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Technischer Bereich
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Arzneimittellösung-Gefäß, welches benutzt wird, indem es in einem Ultraschall-Inhalator bzw. -Inhalationselement befestigt ist, und eine Arzneimittellösung-Packung, welche ein Arzneimittellösung-Gefäß und eine Arzneimittellösung enthält, welche in dem Arzneimittellösung-Gefäß versiegelt ist.
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Stand der Technik
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Ein Inhalator (Zerstäuber) wird benutzt, eine Arzneimittellösung für einen Patienten zu zerstäuben, um für die Behandlung von Atmungserkrankungen, wie zum Beispiel Asthma oder eine Erkältung, zu inhalieren. In jüngsten Jahren wurden Ultraschall-Inhalatoren in breitem Maße benutzt, welche in ihrer Abmessung klein sind und leicht zu benutzen sind, sogar zu Hause.
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8 zeigt schematisch einen Querschnitt eines Arzneimittellösung-Zerstäubungsteilbereichs eines Ultraschall-Inhalators. Ein Ultraschall-Inhalator 50 zerstäubt eine Arzneimittellösung 55 in einem Arzneimittellösung-Gefäß 54 durch das Übertragen von Oszillationsenergie, welche durch ein Oszillationselement 51 für das Arzneimittellösung-Gefäß 54 mit Hilfe eines Verarbeitungswassers 53 in einem Verarbeitungswasser-Gefäß 52 erzeugt ist. Die zerstäubte Arzneimittellösung wird zu einem Patienten-Inhalationsanschluss (58) durch geblasene Luft 57 gesendet. Das Arzneimittellösung-Gefäß 54 ist in dem Verarbeitungswasser-Gefäß 52 befestigt und wird nachfolgend fixiert, indem es durch eine obere Abdeckung 56 unter Druck gesetzt wird. Um effizient die Oszillation zu der inneren Arzneimittellösung 55 zu übertragen, ist der untere Teilbereich des Arzneimittellösung-Gefäßes 54 dünn gebildet, und um einen Fall zu vermeiden, in welchem Arzneimittellösung verbleibt, besitzt das Arzneimittellösung-Gefäß 54 eine Form, in welcher der zentrale Teilbereich nahe dem Oszillationselement mehr zurückgesetzt ist (eine Form, welche sich nach unten erstreckt, zum Beispiel ein Konus, eine Pyramide oder die Form, in welcher nur der zentrale Teilbereich zurückgesetzt ist). Aus diesem Grund reißt das Arzneimittellösung-Gefäß 54 und verformt sich leicht und wird, wenn notwendig, ausgewechselt.
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Ein Benutzer, wie zum Beispiel ein Patient, ein Pfleger oder eine Krankenschwester, fügt die Arzneimittellösung in das Arzneimittelgefäß jedes Mal beim Gebrauchen ein, und die Arzneimittellösung wird inhaliert. Zu dieser Zeit gibt es eine Möglichkeit, dass der Benutzer die falsche Art oder Dosierung der Arzneimittellösung nutzen wird. Nachdem das Inhalieren beendet wird, entsorgt der Benutzer die Arzneimittellösung und reinigt das Arzneimittellösung-Gefäß. Jedoch sind in einigen Fällen Probleme bezüglich der Hygiene, wie zum Beispiel die Kontamination während des Einfügens der Arzneimittellösung oder während des Speicherns des Arzneimittellösung-Gefäßes, aufgrund des wiederholten Gebrauchens des Arzneimittellösung-Gefäßes, aufgetreten.
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In Patentliteratur 1 wird ein einmal entsorgbarer Ultraschallzerstäuber offenbart. Mit diesem Zerstäuber wird eine gemessene Dosierungsmenge einer Flüssigkeit innerhalb einer vollständig hermetisch abgeschlossenen äußeren Umhüllung (entspricht einer Kombination des Arzneimittellösung-Gefäßes 54 und der oberen Abdeckung 56, welche in 8 gezeigt wird) versiegelt, und der Zerstäuber wird benutzt, indem er in eine Ultraschallenergie-Zuführmaschine eingesetzt wird. Entsprechend dazu ist es möglich, das Gebrauchen der falschen Dosis an Medizin und die Kontamination zur Zeit des Einfügens zu verhindern.
