DE1119087B - Handbrennschneidvorrichtung - Google Patents

Handbrennschneidvorrichtung

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DE1119087B
DE1119087B DEC13790A DEC0013790A DE1119087B DE 1119087 B DE1119087 B DE 1119087B DE C13790 A DEC13790 A DE C13790A DE C0013790 A DEC0013790 A DE C0013790A DE 1119087 B DE1119087 B DE 1119087B
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Germany
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cutting
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lever system
foot
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DEC13790A
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Inventor
Albin Cink
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    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/005Machines, apparatus or equipment specially adapted for cutting curved workpieces
    • B23K7/006Machines, apparatus or equipment specially adapted for cutting curved workpieces for tubes
    • B23K7/007Machines, apparatus or equipment specially adapted for cutting curved workpieces for tubes for obtaining tube intersection profiles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
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    • B23Q9/0014Portable machines provided with or cooperating with guide means supported directly by the workpiece during action

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Handbrennschneidvorrichtung zum Schneiden von ebenen Durchdringungen an Rotationsflächen, die aus mehreren angelenkten Hebeln besteht, die parallele Zapfen aufweisen und sich in parallelen Ebenen bewegen.
In der Praxis müssen oft ebene Schnitte an Rotationsflächen mit der Flamme geschnitten werden. So ist es beispielsweise beim Bau von Gas- und Wasserrohrleitungen oder bei der Herstellung von aus Segmenten zusammengestellten Rohrknien oft erforderlieh, unmittelbar an der Montagestelle in die Rohre in einer Ebene liegende Durchdringungskurven einzuschneiden. Diese Schnitte können beispielsweise die Form einer Ellipse aufweisen.
Derartige Durchdringungskurven wurden bisher vielfach auf die Oberfläche des zu schneidenden Gegenstandes mit Hilfe von Papierschablonen übertragen, angekörnt und freihändig ausgeschnitten. Weiterhin ist eine Vorrichtung zum Aufzeichnen einer solchen Durchdringungskurve auf die Fläche des zu schneidenden Gegenstandes bekannt, die aus einem drei- oder mehrhebligen System besteht. Auch bei der Verwendung dieser Vorrichtung muß nach dem Aufzeichnen der Durchdringungskurve und deren Ankörnung das Schneiden mit der Hand vorgenommen werden.
Bei einem solchen mit der Hand durchgeführten Schneiden muß der Schweißer die Brennerachse in der Schnittebene entlang den schrägen Wänden des Rohres oder eines anderen Gegenstandes führen. Dies ist schwierig und erfordert eine große Geschicklichkeit, insbesondere dann, wenn der zu schneidende Gegenstand nicht gedreht werden kann. Die auf diese Weise von Hand erzeugten Schnitte erfordern noch eine nachträgliche Bearbeitung.
Es ist auch noch eine Vorrichtung zur Führung von Werkzeugen in drei Dimensionen bekannt. Mit dieser Vorrichtung können nicht in einer Ebene liegende Durchdringungskurven von gekrümmten Flächen angerissen oder geschnitten werden. Diese Vorrichtung weist einen komplizierten Aufbau auf. Die Durchdringungskurve wird hierbei von einer Schablone abgegriffen und über ein Hebelsystem auf das Werkstück übertragen. Eine derartige Vorrichtung eignet sich nicht für den Einsatz an einer Montagestelle.
Zur Bearbeitung ebener Flächen ist bereits ein Hebelsystem bekannt, das um eine feste Achse schwingt. Das Hebelsystem ist ein Parallelogrammhebelsystem. ~
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Handbrennschneidvorrichtung zu schaffen, die am Handbrennschneidvorriclitung
Anmelder:
Albin Cink, Vsetin (Tschechoslowakei)
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Spreer, Patentanwalt,
Göttingen, Groner Str. 37
Beanspruchte Priorität:
