DE11093C - Neuerungen an konischen metallenen Schraubenspundverschlüssen für Fässer - Google Patents

Neuerungen an konischen metallenen Schraubenspundverschlüssen für Fässer

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DE11093C
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DENDAT11093D
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W. KROMER in Freiburg i. B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/08Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
    • B65D39/082Bung-rings and bungs for bung-holes
    • B65D39/084Separated bung-rings made by one element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D39/086Separated bung-rings made by several elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

1880.
Klasse 64.
WILHELM KROMER in FREIBURG i. B. Neuerungen an konischen metallnen Schraubenspundverschlüssen für Fässer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom II. Februar 1880 ab.
An den mir unter No. 2713 patentirten eisernen Spundlochbüchsen mit konischem Schraubengewinde, Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung, für Fässer hat sich namentlich seit Anordnung der Pichmaschinen ein Mifsstand gezeigt. Durch das Einströmen heifser Luft (circa 380 ° C.) durch. jene Büchse ins Fafs dehnt sich die Büchse infolge ihres erhitzten Zustandes aus und verkohlt das Holz mehr oder weniger an den Gewinden g. Erkaltet die Büchse, so zieht sie sich wieder zusammen und es wird die Verbindung mit dem Holz undicht. Die Büchse mufs somit nach jeder Pichung nachgezogen werden und dringt nach und nach zu tief in die Spunddaube ein. Um diesem Uebelstande (in jenen Fällen, wo mit der Pichmaschine gepicht wird) abzuhelfen, bringe ich das innere, mir patentirte konische Schraubengewinde p in Anwendung an oder in Verbindung mit. der äufseren Form einer bekannten Büchse, Fig. 2 und 3 an, die bis jetzt nur mit glattem Loch und ohne Gewinde in Anwendung war.
Diese Büchse hat oben einen breiten Rand r mit vier Löchern und wird mit vier Nieten η auf die Spunddaube festgenietet, und dichtet hauptsächlich mit dem Holz direct unter'besagtem breiten Rand. Wird dieser Ring durch einströmende heifse Luft am Rohr erhitzt und das Holz um das Rohr herum undicht, so bleibt dennoch die Dichtung unter dem Rand intact, weil dort kein solcher Hitzegrad entsteht.
Um diese Büchse zu befestigen, d. h. um die Köpfe k aufzunieten, müfste die Spunddaube vom Fafs losgenommen werden, weil zum Nieten eine solide Unterlage angebracht werden müfste. Zur Umgehung dieser Umständlichkeit und um ein sichereres Festziehen der Büchse zu erzielen, wende ich an Stelle der Niete Schraubenbolzen ζ mit vier- oder sechskantigem Kopf an, Fig. 4. Das obere Ende des Schraubenschaftes ist .bei q cylindrisch und ist hierselbst eine Fläche angefeilt oder auf andere Weise geeignet geformt, um den Bolzen dort mittelst eines entsprechend geformten Schlüssels von aufsen fest anziehen zu können, so dafs die Dichtung zwischen dem Rand r und dem Holz stattfindet. Hierauf werden die oben vorstehenden Zapfen q mit einem Meifsel weggestemmt. Auf diese Art geht die Befestigung der Büchse viel leichter und mit sichererer Dichtung vor sich als durch Aufnieten. Aufserdem kann ich nachher jederzeit, wenn nöthig, die Schraube mittelst ihres sechskantigen Kopfes nachziehen. .
