DE10849C - Brütapparat - Google Patents
BrütapparatInfo
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- DE10849C DE10849C DENDAT10849D DE10849DA DE10849C DE 10849 C DE10849 C DE 10849C DE NDAT10849 D DENDAT10849 D DE NDAT10849D DE 10849D A DE10849D A DE 10849DA DE 10849 C DE10849 C DE 10849C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K41/00—Incubators for poultry
- A01K41/02—Heating arrangements
- A01K41/026—Heating with water
Landscapes
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- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)
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- Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)
Description
1880.
Klasse 45.
JOSEPH THEODOR LUDWIG in BONN. Brütapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1880 ab.
Der Apparat besitzt folgende Einrichtung:
In einem hölzernen Kasten befinden sich in entsprechenden Zwischenräumen Wasserkasten aa aus Zinkblech, auf Rahmen stehend, und nach allen Seiten, mit Ausnahme des Bodens, mit einem schlechten Wärmeleiter umgeben. Diese Kasten sind in der Mitte der hinteren Seite, oben und unten, durch Verbindungsrohre /1 mit aufsen befindlichen cylindrischen Gefäfsen c c verbunden, welche innen von einem Rohr dd durchzogen, aufsen mit einem schlechten Wärmeleiter und von einem gemeinsamen Mantel umschlossen sind. Das Rohr d d ist am unteren Ende trichterförmig erweitert; beim Gebrauche des Apparates wird eine mit Glascylinder versehene Petroleumlampe gewöhnlicher Construction unter dies Mundstück gesetzt; das obere Ende des Rohres ist durch einen Konus verschlossen, welcher mit drei Stützen an das Rohr dd befestigt ist. Die aufsteigende Wärme wird demnach zurückgedrängt und strömt durch die zwischen den Stützen befindlichen Lücken zu einem, das Wassergefäfs aufsen umgebenden Mantel und nimmt nach oben ihren Ausgang. Die im Rohr dd aufsteigende Hitze theilt sich den um schliefsenden Wassergefäfsen a a mit, und es stellt sich eine beständige Circulation des Wassers und somit eine gleichmäfsige Erwärmung in dem Wasserkasten her. Jeder Wasserkasten besitzt aufserdem ein separirtes Füll- und Steigerohr und einen Ablafshahn. Unter den Böden der Wasserkasten a a, mit Ausnahme des untersten, sind die Abtheilungen zur Aufnahme von vier Eierschubladen h h an-' gebracht; dieselben lassen sich nach den Seiten durch die mit Klappthüren dicht verschlossenen Oeffnungen i i ein- und ausschieben und bestehen aus einem Holzrahmen mit Boden aus Drahtgeflecht mit einer Lage Flanell darüber. Dieselben gleiten auf Leisten, die in Zwischenräumen gegen die Rahmen befestigt sind, so dafs von unten her freie Luftcirculation unter und in den Schubladen stattfinden kann. Zur beliebigen Herstellung einer solchen Luftcirculation dienen die seitlich in der doppelten mit einem schlechten Wärmeleiter gefüllten Wand ausgesparten Spalten k k, die durch Oeffnung der Schieber // zu reguliren sind; die Federn mm halten die Schieber in ihrer Lage fest. Ueber den Eierschubladen sind in den doppelten Böden Einschnitte, welche zur Aufnahme von flachen Blechgefäfsen η η dienen; dieselben werden mit Wasser gefüllt und liefern, indem das Wasser langsam verdunstet, die erforderliche Feuchtigkeit. Ueber dem obersten Wassergefäfs befindet sich ein mit einer Glasschiebethür verschliefsbarer Kasten 0, dessen Boden mit Flanell bedeckt ist und welcher als Vorwärmer für Eier oder als Aufbewahrungsort für eben ausgeschlüpfte Küken dient. Der unterste Wasserkasten besitzt einen schrägen Boden, infolge dessen ist der unter ihm befindliche Raum ρ vorn höher als hinten. Die Decke dieses Raumes ist mit Flanell behangen und ein Vorhang aus demselben Stoff vor der, mit einer Schieberthür verschliefsbaren Oeffnung q angebracht; an den Seiten befinden sich mit Drahtgeflecht versehene längliche, an der hinteren Wand einige kleinere runde Oeffnungen. Dieser Raum dient als Aufenthaltsort für die jungen Thierchen und wird nach vorn durch Vorhängen eines Vorhofes r, woselbst die Thierchen herumlaufen und Futter nehmen können, vergröfsert. Beim Nichtgebrauch läfst sich derselbe unter dem Kasten, wie im Längenschnitt angegeben, anbringen.
