DE1123647B - Verfahren zum Herstellen von Waermeaustauschern, insbesondere in Form von Verdampfernfuer Kuehlschraenke od. dgl. aus Leichtmetall - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Waermeaustauschern, insbesondere in Form von Verdampfernfuer Kuehlschraenke od. dgl. aus Leichtmetall

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DE1123647B
DE1123647B DEA30737A DEA0030737A DE1123647B DE 1123647 B DE1123647 B DE 1123647B DE A30737 A DEA30737 A DE A30737A DE A0030737 A DEA0030737 A DE A0030737A DE 1123647 B DE1123647 B DE 1123647B
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Germany
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sheet metal
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tube
heat exchangers
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Inventor
Erwin Allgaier
Hermann Lutz
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Allgaier Werke GmbH and Co KG
Original Assignee
Allgaier Werke GmbH and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/02Making other particular articles heat exchangers or parts thereof, e.g. radiators, condensers fins, headers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Wärmeaustauschern, insbesondere in Form von Verdampfern für Kühlschränke od. dgl. aus Leichtmetall Die Erfindung erstreckt sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Wärmeaustauschem, insbesondere in Form von Verdampfern für Kühlschränke od. dgl. aus Leichtmetall. Es sind bereits Wärmeaustauscher bekannt, die aus einem Blech mit einseitig darauf angebrachten, vom Wärmetransportmittel durchströmten Kanälen bestehen. Bei diesen sind die Kanäle bisher in der Regel als Rundrohre ausgebildet, die mit der zur Vergrößerung der luftseitigen Wärmeübergangsfläche dienenden Blechwand hartverlötet werden, wodurch gleichzeitig ein guter Wärmeübergang zwischen den Rohren und dem Blech erzielt wird. Bei einer neuerdings zur Verbesserung der Korrosionsfestigkeit bevorzugten Herstellung der Wärmeaustauscher aus Leichtmetall erfordert der nur verhältnismäßig geringe Unterschied zwischen den Schmelztemperaturen des Leichtmetalls und der verfügbaren Hartlote ein äußerst genaues Einhalten der Löttemperaturen und -zeiten, wie es nur unter Verwendung entsprechend komplizierter und teurer Öfen möglich ist. Ferner ist auch die Herstellung von Wärmeaustauschern aus zwei zusammenplattierten Blechlagen bekannt, bei denen die Kanäle für das Wärmetransportmittel durch Aufwölben einer oder beider Blechlagen an den unverbunden bleibenden Stellen erzeugt werden. Die Herstellung von Wärmeaustauschern nach diesem Verfahren aus gedoppeltem Blech bietet vor allem bezüglich der ausreichenden Reinigung und Trocknung der seitlich in feine Kapillarräume auslaufenden Kanäle erhebliche Fertigungsschwierigkeiten. Es ist auch schon ein Verfahren zum Herstellen von Wärmeaustauschern, die aus einer Blechwand und einem mit dieser durch Prägung verbundenen Rundrohr bestehen, bekannt, bei dem die Verbindung zwischen dem Blech und der Rundrohrschlange durch Einprägen einer zum Einbetten des ganzen Rohres dienenden Eindrückung in das Blech mit vorstehenden Wülsten als erstem Schritt, nachfolgendem Einlegen der Rundrohrschlange in die Eindrückung und abschließendem teilweisem oder völligem Niederdrücken der Wülste an der Oberseite des Rundrohres erfolgt. Bei diesem bekannten Verfahren wird die eigentliche Verbindung allein durch eine abschließende Verformung des Bleches hergestellt, während das Rundrohr selbst keinerlei Querschnitts-Veränderung erfährt. Nach dieser Methode läßt sich jedoch keine sehr feste Verbindung zwischen dem Blech und dem Rohr erzielen, da das allein verformte Blech wegen seiner schon aus Preisgründen verhältnismäßig gering zu haltenden Wandstärke nur eine entsprechend niedrige Steifigkeit aufweist. Ferner ergeben sich bei dem bekannten Verfahren auch verhältnismäßig große Unebenheiten an den Verbindungsstellen zwischen dem Blech und dem Rundrohr, die vor allem bei einer Verwendung der Wärmeaustauscher als Verdampfer in Kühlschränken wegen der Bildung von schwer sauberzuhaltenden Schmutzrillen und wegen einer erhöhten Gefahr der Zerstörung der Verbindung durch Eissprengung nachteilig sind. Schließlich ist auch bereits vorgeschlagen worden, Wärmeaustauscher aus Leichtmetall durch eine formschlüssige Verbindung zwischen einseitig abgeflachten und mit geeigneten Vorsprüngen versehenen Profilrohren und einem entsprechende Ausnehmungen aufweisenden Blech herzustellen. Diese Verbindungsart erfordert jedoch sehr genaue und entsprechend aufwendige Stanzwerkzeuge, um die Ausnehmungen im Blech in übereinstimmung mit den Vorsprüngen der Profilrohre zu bringen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Herstellungsverfahren für Wärmeaustauscher aus Leichtmetall zu schaffen, das die geschilderten Nachteile der bekannten bzw. vorgeschlagenen Verfahren zu überwinden gestattet.