DE1084792B - Mehrbereichs-Antennenanordnung fuer Rundfunk- und Fernsehempfang - Google Patents

Mehrbereichs-Antennenanordnung fuer Rundfunk- und Fernsehempfang

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Publication number
DE1084792B
DE1084792B DES62662A DES0062662A DE1084792B DE 1084792 B DE1084792 B DE 1084792B DE S62662 A DES62662 A DE S62662A DE S0062662 A DES0062662 A DE S0062662A DE 1084792 B DE1084792 B DE 1084792B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antenna
television
connection points
head
prepared
Prior art date
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Pending
Application number
DES62662A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Wetterauer
Karl Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE1084792B publication Critical patent/DE1084792B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q21/00Antenna arrays or systems
    • H01Q21/30Combinations of separate antenna units operating in different wavebands and connected to a common feeder system

Landscapes

  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Mehrbereichs-Antennenanordnung nach der Hauptpatentanmeldung für Rundfunk- und Fernsehempfang mit Kurz-Mittel-Lang-Wellenrundfunkantenne und UKW-Rundfunkantenne an einem Antennenkopf, von dem eine für alle Bereiche gemeinsame Niederführungsleitung abgeht, an die über vorbereitete Anschlußstellen und elektrische Weichenelemente nach Bedarf Fernsehbereichsantennen angeschlossen werden können.
Die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß bei Verwendung einer unsymmetrischen Koaxialleitung als gemeinsame Niederführung die Fernsehbereichsantenne ebenfalls über unsymmetrische Koaxialleitungen an die vorbereiteten Anschlußstellen am Antennenkopf anzuschließen sind, wobei die Umsetzung von der symmetrischen Antenne auf die unsymmetrische Leitung unmittelbar an der Fernsehantenne vorgenommen wird, und daß die Fernsehbereichsweichen zwischen den vorbereiteten Anschlußstellen und der gemeinsamen Niederführung zusammen mit den elektrischen Elementen der KML- und UKW-Rundfunkantennenschaltung mit in den Antenenkopf eingebaut sind.
Diese Ausführung hat den Vorteil, daß das gesamte Leitungssystem durchweg unsymmetrisch gehalten werden kann und daß die Fernsehantennen ohne jede Zwischenglieder an die vorbereiteten Anschlußstellen angeschlossen werden können, wodurch sich eine größere Wirtschaftlichkeit im Gesamtaufbau ergibt. Es können damit auch besondere Aufsteckübertrager entfallen, mit denen bisher die Fernsehantennen an die vorbereiteten Anschlußstellen angeschlossen werden sollten, und durch den Einbau der Fernsehweichen in den Antennenkopf erübrigt es sich auch, die Weichenelemente außen in die Gehäuse der Aufsteckübertrager einzusetzen.
Die vorbereiteten Anschlußstellen für die Fernsehbereichsantennen werden zweckmäßig zusammen mit den Anschlußstellen für die gemeinsame Niederführung witterungsgeschützt innerhalb des Antennenkopfes bzw. des daran anschließenden Standrohres eingebaut, und im Standrohr werden vorbereitete verschließbare Durchführungslöcher vorgesehen, durch welche die Fernsehantennenleitungen zu ihren vorbereiteten Anschlußstellen durchgeführt werden können. In konstruktiver Hinsicht wird die Anordnung dadurch weitergebildet, daß im Inneren des Antennenkopfes eine gepreßte oder gespritzte Isolierstoffscheibe eingebaut wird, welche die Anschlußstücke für eine KML-Stabantenne und für die UKW-Dipolantenne trägt und außerdem als Montageplatte für die elektrischen Bauelemente der KML- und UKW-Mehrbereichs-Antennenanordnung
für Rundfunk- und Fernsehempfang
Zusatz zur Patentanmeldung S 57867 Villa/21a*
(Auslegesdxrift 1 069 710)
Anmelder:
Siemens Sd Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Wilhelm Wetterauer und Karl Schulz, München,
sind als Erfinder genannt worden
Rundfunkantennenschaltung sowie der Fernsehbereichsweichen dient.
Die Erfindung und weitere Einzelheiten sind an Hand von Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Schaltbild einer erfindungsgemäßen Universalantenne, und zwar insbesondere die innerhalb des Antenenkopf es untergebrachte Schaltung;
Fig. 2 stellt den Antennenkopf in Seitenansicht, teilweise geschnitten, dar, und
Fig. 3 zeigt eine um 90° versetzte Seitenansicht des Antennenkopfes;
Fig. 4 zeigt die in den Antennenkopf eingebaute Montageplatte mit der darauf aufgebauten Schaltung in Seitenansicht und
Fig. 5 in Draufsicht.
In Fig. 1 sind am Antennenkopf eine KML-Rundfunkantenne 1 und eine UKW-Rundfunkantenne 2 angebaut. Blitzschutzstrecken 3 sind in bekannter Weise vorgesehen. Zur Anpassung der UKW-Antenne dient ein Übertrager 4 und der KML-Antenne ein Übertrager 5. Eine Kapazität 6 und eine Induktivität 7 bilden die Antennenweiche für den UKW- und KML-Bereich. Außer diesen in den Antennenkopf eingebauten Schaltungselementen enthält der Antennenkopf noch eine Fernsehbereichsweiche 8, die in diesem Fall für das Fernsehband I ausgelegt ist. In entsprechender Weise können auch Antennenweichen für das Band III bzw. andere Fernsehbänder vorgesehen werden. Der Eingang dieser Fernsehweiche liegt an einer vorbereiteten Anschlußstelle 9 im Antennenkopf, an die eine Fernsehantenne 10 über ein 60-Ohm-Koaxialkabel 11 angeschlossen wird. Unmittelbar an der
009 549/317
Fernsehantenne 10 ist ein Anpassungs- und Symmetrierglied 12, z. B. ein Übertrager, vorgesehen, mit dessen Hilfe die symmetrische 240-Ohm-Dipolantenne an das unsymmetrische Koaxialkabel 11 angepaßt wird. Der Antennenkopf enthält weiter die Anschlußstelle 13, an die die gemeinsame Niederführung 14 in Form eines ebenfalls unsymmetrischen 60-Ohm-Koaxialkabels angeschlossen wird.
Der in Fig. 2 und 3 gezeigte Antennenkopf 15 enthält ein Anschlußstück 16 für eine KML-Stabantenne sowie Anschlußstücke 17 für eine UKW-Dipolantenne zum Rundfunkempfang. Mit Hilfe eines Halses 18 wird der Antennenkopf auf ein Standrohr 19 dicht aufgesetzt. Innerhalb des Antennenhalses bzw. des Standrohres hängt witterungsgeschützt die vorbereitete Anschlußklemme 9 für den Anschluß der Fernsehantenne und daneben die Anschlußklemme 13 für den Anschluß der gemeinsamen Niederführung 14. Das Standrohr 19 enthält vorbereitete Durchführungslöcher 20 zur Einführung der Fernsehantennenleitung 11. An der Doppelschelle 21 werden die Kabelmantel der Fernsehantennenleitung 11 und der gemeinsamen Niederführung 14 mit dem Massepunkt der Schaltung verbunden. Die Durchführungslöcher 20 können bei Nichtgebrauch mit einem Pfropfen verschlossen werden. Im Inneren des Antennenkopfes ist die in Fig. 4 und 5 gezeigte Platte 22 befestigt, welche das Anschlußstück 16 für die Stabantenne sowie die Anschlußstücke 17 für die UKW-Rundfunkantenne trägt. Ferner sind auf ihr die UKW- und KML-Anpassungsübertrager 4, 5, die UKW- und KML-Weichen 6, 7 sowie die Fernsehbereichsweiche 8 mit ihren Bauelementen montiert.