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Zitatliste
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Patentliteratur
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- Patentliteratur: JP S48-074090A
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Zusammenfassung der Erfindung
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Technisches Problem
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Der Zerstäuber, welcher in Patentliteratur 1 offenbart ist, ist problematisch diesbezüglich, dass er zu einem großen Verschwenden von Ressourcen führt, da die Gesamtheit der äußeren Umhüllung entsorgt wird, jedes Mal wenn ein Inhalieren durchgeführt wird. Auf der anderen Seite ist der herkömmliche Ultraschall-Inhalator, welcher oben in 8 gezeigt wird, problematisch darin, dass das Arzneimittel-Gefäß reißt und sich leicht während des Transportes, des Lagerns und Ähnlichem verformt, nur aufgrund dessen, dass nur der Arzneimittellösung-Gefäßteilbereich entsorgbar gemacht wird.
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Die vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht der vorhergehenden Probleme durchgeführt, und es ist eine Aufgabe davon, eine entsorgbare Arzneimittellösung-Packung bereitzustellen, welche ein Arzneimittellösung-Gefäß und eine Arzneimittellösung beinhaltet, welche in dem Arzneimittellösung-Gefäß versiegelt ist und welche benutzt werden kann, indem sie, wie sie ist, in einem Ultraschall-Inhalator befestigt ist, entsprechend welchem es möglich ist, die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass das Arzneimittellösung-Gefäß reißt oder sich während des Transportes oder der Lagerung verformt. Es ist auch eine Aufgabe davon, ein Arzneimittellösung-Gefäß bereitzustellen, welches in einer derartigen Arzneimittellösung-Packung benutzt werden kann.
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Lösung des Problems
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Ein Arzneimittellösung-Gefäß für einen Ultraschall-Inhalator der vorliegenden Erfindung besitzt einen Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich, einen Flanschteilbereich und einen Strangteilbereich. Der Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich besitzt einen oberen Rand, welcher eine Öffnung umgibt und einen unteren Teilbereich, welcher so geformt ist, dass er nach unten herausragt. Der Flanschteilbereich ist so gebildet, dass er sich nach außen von dem oberen Rand des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs erstreckt. Der Schaftteilbereich ist kontinuierlich mit der äußeren Umfangslinie oder der niedrigeren Oberfläche des Flanschteilbereichs, und ist so gebildet, dass er den Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich umgibt, und erstreckt sich nach unten hinter dem unteren Teilbereich des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs.
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Hier bezieht sich ”auf” und ”unten” auf aufwärts und abwärts in dem Fall des Haltens des Arzneimittellösung-Gefäßes in einer Orientierung, in welcher die Arzneimittellösung, welche in dem Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich ist, nicht herausgespült wird. Das Herausragen in der Abwärtsrichtung ist eine Form, deren zentraler Teilbereich zurückgesetzt ist, wobei Beispiele davon einen Konus, eine Pyramide, eine Halbkugel und eine Form beinhalten, deren zentraler Teilbereich allein zurückgesetzt ist. Entsprechend zu dieser Art von Konfiguration wird der untere Teilbereich des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereiches, welcher reißt und sich leicht verformt, durch den Fußteilbereich geschützt, und deshalb ist es möglich, die Wahrscheinlichkeit des Reißens und des Deformierens während des Transportes, der Lagerung und Ähnlichem zu reduzieren.
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Vorzugsweise ist der Schaftteilbereich von dem Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich über eine Lücke abgetrennt. Entsprechend ist es möglich, zuverlässig das Arzneimittellösung-Gefäß zusammen mit dem Inhalator-Hauptteil bei einem Querschnitts-U-förmigen Teilbereich, welcher durch den Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich, den Flanschteilbereich und den Schaftteilbereich gebildet ist, anzupassen. Auch ist es außerdem vorzuziehen, dass die Abmessung der Lücke zwischen der äußeren Oberfläche des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs und der inneren Oberfläche des Schaftteilbereichs im Wesentlichen mit der Dimension eines Verarbeitungswasser-Gefäßes übereinstimmt, in welchem das Arzneimittellösung-Gefäß zu befestigen ist, um die Oszillationsenergie der Ultraschallwellen an den Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich zu übertragen (man beachte, dass ”im Wesentlichen übereinstimmend” bedeutet, dass eine Abmessungstoleranz, welche in der Gestaltung der Lücke und des oberen Randes des Verarbeitungswasser-Gefäßes gebildet ist, gestattet ist). Entsprechend ist es möglich, den oberen Rand des Verarbeitungswasser-Gefäßes genauer in die Lücke einzupassen.