Tschechoslowakei vom 12. Oktober 1955 (Nr. PV 3154-55)
Albin Cink, Vsetin (Tschechoslowakei),
ist als Erfinder genannt worden
Montageort in betriebssicherer Weise eingesetzt werden kann.
Erfindungsgemäß ist das eine Ende des Hebelsystems über ein Kardangelenk an einen an der Rotationsfläche zu befestigenden Fuß einstellbar angelenkt, und das freie Ende des Hebelsystems trägt einen zweirädrigen Brennerwagen, dessen Räder auf verschiedenen Seiten der Schnittebene und in Schnittrichtung vor und hinter einer den Brenner aufnehmenden Hülse und in gleicher Entfernung von der Brennerachse angeordnet sind. Durch das Zusammenwirken des in bestimmter Weise ausgebildeten Brennerwagens mit seiner Anlenkung an dem Hebelsystem wird eine Schneidbrennvorrichtung geschaffen, die zum Schneiden von ebenen Durchdringungen an Rohren vorteilhaft ist.
Um die Bedienung dieser Handbrennschneidvorrichtung zu erleichtern, kann eine das Gewicht der Hebel einschließlich des Brennerwagens beim Verschieben aus der Grundstellung ausgleichende Schraubenzugfeder vorgesehen sein, deren eines Ende am Fuß und deren anderes Ende an dem freien Gelenkpunkt des ersten Hebels angreift.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 veranschaulicht die Vorrichtung gemäß der Erfindung in Seitenansicht bei schräg zum Werkstück gestelltem Hebelsystem sowie Einstellung des Brenners auf den Scheitel des Werkstückes und
Fig. 2 in Vorderansicht, wobei jedoch der Brennerwagen in der horizontalen Ebene zur Werkstückachse gestellt ist.
109 748/285
Den wesentlichen Bestandteil der Vorrichtung bilden drei in parallelen Ebenen angeordnete Hebel 12 a, 12 b, 12 c, von denen der mittlere, 12 b, mit den einen Enden der anderen Hebel 12 a und 12 c durch Zapfen 18 und 17 gelenkig verbunden ist. Der Hebel 12 a ist mittels eines parallel zu den Zapfen 17, 18 verlaufenden Zapfens 15 an einem Böckchen 14 drehbar angebracht. Mit diesem und einem Bolzen 4 ist das Hebelsystem am einen Ende eines auf das Werkstück 1, z. B. ein Rohrstück, aufzulegenden Fußes 2 angelenkt, wobei der Bolzen 4 rechtwinklig zu dem Zapfen 15 verläuft. Der Fuß 2 hat zweckmäßig winkeligen oder gekrümmten Querschnitt, der mit seinen Längskanten in eine mit den Mantellinien des Rohres 1 parallele Lage zu liegen kommt. Er wird durch einen um das Rohr 1 herumgelegten und ihn übergreifenden Riemen 3 am Rohr 1 festgehalten. Der Bolzen 4 ist dabei an dem Auflagefuß 2 so angeordnet, daß seine Achse die Oberfläche des Rohres 1 nicht schneidet.
Das ganze Hebelsystem kann um den Bolzen 4 und damit den Fuß 2 geschwenkt und in einen beliebigen Winkel α zur Achse des Rohres 1 gestellt werden, wobei die jeweilige Stellung durch Anziehen eines Klemmhebels 5 gesichert wird. In jeder Winkelstellung kann dann das Hebelsystem um den Anlenkungspunkt 15 gedreht und auseinandergezogen werden, wobei sich bei Wahl eines entsprechenden Verhältnisses der Hebellängen zueinander das freie Ende des Hebels 12 c um ungefähr 180° um das Rohr 1 in unmittelbarer Nähe desselben herumbewegen läßt.
An dem freien Ende des Hebels 12 c ist mittels eines parallel zu den Zapfen 15, 18, 17 verlaufenden Zapfens 16 eine mit ihrer Achse parallel zur Ebene des Hebels 12 c verlaufende Hülse 6 drehbar gelagert. Diese dient zur Aufnahme des Schneidbrenners 7, der in der Hülse längsverschoben und in der jeweiligen Lage durch Anziehen einer Mutter 8 gesichert werden kann. Beiderseits der Hülse 6 ist auf dem Zapfen 16 noch je ein eine Rolle 9 tragender Arm gelagert. Die beiden Rollen 9 liegen auf verschiedenen Seiten der Ebene C-C, die durch die Achse des Brenners parallel zur Ebene des Hebels 12 c gezogen werden kann. Die Rollen 9 haben dabei gleichen Abstand von dieser Ebene. Die Rollen 9 liegen einander nicht unmittelbar gegenüber, sondern sind gegeneinander derart versetzt, daß die Schnittpunkte der Verlängerung ihrer Achsen, welche parallel zum Zapfen 16 verlaufen, mit der Ebene C-C in gleicher Entfernung von der in der Ebene C-C gelegenen Achse des Brenners sich