richtung sich öffnenden Ventilen haben zwischen beiden Ventilen ein Flüssigkeitsvolumen, welches nach dem Schließen beider Ventile bei Temperaturschwankungen sich ausdehnt und somit das auf Überdruck ansprechende Auslaufventil zum sogenannten Nachtropfen öffnet. Um dieses Nachtropfen zu verhindern, sind bei den bekannten Zapfhähnen Einrichtungen vorgesehen, die nach dem Schließen beider Ventile das eingeschlossene Flüssigkeitsvolumen vergrößern. Diese Zapfhähne mit Einrichtungen zur Volumenvergrößerung haben den Nachteil, daß die Mittel zur Verhinderung des Nachtropfens sehr aufwendig sind, zumal das eingeschlossene Flüssigkeitsvolumen verhältnismäßig groß ist.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden, an der Auslaufmündung des Zapfhahnes ein zweites, das Nachtropfen verhinderndes, nach außen sich öffnendes Ventil vorzusehen, um das zwischen beiden Ventilen eingeschlossene Restvolumen zurückzuhalten.
  • Diese bekannten Lösungen erfordern infolge ihrer konstruktiven Gestaltung einen zu großen Raum, und sie können unzulässige Restmengen nicht verhindern. Zum Teile liegen die Feder des Auslaufventils und der Ventilstößel für das Hauptventil in der Auslaufmündung.
  • Bei anderen bekannten Ausführungen liegt entweder das Auslaufventil vor dem Hauptventil und kann das ziemlich erhebliche Restvolumen zwischen Auslauf und Hauptventil beim Betätigen des Hauptventils auch bei stillgelegter Anlage auslaufen, während eine andere Lösung zwar das Auslaufventil abströmseitig hinter das Hauptventil legt, zwischen beiden Ventilen ist indessen ein so erheblicher Abstand vorgesehen, daß auch das Restvolumen, abgesehen von den innerhalb der Auslaufmündung vorhandenen Konstruktionsteilen, wie Ventilstößel und Schließfeder, unzulässig groß ist. Auch diese Ausführung kann daher der hier gestellten Aufgabe nicht genügen.
  • Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Flüssigkeitsvolumen zwischen beiden Ventilen möglichst klein zu halten und auf Ausdehnungseinrichtungen für das Volumen zu verzichten. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Ventilschaft und die Feder des Auslaufventils in dem Ventilschaft des Hauptventils angeordnet sind. Ein be;-vorzugtes Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und zeigt in Fig. 1 einen Längsschnitt durch den geschlossenen Zapfhahn und in Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 durch eine Betätigungssperre mit Abschließeinrichtung des Zapfhahnes.
  • In der Ausflußbohrung 1 des Zapfhahiigehäuses 2 befindet sich der Ventilschaft 3, der in einer Führungsbohrung 4 dichtend nach außen geführt ist. Das nach außen ragende Ende des Ventilschaftes 3 ist als Gewindezapfen 5 ausgebildet, auf den ein Stellring 6 aufgeschraubt ist. Ein Betätigungshebe17 besitzt eine zylindrische Ausnehmung S, in der der Gewindezapfen 5 mit seinem Stellring 6 durch einen Stift 9 um diesen drehbar gelagert ist. Eine Druckfeder 10 verhindert das Wackeln des Betätigungshebels 7 bei geöffnetem und eingerastetem Hauptventil.
  • In der Führungsbohrung 4 sind zwei parallel zueinander liegende Querbohrungen 11 und 12 (Fig. 2) vorgesehen, die zur Aufnahme einer Sperreinrichtung 13 und einer nicht dargestellten Abschließeinrichtung 14, z. B. in Form eines Steckschlosses, dienen. Der Ventilschaft 3 besitzt innerhalb der Führungsbohrung 4 zwei entsprechende Ringnuten 15 und 16, in die der in der Querbohrung 11 befindliche Sperrstift 13 und die in der Bohrung 12 befindliche Abschließeinrichtung 14 einrasten.
  • Nahe der Ausflußmündung ist auf den Ventilschaft 3 dichtend ein Ventilkörper 17 axial verschiebbar angeordnet, um Toleranzen ausgleichen zu können. Von einer Schließfeder 18, die sich an der Schulter, gebildet von der Ausflußbohrung 1 und der Führungsbohrung 4, abstützt, wird der Ventilkörper 17 gegen seinen Sitz, eine Dichtscheibe 19, gedrückt.
  • Ein Sprengring 20 am Ende des Ventilschaftes 3 hebt beim Öffnen des Zapfhahnes den Ventilkörper 17 von seinem Sitz ab.
  • Ein Ventilsitz 21 ist in die Ausflußmündung eingeschraubt und ermöglicht den Einbau sämtlicher Teile von dieser Seite her; er drückt die Dichtscheibe 19 gegen eine entsprechende Schulter in der Ausflußbohrung 1. Der Ventilsitz kann z. B. durch einen Gewindestift gegen Herausdrehen gesichert werden.
  • An einer durch einen Sprengring gehaltenen Scheibe 22 stützt sich eine Ventilfeder 24 ab, die mit ihrem anderen Ende an einer an dem Ventilschaft 25 des Auslauf- und überdruckventils 27 befestigten Stützscheibe 26 anliegt und das Auslaufventil 27 in Schließstellung hält. Die Schulter 23 bildet den Ventilsitz für das Auslaufventil 27.