In einem hölzernen Kasten befinden sich in entsprechenden Zwischenräumen Wasserkasten aa aus Zinkblech, auf Rahmen stehend, und nach allen Seiten, mit Ausnahme des Bodens, mit einem schlechten Wärmeleiter umgeben. Diese Kasten sind in der Mitte der hinteren Seite, oben und unten, durch Verbindungsrohre /1 mit aufsen befindlichen cylindrischen Gefäfsen c c verbunden, welche innen von einem Rohr dd durchzogen, aufsen mit einem schlechten Wärmeleiter und von einem gemeinsamen Mantel umschlossen sind. Das Rohr d d ist am unteren Ende trichterförmig erweitert; beim Gebrauche des Apparates wird eine mit Glascylinder versehene Petroleumlampe gewöhnlicher Construction unter dies Mundstück gesetzt; das obere Ende des Rohres ist durch einen Konus verschlossen, welcher mit drei Stützen an das Rohr dd befestigt ist. Die aufsteigende Wärme wird demnach zurückgedrängt und strömt durch die zwischen den Stützen befindlichen Lücken zu einem, das Wassergefäfs aufsen umgebenden Mantel und nimmt nach oben ihren Ausgang. Die im Rohr dd aufsteigende Hitze theilt sich den um schliefsenden Wassergefäfsen a a mit, und es stellt sich eine beständige Circulation des Wassers und somit eine gleichmäfsige Erwärmung in dem Wasserkasten her. Jeder Wasserkasten besitzt aufserdem ein separirtes Füll- und Steigerohr und einen Ablafshahn. Unter den Böden der Wasserkasten a a, mit Ausnahme des untersten, sind die Abtheilungen zur Aufnahme von vier Eierschubladen h h an-' gebracht; dieselben lassen sich nach den Seiten durch die mit Klappthüren dicht verschlossenen Oeffnungen i i ein- und ausschieben und bestehen aus einem Holzrahmen mit Boden aus Drahtgeflecht mit einer Lage Flanell darüber. Dieselben gleiten auf Leisten, die in Zwischenräumen gegen die Rahmen befestigt sind, so dafs von unten her freie Luftcirculation unter und in den Schubladen stattfinden kann. Zur beliebigen Herstellung einer solchen Luftcirculation dienen die seitlich in der doppelten mit einem schlechten Wärmeleiter gefüllten Wand ausgesparten Spalten k k, die durch Oeffnung der Schieber // zu reguliren sind; die Federn mm halten die Schieber in ihrer Lage fest. Ueber den Eierschubladen sind in den doppelten Böden Einschnitte, welche zur Aufnahme von flachen Blechgefäfsen η η dienen; dieselben werden mit Wasser gefüllt und liefern, indem das Wasser langsam verdunstet, die erforderliche Feuchtigkeit. Ueber dem obersten Wassergefäfs befindet sich ein mit einer Glasschiebethür verschliefsbarer Kasten 0, dessen Boden mit Flanell bedeckt ist und welcher als Vorwärmer für Eier oder als Aufbewahrungsort für eben ausgeschlüpfte Küken dient. Der unterste Wasserkasten besitzt einen schrägen Boden, infolge dessen ist der unter ihm befindliche Raum ρ vorn höher als hinten. Die Decke dieses Raumes ist mit Flanell behangen und ein Vorhang aus demselben Stoff vor der, mit einer Schieberthür verschliefsbaren Oeffnung q angebracht; an den Seiten befinden sich mit Drahtgeflecht versehene längliche, an der hinteren Wand einige kleinere runde Oeffnungen. Dieser Raum dient als Aufenthaltsort für die jungen Thierchen und wird nach vorn durch Vorhängen eines Vorhofes r, woselbst die Thierchen herumlaufen und Futter nehmen können, vergröfsert. Beim Nichtgebrauch läfst sich derselbe unter dem Kasten, wie im Längenschnitt angegeben, anbringen.
Claims (3)
1. Der durch Zeichnung dargestellte und beschriebene
Erwärmungsapparat für Brutkasten, bestehend aus einem Heizrohr, den umschliefsenden
Wassergefäfsen, welche oben und unten mit den im Brutkasten befindlichen Wasserkasten in Verbindung stehen,
versehen mit separirter Füll- und Ablafsvorrichtung und zur Heizung mittelst gewöhnlicher
Petroleumlampen geeignet.
2. Die Anwendung der Luftspalten k k und ihre Regulirbarkeit für Brutapparate.
3. Die Anwendung und Anordnung der beschriebenen , mit kaltem Wasser gefüllten
Gefäfsen nn, welche die nöthige kühle Feuchtigkeit liefern.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10849C true DE10849C (de) |
Family
ID=288135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT10849D Active DE10849C (de) | Brütapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10849C (de) |
-
0
- DE DENDAT10849D patent/DE10849C/de active Active
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