DE1090183B - Mischer bzw. Kneter, vornehmlich zur Verarbeitung hochviskoser Massen - Google Patents

Mischer bzw. Kneter, vornehmlich zur Verarbeitung hochviskoser Massen

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DE1090183B
DE1090183B DED21670A DED0021670A DE1090183B DE 1090183 B DE1090183 B DE 1090183B DE D21670 A DED21670 A DE D21670A DE D0021670 A DED0021670 A DE D0021670A DE 1090183 B DE1090183 B DE 1090183B
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mixer
kneader according
housing
kneader
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Kasper Engels
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Draiswerke GmbH
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Draiswerke GmbH
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F31/00Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
    • B01F31/40Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms with an axially oscillating rotary stirrer
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
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    • B01F31/80Mixing by means of high-frequency vibrations above one kHz, e.g. ultrasonic vibrations
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

  • Mischer bzw. Kneter, vornehmlich zur Verarbeitung hochviskos er Massen Bei der Verarbeitung hochviskoser Massen, z. B.
  • Farben, Cremes, Salben, Kunststoffdispersionen, Gummi- und Kunststoffmischungen mit Farbe oder Füllstoffen, befriedigen die bisher verwendeten Mischer bzw. Kneter nicht, bzw. die bisher erforderlichen Einrichtungen sind von komplizierter Bauart. Bei den diesbezüglich bekannten Maschinen wird es insbesondere als Nachteil empfunden, daß das Mischgut vom Mischwerk vielfach als Wulst mitgenommen wird, da sich das Mischgut in Totecken absetzen kann, und daß ungemischte Klumpen sich der Verarbeitung entziehen. Wegen der Mitnahme des Mischgutes als Wulst ist es bei Einwellenmaschinen der bekannten Bauart nicht möglich, eine Verarbeitung eines Gutes in zäher Konsistenz durchzuführen. Aber auch die Verarbeitung eines Mischgutes in dünner Konsistenz ist wegen der bei vielen Mischgütern vorhandenen Klumpenbildung recht langwierig. Wird zur Durchmischung von Mischgut dünner Konsistenz eine Vorrichtung verwendet, die einen feststehenden und einen rotierenden Körper aufweist, wobei zwischen den beiden Körpern ein Ringspalt vorgesehen ist, den das Mischgut durchwandern soll, so ist eine befriedigende Durchmischung auch nicht gewährleistet. Ändert sich nämlich die Konsistenz des Mischgutes, beispielsweise infolge Temperaturänderung, dann kann das Mischgut unter Umständen so zäh werden, daß es den Ringspalt nicht mehr zu durchwandern vermag.
  • Hier abzuhelfen und zugleich einen Mischer zu schaffen der in seinem gesamten Aufbau sehr einfach ist und außerdem die Voraussetzungen erfüllt, daß eine Verarbeitung hochviskoser Massen mit einem guten Leistungseffekt erreicht wird, ist wesentlicher Zweck der Erfindung. Nicht nur bei der Verarbeitung hochviskoser Massen, sondern auch bei der Verarbeitung von Stoffen anderer Konsistenz soll es gemäß der Erfindung erreicht werden, daß die Bildung von Wülsten, Klumpen oder die Festsetzung des Gutes in Totecken vermieden wird.
  • Um das erstrebte Ziel zu erreichen, wird ausgegangen von einem Mischer bzw. Kneter, vornehmlich zur Verarbeitung hochviskoser Massen, die durch einen zwischen einem feststehenden und einem rotierenden Körper bestehenden Ringspalt hindurchbefördert werden. Erfindunngsgemäß ist ein solcher Mischer so beschaffen, daß der auf einer Welle sitzende rotierende Körper parallel zur Rotationsachsehin- und herbeweglich in einem den rotierenden Körper am Rotationsumfang mit geringem Abstand umschließenden und die Hin- und Herbewegung zulassenden Gehäuse angeordnet ist, welches sich vor und hinter den Stirnflächen des rotierenden Körpers verengt Die dem rotierenden Körper aufgezwungene Drehbewegung und die gleichzeitig ausgeführte Hin- und Herbewe- gung in der Achsrichtung des rotierenden Körpers hat zur Folge, daß das Bearbeitungsgut gegen die Stirnwände des Gehäuses gedrückt wird. Dabei versucht das Bearbeitungsgut durch den Spalt zwischen dem zylindrischen Teil des rotierenden Körpers und dem Gehäuse auszuweichen.
