DE1117455B - Verfahren zur unterschiedlichen Anzeige bewegter reflektierender Objekte nach der Echomethode - Google Patents

Verfahren zur unterschiedlichen Anzeige bewegter reflektierender Objekte nach der Echomethode

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DE1117455B
DE1117455B DEE14147A DEE0014147A DE1117455B DE 1117455 B DE1117455 B DE 1117455B DE E14147 A DEE14147 A DE E14147A DE E0014147 A DEE0014147 A DE E0014147A DE 1117455 B DE1117455 B DE 1117455B
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DE
Germany
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frequency
doppler
plates
resonant circuit
pair
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Application number
DEE14147A
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English (en)
Inventor
Dr Rudolf Ruecklin
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ELAC Electroacustic GmbH
Original Assignee
ELAC Electroacustic GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Verfahren zur unterschiedlichen Anzeige bewegter reflektierender Objekte nach der Echomethode Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur unterschiedlichen Anzeige reflektierender Objekte, die verschiedene Geschwindigkeiten relativ zur Beobachtungsstelle haben, nach der Echomethode unter Ausnutzung des Dopplereffekts.
  • Bei einem bekannten Verfahren dieser Art sind, um bewegte Objekte erfassen zu können, entweder bei fester Sendefrequenz im Empfangskreis ein stellbare selektive Abstimm- oder Siebmittel vorgesehen, oder es kann bei fester Einstellung dieser Mittel die Sendefrequenz variiert werden. Bei diesem Verfahren können jeweils nur Objekte eines bestimmten, durch die Selektivität der genannten Abstimmittel gegebenen Geschwindigkeitsbereiches angezeigt werden; Objekte aus verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen können nur nacheinander durch Verstellung der Sendefreqenz bzw. der Abstimmittel zur Anzeige gebracht werden.
  • Die Erfindung ermöglicht die gleichzeitige Beobachtung von Objekten verschiedener Relativgeschwindigkeit gegenüber dem Lotgerät, sofern sie nur im Beobachtungssektor und innerhalb der Reichweite des Echolotgerätes liegen, wobei optische Anzeigemittel vorgesehen sind.
  • Erfindungsgemäß wird die Dopplerfrequenz, d. h. die Frequenz der empfangenen Echoimpulse, von den Empfangswandlern zwei Kanälen zugeleitet, die zur Frequenztransformation Modulatoren enthalten, in denen aus der Dopplerfrequenz und der Frequenz eines vorzugsweise einstellbaren Oszillators in be kannter Weise die Differenzfrequenz gebildet wird, die anschließend über Transformatoren je einem gleichdimensionierten Netzwerk, bestehend aus einer Reihenschaltung eines ohmschen Widerstandes und eines Parallelschwingkreises, dessen Resonanzwiderstand gleich dem vorgeschalteten Widerstand ist, zugeleitet wird, daß in dem einen Kanal die an dem Parallelschwingkreis auftretende Ausgangsspannung über einen Verstärker an das eine Plattenpaar und in dem zweiten Kanal die um die halbe Eingangs sp annung des Parallelschwingkreises ebenfalls über einen Verstärker an das zweite, senkrecht zum ersten angeordnete Plattenpaar der Kathodenstrahlröhre geführt ist, daß Mittel zum Ausgleich des konstanten Phasenunterschiedes von 900 zwischen den an den beiden Plattenpaaren liegenden Spannungen vorgesehen sind und daß die Apparatur derart justiert ist, daß der Dopplerverschiebung Null eine bestimmte Lage, vorzugsweise die senkrechte, des auf dem Bildschirm der Anzeigeröhre erscheinenden - Leuchtstriches entspricht.
  • Nach diesem Verfahren erfolgt die Echoanzeige auf dem Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre als Leuchtstricb, wobei die Neigung dieses Leuchtstriches gegen eine Bezugsgerade, beispielsweise die Vertikale, ein Maß für die Relativgeschwindigkeit des angeloteten Objektes gegenüber dem Lotgerät ist.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung wird an das eine Plattenpaar der Kathodenstrahlröhre in bekannter Weise eine im Takt der Lotimpulsaussendung ausgelöste Sägezahnspannung angelegt, wodurch gleichzeitig mit der Doppleranzeige eine Anzeige der Entfernung des angeloteten Objektes erfolgt.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
  • Die Zeichnung stellt lediglich die elektrische Schaltungsanordnung dar, durch-welche die Anzeige der Relativgeschwindigkeit aus dem Dopplereffekt nach der Erfindung bewirkt wird, nicht aber die eigentliche Echoloteinrichtung, die in an sich bekannter Weise aus einem Schallimpulsgenerator als Sender und einem elektroakustischen Wandler als Empfänger bestehen kann.