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Vorzugsweise ist der Schaftteilbereich in einem Zylinder gebildet, welcher kontinuierlich die Peripherie der äußeren Oberfläche des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs umgibt (man beachte, dass ”Zylinder” Röhren bzw. Schläuche und quadratische Röhren bzw. Schläuche umfasst). Entsprechend ist die gesamte Umfangslänge des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs, welcher bricht und sich leicht verformt, durch den Fußeilbereich geschützt, und deshalb ist es möglich, die Wahrscheinlichkeit des Brechens oder der Deformation der Arzneimittellösung-Gefäßes während des Transportes, des Lagerns oder Ähnlichem zu reduzieren.
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Mehr zu bevorzugen ist es, wenn die Form des Zylinders des Schaftteilbereichs mit der Form der äußeren Oberfläche des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs übereinstimmt. Entsprechend kann die Abmessung der Lücke zwischen der äußeren Oberfläche des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs und die innere Oberfläche des Schaftteilbereiches im Wesentlichen in der Umfangsrichtung konstant gemacht werden, und die Lücke dehnt sich nicht im Vergleich zu anderen Bereichen bei einem speziellen Bereich in der Umfangsrichtung aus. Entsprechend ist es möglich, die Wahrscheinlichkeit des Reißens und der Deformation des Arzneimittelgefäßes während des Transportes, des Lagerns oder Ähnlichem zu reduzieren.
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Vorzugsweise erstreckt sich der Schaftteilbereich weiter nach unten als der Bodenteilbereich des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereiches. Entsprechend dazu wird der Bodenteilbereich des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs, welcher leicht reißt und sich verformt, zuverlässiger durch den Schaftteilbereich geschützt. Entsprechend ist es möglich, weiter die Wahrscheinlichkeit des Reißens und der Deformation des Arzneimittellösung-Gefäßes während des Transportes, des Lagerns oder Ähnlichem zu reduzieren.
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Vorzugsweise wird das Arzneimittellösung-Gefäß integral gebildet, wobei eine Folie benutzt wird. Entsprechend dazu kann die Gesamtheit des Arzneimittellösung-Gefäßes so hergestellt werden, dass sie schwieriger reißt und sich verformt.
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Vorzugsweise besitzt der Flanschteilbereich einen horizontalen Teilbereich, welcher kontinuierlich über den gesamten Umfang der oberen Oberfläche davon ist. Entsprechend dazu, ist es in dem Fall des Herstellens der Arzneimittellösung-Packung durch Versiegeln der Arzneimittellösung möglich, das Deckglied leicht an den horizontalen Teilbereich zu bonden, und die Wasserdichtheit kann zuverlässiger erhalten werden.
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Die Arzneimittellösung-Packung für den Ultraschall-Inhalator der vorliegenden Erfindung beinhaltet einen der oben beschriebenen Arzneimittellösung-Gefäße, ein Deckelglied und eine Arzneimittellösung. Das Deckelglied ist mit dem Arzneimittellösung-Gefäß an dem Flanschteilbereich so gebondet, dass es die Öffnung so schließt, dass sie wasserdicht ist. Die Arzneimittellösung wird in das Arzneimittellösung-Reservoir eingeführt, welches hermetisch durch das Deckelglied versiegelt bzw. abgedichtet ist.
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Entsprechend dieser Art der Konfiguration kann die Arzneimittellösung-Packung benutzt werden, indem sie in einem Ultraschall-Inhalator befestigt wird, wie sie ist, und es ist dadurch möglich, einen Benutzer davor zu bewahren, die falsche Art oder Befestigung der Arzneimittellösung zu benutzen, und es ist möglich, die Wahrscheinlichkeit der Kontamination zu reduzieren, welche die Aufgabe des Einfügens der Arzneimittellösung in das Arzneimittellösung-Gefäß begleitet. Ebenso wird durch das Benutzen eines der oben beschriebenen Arzneimittellösung-Gefäße der Bodenteilbereich des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs, welcher leicht reißt und sich verformt, durch den Fußteilbereich geschützt, und deshalb ist es möglich, die Wahrscheinlichkeit des Reißens der Arzneimittellösung-Packung oder das Deformieren während des Transportes, der Lagerung oder Ähnlichem zu reduzieren.