  • Auf diesem Wege wird das Bearbeitungsgut alsdann erheblichen Scherkräften ausgesetzt Die Größe dieser Scherkräfte hängt ab von der Weite des Ringspaltes einerseits sowie von dem Zustand der Konsistenz des Mischgutes anderseits.
  • Das Bearbeitungsgut wird bei jedem Hin- und Hergang des rotierenden Körpers unter Druck gesetzt, wobei die im Druckzustand besonders günstigen Scherkräfte ausgenutzt werden. Derselbe Vorgang des Mischens bzw. Knetens wiederholt sich bei gleichzeitiger Druckerzeugung, sobald der rotierende Körper seine Rückwärtsbewegung ausführt und damit das Gut gegen die entsprechend entgegengesetzte Stirnwand des Gehäuses preßt.
  • Bei Kunststoffpressen ist es bekannt, die Schnecke axial verschiebbar vorzunehmen. Die Verschiebbarkeit dient aber nur dazu, das von der Schnecke zusammengepreßte Material bei der Rückkehr des Spritzkolbens in seine Ausgangslage in den Spritzkanal zu drücken. Das der Erfindung zugrunde liegende Problem tritt bei einer solchen Presse nicht auf. Auch vermag die Verschiebbarkeit der Schnecke dieses Problem nicht zu lösen, um so weniger, als an eine ständige hin- und hergehende Bewegung, wie sie der rotierende Körper beim erfindungsgemäßen Mischer ausführt, nicht gedacht war.
  • Es empfiehlt sich, die Stirnwände des rotierenden Körpers in ihrer Gestaltung den verschieden auftre tenden Viskositäten des Bearbeitungsgutes anzupassen. So kann die Durchflußmöglichkeit des Gutes ge-. steigert werden, wenn eine oder beide Stirnflächen des rotierenden Körpers konisch gestaltet sind. Man kann auch den Vorschub des Gutes bewußt in der einen Längsbewegungsrichtung des rotierenden Körpers steigern, nach der anderen Längsrichtung der Bewegung dieses rotierenden Körpers bewußt hemmen, wenn die Stirnflächen des rotierenden Körpers eine unterschiedliche Konizität aufweisen. So kann z. B. die eine Stirnfläche des rotierenden Körpers plan gestaltet sein, während seine Mantelfläche schlankkonisch gestaltet ist. Die Stirnflächen des rotierenden Körpers können auch nach außen oder nach innen gewölbt ausgebildet, z. B. kugelig sein, und der rotierende Körper als Ganzes kann auch als Kugel, als Rotationsellipsoid od. dgl. gestaltet sein.
  • Der rotierende Körper kann gemäß der Erfindung auf den Stirnilächen auch mit Räumblechen versehen sein, deren Verlauf einen nach außen gerichteten Materialtransport herbeiführt. So wird es vermieden, daß an den Stirnflächen des Gehäuses das Bearbeitungsgut mit geringer Fließfähigkeit vom rotierenden Körper nur gepreßt wird, ohne zum Ringspalt zu wandern. Die Räumbleche ermöglichen damit auch die Verarbeitung von Bearbeitungsgut, das kein oder kein genügendes Fließvermögen besitzt.
  • Gemäß der Erfindung kann der rotierende Körper auf einer senkrechten, auf einer waagerechten, gegebenenfalls auch auf einer irgendwie schräg gelagerten Achse angebracht werden.
  • Die Leistungsfähigkeit der Maschine läßt sich noch wesentlich steigern, wenn auf einer Achse hintereinander zwei oder mehrere rotierende Körper vorgesehen sind. Hierbei wird jedem rotierenden Körper ein Gehäuse zugeteilt, und die einzelnen hintereinander angeordneten Gehäuse stehen ihrerseits wieder miteinander durch Kanäle in Verbindung. Das auf einem Ende einer solchen Batterie von Einzelmischern bzw. Knetern aufgegebene Gut durchwandert alsdann die Spaltabstände der einzelnen, hintereinander vorgesehenen rotierenden Körper.
  • Zwischen den Gehäusen für die benachbarten rotierenden Körper ergeben sich dann Verbindungskanäle, die zwischen diesen Gehäuseteilen und der hindurchgehenden Achse der rotierenden Körper liegen. Es ist nun für eine zweckdienliche Einstellung der Maschine von Vorteil, wenn die Querschnittsgröße dieser Verbindungskanäle veränderbar ist. Damit hat man ein zusätzliches Mittel in der Hand, um den Vorschub des Bearbeitungsgutes durch die Maschine hindurch zu steuern.
