DE1072002B - Luftverdichtende, selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine - Google Patents
Luftverdichtende, selbstzündende EinspritzbrennkraftmaschineInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B3/00—Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B2720/00—Engines with liquid fuel
- F02B2720/22—Four stroke engines
- F02B2720/226—Four stroke engines with measures for improving combustion
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT 1072
INTERNAT. KL. F 02 b
ANMELDETAG: 15. MÄRZ 1958
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIET: 24. DEZEMBER 1959
AUSLEGESCHRIET: 24. DEZEMBER 1959
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT: 16. SEPTEMBER 1965
WEICHT AB VONAUSLEGESCHRIFT
(D 27648 Ia/46 a2)
Die Erfindung bezieht sich auf, eine luftverdichtende,
selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine mit einem im Kolben angeordneten, einheitlichen
Brennraum, auf dessen Wand der Kraftstoff unter einem Winkel, der im Bereich von 10 bis 90° liegt,
aufgespritzt wird, und bei der Mittel vorgesehen sind, um der Luft eine Drehbewegung im Sinne der Kraftstoff-Einspritzrichtung
um eine zur Zylinderachse parallele Achse zu erteilen. Es ist eine derartige Brennkraftmaschine bekannt, bei welcher der Kolbenbrennraum,
in Draufsicht betrachtet, etwa ovale Gestalt hat. Demgegenüber wird gemäß der Erfindung
vorgeschlagen, daß die äußere Wand des Kolbenbrennraumes, in Draufsicht auf den Kolben betrachtet,
den Verlauf einer Spirale hat, die sich, ausgehend von dem Gebiet, wo der Kraftstoff auftrifft, im Sinne
der Spritzrichtung des Kraftstoffs dem Kolbenumfang stetig nähert. Dies hat die Vorteile, daß der Kraftstoff
in seiner Bewegung nicht so stark abgebremst wird, da er die Gelegenheit hat, der Zentrifugalkraft
etwas nachzugeben, und daß infolge der Spiralform eine größere Längenentwicklung der vom Kraftstoff
bestrichenen Fläche zu verzeichnen ist. Beides wirkt sich so aus, daß der Kraftstoff auf eine größere
Fläche verteilt wird, was die Gemischbildung begünstigt. Die im gleichen Sinne rotierende Luft unterstützt
die Ausbreitung des Kraftstoffs.
Es sind zwar Brennkraftmaschinen bekannt, bei denen der Kolbenbrennraum, in Draufsicht betrachtet,
von der einfachen Kreis- oder Ovalform abweichende Formen aufweist, ζ. B. eine Dreiecksform
oder Formen, die aus mehreren kompakten Gebilden mit Verbindungskanälen zusammengesetzt sind,
aber diese Formen ermöglichen nicht die Wirkung der Spiralform, daß nämlich der Kraftstoff ohne
harte Umlenkung stetig der Zentrifugalkraft nachgeben kann und so willig eine große Fläche bestreicht.
Im einzelnen wird vorgeschlagen, daß der Kolbenbrennraum die Gestalt einer spiralförmigen Mulde
mit parallelen Wänden besitzt. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß die innere Wand des Kolbenbrennraumes
etwa kreisförmig verläuft.
Ganz besonders vorteilhaft ist aber eine Anordnung, bei der der Kolbenbrennraum die Gestalt einer
kegeligen Vertiefung hat, deren Wand zu Beginn der Spirale eine steile Neigung von etwa 80 bis 90°
gegenüber dem Kolbenboden besitzt und mit Annäherung der Spirale an den Kolbenumfang immer
flacher bis auf etwa 15 bis 30° geneigt ist. Auf diese Weise wird die dem Kraftstoff zur Aufteilung zur
Verfügung stehende Fläche noch dadurch stark ver-Luftverdichtende, selbstzündende
Einspritzbrennkraftmaschine
Einspritzbrennkraftmaschine
Patentiert für:
Daimler-Benz Aktiengesellschaft,
ίο Stuttgart-Untertürkheim
ίο Stuttgart-Untertürkheim
Dipl.-Ing. Heinz Hoffmann, Stuttgart-Untertürkheim,
ist als Erfinder genannt worden
größert, daß die Fläche in den von der Düse entfernteren Gebieten flacher zu liegen kommt.
Die Zeichnung zeigt drei Ausführungsbeispiele der Erfindung. In
Fig. 1 ist schematisch der Schnitt durch den Kolben und den Zylinderkopf eines erfindungsgemäß
ausgestalteten Dieselmotors dargestellt;
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den (gegenüber Fig. 1 um 90° gedrehten) Kolben der Maschine nach
Fig. 1 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 3 bis 6 entsprechen den in Fig. 2 durch römische Ziffern bezeichneten Schnitten;
Fig. 7 zeigt die Draufsicht auf einen Kolben mit einem Brennraum in Gestalt eines spiraligen Kanals
und '
Fig. 8 die Draufsicht auf einen Kolben mit einem Brennraum, bei dem nur die äußere Wand spirälig
verläuft.
