DE1111581B - Verfahren zur Befestigung von Ankern in Bohrloechern - Google Patents
Verfahren zur Befestigung von Ankern in BohrloechernInfo
- Publication number
- DE1111581B DE1111581B DEB53905A DEB0053905A DE1111581B DE 1111581 B DE1111581 B DE 1111581B DE B53905 A DEB53905 A DE B53905A DE B0053905 A DEB0053905 A DE B0053905A DE 1111581 B DE1111581 B DE 1111581B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- borehole
- mortar
- cartridge
- boreholes
- mixing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 14
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 claims description 24
- 238000002156 mixing Methods 0.000 claims description 11
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 239000011435 rock Substances 0.000 claims description 5
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 5
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 4
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 3
- 229920001821 foam rubber Polymers 0.000 claims description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 claims description 2
- 239000006260 foam Substances 0.000 claims 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 claims 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 4
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 4
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- MFOUDYKPLGXPGO-UHFFFAOYSA-N propachlor Chemical compound ClCC(=O)N(C(C)C)C1=CC=CC=C1 MFOUDYKPLGXPGO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 2
- 239000011083 cement mortar Substances 0.000 description 2
- 239000004567 concrete Substances 0.000 description 2
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 235000012149 noodles Nutrition 0.000 description 2
- UXVMQQNJUSDDNG-UHFFFAOYSA-L Calcium chloride Chemical compound [Cl-].[Cl-].[Ca+2] UXVMQQNJUSDDNG-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 235000008733 Citrus aurantifolia Nutrition 0.000 description 1
- 239000011398 Portland cement Substances 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 235000011941 Tilia x europaea Nutrition 0.000 description 1
- 229910001628 calcium chloride Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000001110 calcium chloride Substances 0.000 description 1
- 239000002775 capsule Substances 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 238000000227 grinding Methods 0.000 description 1
- 229910052602 gypsum Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010440 gypsum Substances 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000004571 lime Substances 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 238000003892 spreading Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 description 1
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D20/00—Setting anchoring-bolts
- E21D20/02—Setting anchoring-bolts with provisions for grouting
- E21D20/021—Grouting with inorganic components, e.g. cement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
- Piles And Underground Anchors (AREA)
Description
- Verfahren zur Befestigung von Ankern in Bohrlöchern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Befestigung von Ankern in den sie aufnehmenden Bohrlöchern. Solche Anker werden auf den verschiedensten Gebieten der Technik, z. B. bei dem bekannten Ankerausbau von Grubenräumen und Tunneln, ferner zur Sicherung von überhängenden Felswänden über Tage, für zahlreiche Zwecke im Bauwesen, wie z. B. zur Verstärkung von Fundamenten usw., sowie ferner auch, um Anbringungsmöglichkeiten für andere Teile an dem z. B. als Haken ausgebildeten vorspringenden Bereich der Anker zu schaffen, verwendet.
- Sie bestehen aus Stangen, in der Regel aus Stahl, gegebenenfalls anderem geeignetem Metall, von zweckentsprechendem, meist rundem Querschnitt, deren eines Ende in dem Tiefsten des sie aufnehmenden Bohrloches befestigt wird.
- Im Fall der Verwendung solcher Anker für Sicherungszwecke wird das andere aus dem Bohrloch etwas herausragende mit Gewinde versehene Ende der Ankerstange in der Regel unter Zwischenschaltung einer Metallplatte, durch eine aufgeschraubte Mutter od. dgl. gegen die Oberfläche des Gesteinskörpers od. dgl., in welchen das Bohrloch gestoßen ist, verspannt.
- Falls der Zweck der Anker lediglich darin besteht, Halterungen für daran, anzubringende Bauteile od. dgl. zu schaffen, ist eine solche Vorspannung nicht erforderlich.
- In dem einen wie dem anderen Fall aber ist die Wirkungsweise des Ankers entscheidend von der Güte der Befestigung seines im Bohrloch befindlichen Endes im Bohrlochtiefsten abhängig.