  • Gemäß der Erfindung wird nun weiter Wert darauf gelegt, daß man bei der - Maschine auch die Ouerschnittsgröße zwischen dem rotierenden Körper und der Gehäusewandung ändern kann. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß der rotierende Körper hinsichtlich seines Querschnittes ganz oder teilweise durch eine elastische Wandung, z. B. Gummi, veränderbar ist. So kann die Wandung des rotierenden Körpers ganz oder teilweise aus Gummi bestehen, und durch eine pneumatische oder hydraulische innere Pressung ist die Spaltgröße zwischen dem rotierenden Körper und dem zugehörigen Gehäuseteil genau einstellbar.
  • Dieses Ziel läßt sich auch mechanisch erreichen, indem nämlich der rotierende Körper an seiner Manteilfläche mit Vorsprüngen versehen ist. Diese Vorsprünge können mit Hilfe einer Steuervorrichtung, z. B. mit Hilfe eines in der Hohlachse untergebrachten Dornes, als Ganzes radial nach außen einstellbar sein.
  • Wenn man. durch die geschilderten Mittel die Möglichkeit hat, den Spaltquerschnitt zwischen rotierendem Körper und Gehäuse zu verändern, so ist die Beeinflussung des Bearbeitungsgutes in vielen Fällen noch zu steigern, wenn diese Veränderung der Querschnittsgröße des Spaltes durchgeführt wird in Abhängigkeit von der Hin- und Herbewegung des rotierenden Körpers, z. B. bei jedem einzelnen Arbeitshub.
  • So kann es z. B. angebracht sein, daß bei chargenweise arbeitenden Maschinen mit einseitiger Achseinführung der Ringspalt immer dann erweitert wird, wenn das Bearbeitungsgut gegen die Gehäusestirnwand gepreßt wird, in welcher sich die Abdichtung der Achse des rotierenden Körpers befindet Bei kontinuierlich arbeitenden Maschinen ermöglicht die Maßnahme der zeitweiligen Ringspaltveränderung, das Bearbeitungsgut in seiner Durchsatzgeschwindigkeit zu beschleunigen oder, wenn gewünscht, auch zu hemmen.
  • Besonders in den Fällen, in denen man befürchten müßte, daß bei der hin- und hergehenden Bewegung des rotierenden Körpers an den Stirnwänden des zugehörigen Gehäuses unzulässig hohe Drücke eintreten, ist es von Vorteil, wenn der rotierende Körper selbst in seiner axialen Richtung Materialdurchtrittsöffnungen aufweist, die in ihrer Größe verändert werden können, die aber auch ganz geschlossen werden können, wenn eine zu hohe Drucksteigerung nicht zu erwarten ist.
  • Schließlich wird gemäß der Erfindung noch vorgeschlagen, daß das Gehäuse für den oder die rotierenden Körper aus einem elastischen Material, z. B.
  • Gummi, besteht. Es kann also ein Gummigehäuse vorgesehen werden, welches sich durch eigenes Kontraktionsvermögen an die Oberfläche der rotierenden Körper selbsttätig anlegt. Bei der Aufgabe des Bearbeitungsgutes in eine solche Maschine und bei der hin- und hergehenden Bewegung der rotierenden Körper wird sich dann entsprechend den auftretenden Drücken die elastische Gehäusewandung mehr oder weniger von der Oberfläche der rotierenden Körper abheben. Diese Ausführung ist z. B. in einem solchen Anwendungsfall von besonderer Bedeutung, in welchem das Bearbeitungsgut bestimmte Pressungen nicht überschreiten darf.
  • Zusätzlich läßt sich bei der Anwendung eines Gehäuses aus einem elastischen Material die Anordnung noch so treffen, daß dieses elastische Gehäuse dauernd oder in gewollten Zeitabständen von außen unter Gas-oder Flüssigkeitsdruck gesetzt wird. Bei der Anwendung von Gas- oder Flüssigkeitsdruck von außen auf das elastische Gehäuse ist es auch möglich, von einem solchen elastischen Gehäuse auszugehen, welches ohne den Druck von außen noch nicht an den rotierenden Körpern anliegt, so daß nur durch den Druck von außen das Anliegen des Gehäuses am rotierenden Körper und an der Rotationsachse die gewünschte Spaltweite bestimmt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch angegeben, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Mischer bzw.
