DE110576C - - Google Patents

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DE110576C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/10Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl
    • B04B1/14Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with periodical discharge
    • B04B1/16Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl with periodical discharge with discharging outlets controlled by the rotational speed of the bowl

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  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

in
άηψηϊίριην
PATENTSCHRIFT
KLASSE 12: Chemische Verfahren und Apparate.
MAX ZAHN in ARTERN i. Th. Scheide- oder Filtrircentrifuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1898 ab.
Die bekannten Separatoren und Schleuderlnaschinen zur Scheidung fester und flüssiger Stoffe mit continuirlichem Betriebe, bei welchen die festen Stoffe an der von der Rotationsachse der Centrifuge am meisten entfernten Stelle des Scheideraumes abfliegen, haben alle das Kennzeichen, dafs sich das Feste oder Schwere an der weitesten Stelle des Scheideraumes ansammeln soll.
Dieses Merkmal haben z. B. auch die Schleudermaschinen mit gelochter Trommel nach Patent 29606 mit Zusatz-Patent 30658 und der durch Patent 75673 und Zusatz-Patent 82008 geschützte Separator mit nicht gelochter Trommel.
Die Ursache dieses Merkmals ist, dafs solche Schleudermaschinen und Separatoren bisher keine Verbreitung fanden. Sie functioniren nicht in brauchbarer Weise. Das Arbeitsgut ordnet sich nicht so, dafs das Gleichgewicht erhalten bleibt; niemals ist das Beschicken und die Vertheilung so gleichmä'fsig zu erreichen, dafs die im Scheideraum nach aufsen fliegenden festen Massen den sich immer mehr erweiternden Raum gleichmä'fsig anfüllen. Eine weitere Folge davon ist, dafs sich die Abflug-Öffnung stellenweise versetzt, stellenweise freibleibt und ungetrenntes Arbeitsgut durchlä'fst. Nebenher entwickelt sich unruhiger Gang der Schleuder, der sich so weit steigert, dafs die Arbeit unmöglich wird.
Ganz anders gestaltet sich die Arbeit mit einer Centrifuge nach folgender Erfindung. Die festen Stoffe sammeln sich nicht an der weitesten Stelle des Scheideraumes, sondern am Ende eines Rohres, welches als Scheideraum dient. Sie fliegen also auch nicht im Scheideraum aus einander, sondern müssen sich nach den durch die Rohre vorgeschriebenen Richtungen bewegen. Dadurch wird schon von vornherein eine gleichmä'fsige Vertheilung des Schleudergutes herbeigeführt.
Die Rohre, welche als Scheideraum dienen, sind entweder ungelocht, dann tritt die von den festen Stoffen befreite Flüssigkeit durch eine centripedale Oeffnung aus (Separator), oder sie sind gelocht und mit einem Siebe oder auch mit Filtertuch versehen, in welchem Falle die Flüssigkeit den Scheideraum in ungefähr centrifugaler Richtung (Schleudermaschine) verlä'fst. Man kann auch beide Arten combiniren, so dafs die Flüssigkeit zum Theil nach aufsen fliegt, zum Theil durch eine centripedale Oeffnung abfliefst.
Die festen Stoffe verlassen den Scheideraum durch eine Oeffnung am Ende des Rohres. Diese Oeffnung kann entweder ohne Verschlufs sein, so dafs ein ununterbrochenes Abfliegen der festen Stoffe stattfindet, oder sie kann mit einem Verschlufs versehen sein, welcher sich öffnet, sobald der Druck der abgeschiedenen festen Stoffe gegen den Verschlufs eine gewisse Stärke erreicht. In diesem Falle ist die Anordnung getroffen, dafs diese Verschlüsse mit einander in Verbindung stehen und sich gegenseitig reguliren, so dafs der Druck des Schleudergutes innerhalb der einzelnen Rohre gegen die Verschlüsse überall derselbe sein mufs. Es
