DE1100397B - Waehrend des Betriebes ausrueckbare Kupplung hoher Nenndrehzahl - Google Patents

Waehrend des Betriebes ausrueckbare Kupplung hoher Nenndrehzahl

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Publication number
DE1100397B
DE1100397B DES35377A DES0035377A DE1100397B DE 1100397 B DE1100397 B DE 1100397B DE S35377 A DES35377 A DE S35377A DE S0035377 A DES0035377 A DE S0035377A DE 1100397 B DE1100397 B DE 1100397B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
bolts
during operation
axially parallel
clutch
Prior art date
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Pending
Application number
DES35377A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Schoenfelder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE1100397B publication Critical patent/DE1100397B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D11/00Clutches in which the members have interengaging parts
    • F16D11/08Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially
    • F16D11/10Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially with clutching members movable only axially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Während des Betriebes ausrückbare Kupplung hoher Nenndrehzahl Es sind Kupplungen an Maschinen bekannt, die während des Betriebes nur ausgerückt zu werden brauchen, während ein Einrücken der Kupplung bei Stillstand der Anlage vorgenommen wird. Beispielsweise ist das Schwungrad eines Ilgner-Umformers über eine solche Kupplung mit der antreibenden elektrischen Maschine verbunden. Während des Tagbetriebes ist die Kupplung eingerückt, und das Schwungrad dient zum Ausgleich der Belastungsspitzen. Während der schwächeren Nachtbelastung der elektrischen Maschine ist ein Mitlaufen des Schwungrades, das entsprechende Verluste verursacht, nicht erwünscht, da für das Netz unzulässige Belastungsspitzen nicht auftreten. Das Schwungrad wird daher während des Betriebes von der Maschine entkuppelt und läuft aus. Bei Beginn des Tagbetriebes wird dann die elektrische Maschine vorübergehend stillgesetzt und das Schwungrad über die Kupplung wieder eingeschaltet. Dieses Stillsetzen ist erforderlich, da wegen des großen Trägheitsmomentes des Schwungrades ein Einschalten der Kupplung bei laufender Maschine nicht möglich ist.
  • Bei solchen Kupplungen tritt insbesondere bei hohen Betriebsdrehzahlen der Nachteil auf, daß die einseitig aus dem sie tragenden Bolzenring herausragenden Bolzen unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft mit ihrem freien Ende radial nach außen zu kippen suchen, so daß sie ihre achsparallele Lage verlassen und an den außenliegenden Stellen der Führungsbuchsen der Kupplungsflansche fest anliegen. Soll dann währenddes Betriebes die Kupplung gelöst werden, so ist dies infolge der Reibungskräfte zwischen den Bolzen und :den Führungsbuchsen entweder überhaupt nicht oder nur unter Aufwenden großer Kräfte möglich. Die infolgedessen beim Lösen der Kupplung während des Betriebes ausgeübte große axiale Schaltkraft überträgt sich über die Welle auf die Lagerbunde. Dies kann zum Ausschmelzen des stirnseitigen Weißmetall;belages der Lagerschalen und damit zu ernsten Lagerschärfen führen.
  • Die Erfindung, die sich mit einer während des Betriebes nusrückbaren Kupplung hoher Nenndrehzahl befaßt, bei der .axial verschiebbare achsparallele Bolzen der einen Kupplungshälfte in achsparallele Bohrungen der anderen Kupplungshälfte eingreifen, schafft hier Abhilfe. Gemäß der Erfindung wirrt die achsparallele Lage der Bolzen bei mit der Nenndrehzahl umlaufender Kupplung .durch Spannringe und/ oder durch an den Bolzen angebrachte Gegengewichte gesichert. Hierdurch wird eine Kompensation -des unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft an den Bolzen hervorgerufenen Kippmomentes erzwungen. Es wird mithin trotz tder auf die freien Enden der Bolzen einwirkenden Zentrifugalkraft auch während des Betriebes eine achsparallele Lage der Bolzen erzwungen, so daß sie mit den Bohrungen der beiden Kupplungshälften fluchten. Auf diese Weise wird erreicht, daß sich die Kupplung während des Betriebes leicht lösen läßt, obgleich die Bolzen in den Bohrungen kein Spiel aufweisen. Ein Spiel der Bolzen in den Bohrungen der Kupplungshälften würde nämlich stoßartige Belastungen des aus den großen Schwungmassen von Schwungrad und elektrischer Maschine bestehenden Schwingungssystems zur Folge haben, so daß Drehschwingungen erregt werden, die zur Zerstörung der Lager führen. Da das Einrücken der Kupplung nur bei Stillstand erfolgt, kann in Kauf genommen werden, daß unter dem Einfluß der Spannkraft der Spannringe gegebenenfalls die Bolzen beim Einrükken etwas klemmen. Die dabei aufzuwendende Einrückkraft ist aber kleiner als die Kraft, die ohne Spannring und ohne Gegengewichte beim Ausrücken während des Betriebes bei hoher Nenndrehzahl aufgebracht werden müßte. Vor allem ist zu berücksichtigen, daß im Stillstand keine zu Lagerschäden führende Erwärmung der Lager auftreten kann.
  • Bolzenkupplungen, bei denen die Fliehkraft eine Verwölbung des die Bolzen tragenden Ringes nicht bewirken kann, sind an sich bekannt, beispielsweise in Getrieben von Kraftfahrzeugen. Dort handelt es sich aber um Doppelkupplungen, bei denen zum Kuppeln nach beiden Seiten aus einem Bolzenring herausragende Bolzen verwendet werden. Infolge des symmetrischen Aufbaus dieser Kupplungen treten hierbei die eingangs geschilderten Probleme nicht auf.
