DE110992C - - Google Patents

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DE110992C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/18Fishplates for temporarily repairing broken rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft einen Nothverband für Schienenbrüche, welcher zwar auch nur denselben Zweck wie die bisher bekannt gewordenen Schienenbruchverbä'nde verfolgt, nämlich bei stattgefundenem Schienenbruch bis zur Auswechselung der betreffenden Schiene als Sicherung der Bruchstelle zu dienen, jedoch die Nachtheile, welche die bekannten Verbände mehr oder weniger aufzuweisen haben, in einfacher Weise vermeidet.
Es ist unbedingt von grofsem Vortheil, wenn ein solcher Schienenbruchverband in möglichst kurzer Zeit zu jeder Gelegenheit und womöglich ohne Hülfe besonderer Werkzeuge angelegt werden kann. Diese Vortheile weist der Gegenstand vorliegender Erfindung auf, da er in kürzester Zeit nach Beseitigung des Verfüllmaterials an und unter der Schiene angelegt werden kann, wozu ein Arbeiter, in den meisten Fällen wohl der Streckenwärter, nur des stets mitgeführten Bahnwärterhammers bedarf.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein solcher Schienenbruchverband und seine Anwendungsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Endansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht,
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie X-X der Fig. i, 3 und 5,
Fig. 5 den Nothverband im Längsschnitt und
Fig. 6 einen Querschnitt nach Linie Y- Y der Fig. i, 3 und 5 eines an eine Bruchstelle einer Schiene angelegten Schienenbruchverbandes.
Der Bruchverband besteht im Wesentlichen aus den dem Fufs und Steg der Schiene d angepafsten Verbandhälften α und b, welche unter dem Fufse der Schiene derart in einander greifen, dafs sie durch Eintreiben eines Bolzens c in seitlich an den Fufsplatten i undy der Verbandhä'lften α und b vorgesehene Schleifen k und / angezogen bezw. fest zusammengehalten werden.
Die Fufsplatte f der Verbandhälfte α ist mittelst Niete m und Zwischenstücke g mit den Lappen h fest verbunden. Dadurch ist rechts- und linksseitig eine schlitzartige Führung gebildet, in welche die Fufsplatte i der Verbandhälfte b eingreift (Fig. 5). Die Zwischenstücke g sind seitlich als Schleifen bezw. Oesen / ausgebildet, während ein in der Querrichtung unter der Fufsplatte i laufendes und mit dieser durch Niete η fest verbundenes Band ο seitlich als Schleife k ausgebildet ist.
Nach Anlegen des Verbandes wird durch diese Schleifen der Bolzen c getrieben, der hierauf durch einen Klemmstift ρ (Fig. 1 und 2) oder dergl. gesichert wird. Die beiden Verbandhälften α und b sind fest zusammengezogen, so dafs eine völlige Sicherung gewährleistet wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Nothverband für Schienenbrüche, gekennzeichnet durch zwei dem Steg und Fufs der Schiene (d) angepafste Nothlaschenhälften (a und b), welche mit ihren Fufsplatten {/"und i) unter dem Schienenfufs derart in einander greifen, dafs die Platte (f) mit Hülfe von aufgenieteten Zwischenstücken (g) und Lappen (h)' der Platte (i) als Führung dient, so dafs ein Anziehen bezw. festes Zusammenhalten des Verbandes durch Eintreiben eines Bolzens (c) in seitlich an den Fufsplatten (f und i) vorgesehene Oesen (k und I) ermöglicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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