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Vorzugsweise ist die versiegelte Arzneimittellösung eine Menge für den einmaligen Gebrauch. Eine Menge für den einmaligen Gebrauch ist eine Menge, welche von einem Patienten bei einer einmaligen Inhalation benutzt wird.
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Vorteilhafte Wirkungen der Erfindung
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Wie oben beschrieben, ist es entsprechend zu dem Arzneimittellösung-Gefäß der vorliegenden Erfindung möglich, die Wahrscheinlichkeit des Reißens oder der Deformation während des Transportes, der Lagerung oder Ähnlichem zu reduzieren. Auch ist es entsprechend der Arzneimittellösung-Packung der vorliegenden Ausführungsform möglich, die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass das Arzneimittellösung-Gefäß reißen oder sich deformieren wird, sogar in dem Fall des Transportes oder der Lagerung in einem Zustand, in welchem die Arzneimittellösung in das Arzneimittellösung-Gefäß im Voraus eingefügt wird, und die Arzneimittellösung-Packung kann benutzt werden, indem sie in einem Ultraschall-Inhalator befestigt wird, wie sie ist.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist eine Querschnittsansicht einer Arzneimittellösung-Packung, entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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2 ist eine perspektivische Ansicht des Äußeren einer Arzneimittellösung-Packung, entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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3 ist eine Zeichnung, in welcher ein Arzneimittellösung-Gefäß, entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einem Verarbeitungswassertank befestigt ist.
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4 ist eine Zeichnung, in welcher ein Arzneimittellösung-Gefäß, entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einem Verarbeitungswassertank befestigt ist.
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5 ist eine perspektivische Querschnittsansicht eines Arzneimittellösung-Gefäßes, entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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6 ist eine perspektivische Querschnittsansicht eines Arzneimittellösung-Gefäßes, entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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7 ist eine perspektivische Querschnittsansicht eines Arzneimittellösung-Gefäßes entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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8 ist eine Querschnittsansicht eines zerstäubenden Teilbereichs eines herkömmlichen Ultraschall-Inhalators.
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Beschreibung der Ausführungsformen
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Eine Ausführungsform einer Arzneimittellösung-Packung der vorliegenden Erfindung wird hier nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. 2 zeigt das äußere Erscheinungsbild einer Arzneimittellösung-Packung entsprechend der vorliegenden Ausführungsform. 1 zeigt einen Querschnitt einer Arzneimittellösung-Packung entsprechend der vorliegenden Erfindung. In 1 besitzt die Arzneimittellösung-Packung 10 ein Arzneimittellösung-Gefäß 20, ein Deckelglied 30 und eine Arzneimittellösung 40. Das Arzneimittellösung-Gefäß 20 besitzt einen Flanschteilbereich 25, einen Schaftteilbereich 26 und einen Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich 21, welcher einen oberen Rand 22 beinhaltet, welcher eine Öffnung und einen unteren Teilbereich 24 umgibt, welcher so gebildet ist, das er nach unten herausragt. Das Deckelglied 30 ist in Berührung mit der oberen Oberfläche des Flanschteilbereichs 25 und versiegelt hermetisch die Öffnung des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs 21. Die Arzneimittellösung 40 ist innerhalb des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs 21 versiegelt, welcher durch das Deckelglied 30 hermetisch versiegelt ist.
