DE1108201B - Verfahren zur Herstellung aromatischer Nitrile und bzw. oder Imide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung aromatischer Nitrile und bzw. oder Imide

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DE1108201B
DE1108201B DED26763A DED0026763A DE1108201B DE 1108201 B DE1108201 B DE 1108201B DE D26763 A DED26763 A DE D26763A DE D0026763 A DED0026763 A DE D0026763A DE 1108201 B DE1108201 B DE 1108201B
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DE
Germany
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temperature
reaction
oxygen
percent
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DED26763A
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John Bernard Bream
David James Hadley
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Distillers Co Yeast Ltd
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Distillers Co Yeast Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C253/00Preparation of carboxylic acid nitriles
    • C07C253/24Preparation of carboxylic acid nitriles by ammoxidation of hydrocarbons or substituted hydrocarbons
    • C07C253/28Preparation of carboxylic acid nitriles by ammoxidation of hydrocarbons or substituted hydrocarbons containing six-membered aromatic rings, e.g. styrene

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung aromatischer Nitrile und bzw. oder Imide Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung aromatischer Nitrile und bzw. oder Imide durch Umsetzung alkylsubstituierter aromatischer Kohlenwasserstoffe mit Ammoniak und molekularen Sauerstoff enthaltenden Gasen.
  • Die Herstellung von Nitrilen und bzw. oder Imiden durch katalytische Umsetzung alkylsubstituierter aromatischer Kohlenwasserstoffe mit Ammoniak und molekularen Sauerstoff enthaltenden Gasen bei erhöhter Temperatur in der Dampfphase ist bekannt.
  • Gewöhnlich wird die Umsetzung unter Verwendung von Luft als Sauerstoffquelle durchgeführt, wobei das Reaktionsgemisch im Falle der Herstellung des Terephthalsäuredinitrils im allgemeinen bis zu 2 Volumprozent Xylol und etwa 4 Volumprozent Ammoniak enthält und der Rest Luft ist, d. h. eine Sauerstoffkonzentration von etwa 190/o vorliegt. Bisher enthielt das anfallende Dampfgemisch wesentliche Mengen an Kohlendioxyd, besonders bei Einsatz von m-Xylol.
  • Es wurde nun gefunden, daß man wesentlich bessere Ausbeuten insbesondere im Falle der Herstellung des Isophthalsäuredinitrils in der Zeiteinheit erhält, wenn man ein 4 bis 10 Volumprozent molekularen Sauerstoff und bis zu 2 Volumprozent Kohlenwasserstoff enthaltendes Reaktionsgemisch, in dem das Verhältnis von Ammoniak zum Kohlenwasserstoff das ll/2- bis 2fache der stöchiometrisch erforderlichen Menge beträgt, bei einer Temperatur von 360 bis 500"C und einer Berührungszeit von 0,25 bis 20 Sekunden über eine Tonerde leitet, die vor dem Aufbringen des Vanadiumoxyds gegebenenfalls auf eine Temperatur von 900 bis 1300"C erhitzt worden war.
  • Die zur erfindungsgemäßen Umwandlung in Nitrile geeigneten alkylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoffe sind Benzole oder Naphthaline, die durch mindestens eine Gruppe der Formel in welcher R1, R2 und R3 jeweils für ein Wasserstoffatom, eine niedrige Alkylgruppe oder eine niedrige Alkenylgruppe stehen, substituiert sind. So wird Toluol und Äthylbenzol in Benzonitril; o-Xylol in Phthalimid, o-Tolunitril und Phthalnitril; m-Xylol in Isophthalnitril und m-Tolunitril; p-Xylol in Terephthalnitril und p-Tolunitril; Mesitylen in Tricyanbenzol umgewandelt. In gleicher Weise sind o-, m-und p-Diisopropylbenzol, o-, m- und p-Cymol und a- und p - Methylnaphthalin als Ausgangsmaterial geeignet.
  • Die Sauerstoffkonzentration in dem Reaktions gemisch wird zweckmäßig durch Einführen eines Luft Stickstoff-Gemisches zwischen 4 und 10 Volumprozent gehalten. Vorzugsweise werden mindestens 3 Mol Sauerstoff je Mol Kohlenwasserstoff verwendet.