  • Kneter mit einem in senkrechter Richtung hin- und herbewegbaren rotierenden Körper; Fig. 2 entspricht der Ausführung nach Fig. 1 mit waagerecht liegender Achse des rotierenden Körpers; Fig. 3 stellt einen Längsschnitt einer Maschine dar mit einer Reihe von rotierenden Körpern, die hintereinander auf einer waagerecht angeordneten Achse sich befinden; Fig. 4 ist ein Längsschnitt -durch eine Maschine mit mehreren hintereinander angeordneten rotierenden Körpern, bei denen eine Stirnfläche plan, die Mantelfläche schlankkonisch gestaltet ist; Fig. 5 zeigt Anordnung mit rotierenden Körpern mit elastischer Wandung; Fig. 6 einen Querschnitt durch einen rotierenden Körper mit radial nach außen verstellbaren Vor sprüngen; Fig. 7 einen Querschnitt durch einen rotierenden Körper, bei welchem die einzelnen Vorsprünge um ein Gelenk an der Mantelfläche des rotierenden Körpers nach außen verschwenkt werden können; Fig. 8 eine Draufsicht auf einen rotierenden Körper mit Räumblechen; Fig. 9 einen Querschnitt durch einen rotierenden Körper, die diesen Körper umgebende elastische Wandung und deren Aufhängung an einer Außenkonstruktion; Fig. 10 einen Querschnitt durch einen rotierenden Körper mit verstellbarem Durchtrittsquerschnitt in axialer Richtung.
  • Der Mischer bzw. Kneter nach Fig. 1 besteht aus einem Mischergehäuse, welches aus den beiden zusammenschraubbaren Teilen 1 und 2 gebildet ist. Am oberen Ende des Gehäuses befindet sich der rotierende Körper 4, der seinerseits sich auf der Achse 3 befindet.
  • Die Dichtung zwischen der Achse 3 und dem oberen Teil 2 des Gehäuses erfolgt durch die Stopfhuchse 5.
  • Der rotierende Körper kann aus der in Fig. 1 eingezeichneten oberen Lage durch Längsbewegung in die strichpunktiert dargestellte tiefste Stellung gebracht werden. Außer dieser hin- und hergehenden, durch Pfeileinzeichnung angedeuteten Bewegung wird der rotierende Körper gleichzeitig noch einer Drehbewegung unterworfen, wie ebenfalls in Fig. 1 durch Pfeileinzeichnung angedeutet ist.
  • Diese Maschine ist für eine chargenweise Bearbeitung, vorzugsweise von hochviskosen Massen, bestimmt.
  • Der obere Gehäuseteil 2 wird von dem unteren Ge häuseteil 1 entfernt. Alsdann wird das Bearbeitungsgut in den unteren Gehäuseteil 1 gegeben. Der als Deckelteil dienende obere Gehäuseteil 2 mit dem rotierenden Körper wird dann wieder auf den unteren Ge häuseteil 1 aufgesetzt, und nunmehr wird der rotierende Körper in eine hin- und hergehende und in eine drehende Bewegung gesetzt. Hierbei muß dann das Bearbeitungsgut bei dem Herunterdrücken des rotiedenden Körpers 4 in dem Ringspalt zwischen diesem und dem Gehäuse hochsteigen. Umgekehrt wird das Bearbeitungsgut gezwungen, durch diesen Ringspalt von oben wieder nach unten durchzuwandern, sobald der rotierende Körper 4 von seiner tiefsten Stellung in seine obere Stellung gebracht wird. Die konischen Stirnwände des rotierenden Körpers unterstützen hierbei die Durchflußbewegung des Bearbeitungsgutes durch den Ringspalt.
  • Bei der Hin- und Herbewegung und der gleichzeitigen Drehung des rotierenden Körpers wird auf das Bearbeitungsgut bei dessen Durchgang durch den Ringspalt eine Scherkraft ausgeübt.
  • Das (Sffnen und Schließen des Gehäuses durch die Trennung der beiden Teile 1 und 2 läßt sich vermeiden, wenn der obere Teil 2 noch mit einem Einfüllstutzen 5 a versehen wird.