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In dem Arzneimittellösung-Gefäß 20 der vorliegenden Ausführungsform besteht der Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich 21 aus dem oberen Rand 22, welcher die Öffnung umgibt, einem zylindrischen mittleren Teilbereich 23, welcher kontinuierlich unterhalb des oberen Randes 22 ist, und einem konischen Bodenteilbereich 24, welcher kontinuierlich unterhalb des mittleren Teilbereichs 24 ist und welcher so gebildet ist, dass er nach unten herausragt. Um einen Fall zu verhindern, in welchem die Arzneimittellösung zurückbleibt, ist der Bodenteilbereich 24 in einer Form gebildet, deren zentraler Teilbereich mehr zurückgesetzt ist, nahe einem Oszillator bzw. Schwingungsglied, oder, mit anderen Worten, so gebildet ist, dass er nach unten herausragt. Die Dicke des Arzneimittellösung-Gefäßes ist entsprechend dem Material, der Form und der Oszillationsstärke gestaltet. Jedoch, um effizient die Oszillation bzw. Schwingung von dem Äußeren zu der Arzneimittellösung 40 auf der Innenseite zu übertragen, ist der Bodenteilbereich 24 so gebildet, dass er relativ dünner als die anderen Teilbereiche ist.
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Die Form des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs ist nicht auf die begrenzt, welche oben beschrieben ist. Beispielsweise muss in einer anderen Ausführungsform der horizontale Querschnitt nicht kreisförmig sein. Auch ist es möglich, nicht einen zylindrischen mittleren Teilbereich zu beinhalten, welcher klar von anderen Teilbereichen unterschieden werden kann, und der mittlere Teilbereich kann kontinuierlich mit dem Bodenteilbereich sein, so dass der Radius allmählich abnimmt, wobei er von unterhalb des oberen Randes startet, wie dies in 8 gezeigt wird. Auch kann, anstatt konisch zu sein, der Bodenteilbereich in einer anderen Form, wie zum Beispiel einer Pyramide oder einer Halbkugel, sein.
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Der Flanschteilbereich 25 der vorliegenden Ausführungsform ist so gebildet, dass er sich nach außen von dem oberen Rand 22 der Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs erstreckt. Demnach ist es aufgrund des Flanschteilbereichs 25, welcher in dem obersten Teilbereich des Arzneimittellösung-Gefäßes 20 platziert ist, leicht, das Arzneimittellösung-Reservoir 21 hermetisch durch Bonden des Deckelgliedes 30 zu versiegeln. Auch ist es vorzuziehen, dass ein horizontaler Teilbereich, welcher kontinuierlich über den gesamten Umfang ist, auf der oberen Oberfläche des Flanschteilbereiches 25 gebildet wird. Entsprechend dazu ist es leichter, das Deckelglied 30 zu bonden.
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Der Schaftteilbereiche 26 der vorliegenden Ausführungsform ist auf der äußeren Umfangsseite auf der unteren Oberfläche des Flansches 25 kontinuierlich und ist von dem Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich 21 über eine Lücke 20a getrennt. In diesem Beispiel bestimmt die Abmessung d der Lücke 20a zwischen der äußeren Oberfläche des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs 21 und der inneren Oberfläche des Schaftteilbereichs 26 im Wesentlichen mit der Dimension bzw. Abmessung des oberen Randes des Verarbeitungswassertanks (mit dem Bezugszeichen 52 in der später beschriebenen 3 angezeigt) überein, auf welcher das Arzneimittellösung-Gefäß 20 zu befestigen ist. Entsprechend ist es möglich, dass das Arzneimittellösung-Reservoir-Gefäß zuverlässig mit dem Inhalator-Grundgerät bei einem querschnittsförmigen U-förmigen Teilbereich übereinstimmt, d. h. dem Teilbereich (welcher die Lücke 20a umgibt), welcher durch den Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich 21, den Flanschteilbereich 25 und den Schaftteilbereich 26 geschaffen ist, ohne in den Weg des Deckelgliedes 30 zu gelangen, welches auf der oberen Oberfläche des Flanschteilbereiches 25 gebondet wird.
