DE1111997B - Lagerung fuer umlaufende Fadenfuehrer von Doppeldrahtspindeln - Google Patents

Lagerung fuer umlaufende Fadenfuehrer von Doppeldrahtspindeln

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Publication number
DE1111997B
DE1111997B DES57427A DES0057427A DE1111997B DE 1111997 B DE1111997 B DE 1111997B DE S57427 A DES57427 A DE S57427A DE S0057427 A DES0057427 A DE S0057427A DE 1111997 B DE1111997 B DE 1111997B
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DE
Germany
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thread
storage
hollow spindle
thread guides
thread guide
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Pending
Application number
DES57427A
Other languages
English (en)
Inventor
Marcel Fleuret
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rhodiaceta SA
Original Assignee
Rhodiaceta SA
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/10Tension devices
    • D01H13/104Regulating tension by devices acting on running yarn and not associated with supply or take-up devices
    • D01H13/106Regulating tension by devices acting on running yarn and not associated with supply or take-up devices for double-twist spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Lagerung für umlaufende Fadenführer von Doppeldrahtspindeln Bei Verwendung einer Doppeldrahtspindel für das Spulen und Zwirnen eines Fadens, einer Borste oder ähnlicher Erzeugnisse (im folgenden als »Fäden« bezeichnet), ist es unumgänglich, dem Faden zwischen dem Punkt, an dem er die Lieferspule verläßt, und dem, wo er - bei seinem Austritt aus der Hohlspindel - einen sich bis zu einem Fadenführer oberhalb der Lieferspule erstreckenden »Ballon« bildet, eine gewisse Spannung zu geben.
  • Diese Spannung muß einen ganz bestimmten Wert besitzen, der unter anderem von Art und Titer des Fadens sowie von der Umdrehungsgeschwindigkeit der Spindel abhängig ist.
  • Die Spannung muß niedrig genug gehalten werden, um den Faden nicht zu beschädigen, jedoch ausreichend groß sein, um den »Ballon« stabil zu halten, d. h. zu verhindern, daß der Durchmesser sich infolge der Zentrifugalkraft über eine bestimmte Grenze hinaus vergrößert.
  • Es wurden schon zahlreiche derartige Vorrichtungen vorgeschlagen; einige von ihnen arbeiten mittels Reibung, z. B. durch Klemmen des Fadens zwischen einen beweglichen Block und die Innenwand der Hohlspindel; andere sind mit einem Bremskörper versehen, den der von der Lieferspule ablaufende Faden in eine rotierende Bewegung versetzt.
  • Man verwendet auch einen um die Spule umlaufenden Fadenführer, bei dem die Fadenspannung durch Gewichte geregelt wird, mit denen man den Fadenführer belastet; schließlich ist noch ein haarnadelförmiger, umlaufender Fadenführer bekannt, bei dem die Fadenspannung entweder durch Verwendung von Fadenführern von verschiedenen Gewichten geregelt oder aber der im Kanal der Hohlspindel liegende Arm des Fadenführers durch einen Magnet gebremst wird. Diese beiden Vorrichtungen haben das gemeinsame Kennzeichen, daß der arbeitende Faden niemals in Berührung mit der Unterstützungsfläche des umlaufenden Fadenführers kommt.
  • Verwendet man Vorrichtungen dieser Art, so muß man feststellen, daß sich nach einer gewissen Arbeitszeit (z. B. 24 Stunden) Veränderungen in der dem Faden durch den sich drehenden Fadenführer gegebenen Spannung zeigen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Lagerung für umlaufende Fadenführer von Doppeldrahtspindeln zum Zwirnen von Fäden, bei welcher das Neue darin besteht, daß der Fadenführer sich auf eine Fläche stützt, über welche der Faden vor seinem Eintritt in den Kanal der Hohlspindel in ständiger Berührung hinwegstreicht.
  • Wenn die Vorrichtung gemäß der Erfindung benutzt wird, stellt man fest, daß die dem Faden gegebene Spannung auch nach mehreren Arbeitstagen überraschend konstant bleibt; dies ist sehr wichtig, wenn man mit dünnen und empfindlichen Fäden arbeitet.
  • 'Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist besonders einfach; sie gestattet, dem Faden durch Auswahl des für die Regelung des Druckes des Fadenführers auf die Stützfläche notwendigen Gewichts genau die gewünschte Spannung zu erteilen; diese bleibt beim Spulen und Zwirnen überraschend konstant.
  • Eine besonders einfache Ausführungsart der Erfindung besteht darin, dem Fadenführer die Form eines T mit asymmetrischen Armen zu geben. Der senkrechte Teil des T ragt in das Innere des Hohlspindelkanals hinein, und der Fadenführer liegt mit einem seiner Arme auf der oberen Hohlspindelfläche auf. Dieser Arm kann durch Gewichte mehr oder weniger stark belastet werden, um den Druck, den er auf die Stützfläche ausübt, und damit die während des Zwirnens auf den Faden wirkende Spannung zu regeln. Der andere Arm trägt in der Nähe seines Endes eine oder mehrere Ösen, deren Anordnung den Faden zwingt, dauernd über die Stützfläche hinwegzugleiten.
  • Besitzt die Hohlspindel ein herausziehbares Mundstück, läßt es sich leichter handhaben, wenn der Fadenführer fest mit ihm verbunden Ist. Dies kann durch eine besondere Ausführungsart der vorliegenden Erfindung sehr leicht erreicht werden, wenn man den durch das Mundstück hindurchgehenden Teil des Fadenführers in der durch die Arme und den senkrechten Schaft des T festgelegten Ebene, und dem die Ösen tragenden Arm entgegengesetzt gerichtet, biegt.