- Bei für den Ausbau von unterirdischen Hohlräumen verwendeten Ankern erfolgt deren Befestigung im Bohrlochtiefsten in der Regel durch mechanisches Aufweiten und Verspreizen des Ankerkopfes gegen die Bohrlochwandung, das in der Regel durch Verdrehen oder weiteres Eintreiben der Ankerstange bewirkt wird. In Bohrlöchern, die in weichem Gestein stehen, in welchen eine ausreichende Haftung des Ankerkopfes nicht erzielbar ist, wie auch solchen in besonders festen Gesteinen, in denen die Spreizelemente am Ankerkopf nicht ausreichend eindringen könnten, so daß der Anker unter seiner Dauerbelastung »kriechen« würde, werden die Anker meist in das Bohrlochtiefste einzementiert. Für diesen Zweck werden gewöhnlich Zementmörtel, nach neueren Vorschlägen auch geeignete Kunstharze verwendet. Bei dieser Art der Befestigung der Ankerstange unter Verzicht auf Spreizköpfe od. dgl. kann der Bohrlochdurchmesser wesentlich geringer gehalten und damit die Zerspanungsarbeit beim Bohren erheblich verringert werden. -Die Befestigung von Ankern durch Einzementieren ist in abwärtsgerichteten Bohrlöchern sehr einfach, indem diese auf einen großen Teil ihrer Länge einfach mit Zementmörtel ausgegossen werden.
- Die Befestigung von Ankern in dieser Weise in aufwärtsgerichteten Bohrlöchern ist schwieriger; sie erfolgt nach bisher bekannten Vorschlägen dadurch, daß aus einem erdfeuchten Mörtel Nudeln, ähnlich den üblicherweise zum Besetzen von Sprenglöchern verwendeten Letten- oder Lehmnudeln, geknetet werden, die, genau wie das beim Bohrlochbesetzen der Fall ist, durch einen Ladestock in das Bohrlochtiefste eingeschoben und dort festgestampft werden, worauf in den derart gebildeten Stampfkörper eine einfache auf ihrem Umfang mit Spiralen versehene Ankerstange eingetrieben wird.
- Besser als dieses recht umständliche Verfahren ist ein weiteres bekanntes Verfahren, das sich sowohl für abwärts wie für aufwärts gerichtete Bohrlöcher eignet und gemäß dem ein vorbereiteter, ebenfalls erdfeuchter Mörtel in einem zweiteiligen perforierten Blechrohr untergebracht wird, welches als solches mittels eines Ladestockes in das Bohrlochtiefste eingeschoben wird, worauf durch Eintreiben der mit Spiralrippen versehenen Ankerstange in das mit Mörtel gefüllte Rohr ein Teil des Mörtels durch dessen Perforationen herausgepreßt wird und den Zwischenraum zwischen Bohrlochwandung und Ankerstange in dem Bereich der zu befestigenden Länge derselben ausfüllt. Auch dieses Verfahren besitzt jedoch erhebliche Nachteile. Insbesondere ist der Arbeitsaufwand an der Verwendungsstelle für das Herstellen des Mörtels, dessen Einfüllen in die perforierten Rohre und deren Einschieben in die Bohrlöcher verhältnismäßig groß, wenn an einer Arbeitsstelle gleichzeitig nur eine verhältnismäßig geringe Anzahl von -Bohrlöchern mit Ankern besetzt werden soll.
- Ferner wird ein in dieser Weise einzementierter Anker erst mit einer erheblichen Verzögerung wirksam, die durch die Mindestabbindungsdauer des Mörtels bedingt ist, die abgewartet werden muß, bis die Verspannung des Ankers gegen den Gebirgskörper od. dgl. erfolgen kann, die meist einige Tage beträgt. Diese Zeitdauer läßt sich durch Verwendung von das Abbinden beschleunigenden Mitteln zwar abkürzen, beträgt aber auch dann immer noch 8 bis 9 2 Stunden, weil der Zusatz solcher Beschleuniger Beschränkungen durch die Rücksichtnahme darauf unterliegt, daß der Mörtel nach seinem Mischen noch eine gewisse Zeit lang verarbeitbar bleiben muß.
- Die Erfindung schafft ein Verfahren zum »Einzementieren« der Anker im Bohrloch bzw. im Bohrlochtiefsten, durch welches alle diese Nachteile vermieden werden.
- Das wird gemäß dem Grundgedanken der Erfindung dadurch erreicht, daß die Komponenten des Mörtels in getrennten Behältern für sich in das Bohrloch eingeführt werden und ihre Mischung und damit die Bereitung des Mörtels erst im Bohrloch selbst erfolgt Die praktische Ausführung dieses Verfahrens erfolgt vorzugsweise, indem ein Trockenmörtel, der nunmehr nicht mehr an der Verwendungsstelle bereitet, sondern fabrikmäßig genau dosiert und gemischt werden kann, in Patronen abgefüllt bereitgehalten wird, die außerdem in einem abgeteilten Raum die erforderliche Menge an Wasser, dem in der Regel ein Beschleuniger zugesetzt ist, enthalten.