Claims (3)

Patentansprüche: 35
1. Mehrbereichs-Antennenanordnung für Rundfunk- und Fernsehempfang mit Kurz-Mittel-Lang-Wellenrundfunkantenne und UKW-Rundfunkantenne an einem Antennenkopf, von dem eine für alle Bereiche gemeinsame Niederführungsleitung abgeht, an die über vorbereitete Anschlußstellen und elektrische Weichenelemente nach Bedarf Fernsehbereichsantennen angeschlossen werden können, nach Patentanmeldung S 57867 Villa/ 21 a4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer unsymmetrischen Koaxialleitung als gemeinsame Niederführung (14) die Fernsehbereichsantennen (10) ebenfalls über unsymmetrische Koaxialleitungen (11) an die vorbereiteten Anschlußstellen (9) am Antennenkopf (15) anzuschließen sind, wobei die Umsetzung von der symmetrischen Antenne auf die unsymmetrische Leitung unmittelbar an der Fernsehantenne vorgenommen wird, und daß die Fernsehbereichsweichen (8) zwischen den vorbereiteten Anschlußstellen (9) und der gemeinsamen Niederführung (14) zusammen mit den elektrischen Elementen (3, 4, 5, 6, 7) der KML- und UKW-Rundfunkantennenschaltung mit in den Antennenkopf (15) eingebaut sind.
2. Antennenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbereiteten Anschlußstellen (9) für die Fernsehbereichsantennen (10) zusammen mit den Anschlußstellen (13) für die gemeinsame Niederführung (14) witterungsgeschützt innerhalb des Antennenkopfes (15) bzw. des daran anschließenden Standrohres (19) eingebaut sind und im Standrohr (19) vorbereitete verschließbare Durchführungslöcher (20) vorgesehen sind, durch welche die Fernsehantennenleitungen (11) zu ihren vorbereiteten Anschlußstellen (9) durchgeführt werden können.
3. Antennenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Antennenkopfes (15) eine gepreßte oder gespritzte Isolierstofrscheibe (22) eingebaut ist, welche die Anschluß stücke (16, 17) für eine KML-Stabantenne und für eine UKW-Dipolantenne trägt und außerdem als Montageplatte für die elektrischen Bauelemente der KML- und UKW-Rundfunkantennenschaltung (3 ... 7) sowie der Fernsehbereichsweichen (8) dient.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 009 549/317 6.60
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