befinden. Die je eine Rolle 9 tragenden Arme ragen über den Hebel 12 c vor, so daß die einander gleichen Rollen auf das Rohr 1 aufgesetzt werden können. Dabei wird der Schneidbrenner 7 in der Hülse 6 so eingestellt, daß er sich beim Aufsetzen der Rollen 9 auf das Werkstück 1 in der für das Schneidbrennen erforderlichen Entfernung von dem Rohr befindet. Beim Drehen des Hebelsystems um den Zapfen 15 und beim Auseinanderziehen der Hebel bleiben die Rollen 9 in Berührung mit dem Werkstück und bilden damit eine Führung. Da die Führungsrollen 9 mit der Hülse 6 drehbar auf dem Zapfen 16 des Hebels 12 c gelagert sind, können sie bei der Drehung des Hebelsystems um den Zapfen 15 und bei dem Auseinanderziehen der Hebel 12 a, 12 b, 12 c ohne weiteres entlang der ganzen Durchdringungskurve der Ebene C-C auf der Oberfläche des Rohres 1 bewegt werden.
Das dem Zapfen 15 abgekehrte Ende des Hebels 12 a ist durch eine an einem dort vorgesehenen Stift 11 angreifende Schraubenzugfeder 10 mit einem an dem Böckchen 14 befestigten Arm 13 verbunden, wobei der Angriffspunkt 19 der Feder am Arm 13 abseits der Achse des Zapfens 15 zwischen den Zapfen 15 und 18 liegt. Beim Drehen des Hebels 12 a um den Zapfen 15 aus der Grundstellung, in welcher alle Hebel und der Fuß 2 in einer senkrechten, durch die Achse des Rohres 1 gelegten Ebene liegen, wird die Feder 10 gespannt. Dadurch wird das ganze Hebelsystem beim Verschwenken um den Zapfen 15 gewichtsmäßig ausbalanciert, so daß das System bei der Arbeit durch sein Eigengewicht nicht herabfallen kann.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Handbrennschneidvorrichtung zum Schneiden von ebenen Durchdringungen an Rotationsflächen, die aus mehreren angelenkten Hebeln besteht, die parallele Zapfen aufweisen und sich in parallelen Ebenen bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Hebelsystems (12 a, 12 b, 12 c) über ein Kardangelenk (4, 15) an einen an der Rotationsfläche zu befestigenden Fuß (2) einstellbar angelenkt ist und das freie Ende des Hebelsystems einen zweirädrigen Brennerwagen (9, 20, 21) trägt, dessen Räder (9) auf verschiedenen Seiten der Schnittebene und in Schnittrichtung vor und hinter einer den Brenner aufnehmenden Hülse (6) und in gleicher Entfernung von der Brennerachse angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine das Gewicht der Hebel (12 a, 12 b, 12 c) einschließlich des Brennerwagens beim Verschieben aus der Grundstellung ausgleichende Schraubenzugfeder (10), deren eines Ende am Fuß (2) und deren anderes Ende an dem freien Gelenkpunkt des ersten Hebels (12 a) angreift.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 295 951, 331 083,
347427;
USA.-Patentschriften Nr. 1 826 164, 2459 823.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 748/285 11.61
DEC13790A 1955-10-12 1956-10-10 Handbrennschneidvorrichtung Pending DE1119087B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS315455 1955-10-12

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ID=5370799

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC13790A Pending DE1119087B (de) 1955-10-12 1956-10-10 Handbrennschneidvorrichtung

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BE (1) BE551684A (de)
CH (1) CH349473A (de)
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FR (1) FR1158348A (de)
GB (1) GB836722A (de)

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US3975003A (en) * 1973-11-19 1976-08-17 Buford Wesley E Torch type pipe cutter

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US1826164A (en) * 1931-02-05 1931-10-06 Jr Robert M Carrier Apparatus for the guiding of tools in three dimensions
US2459823A (en) * 1946-02-11 1949-01-25 Chicago Bridge & Iron Co Pipe mitering apparatus

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Also Published As

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GB836722A (en) 1960-06-09
BE551684A (de)
CH349473A (de) 1960-10-15
FR1158348A (fr) 1958-06-13

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