- Diese Patrone, die aus einem leicht zerbrechlichen bzw. zerstörbaren Werkstoff, wie Glas oder einem Kunststoff von glasartiger Sprödigkeit, besteht, wird nach ihrem Eintreiben in das Bohrlochtiefste durch das Eindringen der Ankerstange in sie zerstört und im Zuge der Drehbewegung der Ankerstange das Mischen der Komponenten zu dem Mörtel bewirkt, der unbehindert den Hohlraum im Bohrlochtiefsten ausfüllen kann.
- Die Zusammensetzung der Komponenten, insbesondere auch die Art und Menge des vorgesehenen Beschleunigers, können nunmehr, da die Notwendigkeit der Rücksichtnahme darauf, daß der Mörtel längere Zeit verarbeitbar bleiben muß, in Fortfall kommt, so gewählt werden, daß ein schnelles Abhärten erfolgt und der Anker in entsprechend kurzer Zeit befähigt ist, seine Aufgabe zu erfüllen. Die hierfür erforderliche Zei',dauer kann bereits durch Verwendung der üblichsten Härtemittel, wie Calciumchlorid, in entsprechender Menge bis auf 1 Stunde abgekürzt werden.
- Die Einzelheiten und weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand der Abbildungen hervor. Von diesen ist Abb. 1 ein axialer Schnitt durch die die Mischkomponenten aufnehmende Patrone; Abb. 2 zeigt in entsprechender Darstellung die in das Bohrlochtiefste eingebrachte, noch unzerstörte Patrone und Abb. 3 den Zustand, der sich nach Zerstörung der Patrone einstellt.
- In Abb. 1 ist mit 1 der die Patrone bildende, stirnseitig zweckmäßig etwas abgerundete Zylinder aus Glas oder damit äquivalenten Werkstoff bezeichnet, dessen Länge je nach der Länge des Bereiches der Ankerstange bemessen wird, die einzementiert werden soll, d. h. von der gewünschten Haltewirkung abhängt.
- Im Fall eines im Grubenausbau verwendeten Ankers beträgt die Länge des Zylinders z. B. 0,4 bis 1,0 m.
- Der Zylinder 1 ist mit dem Trockenmörtel 2 gefüllt, der z. B. und vorzugsweise aus 1 Gewichtsteil Portland-Zement Z 475 und 2 Gewichtsteilen Sand von 0 bis 2 mm Korngröße besteht. In diesen Mörtel ist eine aus einem Werkstoff gleicher Beschaffenheit wie die Patrone 1 bestehende Kapsel eingebettet, die das Anmachwasser und das darin gelöste Schnellhärtungsrnittel enthält. Die Wassermenge wird so bemessen, daß sich bei der Vermischung der beiden Komponenten miteinander ein Mörtel von erdfeuchter Beschaffenheit mit einem Wasserzementfaktor von unter 0,40 ergibt. Hierdurch wird an sich eine schnelle Härtung und eine wesentlich höhere Festigkeit des Betons erzielt.
- Die nach der Bohrlochmündung zu liegende öffnung 4 der Patrone wird nach deren - wie oben bereits bemerkt zweckmäßig in der Fabrik erfolgendem - Füllen luftdicht verschlossen, so daß die Patrone unbegrenzt haltbar ist. Insbesondere, falls die Bohrlöcher, in denen die Anker befestigt werden sollen, aufwärts gerichtet sind, wird, um die eingeführte Patrone gegen Herausfallen zu sichern, an ihrem Ende ein Dichtungskörper 5, z. B. aus Schaumgummi oder damit äquivalentem Werkstoff, angebracht, der sich um 30 bis 80 % seines Volumens zusammendrücken läßt und sich federnd elastisch an die Bohrlochwandung legt.
- Abb. 2 läßt die mit Hilfe eines Ladestockes bis auf die Bohrlochsohle geschobene Patrone erkennen, die durch die Dichtung 5 gegen Zurückrutschen gesichert ist.
- Nach dem Eintreiben der Patrone wird (Abb. 3) die Ankerstange 7, die wenigstens an ihrem Ende mit durchgehenden, gegebenenfalls auch unterbrochenen Spiralrippen 8 versehen ist, durch die mittlere Öffnung der Dichtung 5 hindurch unter Zerstörung und Zermahlen zunächst des Bodens 4 und anschließend der gesamten Wandung durch die Umfangsrippen der Ankerstange in die Patrone eingetrieben, wobei gleichzeitig das mittlere Loch des Dichtungskörpers 5 bis auf den Durchmesser der Ankerstange aufgeweitet wird und sich, wie aus Abb. 3 deutlich ersichtlich ist, eine großflächige Abdichtung seines Umfanges gegen die Bohrlochwandung ergibt.