  • Als Katalysator dient auf aktivierter Tonerde niedergeschlagenes Vanadiumoxyd. Der Katalysator kann z. B. hergestellt werden, indem z. B. eine Lösung aus Vanadyloxalat auf die aktivierte Tonerde gegossen, das Gemisch unter häufigem Rühren bei etwa 100"C zur Trockne gebracht und dann in einem Luftstrom auf 350 bis 400"C erhitzt wird. Der Anteil des Vanadiumoxyds im Katalysator kann beträchtlich variieren; es können z. B. Anteile von 1 bis 150/,, vorzugsweise etwa 50lot bezogen auf das Gesamtgewicht des Katalysators, verwendet werden. Vor dem Aufbringen des Vanadiumoxyds braucht die aktivierte Tonerde keine vorherige Behandlung zu erhalten; sie kann jedoch gegebenenfalls vor dem Aufbringen auf erhöhte Temperaturen erhitzt werden. Vorzugsweise wird die aktivierte Tonerde jedoch vor der Aufbringung des Vanadiumoxyds mindestens 3 Stunden auf 900 bis 1300"C erhitzt. Um die Wärmeableitung der stark exothermen Reaktion zu erleichtern, können Körner eines inerten Verdünnungsmaterials, wie z. B. Backstein, Bimsstein oder technisches Siliciumcarbid, mit den Körnern des Katalysators vermischt werden. Dies stellt ein geeignetes Mittel zur Regelung der Wärmeentwicklung je Volumeinheit des Reaktionsgefäßes dar.
  • Die Umsetzung wird zwischen 300 und 500"C, vorzugsweise 330 und 420"C, durchgeführt, wobei man eine Berührungszeit zwischen 0,25 und 20 Sekunden einhält. Zur Erzielung höchster Ausbeuten müssen die Temperatur der Wärmebehandlung des Katalysatorträgers, die Berührungszeit und die Reaktionstemperatur sorgfältig ausgewählt werden. Je höher die Temperatur der Wärmebehandlung des Katalysatorträgers ist, um so weniger aktiv wird der erhaltene Katalysator.
  • Es ist notwendig, mit den aktiveren Katalysatoren die milderen Reaktionsbedingungen bezüglich Berührungszeit und Reaktionstemperatur in den genannten Bereichen zu verwenden, und umgekehrt. Zweckmäßigerweise werden die Temperaturen der Wärmebehandlung des Katalysators und der Reaktion so ausgewählt, daß sich eine Berührungszeit von 0,5 bis 5 Sekunden ergibt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann das bekannte Verfahren der Dampfphasenkatalyse angewendet werden. Der Katalysator kann in fester Form angeordnet sein oder sich in einem bewegten Bett befinden. Im Hinblick auf die hohe Wärmeentwicklung und die Notwendigkeit einer guten Temperaturregelung kann ein Wirbelbettverfahren von besonderem Vorteil sein.
  • Das Verhältnis von Ammoniak zum alkylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoff in der Reaktionsmischung beträgt das 1 V2- bis 2fache der stöchiometrisch erforderlichen Menge, d. h. etwa 11/2 bis 2 Mol Ammoniak je Mol o-Xylol und etwa 3 bis 4 Mol Ammoniak je Mol m- oder p-Xylol.
  • Die Konzentration des alkylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoffs wird vorzugsweise niedrig gehalten, und es ist zweckmäßig, Konzentrationen von höchstens etwa 2 Volumprozent, vorzugsweise 11/2 Volumprozent, bezogen auf die gesamte gasförmige Reaktionsmischung, zu verwenden. Werden höhere Konzentrationen als diese verwendet, so können sich explosive Gemische aus dem Kohlenwasserstoff und Sauerstoff bilden.
  • Die Umsetzungsprodukte können in üblicher Weise gewonnen werden, z. B. indem die heißen Gase auf eine Temperatur, bei welcher sich die Produkte als Feststoffe absetzen, gekühlt und dann in bekannter Weise getrocknet werden.
  • Die folgenden Beispiele veranschaulichen die praktische Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. In den Beispielen besitzen Gewichtsteile und Volumteile das gleiche Verhältnis wie Kilogramm zu Liter.
  • Beispiel 1 Der Katalysator war wie folgt hergestellt worden: Aktivierte Tonerde (einer Größe, daß sie durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 1,6 mm hindurchgeht, nicht jedoch durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von etwa 0,8 mm) wurde etwa 22 Stunden auf 1050;C erhitzt. 1 Gewichtsteil pulverisiertes Vanadiumpentoxyd wurde in 6 bis 7 Volumteilen destilliertem Wasser suspendiert, die Suspension auf 900 C erhitzt und allmählich 3 bis 4 Gewichtsteile Oxalsäure zugefügt, bis das Vanadiumpentoxyd vollständig reduziert und zu einer blauen Lösung aus Vanadyloxalat gelöst war. Diese Lösung wurde über 9 Gewichtsteile der wärmebehandelten Tonerde gegossen und das Gemisch unter häufigem Rühren bei etwa 100°C zur Trockne gebracht. Das Produkt wurde nun in einem Luftstrom 12 Stunden auf 360°C erhitzt, um das Vanadyloxalat zu Vanadiumoxyd zu oxydieren.
