DE112412C - - Google Patents

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DE112412C
DE112412C DENDAT112412D DE112412DC DE112412C DE 112412 C DE112412 C DE 112412C DE NDAT112412 D DENDAT112412 D DE NDAT112412D DE 112412D C DE112412D C DE 112412DC DE 112412 C DE112412 C DE 112412C
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bucket elevators
bucket
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DENDAT112412D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B27/00Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
    • B63B27/22Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of conveyers, e.g. of endless-belt or screw-type

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVM12412 -
KLASSE f/ /
mittels Becherwerken.
Die bisher gebräuchlichen Vorrichtungen zum selbsttätigen Entladen von Schiffen, welche ausschliefsiich Körnerladung oder ähnliche leicht bewegliche' Ladung führen, h'aben den Nachtheil, dafs das vollständige Entladen des.Schilfes mit Hülfe■ der hierzu benutzten Becherwerke nicht möglich ist, sondern dafs vielmehr der. meist nicht geringe Rest der Ladung von Menschenhand entfernt werden mufs.
Gemiifs vorliegender Erfindung soll dieser-Uebelstand dadurch beseitigt werden, dafs die Becherwerke, .'welche das Heben der Ladung besorgen, in längsschiffs -geordnete Rinnen mit schrägen Seitenwänden und der'Becherwerksbreite entsprechender Sohlenbreite eintauchen, und dafs das Ladegut verhindert .wird, wäh- ' rcn.d des Entladens hinter das be'zw. dieBecherwerke zu gelangen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die neue Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Querschnitt,. Fig. 2 einen Längsschnitt. Die Fig. 3 und 4 erläutern im Längsschnitt und Grundrifs -die Arbeitsweise der Vorrichtung. . . ...
Die Becherwerke λ für einen Laderaum. — beim' Ausführungsbeispiele sind zwei neben . einander für jeden Laderaum angenommen — sind auf einem gemeinsamen Wagen b angeordnet, der auf !Schienen an den Längskanten -der. über die ganze Schiffslä'nge und -Breite reichenden Luke läuft. Zweckmäfsig. erfolgt der Antrieb des Wagens, sowie der der Becherwerke durch aiii" dem Wagen stehende Motoren (Elektromotoren) c bezw. d. Der unlere Theil jedes der Becherwerke α taucht in eine längs-, schiffs angeordnete Rinne mit schrägen Scitenwänden e und einer Sohle/, deren Breite der des Becherwerkes entspricht. Hierdurch wird erreicht, dafs das Ladegut den Bechern des Becherwerkes stets selbsttätig zugeführt wird. ■' Soll nun eine vollständige Entladung durch die vorwärts dringenden Becherwerke erzielt werden, so ist es nöthig, dafs das Ladegut gehindert wird, hinter die Becherwerke zu . treten.
Damit das Gut nicht schon beim Laden hinter die Becherwerke gelangen kann, sind für den rücklaufenden Theil derselben in den Schirisquerwänden Nischen g angebracht, in welche die Becherwerke vor dem Laden hineingeschoben werden. Die Ladung liegt dann vollständig vor den Becherwerken. Beginnen diese zu arbeiten, so rollt infolge der Wegnahme des unmittelbar vor den Becherwerken befindlichen Gutes das Gut selbst von oben hernach, und es bildet sich so allmählich eine
■ schräg abfallende Rollfläche (Fig. 3).
' Das Nachrollen des Gutes hört jedoch auf, sobald die Rollfläche eine gewisse maximale Neigung erreicht hat. Um weiter zu entladen, wird es nöthig, die Becherwerke vorwärts zu
■ bewegen. Hierbei würde nun das Gut hinter die Becherwerke gelangen", wenn es anders nicht daran gehindert würde. Dies geschieht durch eine dem Rinnen- bezw. auch dem Laderaum-Querschnitt angepafste Schutzwand It, · \velche im eintauchenden Theile der Becherwerke an diesen selbst befestigt ist, und zwar

Claims (1)

  1. zwischen dem arbeitenden und dem leerlaufenden Trum (Fig. ι und 2). Diese Schutzwand liiuft zweckmiifsig quer durch den ganzen Laderaum und verbindet bei Vorhandensein mehrerer Becherwerke neben einander dieselben unter einander. Für die untere Kettentrommel, sowie den Durchlafs der Becher sind entsprechende Durchbrechungen vorgesehen. Da an den Seiten und unten im Uebrigen die Schutzwand Ii den unteren Theil des Laderaum-Querschnittes, wie Fig. ι zeigt, vollkommen ausfüllt, so ist es ausgeschlossen, dafs beim Vorwärtsdringen der Becherwerke im weiteren Verlaufe des Entladens Gut hinter dieselben gelangen könnte, vorausgesetzt, dafs die Schutzwand Ii nur die genügende Höhe, besitzt.
    Altes aber, was sich vor der Schutzwand /2 befindet, ist infolge der schrägen Seitenwände der Rinnen gezwungen, den Bechern des Becherwerkes zuzurollen, und infolge dessen ist die Entladung bis zum Ende ohne Beioder Nachhülfe eine vollkommen selbsttätige.
    Um bei kleinkörnigem Gute zu verhindern, dafs dasselbe beim Laden hinter die Becherwerke gelange, wird der Zwischenraum zwischen je zwei Bechern durch ein gelenkig dazwischen befestigtes Schutzblech i ausgefüllt, wie Fig. 5 dies im gröfseren Mafsstabe im Schnitt zeigt, oder aber der Theil der Becherwerke oberhalb dar Schutzwand Ii wird mit einem rundum geschlossenen Blechmantel k umgeben, wie die Fig. 6 und 7, erstere in der Ansicht, letztere im Schnitt, dies zeigen.
    Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ u υ c η :
    Vorrichtung zum Entladen von Körner- oder ähnliche Ladung führenden Schiffen mittels Becherwerken, denen das Gut durch abfallende Böden zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs die Becherwerke längsscJiilTs fahrbar angeordnet sind und mit den unteren Enden in die durch die abfallenden Böden (e) und eine entsprechend breite horizontale Sohle (f) gebildeten Rinnen tauchen, wobei das Rollen des Gutes hinter die Becherwerke dadurch verhindert wird, dafs diese beim Laden in passende Nischen der Schiffsquerwäiide geschoben werden, beim Entladen dagegen 'das abrollende Gut durch links und rechts am Becherwerke befestigte und bei Anordnung mehrerer neben einander arbeitender Becherwerke durch neben und zwischen diesen liegende Schutzwände (h) aufgehalten wird, die den unteren Theil des Laderaum-Querschnittes vollkommen ausfüllen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0109114A1 (de) * 1982-10-28 1984-05-23 Frans Swarttouw B.V. Schiff mit eigenen Entladungsvorrichtungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0109114A1 (de) * 1982-10-28 1984-05-23 Frans Swarttouw B.V. Schiff mit eigenen Entladungsvorrichtungen

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