  • Um das Flüssigkeitsvolumen zwischen Haupt- und Auslaufventil möglichst klein zu halten, besitzt der Ventilschaft 3 eine Bohrung 28, in die der Ventilschaft 25 des Auslaufventils 27 hineinragt. Diese Flüssigkeitsmenge ist klein genug, um bei normalen Betriebstemperaturschwankungen ein Nachtropfen zu verhindern. Soll aber der Zapfhahn größeren Temperaturschwankungon ausgesetzt werden, so wird auf den verlängerten Ventilschaft 25 ein Ausgleichskolben 29, z. B. aus Kunststoff, gesetzt, der von einer Ausgleichsfeder 30, die sich am Ende der Bohrung 28 abstützt, gegen den Stützteller 26 gedrückt wird. Tritt ein Überdruck im Raum zwischen den beiden Ventilen ein, so wird der über eine Entlüftungsbohrung 31 mit der Atmosphäre verbundene Ausgleichskolben 29, entgegen seiner Feder 30, verschoben.
  • Die Ausflußmündung des Ventilsitzes 21 ist mit Gewinde versehen, um geeignete Spezialmundstücke oder aber einen Stahlring 32 einschrauben zu können.
  • Soll der Zapfen geöffnet werden, so muß der Sperrstift 13 mittels des Knopfes 33, der durch einen Schnurring 34 in seiner Ruhestellung gehalten wird, hineingedrückt werden, so daß die Nut 16 im Ventilschaft 3 von dem dünneren Schaft des Sperrstiftes 13 freigegeben wird. Nun kann der Betätigungshebel 7 über seine Kippkante 35, die auf einer entsprechenden Stützscheibe 36 ihr Widerlager findet, und mittels des Stiftes 9 den Ventilschaft anheben. Hierbei wird der Ventilkörper 17 durch den Sprengring 20 von seinem Sitz abgehoben, und das auszugebende Medium kann jetzt am Hauptventil vorbeiströmen und durch seinen Druck das Auslaufventil 27 öffnen.
  • Soll der Zapfhahn längere Zeit geöffnet bleiben, so braucht nur der Sperrstift 13 hineingedrückt zu werden, der sich in die Nut 15 legt und den Zapfhahn in geöffneter Stellung sperrt. Beim Schließen des Zapfhahnes muß der Sperrstift 13 zuerst den Ventilschaft 3 freigeben, damit die Schließfeder 18 den Ventilkörper 17 auf seinen Sitz drücken kann. Danach wird auch das Auslaufventil 27 von seiner Feder 24 geschlossen, so daß ein Auslaufen oder Nachtropfen des Mediums zwischen beiden Ventilen verhindert wird.
  • Da der Betätigungshebel ? keinen feststehenden Kippunkt besitzt, ist ein Schwenken des. Hebels sowohl bei geöffnetem als auch bei geschlossenem Ventil um 360° möglich. Der Ventilschaft 3 kann die Drehbewegung des Hebels 7 mittels seiner Ringnuten 15 und 16 mitmachen, ohne dabei den Ventilkörper 17 auf seinen Sitz 19 zu beeinträchtigen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zapfhahn zur Ausgabe von flüssigen Medien sowie weichen Fetten u. dgl. mit in entgegen der Strömungsrichtung von außen zu betätigendem Hauptventil und in Strömungsrichtung entgegen einer Feder vom Flüssigkeitsdruck sich öffnendes Auslaufventil, dadurch gekennzeichnet, d@aß der Ventilschaft (25) und die Feder (24) des Auslaufventils (27) in dem Ventilschaft (3) des Hauptventils angeordnet sind.
  2. 2. Zapfhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des Zapfhahnes durch einen Sperriegel (13) in geschlossenem und geöffnetem Zustand verhindert werden kann.
  3. 3. Zapfhahn nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (7), der keinen feststehenden Kippunkt hat, mit dem drehbaren Ventilschaft (3) verbunden ist und seine Kippkante (35) auf einem vollen Kreis von 360° mit einer entsprechenden Stützfläche oder Scheibe (36) Berührung findet.
  4. 4. Zapfhahn nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch eine Feder abgestützter Ausgleichskolben (29) Volumenveränderungen auffangen kann.
  5. 5. Zapfhahn nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß er durch Sperrung seines Ventilschaftes (3) mittels eines Einsteckschlosses (14) gegen unbefugte Entnahme sicherbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften; USA.-Patentschriften Nr. 1850 063, 1954 662.
DED33641A 1960-06-27 1960-06-27 Zapfhahn zur Ausgabe von fluessigen Medien sowie weichen Fetten Pending DE1146397B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1850063A (en) * 1929-02-20 1932-03-15 Tokheim Oil Tank & Pump Co Hose nozzle for dispensing apparatus
US1954662A (en) * 1928-11-28 1934-04-10 Sf Bowser & Co Inc Valve controlled nozzle

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1954662A (en) * 1928-11-28 1934-04-10 Sf Bowser & Co Inc Valve controlled nozzle
US1850063A (en) * 1929-02-20 1932-03-15 Tokheim Oil Tank & Pump Co Hose nozzle for dispensing apparatus

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