  • Bei einer anderen bekannten Bolzenkupplung tragen die rückwärtigen Enden der Bolzen gegengewichtähnliche Köpfe. Diese dienen aber dazu, die Bolzen in der Kupplungsmitte zu verankern.. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, schädliche Fliehkraftwirkungen der oben geschilderten Art zu vermeiden durch Aufrechterhalten der achsparallelen Lage der Bolzen bei hoher Drehzahl, tritt dort nicht in Erscheinung.
  • An Hand der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiele sei die Erfindung erläutert.
  • In Fig. 1 ist eine Kupplung dargestellt, mit der das Schwungrad eines Egner-Umformers mit der antreibenden elektrischen Maschine gekuppelt wird. Die Kupplung besteht aus den beiden Kupplungshälften 1 und 2, die je mit einem Kranz achsparalleler Bohrungen zur Aufnahme der achsparallelen Bolzen 5 versehen sind. Die Bolzen 5 sind in Bohrungen des Bolzenbefestigungsringes 7 befestigt, der seinerseits an der Kupplungsmuffe 8 angeschraubt ist. Die Kupplungsmuffe 8 ist auf der Nabe der Kupplungshälfte 2 axial verschiebbar, und zwar mit Hilfe des Schaltringes 9, der mit einem nicht dargestellten Schafthebel in Pfeilrichtung verschoben wird. Der .die Bolzen tragende Bolzenbefestigungsring 7 besitzt an seinem äußeren Umfang einen in Richtung der Bolzen weisenden Ringflansch 10. Auf diesen Ringflansch ist der Spannring 11 aufgeschrumpft, so daß der Ringflansch 10 radial nach innen verwölbt wird'. Bei stillstehender Kupplung sind daher die Achsen der die Bolzen 5 aufnehmenden Befestigungsbohrungen des Bolzenbefestigungsringes 7 schwach zur Wellenachse hin geneigt. Durch .die bei hoher Betriebsdrehzahl auf die freien Enden der Bolzen 5 einwirkende Zentrifugalkraft erhalten, sofern die vom Spannring 11 ausgeübte Spannkraft entsprechend bemessen ist, .die Bolzen 5 eine achsparallele Lage, so,daß ein axiales Verschieben der Kupplungsmuffe 8 nicht durch,strammes Anliegen :der Bolzen 5 in den Bohrungen der Kupplungshälften 1 und. 2 gehindert wird. Die Kupplung läßt sich somit während des Betriebes bei Nenndrehzahl mit geringer Schaltkraft ausrücken. Ein durch die Vorspannung bedingtes Klemmen der Bolzen 5 bei Stillstand .erfordert beim Einrücken zwar eine etwas größere Schaltkraft, weil aber die Wellen 3 und. 4 dann stillstehen, ergibt sich keine Erwärmung ihrer Lage als Folge einer axialen Belastung durch die Einrüokkraft.
  • Bei dem in Fi:g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel wird das unter dem Einruß der Zentrifugalkraft hervorgerufene Kippmoment an den Bolzen 5 ,dadurch kompensiert; " @duß auf die Bolzen Gegengeweichte 12 aufgesetzt sind, die sich auf der dem freien Ende der Bolzen abgekehrten Seite des -die Bolzen tragenden Bolzenbefesti-gungsringes 7 befinden. Bei dieser Anordnung werden also die Bolzen sowohl bei Nenndrehzahl als auch bei Stillstand. der Kupplung in der achsparallelen Lage gehalten.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 werden die Bolzen 5 und die Gegengewichte 12 unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft achsparallel nach außen gedrückt. Um einer radialen Dehnung entgegenzuwirken, ist unmittelbar auf den Bolzenbefestigungsring 7 der Spannring 13 aufgeschrumpft. Abweichend vorn Spannring 11 der Fig. 1 führt dieser Spannring nicht ein Neigen der Bolzenachsen zur Wellenachse hin herbei, vielmehr preßt .der Spannring 13 den Bolzen@befestigungsring 7 nur radial nach innen zusammen. Hierdurch wird ein achsparalleles Verschieben der Bolzen 5 nach außen verhindert, .so @daß sieh die Bolzen auch während -des Betriebes nicht nach außen an die Bohrungen der Kupplungshälften 1 und 2 anlegen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Während des Betriebes ausrückbare Kupplung hoher Nenndrehzahl, bei der axial verschiebbare, achsparallele Bolzen der -einen Kupplungshälfte in achparallele Bohrungen der anderen Kupplungshälfte eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die achsparallele Lage der Bolzen (5) bei mit der Nenndrehzahl umlaufender Kupplung durch Spannringe (11) und/oder durch an den Bolzen (5) angebrachte Gegengewichte (12) gesichert ist.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Spannringe (11) auf einem Ringflansch (10) eines mit der Kupplungsmuffe (8) verbundenen Bolzenbefestigungsringes (7) angeordnet sind.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däß bei Anwendung von Gegengewichten (12) ein Spannring (13) unmittelbar auf dem Bolzenbefestigungsring (7) aufgeschrumpft ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 360 513; französische Patentschrift Nr. 754 883; USA.-Patentschrift Nr. 1646 646.
DES35377A 1953-09-23 1953-09-23 Waehrend des Betriebes ausrueckbare Kupplung hoher Nenndrehzahl Pending DE1100397B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE360513C (de) * 1922-10-03 Zahnradfabrik Ag Vorrichtung zum Kuppeln zweier gleichachsiger Wellen von Kraftwagenwechselgetrieben
US1646646A (en) * 1925-03-25 1927-10-25 John F Gaylord Clutch mechanism for transmission gearing
FR754883A (fr) * 1933-01-25 1933-11-16 Dispositif commandé de liaison axiale entre deux ou plusieurs organes concentriques

Patent Citations (3)

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