DE1100752B - Vorrichtung zum schnellen elektrischen und mechanischen Verbinden bzw. Loesen zweier metallischer, stromfuehrender, axial hintereinander-liegender Drehachsen - Google Patents

Vorrichtung zum schnellen elektrischen und mechanischen Verbinden bzw. Loesen zweier metallischer, stromfuehrender, axial hintereinander-liegender Drehachsen

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Publication number
DE1100752B
DE1100752B DEN18076A DEN0018076A DE1100752B DE 1100752 B DE1100752 B DE 1100752B DE N18076 A DEN18076 A DE N18076A DE N0018076 A DEN0018076 A DE N0018076A DE 1100752 B DE1100752 B DE 1100752B
Authority
DE
Germany
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axially
axis
axes
mechanical connection
behind
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Pending
Application number
DEN18076A
Other languages
English (en)
Inventor
Cornelis Petrus Veldman
Herman Van Dammen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1100752B publication Critical patent/DE1100752B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

Oft liegt in der Praxis die Aufgabe vor, zwei metallische, stromführende, axial hmtereinanderliegende Drehachsen elektrisch und mechanisch schnell zu verbinden bzw. zu lösen. Um solche Handlungen durchzuführen, ist es z. B. bei der galvanischen Herstellung von Matrizen für Schallplatten bekannt, die Achse, an der beispielsweise eine Lackplatte mit der Aufzeichnung befestigt ist, in ein galvanisches Bad zu hängen, um eine Mutterform zu erzeugen. Während des Niederschlags dieser Matrize muß die Lackplatte sich drehen, damit der Niederschlag gleichmäßig fällt. Bei einer hierfür geeigneten bekannten Vorrichtung war die die Lackplatte haltende Achse mit einer Abplattung versehen, die gegen eine entsprechende Abplattung der anderen Achse mittels eines durchgehenden Bolzens mit Flügelmutter geklemmt wurde. Nachteilig bei dieser Bauart der Vorrichtung ist, daß die lösbare Achse niemals genau zentrierbar ist, und daß außerdem im allgemeinen an der Verbindungsstelle ein schlechter Kontakt vorhanden ist. Infolge Schwingungen wächst die Matrize unregelmäßig an, und außerdem ist die Stromstärke niedriger als erwünscht, es sei denn, daß eine im 'allgemeinen nicht erwünschte hohe Spannung benutzt wird. Diese Unvollkommenheiten auszuschalten, ist Aufgabe der Erfindung.
Erfindungsgemäß wird dies bei einer Vorrichtung zum schnellen elektrischen und mechanischen Verbinden bzw. Lösen zweier metallischer, stromführender, axial hintereinanderliegender Drehachsen dadurch erreicht, daß für die mechanische Verbindung der beiden Drehachsen eine selbstzentrierende, stromlose Bajonettkupplung und für die elektrische Verbindung auf die Drehachsen pressende, hintereinander angeordnete, leitend miteinander verbundene, federnde Kontaktelemente vorgesehen sind.
Eine derartige Ausbildung der Vorrichtung gestattet es, die mechanische Verbindung von der elektrischen Verbindung zu trennen, so daß die mechanische Verbindung nicht unter dem Gesichtspunkt der Erzielung eines guten elektrischen Kontaktschlusses ausgebildet werden muß. Durch diese Trennung können also einmal die mechanischen Anforderungen besser erfüllt werden, und andererseits kann die elektrische Verbindung derart ausgebildet werden, daß die Kontakte selbstreinigend wirken und somit stets ein relativ niedriger Übergangswiderstand vorhanden ist.
Weitere Merkmale der Erfindung sind, daß die federnden Kontaktelemente an der Innenwand eines Metallzylinders, der in der Innenwand eines die Drehachsen konzentrisch umfassenden, lediglich axial verschiebbaren, hülsenförmigen Körpers eingesetzt ist, befestigt sind. Hierdurch ist es möglich, die Kontaktelemente zum Entkuppeln und zum Kuppeln der einen Achse zu verschieben. Besteht der hülsenförmige Kör-Vorrichtimg zum schnellen elektrischen
und mechanischen Verbinden
bzw. Lösen zweier metallischer,
stromführender, axial hintereinander-
liegender Drehachsen
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Zoepke, Patentanwalt,
Münch.en5, Erhardtstr. 11
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 26. März 1959
Cornells Petrus Veldman und Herman van Dämmen,
Baarn (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
per aus Isoliermaterial, dann braucht beim Entkuppeln der einen Achse die Stromzufuhr zur anderen Achse nicht unterbrochen zu werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung gibt die Zeichnung wieder.
Es bezeichnet 1 eine Drehachse, die mit einer zweiten Drehachse 2 elektrisch und mechanisch verbunden werden soll. Die Achse 1 ist von ihrer unteren Stirnfläche aus in Achsrichtung mit einem Sackloch 3 versehen, in dem ein Stift 4 befestigt ist. Die Befestigung erfolgt durch einen elektrisch gut isolierenden, thermoerhärtenden Äpoxyharzleim, z. B. durch den unter dem Namen »Äraldite« bekannten Leim. Der Stift 4 trägt einen Konus 5, der mit einer schraubenlinienartigen Spalte 6 versehen ist. Die Achse 2 hat einen Gegenkonus 7, in den der Konus 5 genau hineinpaßt, und besitzt weiter einen Stift 8, der in die Spalte 6 eingleiten kann. Auf diese Weise wird die Achse 2 gegenüber der Achse 1 sehr genau zentriert. Der Stift 8 bildet in Verbindung mit der Spalte 6 einen Bajonettverschluß. Die Achse 1 ist von einem Kranz flacher Federn 9 umgeben; ähnliche Federn 10 umgeben die Achse 2. Sowohl die Federn 9 als auch die Federn 10 sind in einem Metallzylinder 11 untergebracht und haben somit eine elektrische Verbindung miteinander. Um eine noch bessere Federwirkung zu erzie-
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len, sind die Federn 9 von zylindrischen Federn 12 und die Federn 10 von zylindrischen Federn 13 umgeben. Der Metallzylinder 11 ist in einer Isolierhülse
14 untergebracht. Um die Achse 1 herum ist noch ein Gummibelag 15 angeordnet, der einerseits mit einem Rand 16 auf der Achse festgeklemmt ist und dessen anderes Ende einen Kragen 17 der Isolierhülse 14 umfaßt. Ein Stift 18, der in der Hülse 14 befestigt ist, liegt in einem Schlitz 19 der Achse 1, so daß sich die Hülse 14 lediglich axial verschieben kann. Der Balg
15 dient lediglich als Schutz für die bedienende Person. Beim Kuppeln oder Entkuppeln der Achse 2 braucht die Stromzufuhr zur Achse 1 nicht unterbrochen zu werden. Wenn nämlich die Isolierhülse 14 nach oben bewegt worden ist und die Federn 10 nicht mehr auf die Achse 2 pressen, kann diese dann stromlose Achse 2 durch eine Drehbewegung von der Achse 1 gelöst und entfernt werden, worauf z. B. bei der Herstellung einer Matrize für Schallplatten eine neue Lackplatte an der Achse 2 befestigt und diese Achse wieder eingehängt werden kann. Die Zentrierung der Achse 2 und das Haltern derselben erfolgt lediglich durch die Konusse 5 und 7 und den Bajonettverschluß 6, 8. Die Stromversorgung erfolgt nur durch die Federn 9 und 10. Die Kontakte zwischen den Federn 9 bzw. 10 und den Achsen 1 bzw. 2 reinigen sich selbst. Infolge der guten Kontakte konnte in der Praxis bei einem bestimmten galvanischen Bad eine Stromstärke von 250 A bei einer Spannung von 40 V benutzt werden. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß bei ihrer Anwendung eine Verunreinigung des galvanischen Bades, die bei Anwendung der bekannten Flügelmutterkonstruktion möglich ist, da hier Metallteilchen oder Oxydationsprodukte in das Bad fallen können, vermieden wird.