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Auch in diesem Beispiel ist der Schaftteilbereich 26 in einer zylindrischen Form gebildet, welche kontinuierlich die Umfangslänge der äußeren Oberfläche des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs 21 umgibt. Entsprechend wird die gesamte Umfangslänge des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs 21, welcher leicht reißt und sich verformt, durch den Schaftteilbereich 26 geschützt, und es ist deshalb möglich, weiter die Wahrscheinlichkeit des Reißens oder Deformierens des Arzneimittellösung-Gefäßes 20 während des Transportes, des Lagers oder Ähnlichem zu reduzieren. Darüber hinaus stimmt in diesem Beispiel die röhrenförmige Form (zylindrische Form) des Schaftteilbereichs 26 mit der Form der äußeren Oberfläche des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs 21 überein. Entsprechend kann die Abmessung der Lücke 20a zwischen der äußeren Oberfläche des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs 20 und die innere Oberfläche des Schaftteilbereichs 26 im Wesentlichen konstant in der Umfangsrichtung gemacht werden, und kein spezieller Bereich der Lücke 20a dehnt sich im Verhältnis zu anderen Bereichen in der Umfangsrichtung aus. Entsprechend ist es möglich, weiter die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass die Arzneimittellösung-Packung 20 während des Transports, der Lagerung oder Ähnlichem reißen oder sich verformen wird.
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3 zeigt einen Querschnitt in dem Fall, in welchem das Arzneimittellösung-Gefäß entsprechend der vorliegenden Ausführungsform in dem Verarbeitungs-Wassergefäß befestigt worden ist. Ein Oszillator 51 ist unterhalb des Verarbeitungswasser-Gefäßes 52 vorhanden, und das Verarbeitungswasser 53 wurde innerhalb des Verarbeitungswasser-Gefäßes 52 eingefügt. Das Arzneimittellösung-Gefäß 20 passt an den oberen Rand 52a des Verarbeitungswasser-Gefäßes 52, an den querschnittsmäßig U-förmigen Teilbereich A, welcher durch den Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich 21, den Flanschteilbereich 25 und den Fußteilbereich 26 geschaffen ist. Der Ort an der Seite des Ultraschall-Inhalator-Hauptgeräts, auf welcher das Arzneimittellösung-Gefäß 20 zu befestigten ist, ist nicht darauf begrenzt, dass es der obere Rand des Verarbeitungswassertanks ist, und durch das Einpassen des Querschnitts-U-förmigen Teilbereichs A an einem bestimmten Ort ist es möglich, bequem und zuverlässig das Arzneimittellösung-Gefäß auf dem Inhalator-Hauptgerät zu befestigen. In dem befestigten Zustand wird die Schwingungsenergie, welche durch den Oszillator 51 erzeugt ist, zu der Arzneimittellösung-Reservoir-Einheit 21 über das Verarbeitungswasser 53 in dem Verarbeitungswasser-Gefäß 52 übertragen, wodurch die Arzneimittellösung in dem Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich 21 zerstäubt wird.
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Man beachte, dass das Arzneimittellösung-Gefäß auf den oberen Rand oder Ähnliches des Verarbeitungswasser-Gefäßes auch in dem Fall passen kann, in welchem keine Lücke 20a zwischen dem Schaftteilbereich und dem Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich vorhanden ist. Zum Beispiel wird in 4 eine Lücke 27a zwischen dem Schaftteilbereich 26 und einem gefalteten Teilbereich 27 in der äußeren Umfangslänge des Flanschteilbereiches auf den oberen Rand 52a des Verarbeitungswasser-Gefäßes 52 gepasst, und der Schaftteilbereich 26 tritt in das Verarbeitungswasser-Gefäß 52 ein. Um die 3 und 4 zu vergleichen, ist 3 vorzuziehen, da die Teilbereiche zuverlässiger zueinander passen.
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Auch ist in 1 der Schaftteilbereich 26 der vorliegenden Ausführungsform so gebildet, dass er den Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich 21 umgibt und sich nach unten hinter den Bodenteilbereich 24 des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereiches erstreckt. Entsprechend, sogar wenn die Arzneimittellösung-Packung auf einer Plattform platziert wird, kommt zum Beispiel der Bodenteilbereich 24 des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs nicht in direkte Berührung mit der Plattform. Wenn der Schaftteilbereich 26 auch so gebildet ist, dass er den Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich 21 umgibt, ist es möglich, die Fälle für das In-Berührung-Kommen mit dem Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich 21 von außen zu reduzieren und die zugespitzte Form des Bodenteilbereichs 24 des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs vor dem Reißen oder Verformen zu bewahren.