In Fig. 1 ist mit 10 der Kolben, 11 der Zylinder und 12 der Zylinderkopf bezeichnet. Das Auslaß-
und das Einlaßventil liegen in Richtung der Kolbenbolzenachse hintereinander. Das Auslaßventil 13 und
der Auslaßkanal 14 sind gestrichelt angedeutet. Mit 15 ist die Einspritzdüse bezeichnet. In der Kolbendraufsicht
der Fig. 2 ist das Einlaßventil mit 16 und der Einlaßkanal mit 17 bezeichnet. In den Kolben
ist ein Kolbenbrennraum 18 eingelassen, dessen Wandung 19 spiralig verläuft. Die Fig. 3 bis 6 zeigen, daß
die Wandung 19 in dem zentrumsnahen Gebiet (also in Fig. 2 im rechten Teil des Kolbens) verhältnismäßig
steil verläuft und daß sie, je weiter sich die Schnittlinie der Wandung mit dem Kolbenboden dem
Kolbenumfang nähert, eine immer flachere Lage einnimmt.
509 663/344
Der Kraftstoff wird in einem oder mehreren Strahlen in den Brennraum gespritzt, z.B. nach Fig. 2 als
Strahlen 20 und 21, wobei die freien Längen bis zum Auftreffen auf der Wand verschieden sind.
Infolge einer geeigneten Ausbildung des Einlaßkanals 17 (s. Fig. 2) oder einer entsprechenden Gestaltung
des Einlaßventils wird der angesaugten Verbrennungsluft eine Drehbewegung um die Zylinderachse
im Sinne des Pfeiles 22 in Fig. 2 erteilt. Diese Drehbewegung ist auch noch gegen das Ende des
Kompressionshubes in dem Kolbenbrennraum 18 vorhanden und ist grundsätzlich gleichsinnig gerichtet
wie die Kraftstoffstrahlen 20 und 21. Der eingebrachte Kraftstoff kann sich auf eine große Fläche
verteilen, da seine Spritzenergie infolge des spiraligen Verlaufes der Wand 19 nicht sehr stark abgebremst
wird, da ihm infolge des spiraligen Verlaufes und infolge der immer flacher werdenden Neigung der
Wand 19 eine große Fläche zur Verfügung steht und da die Verbrennungsluft seine Bewegung fördert.
Für Kolbenbrennraumformen entsprechend den Fig. 7 und 8 gelten ähnliche Überlegungen, wenn
auch bei diesen Ausführungen das die Ausbreitung des Kraftstoffes unterstützende Element der immer
flacher werdenden Wandung nicht vorhanden ist.
Claims (4)
1. Luftverdichtende, selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine
mit einem im Kolben angeordneten, einheitlichen Brennraum, auf dessen
Wand der Kraftstoff unter einem Winkel, der im Bereich von 10 bis 90° liegt, aufgespritzt wird,
und bei der Mittel vorgesehen sind, um der Luft eine Drehbewegung im Sinne der Kraftstoff-Einspritzung
um eine zur Zylinderachse parallele Achse zu erteilen, dadurch gekennzeichnet,
daß die äußere Wand des Kolbenbrennraumes, in Draufsicht auf den Kolben betrachtet, den Verlauf
einer Spirale hat, die sich, ausgehend von dem Gebiet, wo der Kraftstoff auftrifft, im Sinne
der Spritzeinrichtung des Kraftstoffs dem Kolbenumfang stetig nähert.
2. Einspritzbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenbrennraum
die Gestalt einer spiralförmigen Mulde mit parallelen Wänden besitzt.
3. Einspritzbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich
bekannter Weise die innere Wand des Kolbenbrennraumes etwa kreisförmig verläuft.
4. Einspritzbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenbrennraum
die Gestalt einer kegeligen Vertiefung hat, deren Wand zu Beginn der Spirale
eine steile Neigung von etwa 80 bis 90° gegenüber dem Kolbenboden besitzt und mit Annäherung
der Spirale an den Kolbenumfang immer flacher bis auf etwa 15 bis 30° geneigt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
. Deutsche Patentschriften Nr. 802121, 631134;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1022415;
deutsche Auslegeschrift M 17120 Ia/46 a2 (bekanntgemacht am 30. 8.1956);
. Deutsche Patentschriften Nr. 802121, 631134;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1022415;
deutsche Auslegeschrift M 17120 Ia/46 a2 (bekanntgemacht am 30. 8.1956);
französische Patentschrift Nr. 746 601.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 690/306 12.59 (509 663/344 9. 65)
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1072002B true DE1072002B (de) | 1965-08-26 |
Family
ID=596555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1072002D Pending DE1072002B (de) | Luftverdichtende, selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1072002B (de) |
-
0
- DE DENDAT1072002D patent/DE1072002B/de active Pending
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