  • Überraschenderweise wurde gefunden, daß der Faden sich nicht um den Schaft des T wickelt, wenn dieser Schaft in der oben beschriebenen Weise gebogen ist; dagegen treten Schwierigkeiten bis zu Fadenbrüchen auf, wenn er anders geformt wird.
  • Um den Fadenführer und das Mundstück nach Belieben trennen zu können, setzt man den gebogenen Schaft oder/und das Mundstück aus mehreren Teilen zusammen, die beliebig, z. B. durch .Sehrauben, miteinander verbunden werden.
  • Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung: 1. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bedient man sich einer Doppeldrahtzwirnvorrichtung bekannter Art mit einer drehbaren Hohlspindel l (durch eine nicht angegebene Vorrichtung in Drehung zu versetzen) und einem koaxialen, feststehenden Träger 2, der die Lieferspule 3 trägt und mit einem Kanal 4 versehen ist, durch den der Faden in die Hohlspindel eintritt.
  • In Verbindung mit dieser Vorrichtung verwendet man einen T-förmigen Fadenführer mit einem Schaft 5, der in den Kanal 4 hineinragt, einem Arm 6, der in der Nähe seines Endes mit Ösen 7 versehen ist, und einem Arm 8, der ein Gewicht 9 trägt. Dieser Fadenführer stützt sich mit seinem Arm 8 auf eine ringförmige Fläche 1,0, die auf dem Träger 2 angebracht ist.
  • Der von der Spule 3 ablaufende Faden 11 passiert die Ösen 7, ehe er zuerst in den Kanal 4 und dann in die Hohlspindel 1 eintritt, und erteilt so dem Fadenführer eine rotierende Bewegung.
  • Die Stellungen der Ösen 7 und der Stützfläche 10 sind zueinander so angeordnet, daß der in Drehung befindliche Faden diese Oberfläche ständig bestreicht.
  • 2. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bedient man sich einer Doppeldrahtzwirnvorrichtung bekannter Art mit einer drehbaren Hohlspindel 20 (durch eine nicht angegebene Vorrichtung in Drehung zu versetzen) und mit einem festen Träger 21, der die Lieferspule 22 trägt; diese Lieferspule trägt ihrerseits ein herausziehbares, mit einem Kanal 24 versehenes Mundstück 23; die Achse des Kanals fällt mit der Achse der Hohlspindel 20 zusammen.
  • In Verbindung mit dieser Apparatur verwendet man einen T-förmigen Fadenführer mit einem in den Kanal 24 hineinragenden Schaft 25, einem Arm 26, der in der Nähe seines Endes Ösen 27 besitzt, und einem Arm 28 mit einem Gewicht 29. Der Schaft 25 ist bei 30 in der durch die Arme 26 und 28 und den Schaft 25 festgelegten Ebene und dem Arm 26, der die Ösen 27 trägt, genau entgegengesetzt gebogen. So sind Fadenführer und Mundstück fest miteinander verbunden; ihre Handhabung, z. B. beim Aufsetzen der Spule, wird dadurch erleichtert, da die Gefahr des Herausgleitens des Fadenführers aus dem Mundstück beseitigt wird.
  • Der Fadenführer stützt sich während des Spulens und Zwirnens mit seinem Arm 28 auf die auf dem Mundstück 23 angebrachte ringförmige Fläche 31.
  • Wie im Beispiel 1 bestreicht der Faden 32 während des Spulens und Zwirnens dauernd die Stützfläche 31. Die Beschreibung der Erfindung gilt für den Fall des Spulens und Zwirnens mittels einer Doppeldrahtspindel, d. h. wenn einem Faden je zwei Drehungen auf eine Drehung der Hohlspindel erteilt werden.
  • Diese Anwendungsmöglichkeit ist besonders interessant; jedoch wird die Erfindung dadurch nicht begrenzt, sondern kann in jedem Fall verwendet werden, bei dem mit einer senkrechten Hohlspindel gearbeitet wird, sei es, daß man dem Faden eine einzige oder aber mehr als zwei Drehungen auf eine Drehung der Hohlspindel erteilt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lagerung für umlaufende Fadenführer von Doppeldrahtspindeln zum Zwirnen von Fäden, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer (5, 6, 8; 25, 26, 28) sich auf eine Fläche (10, 31) stützt, über welche der Faden (11, 32) vor seinem Eintritt in den Kanal (4, 24) der Hohlspindel in ständiger Berührung hinwegstreicht. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr: 1108 225; französische Zusatzpatentschrift Nr. 57 274 zur französischen Patentschrift Nr. 955185.
DES57427A 1957-03-21 1958-03-19 Lagerung fuer umlaufende Fadenfuehrer von Doppeldrahtspindeln Pending DE1111997B (de)

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ID=9627023

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DES57427A Pending DE1111997B (de) 1957-03-21 1958-03-19 Lagerung fuer umlaufende Fadenfuehrer von Doppeldrahtspindeln

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DE (1) DE1111997B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003085180A1 (en) * 2002-04-04 2003-10-16 Tecnotessile Società Nazionale Di Ricerca Tecnologica r.l. Unwinding and balloon-separating device for twisting/doubling machines for yarns

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR955185A (de) * 1947-10-20 1950-01-06
FR57274E (fr) * 1947-07-22 1952-12-31 Broche de moulinage
FR1108225A (fr) * 1953-09-26 1956-01-10 Barmag Barmer Maschf Dispositif tendeur de fil pour broches retordeuses, notamment pour broches à retordre des bouts multiples

Patent Citations (3)

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