  • Der so hergestellte Katalysator enthielt 10 Gewichtsprozent Vanadiumoxyd.
  • Die entsprechende Katalysatormenge wurde in ein U-förmiges Reaktionsgefäß aus schwerschmelzbarem Glas gegeben, durch ein Flüssigkeitsbad auf 360°C erhitzt und ein vorerhitztes Gemisch aus m-Xylol Ammoniak, molekularem Sauerstoff und Stickstoff durchgeleitet. Die Berührungszeit betrug 14,4 Sekunden. Das Reaktionsgemisch enthielt 1,5 Volumprozent m-Xylol und 6 Volumprozent Ammoniak. Die das Reaktionsgefäß verlassenden Gase wurden in einen großen, luftgekühlten Behälter eingeleitet, in welchem sich das Isophthalnitril als weißer fester Körper absetzte.
  • In dieser Vorrichtung wurde eine Reihe von Versuchen unter denselben Reaktionsbedingungen, jedoch unter Verwendung verschiedener Sauerstoffkonzentrationen in der Reaktionsmischung durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 angegeben.
  • Tabelle 1
    Reak- Sauerstoff- Ausbeute Ausbeute Ausbeute
    tions- konzen- an Koh- bezüglich
    tempe- tration Isophthal- len-
    ratur in säure- mnftOJ1U dioxyd Isophthal-
    dinitril säuredinitril
    ° C prozent olo olo o/0
    360 5 57 8 4 82,6
    360 8 66 4 10 82,5
    360 10 59 1 12 82,0
    360 19 0 0 50 0
    Die in Tabelle 1 gezeigten Ergebnisse zeigen, daß bei Sauerstoffkonzentrationen von 4 bis 100/o hohe Umwandlungen von m-Xylol in Isophthalsäuredinitril erhalten werden, während bei der Verwendung einer Konzentration von 19°/o kein Isophthalsäuredinitril bei der angewandten Reaktionstemperatur gebildet wurde.
  • Unter Verwendung des gleichen Katalysators und einer Berührungszeit von 14,4 Sekunden wurden in der Vorrichtung weitere Versuche durchgeführt. Das Reaktionsgemisch enthielt 1,5 Volumprozent m-Xylol, 6 Volumprozent Ammoniak und 7 Volumprozent molekularen Sauerstoff. Die Reaktionstemperatur wurde variiert, um bei dieser Sauerstoffmenge die maximale Ausbeute zu erhalten. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 angegeben.
  • Tabelle 2
    Reaktions- Ausbeute an Ausbeute Kohlen- Wirksamkeit
    tempe- an Kohlen- bezüglich
    Isophthal- m-Tolu-
    ratur säuredinitril dioxyd Isophthal-
    nitril säuredinitril
    °C % % % %
    340 35,2 23,8 4,2 55,7
    360 65,7 4,1 9,9 82,5
    380 65,7 5,5 9,3 81,5
    400 61,4 0,9 10,1 84,9
    Die in Tabelle 2 gezeigten Ergebnisse veranschaulichen, daß unter Verwendung einer verminderten Sauerstoffkonzentration von 70/o aus dem m-Xylol große Mengen Isophthalsäuredinitril gebildet und über einen weiten Temperaturbereich hohe Ausbeuten erhalten wurden.
  • Vergleichsweise wurde das Verfahren bei einer Sauerstoffkonzentration von 19 Volumprozent, jedoch unter Änderung der Temperatur durchgeführt, um die maximale Ausbeute bei dieser Sauerstoffmenge zu erhalten.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 angegeben.
  • Tabelle 3
    Reaktions- Ausbeute an Ausbeute Wirksamkeit
    an Kohlen- bezüglich
    tempe- Isophthal- m-Tolu- dioxyd Isophthal-
    ratur säuredinitril nitril säuredinitril
    ° C % % % %
    320 46,6 8,7 6,3 75,6
    330 56,4 9,3 14,0 70,8
    340 46,4 0,9 21,6 67,3
    350 34,2 0,3 20,8 61,8
    360 0 0 50 0
    Im Gegensatz zu den in Tabelle 2 aufgeführten Ergebnissen zeigt Tabelle 3, daß bei einer Sauerstoffkonzentration von 19 Volumprozent die Ausbeuten wesentlich geringer sind als diejenigen, die über einen weiten Temperaturbereich unter Verwendung verminderter Sauerstoffkonzentrationen erhältlich sind.
  • Beispiel 2 Das Verfahren des Beispiels 1 wurde unter Verwendung einer Sauerstoffkonzentration von 7 bis 7,5 Volumprozent und einer Berührungszeit von 2 Sekunden wiederholt. Es wurde bei verschiedenen Temperaturen eine Reihe von Ansätzen durchgeführt.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 angegeben.