  • Bei der Ausführungsform der Maschine nach Fig. 1 kann der Unterteil 1 des Gehäuses als abfahrbarer Topf vorgesehen sein, so daß bei einem Misch- und Knetvorgang schon ein zweiter Topf dieser Art mit Material zur Verfügung steht. Der Einfüllstutzen 5 a kann auch dazu ausgenutzt werden, um im Bedarfgfalle irgendwelche Zusatzstoffe oder eine Nachfüllung von Material durchzuführen.
  • Die Ausführungsform der Maschine nach Fig. 2 unterscheidet sich von der Ausführungsform der Maschine nach Fig. 1 insofern, als die Achse des rotie renden Körpers waagerecht gelagert ist. In diesem Falle ist an beiden Enden des schwenkbaren Gehäuses 1 für die Achse 3 des Körpers 4 ein nicht dargestelltes Lager vorgesehen, und an beiden Enden des Gehäuses befindet sich eine Stopfbuchsenanordnung 5. Das Gehäuse 1 ist, wie bei Mischtrommeln allgemein üblich, mit einem abnehmbaren Deckel für den Ein- und Auslaß des Materials versehen. Auf der Mantelfläche sind am Umfang verteilt Vorsprünge21 vorgesehen. Ein solcher ist beispielsweise in Fig. 6 veranschaulicht.
  • Bei der Maschine nach Fig. 3 sind auf einer entsprechend lang ausgebildeten Achse 3 sechs rotierende Körper 4a, 4b, 4c, 4d, 4e und 4f vorgesehen. Diese sechs Körper bis 4f werden umgeben von einem Gehäuse welches aus den Teilgehäusen 1 a bis 1 e besteht Die Wandungen dieser Einzelgehäuse 1 a bis 1 e verlaufen parallel zu der Mantelfläche und den konischen Süraflächen der Rotationskörper 4a bis 4f. Zwischen der Mantelfläche der rotierenden Körper und der Mantelfläche der Einzelgehäuse ist der gewollte Spaltabstand vorhanden. Zweckmäßig der gleiche Spaltabstand ist auch vorgesehen zwischen den Einschnürungen 6 a bis 6 e und der Rotationsachse 3.
  • An dem Einzelgehäuse 1 rist noch ein Einfülltrichter 7 vorgesehen, der mit einer Förderschnecke 7 a ausgerüstet ist. Die Achse 3 wird an dem rechten Gehäuseende mit einer Stopfbuchse 5 abgedichtet. An dem Rückenende braucht die Achse 3 nicht in einem besonderen Lager gehalten zu sein. Da an diesem Ende auch der Austritt des bearbeitenden Gutes erfolgt, ist hier keine besondere Abdichtung erforderlich. DieFörderschnecke 7 a dient dem Zweck, einen Rückstoß des Materials aus dem Gehäuses zu verhindern. Diese Förderschnecke 7 a kann auch z. B. durch eine Art Rückschlagklappe ersetzt werden.
  • Bei der Maschine nach Fig. 4 sind rotierende Körper 8 a, 8 b, 8 c, 8 d vorgesehen, die, entgegen der Förderrichtung des Gutes betrachtet, eine plane Stirnwand aufweisen und an der- Mantelfläche schlankkonisch gestaltet sind. Dies hat zur Foge, daß das Bearbeitungsgut zur Austrittsrichtunghin unter höherem Druck steht, also die Austrittsgeschwindigkeit beschlennigt wird, während entgegen der Austrittsrichtung des Gutes ein geringerer Druck bei der Rückwärtsbewegung der rotierenden Körper auftritt.
  • Die rotierenden Körper 8 a bis 8d; die wiederum auf der Achse 3 befestigt sind, werden umgeben von einem Gehäuse 9, welches aus Gummi besteht und durch Eigenkontraktion auf der Mantelfläche der rotierenden Körper &a; bis 8d aufliegt.
  • Das Bearbeitungsgut gelangt entweder über den Einfülltrichter 10 oder über den Einfülltrichter 13 mit Förderschnecke 11 zu den rotierenden Körpern. Bei der Druckerzeugung durch die hin- und hergehende Bewegung der rotierenden Körper hebt sich die elastische Gehäusewandung 9 entsprechend den auftretenden Drücken von der Oberfläche der rotierenden Körper ab.