  • Die Dopplerfrequenz Vd, d. h. die von den Wandlern empfangene Frequenz der Echoimpulse, wird den Modulatoren Mj und M2 zugeführt. In diesen Modulatoren wird die ~ Dopplerfrequenz in bekannter Weise durch Überlagerung mit der vorzugsweise einstellbaren Frequenz des Oszillators 0 transponiert. Zwischen den - Oszillator 0 und den Modulator M2 ist ein Phasenschieber Ph geschaltet, der eine Phasenverschiebung von 900 zwischen den gleichen aus den Doppierfrequenzen und der Oszillatorfrequenz gewonnenen Differenzfrequenzen in beiden Kanälen bewirkt, die über zwei gleiche Transformatoren T1 und T2 zwei einander gleichen Netz- werken zugeführt werden, die je' aus der Serienschaltung eines ohmschen Widerstandes R11 bzw. R2t und eines Parallelschwingkreises C1, L1, R12 bzw.
  • C2,L2, R22 bestehen, wobei Rlt=2i2=R2l =R22^ C1=C2 und L1=L2 ist. Die Sekundärspannung der Transformatoren T, und T2 sei Q, und die Ausgangsspannung der Parallelschwingkreise C1, L1, R12 und C2,L2,R22 sei U2. In dem Kanal 1 wird die Eingangsspannung des Verstärkers V1 zwischen einer Mittelanzapfung der Sekundärwicklung des Transformators T1 und der Klemme zwischen dem Widerstand R11 und dem Schwingkreis C1, L1, R12 abgegriffen. Durch diese Schaltung wird den Horizontalplatten der Kathodenstrahlröhre K über den Verstärker V1 die Spannung U2t U1 zugeführt.
  • In dem Kanal 2 wird die Ausgangsspannung U2 des Schwingkreises C2, L2, R22 über den Verstärker V2 dem vertikalen Plattenpaar der Kathodenstrahlröhre K zugeführt. Wie allgemein bekannt ist, durchläuft die Spitze des Vektors der Ausgangsspannung, im vorliegenden Fall Ug, eines mit einem ohmschen Widerstand in Reihe an eine Spannung, beispielsweise U1, geschalteten Parallelschwingkreises bei Variation der Frequenz einen Kreis, dessen Durchmesser gleich dem Betrag der Resonanzspannung des Schwingkreises, im Beispiel t U1 wegen Rll =Rl2=R2l =R22v ist. Da U2 eine Sehne in einem Kreis mit dem Durchmesser 2 Ul ist, sind die Spannungen U2 und U22 Ut für alle Frequenzen gegeneinander 90° phasenverschoben. Diese Phasenverschiebung wird durch die bereits vor den Transformatoren T1und T2 mit dem Phasenverschieber Ph zwischen dem Oszillator 0 und dem Modulator M2 erzeugte Phasenverschiebung von 900 zwischen den Schwingungen in den beiden Kanälen kompensiert. Die Wechselspannungen U2 und U22 U1 an den Ablenkplatten der Kathodenstrahlröhre sind also konphas, und auf dem Bildschirm erscheint die Anzeige in Gestalt eines Leuchtstriches. Würde der Phasenschieber Ph nicht genau die Phasenverschiebung zwischen U2 und U2 21¼ kompensieren, so würde auf dem Bildschirm eine Ellipse erscheinen.
  • Die Relativgeschwindigkeit zwischen dem lotenden Schiff und angeloteten Objekten kann bei fest eingestelltem Oszillator 0 aus der Neigung des Leuchtstriches beispielsweise gegen die Vertikale, die vorzugsweise der Relativgeschwindigkeit Null entspricht, ermittelt werden. Die Frequenz des Oszillators 0 wird beispielsweise bei der Relativgeschwindigkeit Null so eingestellt, daß der Leuchtstrich senkrecht steht, d. h. daß an den X-Platten die Spannung ¼ - 2 ¼ - 0 und an den Y-Platten die Spannung ¼=u' U1 ist, was nur in dem Fall eintritt, wenn der Oszillator O so eingestellt ist, daß die in den Modulatoren M1 und M2 durch Überlagerung aus der Dopplerfrequenz mit der Oszillatorfrequenz gebildete Differenzfrequenz gleich der Resonanzfrequenz der Schwingkreise C1, L1, R12 und C2, L2, R22 ist. Die Relativgeschwindigkeit zwischen lotendem Schiff und angeloteten Objekten kann vorzugsweise bei fest eingestelltem Oszillator O unmittelbar aus der Neigung des Leuchtstriches abgelesen werden. Es kann aber auch jeweils der Oszillator so eingestellt werden, daß der Leuchtstrich senkrecht steht, und die Relativgeschwindigkeit an dem Einstellorgan des Oszillators abgelesen werden.