  • Tabelle 4
    Reaktions- Ausbeute an Ausbeute Wirksamkeit
    an Kohlen- bezüglich
    tempe- Isophthal- m-Tolu- dioxyd Isophtbal-
    ratur säuredinitril nitril säuredinitril
    ° C % % % %
    402 37 20 4 61
    410 60 5 9 82
    420 65 3 8 85
    430 61 4 8 83
    440 51 4 9 80
    450 45 4 11 75
    460 41 10 12 65
    Tabelle 4 zeigt die sehr hohe Wirksamkeit, die unter Verwendung einer Sauerstoffkonzentration von 4 bis 10 Volumprozent über einen weiten Temperaturbereich erzielbar ist.
  • Beispiel 3 Das Verfahren des Beispiels 2 wurde unter Verwendung eines Katalysators wiederholt, der 10 Gewichtsprozent Vanadiumoxyd auf aktivierter Tonerde der im Beispiel 1 genannten Größe, die 22 Stunden auf 900°C erhitzt worden war, enthielt. Es wurde bei verschiedenen Temperaturen eine Reihe von Ansätzen durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 angegeben.
  • Tabelle 5
    Reaktion Ausbeute an Ausbeute Wirksamkeit
    an Kohlen- bezüglich
    tempe- säuredinitril m-Tolu- dioxyd Isophthal-
    ratur säuredinitril nitril säuredinitril
    ° C % % % 01,
    370 52,6 5,0 5,5 83,3
    380 58,1 4,6 10,4 79,4
    390 58,8 8,1 10,5 76,0
    400 57,3 8,7 7,8 77,7
    410 36,3 5,3 7,1 74,5
    Die Beispiele veranschaulichen die Verwendung eines Katalysators, bei dem die aktive Tonerde einer anderen Wärmebehandlungstemperatur als in den Beispielen 1 und 2 unterworfen worden war.
  • Beispiel 4 Das Verfahren des Beispiels 2 wurde wiederholt, wobei als Beschickung ein Gemisch aus 1,5 °/o p-Xylol, 6,8 0/o Ammoniak und 7,5 0/o Sauerstoff im Gemisch mit Stickstoff verwendet wurde. Die Berührungszeit betrug 2 Sekunden. Bei verschiedenen Temperaturen wurde eine Reihe von Läufen durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 angegeben.
  • Tabelle 6
    Reaktions- Ausbeute an Ausbeute Wirksamkeit
    tempe- Terephthal- an Kohlen- bezüglich
    ratur säuredinitril p-Tolu- dioxyd Terephthal-
    nitril säuredinitril
    ° C 0!, % % %
    400 71,2 5,9 7,4 84,3
    410 78,8 1,3 6,6 90,9
    420 75,1 0,8 11,1 86,4
    430 41,5 11,8 9,2 66,4

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung aromatischer Nitrile und bzw. oder Imide durch Umsetzung von alkylsubstituierten aromatischen Kohlenwasserstoffen mit Ammoniak und Sauerstoff enthaltenden Gasen bei einer Temperatur von 350 bis 600°C in der Dampfphase an Vanadiumoxyd als Katalysator enthaltender Tonerde, dadurch gekennzeichnet, daß man ein 4 bis 10 Volumprozent molekularen Sauerstoff und bis zu 2 Volumprozent Kohlenwasserstoff enthaltendes Reaktionsgemisch, in dem das Verhältnis von Ammoniak zum Kohlenwasserstoff das ll/2- bis 2fache der stöchiometrisch erforderlichen Menge beträgt, bei einer Temperatur von 360 bis 5000 C und einer Berührungszeit von 0,25 bis 20 Sekunden über eine Tonerde leitet, die vor dem Aufbringen des Vanadiumoxyds gegebenenfalls auf eine Temperatur von 900 bis 13000 C erhitzt worden war.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die erforderliche Sauerstoffkonzentration durch Einleitung eines Luft- und Stickstoffgemisches aufrechterhält.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysator, der mit Körnern eines inerten Verdünnungsmaterials, wie z. B. Backstein, Bimsstein oder technisches Siliciumcarbid, vermischt ist, verwendet In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 954 241.
DED26763A 1956-11-10 1957-11-02 Verfahren zur Herstellung aromatischer Nitrile und bzw. oder Imide Pending DE1108201B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1172253B (de) * 1962-05-23 1964-06-18 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von Nitrilen aromatischer Carbonsaeuren

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954241C (de) * 1954-08-28 1956-12-13 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Iso- bzw. Terephthalsaeuredinitril

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