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß in das Blech ein auf das Rohrprofil abgestimmtes Gegenprofil in Richtung auf das Profilrohr eingeprägt, dann die Profilrohrschlange auf das vorgeprägte Blech aufgelegt und durch einen weiteren Preßvorgang Blech und Profilrohr gemeinsam auf der ganzen Rohrlänge zu einer unlösbaren Verbindung verformt werden. Dieses Verfahren erfordert nur einen verhältnismäßig geringen Vorrichtungs- und Fertigungsaufwand für die Herstellung von Wärmeaustauschern aus Leichtmetall. Ferner wird durch die gemeinsame Verformung von Blech und Profilrohr infolge der großen Formsteifigkeit des verstärkten Profilrohr-Fußteiles eine besonders hohe Festigkeit der Blech-Profilrohr-Verbindung erzielt. Gleichzeitig ergibt die Preßverbindung nach dem erfindungsgemäßen Verfahren eine mit großer Annäherung glatte Blechwandseite, deren verbleibende geringe Restunebenheiten leicht mittels eines Lackanstriches ausgefüllt werden können, wodurch die Reinigung erheblich vereinfacht und die Gefahr einer vorzeitigen Zerstörung der Verbindungen durch Eissprengung vermieden wird.
  • Es liegt dabei im Rahmen der Erfindung, daß der aus dem Blech und der Profilrahrschlange bestehende Verbundkörper in an sich bekannter Weise durch Abkanten od. dgl. in die Endform des Wärmeaustauschers gebracht wird.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale des erfindungsgemäßen Verfahrens und der zu seiner Durchführung bestimmten Profilrohre ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnung mit vier Abbildungen. Von diesen zeigt im einzelnen Abb. 1 eine Blechwand für einen Wärmeaustauscher aus Leichtmetall als Zuschnitt mit eingeprägten Sicken entlang der Anlagefläche für eine Schlange aus Profilrohr im Grundriß, Abb. 2 einen Teilschnitt durch die Blechwand mit darüberliegendem Profilrohr nach der Linie II-11 der Abb. 1 im vergrößerten Maßstab, Abb. 3 den gleichen Teilschnitt beim Herstellen der Verbindungspressung zwischen Blech und Profilrohr und Abb.4 einen fertiggeformten Wärmeaustauscher als Schaubild im verkleinerten Maßstab, Abb. 5 bis 7 drei weitere nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Profilrohr-Blech-Verbindungen mit außermittig zur Mittelachse des Hohlraumes angeordneten Ausnehmungen an der Unterseite des Profilrohres im Schnitt.
  • In den Abbildungen bezeichnet 1 ein anfänglich ebenes Blech aus Leichtmetall, das nach der Verbindung mit einer aus einem Leichtmetall-Profilrohr 2 gebogenen Rohrschlange an den in Abb. 1 strichpunktiert eingezeichneten Stellen 4 bis 7 zu einem in Abb. 4 schaubildlich dargestellten Verdampfer für einen Kühlschrank verformt werden soll. In das Blech 1 werden dabei zunächst entlang der vorgesehenen Verbindungsfläche mit dem Profilrohr 2 auf das Rohrprofil im Querschnitt abgestimmte Sicken 3 eingeprägt, deren Form aus dem in Abb. 2 vergrößert dargestellten Teilquerschnitt durch das Blech 1 erkennbar ist. In der gleichen Abb. 2 ist auch ein bevorzugter Querschnitt des Profilrohres 2 im urverformten Zustand dargestellt. Dieses enthält einen allseitig geschlossenen Hohlraum 8 als Leitung für das flüssige Kühlmittel und einen verstärkten Fußtei19 zur Verbindung mit dem Blech 1. In dem Fußteil 9 befindet sich eine Ausnehmung 10 zum Aufnehmen und formschlüssigen Erfassen der Blechsicke 3. Die Ausnehmung 10 ist zu diesem Zweck mit zwei hinterschnittenen Seitenwänden 11, 11' und einer vom Grund vorstehenden Mittelleiste 12 versehen, während die Grundfläche des Profilrohres zwei nach der Mitte vorspringende Teile 13,13' aufweist. Durch gemeinsames Niederpressen von Blech 1 und auf die Sicken 3 aufgesetztem Profilrohr 2 gegen eine ebene Platte 14 mit Hilfe eines aus dem Profilstempel 15 und einem gefederten Niederhalter 16 bestehenden Oberwerkzeuges werden die beiden Teile in die Endform der Abb. 3 gebracht. Hierbei wird durch das selbsttätige Eindrükken der hinterschnittenen Seitenwände 11, 11' beim Flachpressen der vorspringenden Teile 13,13' der Profilunterseite in die Flanken der Sicke 3 eine sehr feste formschlüssige Verbindung zwischen dem Blech 1 und dem Profilrohr 2 erzielt, die auch ein weiteres Verformen des Verbundkörpers durch Abkanten zu einem Verdampfer nach Abb. 4 oder dergleichen Formen zuläßt. Gleichzeitig wird durch das Niederpressen in die Form nach Abb. 3 eine nahezu völlig glatte Unterseite 17 des Bleches 1 hervorgebracht, wie es für die Innenwand eines Verdampfers erwünscht ist.