- Gleichzeitig mit diesem Vorgang werden der Trockenmörtel, das Anmachwasser und das darin gelöste Härtungsmittel intensiv gemischt. Dieser Mischvorgang wird noch gefördert. wenn vorzugsweise die Drehrichtung der Ankerstange der Drehrichtung der Spiralrippen entgegengesetzt ist, so daß sich gleichzeitig eine nach dem Bohrlochtiefsten zu fördernde Schneckenwirkung ergibt.
- Der ganze Vorgang, der hiernach keiner weiteren Erläuterung bedarf, erfordert nicht mehr als 15 bis 30 Sekunden, je nach der Umdrehungszahl der Ankerstange, deren Drehung in üblicher Weise, vorzugsweise mittels eines maschinell angetriebenen Bohrgerätes (z. B. eines Bohrhammers oder einer Drehbohrmaschine) bewirkt wird.
- Unter schwierigen Bedingungen kann es sich als zweckmäßig erweisen, die Ankerstange gegen das vor dem Erhärten des Betons etwa mögliche Herausrutschen aus dem Bohrloch zusätzlich zu der Dichtung 5 noch dadurch zu sichern, daß zwischen sie und die Bohrlochwandung am Bohrlochmund ein Sicherungskeil eingeschlagen wird.
- Es kann statt eines unter Verwendung von Zement hergestellten Mörtels auch ein Gips-, Kalk- oder anderer Mörtel mit hydraulischen Eigenschaften, gegebenenfalls unter zweckentsprechender Änderung der Art der Füllstoffe, verwendet werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Befestigung von Ankern in Bohrlöchern, z. B. für den Ausbau von unterirdischen Räumen, zur Sicherung von überhängenden Felswänden über Tage, für baukonstruktive Zwecke, wie zur Verstärkung von Fundamenten sowie zur Schaffung von Anbringmöglichkeiten für andere Bauteile in den sie aufnehmenden Bohrlöchern durch Einzementieren im Bohrlochtiefsten, dadurch gekennzeichnet, daß der Trockenmörtel und das gegebenenfalls einen gelösten Beschleuniger enthaltende Anmachwasser in getrennten Behältern in das Bohrloch eingeführt und erst im Bohrlochtiefsten durch die nachgeführte, die Behälter zertrümmernde Ankerstange miteinander gemischt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischverhältnis der festen und der flüssigen Mörtelkomponenten so bemessen wird, daß nach der Mischung ein Mörtel von erdfeuchter Beschaffenheit entsteht.
- 3. Mörtelpatrone zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen luftdicht geschlossenen Mantelkörper aus leicht zerstörbarem Werkstoff, vorzugsweise Glas oder einem Kunststoff mit damit äquivalenten Eigenschaften, der in getrennten Abteilen den Trockenmörtel und das Anmachwasser aufnimmt und an dessen nach der Bohrlochmündung zu gerichtetem Ende ein die eingeführte Patrone durch elastische Verspannung gegen die Bohrlochwandung haltender, eine mittlere Öffnung aufweisender Dichtungskörper angebracht ist.
- 4. Patrone nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das das Anmachwasser aufnehmende Abteil durch einen zentralen, in den Trockenmörtel eingebetteten Glaskörper gebildet ist.
- 5. Patrone nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungskörper aus Schaumgummi oder Schaumkunststoff mit einer elastischen Zusammendrückbarkeit von 30 bis 80 % besteht.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB53905A DE1111581B (de) | 1959-07-07 | 1959-07-07 | Verfahren zur Befestigung von Ankern in Bohrloechern |
| CH202460A CH385140A (de) | 1959-04-20 | 1960-02-23 | Verfahren zur Befestigung von Ankern in den sie aufnehmenden Bohrlöchern |
| GB1113460A GB953056A (en) | 1959-04-20 | 1960-03-30 | Improved method of securing a fixing element in a hole |
| FR824028A FR1253773A (fr) | 1959-04-20 | 1960-04-11 | Procédé de fixation de boulons dans les trous percés dans la roche pour les recevoir |
| CS251260A CS149568B2 (de) | 1959-04-20 | 1960-04-13 | |
| BE589831A BE589831A (fr) | 1959-04-20 | 1960-04-15 | Procédé de fixation de boulons dans les trous percés dans la roche pour les recevoir |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB53905A DE1111581B (de) | 1959-07-07 | 1959-07-07 | Verfahren zur Befestigung von Ankern in Bohrloechern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1111581B true DE1111581B (de) | 1961-07-27 |