  • Wird die Oszillatorfrequenz so eingestellt, daß der Anzeigestrich senkrecht steht, wenn vom fahrenden Schiff ein ruhendes Objekt angelotet wird, so ist die Neigung des-Anzeigestriches bei fest eingestelltem Oszillator ein Maß für die absolute Geschwindigkeitskomponente des angeloteten Objektes in Richtung auf das lotende Schiff.
  • Ist, wie in der Zeichnung dargestellt, an das Plattenpaar, an dem die Spannung U,-BU, liegt, zusätzlich ein Sägezahngenerator angeschlossen, der durch den Sendeimpulsgenerator der Lotanlage in bekannter Weise im Takt der Lotimpulse ausgelöst wird, so ist gleichzeitig mit der Doppleranzeige eine Entfernungsanzeige möglich. Dabei wird der Mittelpunkt des Leuchtstriches in bekannter Weise durch die Sägezahnspannung innerhalb jeder Lotperiode entsprechend der Laufzeit der Lotimpulse vom linken Rand des Bildschirmes, der dem Nullpunkt entspricht, beginnend in horizontaler Richtung über den Bildschirm geführt. Im Falle des Echoempfanges leuchtet also ein Leuchtstrich auf, wobei der Abstand des Mittelpunktes dieses Striches vom linken Rand des Bildschirmes ein Maß für die Entfernung des angeloteten Objektes und seine Neigung gegen die Vertikale ein Maß für die Relativgeschwindigkeit des angeloteten Objektes zum lotenden Schiff ist. Entspricht der senkrechten Stellung des Leuchtstriches die Relativgeschwindigkeit Null, so wird beispielsweise durch eine Schräglage des Striches nach rechts angezeigt, daß sich lotendes Schiff und angelotetes Objekt einander nähern, und durch eine Schräglage des Striches nach links, daß sich beide voneinander entfernen. Ist keine Entfernungsanzeige vorgesehen, so wird der Mittelpunkt des Leuchtstriches zweckentsprechend in den Mittelpunkt des Bildschirmes gelegt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur unterschiedlichen Anzeige reflektierender Objekte, die verschiedene Geschwindigkeiten relativ zur Beobachtungsstelle haben, nach der Echomethode unter Ausnutzung des Dopplereffektes, dadurch gekennzeichnet, daß die Dopplerfrequenz, d. h. die Frequenz der empfangenen Echoimpulse, von den Empfangswandlern zwei Kanälen zugeleitet wird, die zur Frequenztransformation Modulatoren (Mt, M.2) enthalten, in denen aus der Dopplerfrequenz und der Frequenz eines vorzugsweise einstellbaren Oszillators (Q) in bekannter Weise die Differenzfrequenz gebildet wird, die anschließend über Transformatoren (T1, T2) je einem gleichdimensionierten Netzwerk, bestehend aus einer Reihenschaltung eines ohmschen Widerstandes (Rlt bzw. R9t) und eines Parallelschwingkreises (cit, L3, Rt2 bzw. C2, L2, R22), dessen Resonanzwiderstand (R12 bzw. R22) gleich dem vorgeschalteten Widerstand (Rt1 bzw. R21) ist, zugeleitet wird, daß in dem einen Kanal die an dem Parallelschwingkreis auftretende Ausgangsspannung (U2) über einen Verstärker an das eine Plattenpaar und in dem zweiten Kanal die um die halbe Eingangsspannung (U) verminderte Ausgangsspannung (U2) des Parallelschwingkreises ebenfalls über einen Verstärker an das zweite, senkrecht zum ersten angeordnete Plattenpaar der Kathodenstrahlröhre geführt ist, daß Mittel zum Ausgleich des konstanten Phasenunterschiedes von 900 zwischen den an den beiden Plattenpaaren liegenden Spannungen vorgesehen sind und daß die Apparatur derart justiert ist, daß der Dopplerverschiebung Null eine bestimmte Lage, vorzugsweise die senkrechte, des auf dem Bildschirm der An zeigeröhre erscheinenden Leuchtstriches entspricht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich an eines der Platten- paare der Kathodenstrahlröhre in bekannter Weise eine im Takt der Lotimpulsaussendung ausgelöste Sägezahnspannung angelegt wird, wodurch gleichzeitig mit der Doppleranzeige die Anzeige der Entfernung des angeloteten Objektes erfolgt.
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