  • Mit Ziffer 14 ist noch ein Außengehäuse bezeichnet, welches über den Stutzen 15 pneumatisch oder hydraulisch unter Druck gesetzt werden kann. Dieser Druck wirkt sich auf die Außenoberfläche des elastischen Gehäuses 9 aus, so daß auch durch Änderung des Druckes in dem durch das Gehäuse 14 geschaffenen Raum 16 eine Beeinflussung der Spaltgröße zwischen dem Ge häuser und den rotierenden Körpern 8 bis 8d eintreten kann. Die Förderschnecke 11, die das Material von dem Trichter 13 aus zu den rotierenden Körpern zu fördern hat, liegt im Gehäuse 12.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 sind auf die Achse 3 rotierendeKörperl7a., 17 b, 17 c und 17 d aufgesetzt, deren Wandung aus einem elastischen Ma-Material gebildet ist. Die Achse 3 ist hohl ausgebildet, das bedeutet, daß durch die entsprechende Längsbohrung 18 und durch die Querbohrungen 19 pneumatisch oder hydraulisch ein Aufblasen der rotierenden Körper 17« bis 17d vorgenommen werden kann, so daß diese Körper mit einer gewollten Spaltweite in bezug auf die Gehäusewandungen 29 bis 20e1 sich ausdehnen. In Fig. 5 ist die Darstellung zur Verdeutlichung so getroffen, daß die oberhalb der Achse befindliche Hälfte der Anlage mit ausgedehnten rotierenden Körpern, die untere Hälfte dieser Anlage mit nicht ausgedehnten rotierenden Körpern zur Darstellung gebracht ist.
  • Bei der Querschnittsdarstellung eines rotierenden Körpers 4 nach Fig. 6 sind an der Mantelfläche des rotierenden Körpers Vorsprünge 21 angebracht. Die Gehäusewandung ist in dieser Darstellung mit Ziffer 22 bezeichnet. Der Spalt zwischen dem Mantel des Körpers 4 und der Gehäusewandung 22 kann verkleinert werden, indem sämtliche Vorsprünge 21 z. B. mittels eines nicht dargestellten Domes radial nach außen einstellbar sind. In Fig. 6 sind alle vier Vorsprünge 21 in der voll nach außen bewegten Stellung gezeichnet, wobei der waagerechte Pfeil lediglich den innenliegenden Teil eines Vorsprungs andeutet.
  • Die Ausführungsform des rotierenden Körpers nach Fig. 7 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 6 dadurch, daß die Vorsprünge 23 keine Anschlagkanten 26 besitzen und an der Mantelfläche des rotierenden Körpers 4 um einen im Drehungssinn vorliegen Drehpunkt 24 nach außen bzw. nach innen schwenkbar sind. Diese Ausführungsform ist deshalb besonders vorteilhaft, weil sich bei der in Fig. 7 eingezeichneten Drehrichtung des rotierenden Körpers durch die ausgeschwenkten Vorsprünge keilförmige Einzugsspalte 25 ergeben.
  • Der rotierende Körper 4 kann bei der Ausführungsform nach Fig. 8 an einer oder auch an beiden Stirnflächen mit Räumblechen 27 ausgerüstet sein. Diese Räumbleche sind spiralförmig gestaltet in bezug auf die in. Fig 8 durch Pfeileinzeichnung angedeutete Dreh richtung in der Weise, daß sie das Bearbeitungsgut von innen nach außen bewegen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 ist der rotierende Körper 4 von einer elastischen Gehäusewandung 28 umgeben, ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4. Außen greifen an dieser elastischen Gehäusewandung 28 Bänder oder Hebel 29 an. Diese Bänder oder Hebel 29 sind mit dem starren Außenteil 30 des Gehäuses verbunden und sollen verhindern, daß bei der Drehung des rotierenden Körpers in der eingezeichneten Pfeilrichtung die Gehäusewandung an dieser Drehbewegung teilnimmt.
  • Die Aufhängekonstruktion 30 kann auch als ge schiossener mantel ausgebildet sein, so daß der dadurch entstehende Ringraum 31 auch zur Aufnahme eines pneumatischen oder hydraulischen Mittels ausgenutzt werden kann.
  • In Fig. 10 besteht der im Gehäuse 36 rotierende Körper aus zwei axial hintereinander befindlichen, gegeneinander verdrehbaren und mit Ausbuchtungen versehenen Teilen 32 und 33. Jeder dieser beiden Teile hat eine Mantelfläche, wie sie in Fig. 10 voll ausgezeichnet ist Werden die beiden Teile 32 und 33 voll zur Deckung gebracht, so ergeben sich Durchgangsöffnungen entsprechend den freien Flächen zwischen zwei benachbarten Mantelvorsprüngen 34 und 35. Werden dagegen die beiden Teile 32 und 33, wie aus der Zeichnung ersichtlich, derart verdreht, daß die Mantelvorsprünge des einen Teiles in die Lücken der Mantelvorsprünge des anderen Teiles treten, dann werden diese Lücken praktisch voll geschlossen.