Claims (3)

PatentANSPBücHE:
1. Vorrichtung zum schnellen elektrischen und mechanischen Verbinden bzw. Lösen zweier metallischer, stromführender, axial hintereinanderliegender Drehachsen, dadurch gekennzeichnet, daß für die mechanische Verbindung der beiden Drehachsen (1 und 2) eine selbstzentrierende, stromlose Bajonettkupplung (5 bis 8) und für die elektrische Verbindung auf die Drehachsen pressende, hinter-
■. einander angeordnete, leitend miteinander verbundene, federnde Kontaktelemente (9 und 10) vorgesehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Kontaktelemente an der Innenwand eines Metallzylinders (11) befestigt sind, der in die Innenwand eines die Drehachsen konzentrisch umfassenden, lediglich axial verschiebbaren, hülsenförmigen Körpers (14) eingesetzt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hülsenförmige Körper (14) aus Isoliermaterial besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 525/547 2.61
DEN18076A 1959-03-26 1960-03-24 Vorrichtung zum schnellen elektrischen und mechanischen Verbinden bzw. Loesen zweier metallischer, stromfuehrender, axial hintereinander-liegender Drehachsen Pending DE1100752B (de)

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BE588995A (fr) 1960-09-26
NL100848C (de) 1962-03-15
CH377895A (de) 1964-05-31
NL237581A (de) 1900-01-01
GB888797A (en) 1962-02-07
DK98332C (da) 1964-03-31

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