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Die Form des Schaftteilbereichs 26 ist nicht auf die obige Beschreibung begrenzt. Beispielsweise, sogar wenn der Schaftteilbereich 26 nicht so gebildet ist, dass er vollständig den Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich 21 abdeckt, können drei oder mehrere Schäfte, welche genau in einer verteilten Weise aufgeteilt sind, in der Umfangsrichtung so gebildet werden, dass sie den Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich 21 umgeben.
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Außerdem, um die Stärke zu verstärken, kann der Schaftteilbereich 26 mit Rippen bereitgestellt werden, und der Verbindungsteilbereich für den Flanschteilbereich 25 und der Schaftteilbereich 26 können mit einer Mulde bereitgestellt werden. 5 zeigt en Beispiel, in welchem der Schaftteilbereich 26 mit Rippen 28 bereitgestellt wird, 6 zeigt ein Beispiel, in welchem der Verbindungsteilbereich für den Flanschteilbereich 25 und den Schaftbereich 26 mit Mulden bzw. Vertiefungen 29 bereitgestellt wird, und 7 zeigt ein Beispiel, in welchem sowohl die Rippen 28 als auch die Vertiefungen 29 bereitgestellt werden.
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Das Material des Arzneimittellösung-Gefäßes 20 ist nicht speziell begrenzt, solange es widerstandsfähig gegenüber der Arzneimittellösung ist. Beispielsweise ist es möglich, Kunstharz, wie zum Beispiel Polypropylen oder Ähnliches, zu benutzen. In diesem Beispiel wird das Arzneimittellösung-Gefäß 20 integral durch Vakuumschmelzen einer Polypropylenfolie gebildet. Entsprechend wird die Gesamtheit der Arzneimittellösung-Packung 20 hergestellt, dass sie schwieriger reißt und sich verformt.
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Das Deckelglied 30 der vorliegenden Erfindung ist an die obere Oberfläche des Flanschteilbereichs 25 des Arzneimittellösung-Gefäßes gebondet und schließt die Öffnung des oberen Teilbereichs des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereiches, so dass er wasserdicht ist und die Arzneimittellösung nicht innerhalb ausläuft. Der Deckelbereich 30 kann aus einer Vielzahl von Materialien gebildet sein, bei welchen der Widerstand gegenüber dem Arzneimittel und die Verformbarkeit des Filmes sichergestellt werden kann, und es ist zum Beispiel möglich, verschiedene Arten von Kunstharzfilm, Folie der verschiedenen Arten von Metall, wie zum Beispiel Aluminium, Material, welches durch das Laminieren dieser Materialien erhalten wird, und Ähnliches zu benutzen. Es gibt keine spezielle Begrenzung für das Bondverfahren, solange die Hygiene und die umweltfreundliche Sicherheit sichergestellt werden kann. Man beachte, dass die Stärke des Bondens von einem derartigen Grad sein muss, dass das Deckelglied 30 weggezogen und geöffnet werden kann, wenn dieses von einem Benutzer benutzt wird.
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Bezüglich der Arzneimittellösung 40 der vorliegenden Ausführungsform wird eine geeignete Menge eines geeigneten Typs an Arzneimittellösung eingeführt, basierend auf einer individuellen Information, wie zum Beispiel dem Zustand und dem Alter des Patienten. Beispiele von Arzneimittellösungen beinhalten Inhalationsmittel, welche für die Behandlung und Prävention von Asthma oder anderen Krankheiten benutzt werden. Auch kann die Arzneimittellösung eine normale Salzlösung oder Ähnliches für das Abwenden und das Behandeln von Erkältungen sein. Es ist vorzuziehen, dass die Menge der Arzneimittellösung eine Menge ist, welche vollständig bei einem Befestigungsvorgang benutzt werden kann. Hier bedeutet ”vollständig bei einem Befestigungsvorgang benutzt zu werden” nicht notwendigerweise, dass dies erfordert, dass die Arzneimittellösung vollständig bei einem Inhalationsvorgang benutzt wird. Zum Beispiel kann in dem Fall des Zerstäubens und des Einatmens einer normalen Salzlösung, wobei ein persönlicher Inhalator für den Zweck der Befeuchtung benutzt wird, um Erkältungen zu verhindern oder eine Vorsorge zur Zeit des Einfangens einer Erkältung durchzuführen, die Arzneimittellösung innerhalb einer Arzneimittellösung-Packung über viele Vorgänge hinweg benutzt werden. Es ist außerdem vorzuziehen, dass die Menge der Arzneimittellösung eine Einmal-Gebrauchsmenge ist. In einem derartigen Fall kann die Arzneimittellösung vollständig in einem Vorgang des Inhalierens benutzt werden, und es ist möglich, weiter die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass ein Problem bezüglich der Hygiene auftreten wird. Auch kann, da die Menge der benutzten Arzneimittellösung ebenso vom Zustand, dem Alter und Ähnlichem des Patienten abhängt, die Menge der Arzneimittellösung, welche zu versiegeln ist, entsprechend dem Patienten verändert werden. Beispielsweise kann eine Arzneimittellösung, welche für die Behandlung eines Patienten benötigt wird, versiegelt werden, indem nur eine Menge der einmaligen Benutzung davon benutzt wird, entsprechend dem Zustand, dem Alter und Ähnlichem des Patienten.