Family
ID=6970420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB53905A Pending DE1111581B (de) | 1959-04-20 | 1959-07-07 | Verfahren zur Befestigung von Ankern in Bohrloechern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1111581B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1534788B1 (de) * | 1964-01-29 | 1972-03-09 | Rudolf Wolter | Moertelpatrone |
| DE2839574A1 (de) * | 1978-09-12 | 1980-03-20 | Furnier Undsperrholzwerk J F W | Befestigung von pfosten |
| DE3221046A1 (de) * | 1982-06-04 | 1983-12-08 | Wonisch AtV GmbH, 8860 Nördlingen | Pulver auf kunststoffbasis zur formlosen veruebelung |
| DE29705865U1 (de) * | 1997-04-04 | 1997-06-05 | Dyckerhoff & Widmann AG, 81902 München | Bewehrungselement aus Stahl, Faserverbundwerkstoffen o.dgl. |
-
1959
- 1959-07-07 DE DEB53905A patent/DE1111581B/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1534788B1 (de) * | 1964-01-29 | 1972-03-09 | Rudolf Wolter | Moertelpatrone |
| DE2839574A1 (de) * | 1978-09-12 | 1980-03-20 | Furnier Undsperrholzwerk J F W | Befestigung von pfosten |
| DE3221046A1 (de) * | 1982-06-04 | 1983-12-08 | Wonisch AtV GmbH, 8860 Nördlingen | Pulver auf kunststoffbasis zur formlosen veruebelung |
| DE29705865U1 (de) * | 1997-04-04 | 1997-06-05 | Dyckerhoff & Widmann AG, 81902 München | Bewehrungselement aus Stahl, Faserverbundwerkstoffen o.dgl. |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1126823B (de) | Verfahren zur Befestigung von Ankern in den sie aufnehmenden Bohrloechern und Anker zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE955678C (de) | Verfahren und Vorrichtung fuer Bergbefestigung durch Bolzen und zum Befestigen von Bolzen in Bohrloechern, insbesondere im Grubenbetrieb | |
| DE2707238C3 (de) | Korrosionsgeschütztes Zugglied für einen vorspannbaren Anker im Festgestein | |
| DE2840967C2 (de) | Hülse zum Verankern von Elementen in Stein, Beton oder ähnlichem Material | |
| DE1245292B (de) | Verfahren zum Befestigen von Ankerstangen in Bohrloechern, insbesondere bei gebraechem Gebirge | |
| AT392517B (de) | Verfahren und vorrichtung zur absicherung von nicht bzw. maessig standfesten kohaesionslosen bis leicht kohaesiven geologischen formationen | |
| DE1207910B (de) | Gebirgsanker mit ausdehnungsfaehiger Befestigungsvorrichtung | |
| EP0389412B1 (de) | Zerstörbare Ankerpatrone | |
| DE2545572A1 (de) | Bauverankerung | |
| CH406081A (de) | Verfahren zum Festhalten von Ankern in Bohrlöchern von Locker- und Festerdreich | |
| DE2209821A1 (de) | Verfahren zum Verfestigen von bruchi gen Gesteinsschichten | |
| DE1116369B (de) | Verfahren zum Abdichten einer Fuge zwischen Bauteilen mit einem Fugenband und Fugenband hierzu | |
| DE2330801A1 (de) | Verfahren bzw. ankerausbau zum verankern eines ankerbolzens in einem bohrloch | |
| DE1111581B (de) | Verfahren zur Befestigung von Ankern in Bohrloechern | |
| AT224588B (de) | Patrone für einen insbesondere im untertägigen Grubenbetrieb zu verwendenden Ankerausbau | |
| DE3322198C2 (de) | ||
| EP0164304B1 (de) | Verankerung eines Verankerungsmittels | |
| DE2350298C3 (de) | Anordnung zur Befestigung einer Ankerstange in einem Bohrloch mittels einer Mörtelpatrone | |
| DE2650552A1 (de) | Verfahren zur fixierung von befestigungselementen in gestein | |
| DE1146830B (de) | Verfahren zur Befestigung von Ankerstangen in ihren Bohrloechern sowie Ankerstange und Patrone zu dessen Durchfuehrung | |
| DE1484463A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen von Gruendungen fuer Freileitungsmaste | |
| DE2102391A1 (de) | Gebirgsankerung | |
| AT236320B (de) | Verfahren zur Befestigung von Ankern in den sie aufnehmenden Bohrlöchern mittels einer in das Bohrlochtiefste eingebrachten Vergußmasse sowie Patrone und Vergußmasse hiefür | |
| DE2207076A1 (de) | Verfahren zur Verankerung von Bolzen oder Stäben | |
| DE2706159A1 (de) | Verankerungspatrone |