DE113405C - - Google Patents

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DE113405C
DE113405C DE1899113405D DE113405DA DE113405C DE 113405 C DE113405 C DE 113405C DE 1899113405 D DE1899113405 D DE 1899113405D DE 113405D A DE113405D A DE 113405DA DE 113405 C DE113405 C DE 113405C
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lines
ring
clamping device
clamping
bodies
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DE1899113405D
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Publication of DE113405C publication Critical patent/DE113405C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/58Means for relieving strain on wire connection, e.g. cord grip, for avoiding loosening of connections between wires and terminals within a coupling device terminating a cable
    • H01R13/59Threaded ferrule or bolt operating in a direction parallel to the cable or wire

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  • Insulating Bodies (AREA)

Description

ϋ.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diejenigen Klemmvorrichtungen für elektrische Leitungen, in welchen letztere, nachdem sie eine centrale Bohrung durchlaufen haben, mit Hülfe entsprechend geformter Körper behufs Erhöhung der Betriebssicherheit gespreizt und festgehalten werden, besitzen im Allgemeinen die ihrer praktischen Verwendbarkeit entgegenstehenden Nachtheile, dafs durch ihr Zusammenschrauben die Leitungen leicht aus der ihnen gegebenen Lage gebracht und aufserdem zerquetscht werden können, wodurch Kurzschlufs herbeigeführt wird. Bei der Klemmvorrichtung der britischen Patentschrift 2464 des Jahres 1890, nach welcher das Drehen der spreizenden Theile 111 und η mittelst Pflöcke oder ähnlicher Elemente verhindert werden soll, sind die oben erwähnten Nachtheile auch nicht vollkommen beseitigt. Es kann allerdings infolge Festlegens von m Und η' ein Zerreiben der beiden Leitungen nicht stattfinden, dagegen tritt eine Lagenveränderung der letzteren sehr leicht ein, indem durch das Festschrauben des Nippels p- die Leitungen, welche beim Einbauen einander gegenüberstanden, einander genähert werden und so eine Sicherheit guter Isolation nicht gewährleistet ist.
Letzterer Uebelstand soll nach der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt werden, dafs die Kupplung der spreizenden Theile durch die Leitungen selbst bewirkt wird. Ferner bietet die vorliegende Erfindung den grofsen Vortheil des leichten und sicheren Einbaues dadurch, dafs nur drei lose Theile, bei der Klemmvorrichtung des oben erwähnten Patentes dagegen vier lose Theile vorhanden sind und aufserdem zwei dieser vier losen Theile gegen Drehung in umständlicher Weise gesichert werden müssen.
Die Klemmvorrichtung wird auf der beiliegenden Zeichnung durch die Fig. 1 bis 5 und 6 bis 10 in zwei Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht.
Der die Leitungsschnüre vor ihrem Eintritt in den anzuschliefsenden Apparat umgebende Ring α besitzt bei der einen Ausführungsform eine kegelförmige (Fig. 1), dagegen bei der anderen Ausführungsform eine wagerechte Stirnfläche (Fig. 6), jedoch kann jede andere Form der Stirnfläche, z. B. eine kugelige oder abgeschrägte, je nach den vorliegenden Verhältnissen angewendet werden. Der zur nochmaligen Isolation der Leitungen vorzugsweise aus Isolationsmaterial (Porcellan) hergestellte Ring α liegt fest in dem Gewinderinge b, der in starrer Verbindung mit der anzuschliefsenden Vorrichtung, einer Fassung, dem Stöpsel einer Anschlufsdose oder dergl. steht. Mittelst der auf den Ring b zu schraubenden Gewindekappe c, welche einen nach innen gebogenen Flantsch d besitzt, wird gegen die Leitungsschnüre g das aus Isolationsmaterial bestehende Klemmstück e geprefst, dessen auf die Schnüre wirkende Druckfläche bezüglich ihrer Form der Stirnfläche des Ringes α entspricht. Das Klemmstück e hat den Zweck, die Leitungsschnüre bei i zu
spreizen und sie infolge des Aufschraubens der Gewindekappe auf den Gewindering in Gemeinschaft mit dem Ringe α festzuhalten.
Damit nun bei diesem Aufschrauben der Gewindekappe ein Drehen des Klemmstückes e sowie der Leitungen und somit ein Zusammendrehen der letzteren oder ein Verletzen ihrer isolirenden Hülle verhindert wird, sind die Klemmstücke der Fig. ι und 6 mit radialen Nuthen/ (Fig. 2, 3 und 7, 8) versehen, in welche die Leitungen gelegt werden, während der Ring α der Fig. 1 auf der kegelförmigen Stirnfläche radiale Vertiefungen f1 (Fig. 4 und 5) und der Ring α der Fig. 6 radiale Einkerbungen f- (Fig. 9 und 10) zum Einlegen der Leitungen erhalten hat. Infolge dieser Anordnung verbleiben die Leitungen beim Aufschrauben der Gewindekappe an der ihnen gegebenen Stelle; es ist daher das Zusammendrehen derselben oder das Verletzen ihrer isolirenden Hülle ausgeschlossen, da durch die Kupplung der klemmenden Theile α und e mittelst der Leitungen das Bewegen derselben in entgegengesetzten Richtungen unmöglich gemacht ist.
Die radialen Nuthen, Vertiefungen und Einkerbungen der klemmenden Theile haben aufserdem den Zweck, das centrale Herausführen der Leitungen zu erleichtern.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Klemmvorrichtung, bei welcher elektrische Leitungen durch zwei geeignet geformte, mit einander verkuppelte Körper gespreizt und festgehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kupplung durch die Leitungen selbst bewirkt wird.
2. Ausführungsform der unter 1. beanspruchten Klemmvorrichtung, bei welcher die zu verkuppelnden beiden Körper mit radialen Nuthen, Vertiefungen, Einkerbungen (fflf2) oder dergl. zum Einlegen der Leitungen versehen sind, zu dem Zwecke, das centrale Herausführen der letzteren zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1899113405D 1899-08-14 1899-08-14 Expired - Lifetime DE113405C (de)

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AT7742D AT7742B (de) 1899-08-14 1900-07-29 Klemmvorrichtungen für elektrische Leitungen.

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