  • Die in den Abb. 5 bis 7 dargestellten Schnitte durch weitere Profilrohr-Blech-Verbindungen nach der Erfindung unterscheiden sich von der Verbindung nach Abb. 3 durch die außermittige Anordnung der Ausnehmungen 10 bzw. 10' in bezug auf die Mittelachse 18 des Hohlraumes B. Auf diese Weise kann die Gesamthöhe des Profilrohres verringert und damit dessen Biegebeanspruchung bei der nachträglichen Verformung zu einem Verdampfer entsprechend Abb. 4 herabgesetzt werden. Durch eine gleichzeitige unsymmetrische Ausbildung des Fußteiles 9 zur Achse 18 des Hohlraumes 8 gemäß Abb. 7 ist noch eine weitere Verringerung der Querschnittsfläehe erzielbar. Infolge der unterschiedlichen Lage der Ausnehmungen 10 auf beiden Seiten der Mittelachse 18 in benachbarten Strängen des in Schlangenform gebogenen Profilrohres 2 ergibt sich auch bei dieser Ausgestaltung eine ausreichende Festigkeit der Profilrohr-Blech-Verbindung.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen von Wärmeaustauschern, insbesondere inForm vonVerdampfern für Kühlschränke od. dgl. aus Leichtmetall, die aus Blechwänden und mit diesen durch Prägung formschlüssig verbundenen Rohren bestehen, wobei in ein ebenes Blech entlang der gesamten Anlagelinie für ein beliebige Schlangenform aufweisendes Rohr eine auf das Rohr abgestimmte Sicke eingeprägt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in das Blech ein auf ein Profilrohr (2) abgestimmtes Gegenprofil in Richtung auf das Profilrohr eingeprägt, dann die Profilrohrschlange auf das vorgeprägte Blech aufgelegt und durch einen weiteren Preßvorgang Blech und Profilrohr gemeinsam auf der ganzen Rohrlänge zu einer unlösbaren Verbindung verformt werden.
  2. 2. Profilrohr zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines vorzugsweise kreisrunden allseitig geschlossenen Hohlquerschnittes (8) und eines verstärkten Fußteiles (9), der auf der Unterseite mit einer sich über die ganze Länge erstreckenden offenen Ausnehmung (10) versehen ist zum Aufnehmen und formschlüssigen Erfassen der Blechwandsicken (3).
  3. 3. Profilrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (10) mit zwei hinterschnittenen Seitenwänden (11,11') und einer vom Grund vorstehenden Mittelleiste (12) versehen ist, während die Profilgrundfläche zwei nach der Mitte zu vorspringende Teile (13,13') aufweist.
  4. 4. Profilrohr zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine oder mehrere außermittig zur Mittelachse (18) des Hohlraumes am erhöhten Fußteil des Profilrohres angeordnete Ausnelvnungen zum Aufnehmen und formschlüssigen Erfassen einer oder mehrerer Blechwandsicken.
  5. 5. Profilrohr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußteil des Profilrohres unsymmetrisch zur Mittelachse (18) des Hohlraumes ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 784 736, 794 085; USA.-Patentschriften Nr. 2 585 043, 2 734 259.
DEA30737A 1958-11-14 1958-11-14 Verfahren zum Herstellen von Waermeaustauschern, insbesondere in Form von Verdampfernfuer Kuehlschraenke od. dgl. aus Leichtmetall Pending DE1123647B (de)

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