kann also auch keine ungleichmäfsige Anfüllung der Rohre oder unruhiger Gang der Maschine eintreten.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen Beispiele verschiedener Ausführungsformen von Separatoren nach der vorliegenden Erfindung dar.
Fig. ι ist ein Separator mit konischen Scheiderä'umen c. Der Verschlufs d derselben hat die Gestalt eines hohlen Ringes, dessen Wandungen nach innen zu aus Gummi bestehen. Diese Ringe werden durch Leitungen m und k mit comprimirter Luft oder Wasser gefüllt, wodurch sich die Oeffnungen der Ringe schliefsen.
Das durch den Behälter α und die Rohre b in die Scheiderä'ume c gelangende Gemisch von Flüssigkeit und festen Stoffen wird in denselben geschieden. Die Flüssigkeit tritt in das Innere der Centrifuge ein und findet durch ein im Boden der Centrifuge angebrachtes Loch ihren Austritt. Die festen Stoffe sammeln sich an den Verschlüssen d. Sobald der Druck hier eine gewisse Höhe erreicht hat, wird die Oeffnung des Ringes frei und läfst feste Stoffe entweichen, wobei der Ring zusammengeprefst wird. Der stärkere Druck pflanzt sich durch die Leitung k nach dem Verschlufs des anderen Rohres fort und hält dieses so lange geschlossen, bis der Druck vom Innern der Centrifuge gegen den Verschlufs in beiden Rohren gleich ist.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Separator tritt das Gemisch der festen und flüssigen Stoffe durch den Behälter α und die Rohre b in die cylindrischen Scheideräume c ein. In diesem Räume scheidet sich die von den festen Stoffen befreite Flüssigkeit nach dem Innern der Centrifuge zu ab und fliefst durch die Oeffnung h aus. Die festen Stoffe sammeln sich am Ende der Cylinder und drücken .gegen die Verschlüsse d, welche durch die Stange e und die Federn f fest mit einander verbunden sind. Steigt nun der Druck in einem der Rohre auf eine bestimmte Höhe, so öffnet sich der Verschlufs und es entweichen feste Stoffe. Da dieser Verschlufs dabei die Feder spannt, so wird der andere Verschlufs um so fester gegen den Cylinderrand gedrückt. Es können also durch ihn nicht eher feste Stoffe entweichen, als bis in beiden Cylindern ,Druckgleichheit eingetreten ist. Es mufs also auch in dieser Centrifuge, sobald sie mit voller Ladung arbeitet, stets vollkommenes Gleichgewicht herrschen.
In den Zeichnungen sind der Einfachheit wegen Centrifugen mit zwei Rohren dargestellt. Es kann natürlich eine beliebige Anzahl derselben vorgesehen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Scheide- oder Filtrircentrifuge zur continuirlichen Scheidung von festen Stoffen und Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dafs der Scheideraum aus Rohren besteht, nach deren Enden die festen Stoffe abfliegen, während die Flüssigkeit durch centripedale oder durch centrifugal Oeffnungen oder durch eine Combination beider austritt.
2. Scheide- oder Filtrircentrifuge gemäfs Anspruch ι, bei welcher die an den Enden der Rohre befindlichen Auslafsöffnungen für die festen Stoffe mit sich selbst regulirenden Verschlüssen versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT110576D Active DE110576C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3179334A (en) * 1961-09-15 1965-04-20 Pennsalt Chemicals Corp Centrifuge discharge means
DE2432498A1 (de) * 1973-07-05 1975-01-30 Instrumentation Labor Inc Zweikammer-schnellgewinnungszentrifuge
DE4314020A1 (de) * 1993-04-29 1994-11-03 Rolf Dipl Ing Schnause Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Reinigen und Entgasen viskoser Kunststoffschmelzen
EP0898977A3 (de) * 1997-08-29 1999-11-10 Beckman Coulter, Inc. Blutscheidungsgerät und Verfahren

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