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Bezüglich des Herstellverfahrens der vorliegenden Arzneimittellösung-Packung 10 kann diese durch Einfügen der Arzneimittellösung 40 in das Arzneimittellösung-Gefäß 20 hergestellt werden, wobei diese mit dem Deckelglied 30 abgedeckt wird, und wobei das Deckelglied 30 mit dem Flanschteilbereich 25 des Arzneimittellösung-Gefäßes gebondet wird, wobei Wärmeschweißen oder Ähnliches benutzt wird.
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Als Nächstes wird ein Verfahren für das Benutzen der Arzneimittellösung-Packung entsprechend der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die Arzneimittellösung-Packung der vorliegenden Ausführungsform wird in einer Fabrik hergestellt, geeignet verpackt und verteilt bzw. vertrieben. Es wurde bereits oben festgestellt, dass, wenn die Arzneimittellösung-Packung transportiert oder in dem Vertriebslager gelagert wird, die Konfiguration derselben das Reißen und das Deformieren der zugespitzten Form des Bodenteilbereichs 24 des Arzneimittellösung Reservoir-Teilbereichs verhindert.
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Der Benutzer kann die Arzneimittellösung-Packung der vorliegenden Ausführungsform, wie oben beschrieben, benutzen. Beispielsweise entfernt der Benutzer die Verpackung der Arzneimittellösung-Packung, füllt Leitungswasser oder Ähnliches als Verarbeitungswasser in das Verarbeitungswasser-Gefäß des Ultraschall-Inhalators, und befestigt die Arzneimittellösung-Packung der vorliegenden Ausführungsform darin. Als Nächstes zieht der Benutzer das Deckelglied mit seinen oder ihren Fingern weg, um so die Packung zu öffnen, und befestigt eine obere Abdeckung, um so den Inhalator zusammenzubauen. Dann führt der Benutzer das Inhalieren durch. Nach dem Inhalieren wird die obere Abdeckung geöffnet, das Arzneimittellösung-Gefäß und die verbleibende Arzneimittellösung werden entsorgt, und das Verarbeitungswasser wird ausgegossen.
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Bezugszeichenliste
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- A
- Querschnitts-U-förmiger Teilbereich
- 10
- Arzneimittellösung-Packung
- 20
- Arzneimittellösung-Gefäß
- 20, 27a
- Lücke
- 21
- Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereich
- 22
- oberer Rand des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs
- 23
- Mittlerer Teilbereich des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs
- 24
- Bodenteilbereich des Arzneimittellösung-Reservoir-Teilbereichs
- 25
- Flanschteilbereich
- 26
- Schaftteilbereich
- 27
- Gefalteter Teilbereich auf äußerer Umfangslänge des Flanschteilbereichs
- 28
- Rippe
- 29
- Mulde bzw. Vertiefung
- 30
- Deckelglied
- 40
- Arzneimittellösung
- 50
- Ultraschall-Inhalator
- 51
- Oszillator
- 52
- Verarbeitungswassergefäß
- 52a
- Oberer Rand des Verarbeitungswassergefäße
- 53
- Verarbeitungswasser
- 54
- Arzneimittellösung-Gefäß
- 55
- Arzneimittellösung
- 56
- Obere Abdeckung
- 57
- Geblasene Luft
- 58
- Zu Patient-Inhalationsanschluss