DE11095C - Neuerung an hydraulischen Knopfpressen - Google Patents

Neuerung an hydraulischen Knopfpressen

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DE11095C
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Germany
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cylinder
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DENDAT11095D
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J. F. BAPTEROSSES in Paris
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D19/00—Producing buttons or semi-finished parts of buttons
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00—Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Use In Laboratory Experiments (AREA)

Description

Paten τ-Anspruch:
An einer hydraulischen Presse zur Fabrikation von Knöpfen, Perlen und ähnlichen Gegenständen aus Thonmasse, der Prefskolben mit den Nadeln oder Stiften G, welcher durch die gezahnte Stange F vermittelst des Hebels H auch mit Hand bewegt werden kann, wodurch die Löcher in die Knöpfe, Perlen etc. gestofsen werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1880.
Klasse 44.
JEAN FELIX BAPTEROSSES in PARIS. Neuerung an hydraulischen Knopfpressen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5· März 1880 ab.
Die Erfindimg besteht in der Anwendung einer neuen, besonders construirten hydraulischen Presse zur Herstellung von Knöpfen, Perlen etc. aus Thonmasse; sie besteht ferner in der Art wie diese Presse ihre Wirkung auf die Masse ausübt und in der Verbindung einer Vorrichtung zum Bilden der Löcher in den Knöpfen, Perlen etc. mit Hülfe der Presse.
In der Zeichnung ist diese hydraulische Presse dargestellt:
Fig. ι ist die Ansicht,
Fig. 2 der Grundrifs derselben,
Fig. 3 Schnitt durch den Druckcylinder, und
Fig. 4 bis 6 Schnitte und Ansicht der Hähne zum Zu- und Ablassen des Druckwassers.
Die eigentliche Presse wird von dem Druckcylinder A überragt, welcher auf Säulen ruht; in demselben befindet sich der Druckkolben B, verbunden mit der Kolbenstange C, welche in der Verlängerung der Stange der Presse steht und damit verbunden ist, so dafs das Niederdrücken von B den erforderlichen Druck auf die Knöpfe etc. ausübt.
Im Cylinder A sind am Kolben sowohl als auch an der Kolbenstange und dem Deckel Dichtungen D von Kautschuk mit entsprechenden Klemmplatten angebracht.
Die Stange C ist in ihrem Untertheil hohl und hat ein seitliches Loch; in der Höhlung steckt die Hülse E und in dieser die gezahnte Stange F, welche oben durch Zahneingriff dirigirt wird und unten am Prefskolben fest ist. Dieser trägt bei G die Stifte oder Nadeln, durch welche das Loch oder die Löcher in die Perlen bezw. Knöpfe gestofsen werden, indem die Stange F herabgedrückt wird. Der Hebel H (von Hand bewegt) steckt in der Hülse E und dreht sich um /, indem er durch das obenerwähnte seitliche Loch eintritt. Vermittelst seiner Verzahnung bewegt er die Zahnstange F und mit ihr den Nadelträger G auf und ab.
Der Cylinder A kann durch die Hähne L und K mit dem Druckwasserreservoir (mit Mitteldruck) und dem Accumulator (mit Volldruck) in Verbindung gesetzt werden. Fig. 4 und 5 erklären das Spiel der Hähne. Dieselben functioniren wie folgt.
Gesetzt der Kolben steht oben, so sind die Hähne K und L in· den in Fig. 4 und 5 vollausgezogenen Stellungen. Rohr M steht mit dem Reservoir in Verbindung und das Druckwasser steigt durch N zunächst nach dem Hahn K, tritt von dort durch das Rohr P in den Cylinder A.
Das unter dem Kolben befindliche Wasser tritt durch das Entleerungsrohr Q aus. Der Kolben B steigt also nieder, mit ihm die Prefsplatte, welche dem Thon den ersten Druck ertheilt. Der Arbeiter bewegt nun den Hebel H, so dafs der Nadelträger niedergeht und die Löcher in die Knöpfe etc. gestofsen werden, zugleich dreht er den Hahn K in die in Fig. 5 punktirt gezeichnete Stellung.
In dieser Stellung communicirt das über dem Kolben befindliche Wasser mit dem Accumulator durch die Rohre R und P, und das unten befindliche mit dem Entleerungsrohre; der Kolben B setzt sein Niedergehen fort und übt auf die Thonmasse der Knöpfe jetzt einen sehr energischen Druck aus. Dann wird der Hahn K wieder in die erste Stellung gedreht, aber L in die in Fig. 4 punktirte Lage, so dafs das Oberwasser mit dem Leerlaufrohre Q, das Unterwasser mit dem Reservoir in Verbindung steht, so dafs der Kolben wieder in seiner Anfangslage in die Höhe steigt.
Durch die einfache Handhabung der Hähne wird demnach erst ein allmäliger schwacher und dann ein energischer Druck ausgeübt, wobei bei grofser Ersparnifs an Arbeit ein sehr günstiges Resultat erzielt werden soll.
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