DE110398C - - Google Patents

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DE110398C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N27/00Proportioning devices
    • F16N27/02Gating equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
ANTON MARSCHALL in LEUTZSCH. Schmierschleuse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1899 ab.
Nach vorliegender Erfindung soll das OeI eines Schmiergefäfses mittelst eines kreisenden Hahnes in die Schmierleitung geprefst werden. Dazu soll der Hahn mit einer um seinen Umfang laufenden getheilten Nuth versehen sein, welcher das OeI einerseits aus dem Schmiergefäfs zufliefst, aus welcher es andererseits aber von einem federnden Stift abgestreift wird, so dafs es mit der Weiterdrehung des Hahnes in das Abflufsrohr hineingedrückt werden mufs.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt des Schmiergefäfses, Fig. 2 eine Seitenansicht der Antriebsvorrichtung, Fig. 3 und 4 geben, den Hahn in zwei Stellungen vergröfsert wieder.
Aus dem Schmiergefäfse soll das OeI durch das Rohr b fortgeführt werden. Die Rohrleitung ist von dem Hahne c durchkreuzt, welcher in der Richtung der Rohrleitung mit einer unterbrochenen Nuth d an seinem Umfange versehen ist, d. h. mit einer ringförmigen Nuth, die durch Stege in zwei oder mehrere Theile getheilt ist. In diese Nuth greift der Stift g ein, der in der Fortsetzung der Rohrleitung b zugleich mit einer Schraubenfeder eingesetzt ist. Durch Abflachung auf einer Seite oder auf andere Weise ist dafür gesorgt, dafs das OeI an dem Stifte entlang nach dem Abflufsrohre Z gelangen kann. Je nach der Stellung des Hahnes c wird nun die Verbindung zwischen dem Schmiergefäfs α und dem Abflufsrohre / hergestellt.
In welcher Weise der Hahn c bei seiner Drehung durch die getheilte Ringnuth wirkt, ist aus der vergrößerten Darstellung ersichtlich. Der Hahn c dreht sich in der Pfeilrichtung , die Nuth d ist durch die Stege e und f in zwei Abtheilungen getheilt. Bei der Darstellung Fig. 3 kann das OeI aus dem Rohre b über den Steg e hinweg in beide Theile der Nuth d eintreten. Da aber der Stift g unter Wirkung seiner Feder gegen den Steg f des Hahnes sich legt, so wird das OeI bei der dargestellten Stellung in den rechts liegenden Theil der Oelnuth abgesperrt. Von dem links liegenden Theile der Oelnuth aber füefst das. OeI zwischen dem Stifte g und der Rohrwandung aus. Dieser Ausfiufs wird befördert von dem Augenblick an, wo der Stift g unter Wirkung seiner Feder von dem Stege f in die Vertiefung der Nuth d einspringt, wie Fig. 4 darstellt. Von diesem Augenblick an drängt der Steg e des sich weiter drehenden Hahnes c das OeI aus der Nuth nach der Ausflufsöffnung heraus, indem der Stift g das OeI von der Nuth abstreicht. Das OeI wird sonach durch die Drehung des Hahnes nicht nur zum Abflufs veranlafst, sondern unter Druck nach dem Abflufsrohre gedrängt.
Die Stellschraube 0 dient dazu, den Stift g gegen Drehung zu sichern.
Die Drehung des Hahnes c kann in bekannter Weise mit Hülfe eines Gesperres ei folgen (Fig. 1 und 2), wobei auf der Achse des Hahnes das Sperrrad m fest und der Schwinghebel r mit dem Sperrkegel η lose drehbar aufgesetzt sind. Wird dem Schwinghebel r von einem der beweglichen Maschinentheile eine hin- und hergehende Bewegung ertheilt, so wird von dem Sperrkegel η das Sperrrad m mitgenommen und dadurch der Hahn c gedreht.
Die Mutter i unterhalb des Stiftes g dient zur Spannung von dessen Feder.
Mit dieser Schmiervorrichtung ist es sonach möglich, durch blofse Drehung des Hahnes das Schmieröl in die Abflufsleitung hineinzupressen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schmierschleuse, deren Oelleitung b von einem dauernd gedrehten Hahne c abgeschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dafs dieser in der Ebene der Leitung mit einer durch. Stege ef getheilten Nuth d versehen ist, gegen " die sich ein gefederter, mit einseitigem Spielraum in der Abflufsleitung angeordneter Stift g legt, so dafs das OeI, welches in die Nuth d hineinläuft, durch den in letztere einspringenden Stift g abgestreift und von dem sich weiter drehenden Hahne c in die Abflufsleitung /; gedrückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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