Ferner habe ich eine Büchse construirt von schmiedbarem Gufs- oder anderem geeigneten Metall, die. innen ein glattes, rundes Loch hat oder mit Gewinden versehen sein kann, Fig. 5. Oben hat sie einen breiten Rand r, dessen äufseres Ende mit einem nach abwärts gekehrten Rand s versehen ist, der in das Holz einschneidet. Diese Büchse wird in ein entsprechend grofses Loch in der Spunddaube eingesteckt und auf das untere Ende der Büchse ein Ring t- (Mutter) aufgeschraubt, d. h. der Ring t hat nach oben zu angegossene Rippen i, Fig. 6, die· sich ins Holz eindrücken und das Drehen dieser Mutter verhindern, so dafs die Büchse mit dem mir unter No. 2713 patentirten Einsetzer oder mit einem expandirbaren Einsetzer, wie bekannt, gefafst und festgezogen werden kann. Bei diesem Drehen der Büchse wird der Holzkörper zwischen den beiden Flantschen p und t stark zusammengedrückt, der scharfe Rand ί schneidet sich ins Holz, wodurch, die Dichtung bewirkt wird.
Beim Erhitzen dieser Büchse dehnt sich deren rohrartiger Theil auch in verticaler Richtung aus, so dafs sich der dichtende Rand r vom Holz entfernt und ein Verkohlen des Holzes ganz unmöglich macht. Beim Erkalten aber zieht sie sich wieder ans Holz fest und dichtet.
Um an Spundbüchsen, deren Dichtung mit der Spunddaube durch Druck gegen das Holz nicht in radialer (excentrischer), sondern in der Axenrichtung des Loches erzielt wird, jenen dichtenden Druck nicht mit Nieten oder kleinen Schrauben erlangen zu müssen, sondern, um diese Nieten, Schrauben etc. nur zur Verhütung des Nachlassens jenes Druckes nöthig zu haben, wende ich eine geeignete Vorrichtung an, mittelst derer die dichtenden Theile sogar weiter als nöthig ins Holz eingedrückt werden, so dafs die Nieten oder Schrauben während dieses Druckes ohne Zwang angebracht werden können und ein Rückgehen desselben (Druckes) ver-
hüten, wenn jene Vorrichtung abgenommen wird.
Eine solche Vorrichtung ist in Fig. 7 bis 9 in Anwendung mit einer Büchse b, die ich durch das Annieten eines Ringes oder Flantsches f an das Rohr r befestige, dargestellt, h sind Haken, die in Sternform von einem Körper s auslaufen und die Flantsche f und den oberen Rand der Büchse b ins Holz drücken, wenn die Mutter m mittelst einer ins Loch / gesteckten Stange mit Unterlagscheibe u auf dem Gewinde g angezogen wird.
Zwischen den Haken werden mit dem Hammer kleine Ueberlitzungen der Büchsenrohrenden e über die Flantsche / gemacht, die ein Rückweichen der Büchse verhüten, nachdem die Prefsvorrichtung abgenommen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Anwendung des inneren konischen Schraubengewindes /, Fig. 1, und des entsprechenden Schraubenspundes an solchen Büchsen, die nicht durch Druck zwischen der konischen Lochwand g, Fig. 1, und dem Rohr der Büchse dichten, sondern unter den Rändern oder Flantschen r, Fig. 2 und 3, und ί und 2, Fig. 5, entfernt von dem erhitzten Rohr.
    Die Construction der Mutter t, Fig. 5, mit den Rippen z, zum Zweck, eine Drehung der Mutter zu verhindern.
    Das Eindrücken ins Holz der dichtenden Ränder an Spundbüchsen mittelst einer Vorrichtung, wie sie Fig. 7 darstellt.
    Die in Fig. 4 angewendeten Schraubenbolzen ζ mit Zapfen q zur Ermöglichung der Befestigung der Büchsen, ohne die Spunddauben aus den Fässern nehmen zu müssen.
    Die Befestigungsart der Büchse b, Fig. 7, durch Annieten des Ringes f bei e unter Anwendung der Prefsvorrichtung.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10205222A1 (de) * 2002-02-08 2003-08-28 Ernst Keller Gmbh & Co Kg Verb Dichtungsvorrichtung für eine Tür oder ein Fenster

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10205222A1 (de) * 2002-02-08 2003-08-28 Ernst Keller Gmbh & Co Kg Verb Dichtungsvorrichtung für eine Tür oder ein Fenster
DE10205222B4 (de) * 2002-02-08 2004-04-22 Ernst Keller Gmbh & Co. Kg Verbindungstechnik Dichtungsvorrichtung für eine Tür oder ein Fenster

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