  • Bei allen Anwendungsfällen kann je nach den Eigenschaften der zu verarbeitenden Stoffe auch noch in an sich bekannter Weise eine Heizung oder Kühlung, sei es des Gehäuses, sei es des rotierenden Körpers oder der Gesamtanlage, vorgenommen werden.
  • In den Fällen, in denen die Ausführung mit Hilfe von pneumatischen oder hydraulischen Medien arbeitet, ist die Verwendung dieser Medien unmittelbar zur Heizung oder Kühlung möglich.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Mischer bzw. Kneter, vornehmlich zur Verarbeitung hochviskoser Massen, die durch einen zwischen einem feststehenden und einem rotierenden Körper bestehenden Ringspalt hindurchbefördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß der auf einer Welle sitzende rotierende Körper parallel zur Rotationsachse hin- und herbeweglich in einem den rotierenden Körper am Rotationsumfang mit geringem Abstand umschließenden und die Hin-und Herbewegung zulassenden Gehäuse angeordnet ist, welches sich vor und hinter den Stirnflächen des rotierenden Körpers verengt.

Claims (1)

  1. 2. Mischer bzw. Kneter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Stirnflächen des rotierenden Körpers konisch gestaltet sind.
    3. Mischer bzw. Kneter nach Anspruch 2, dadurch gelnnzeichnet, daß die Stirnflächen des rotierenden Körpers eine unterschiedliche Konizität aufweisen.
    4. Mischer bzw. Kneter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stirnfläche des rotierenden Körpers plan und seine Mantelfläche schlankkonisch gestaltet ist.
    5. Mischer bzw. Kneter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide Stirnflächen des rotierenden Körpers nach außen oder nach innen gewölbt, z. B. kugelig ausgebildet sind.
    6. Mischer bzw. Kneter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Körper als Kugel, als Rotationsellipsoid od. dgl. ausgcbildet ist.
    7. Mischer bzw. Kneter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Körper auf einer oder beiden Stirnflächen mit Räumblechen versehen ist (Fig. 8).
    8. Mischer bzw. Kneter nach einem der Ansprüche1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Achse hintereinander zwei oder mehrere rotierende Körper mit zugeordnetem Gehäuse vorgesehen sind, wobei die Gehäuse miteinander durch Kanäle verbunden sind (Fig. 4).
    9. Mischer bzw. Kneter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungskanäle zwischen benachbarten Gehäusen zwecks Änderung ihres Querschnittes austauschbar sind.
    10. Mischer bzw. Kneter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Körper hinsichtlich seines Querschnittes ganz oder teilweise durch eine elastische Wandung, z. B. Gummi, veränderbar ist (Fig. 5).
    11. Mischer bzw. Kneter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Körper an seiner Mantelfläche mit Vorsprüngen versehen ist, die mit Hilfe einer Steuervorrichtung, z. B. eines in der Hohlachse untere brachten Dornes, als Ganzes radial nach außen einstellbar sind (Fig. 6).
    12. Mischer bzw. Kneter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge an der Mantelfläche des rotierenden Körpers um einen im D rehungssinn vorliegenden Drehpunkt schwenkbar sind (Fig. 7).
    13. Mischer bzw. Kneter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Körper aus zwei hintereinanderliegenden gegeneinander verdrehbaren und mit Ausbuchtungen versehenen Teilen besteht, mit denen der Materialdurchgang in axialer Richtung verändert und fast ganz geschlossen werden kann (Fig. ion).
    14. Mischer bzw. Kneter nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des oder der rotierenden Körper aus einem elastischen Material, z. B. Gummi, besteht (Fig. 4. 5 und 9).
    15. Mischer bzw. Kneter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Gehäusewandung zur Verhinderung einer Drehbewegung durch Bänder mit dem starren Außenteil des Ge häuses verbunden ist (Fig. 9).
    16. Mischer bzw. Kneter nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Ge häuse dauernd oder in: gewollten Zeitabständen von außen unter Gas- oder Flüssigkeitsdruck steht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 289 066; Patentschrift Nr. 6262 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
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