DE1069491B - - Google Patents

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DE1069491B
DE1069491B DENDAT1069491D DE1069491DA DE1069491B DE 1069491 B DE1069491 B DE 1069491B DE NDAT1069491 D DENDAT1069491 D DE NDAT1069491D DE 1069491D A DE1069491D A DE 1069491DA DE 1069491 B DE1069491 B DE 1069491B
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Germany
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pin
locking rod
door lock
spring clip
lock according
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DENDAT1069491D
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English (en)
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Publication of DE1069491B publication Critical patent/DE1069491B/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C1/00Fastening devices with bolts moving rectilinearly
    • E05C1/08Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action
    • E05C1/12Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch
    • E05C1/16Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the latch the handle or member moving essentially in a plane substantially parallel to the wing or frame
    • E05C1/163Cylindrical or tubular latches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

DEUTSCHES
kl. 68 b 1/01
INTERNAT. KL. E 05 C
PATENTAMT
A 23685 III/68b
ANMELDETAG: 31. OKTOBER 1955
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 19. NOVEMBER 1959
Die Erfindung bezieht sich auf einen Türverschluß, der vor allem für Schlafzimmer- und Baderaumtüren bestimmt ist. Die Tür kann von einer Person im Baderaum oder im Schlafzimmer geschlossen und der Verschluß so betätigt werden, daß von außen die Tür durch eine andere Person nicht geöffnet werden kann. Es kann vorkommen, daß aus irgendeinem Grunde die Person im Raum durch eine entsprechende Betätigung des Verschlusses die Tür nicht mehr öffnen kann. In solchen Ausnahmefällen soll die Tür auch von außen geöffnet werden können. Dies soll dadurch geschehen, daß ein Werkzeug durch ein Loch in dem Außentürknopf gesteckt wird, um den Verschluß zu betätigen.
Bekannt ist ein Türverschluß mit einer Riegelfalle, welche mittels einer von innen und außen betätigbaren Rückziehvorrichtung zurückgezogen werden kann, wobei das äußere Betätigungsorgan mittels einer längsverschiebbaren und mit einem nachgiebigen Halteorgan versehenen Sperrstange von der Innenseite gesperrt werden kann. Bei dem bekannten Türverschluß kann nicht durch ein Werkzeug von außen her die Tür geöffnet werden, wenn die im Raum befindliche Person aus irgendeinem Grunde die Tür nicht selbst öffnen kann. Der bekannte Verschluß muß also zerstört werden, um eine in Gefahr befindliche Person retten zu können.
Zur Lösung der Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß das nachgiebige Halteorgan einen im Verschluß angeordneten Zapfen umfaßt, wenn sich die Sperrstange in der Sperrlage befindet und die Sperrstange in dieser Lage nachgiebig festhält.
Der Türverschluß gemäß der Erfindung kann billig hergestellt werden, und er erfüllt in der gleichen Weise seinen Zweck, wie kompliziertere andere Türverschlüsse.
An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung weiter erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht, zum Teil einen Horizontalschnitt des Türverschlusses in seiner entsperrten Lage,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Vorderansicht 4<> hiervon,
Fig. 3 einen teilweise geschnittenen Aufriß des einen Endes des Verschlusses, wobei die Außenzierrosette weggelassen ist,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in der Fig. 1,
Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung, wobei sich der Verschluß in seiner Sperrlage befindet,
Fig. 6 eine Vorderansicht bestimmter Teile des Verschlusses im größeren Maßstab,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 in der Fig. 6, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 in der Fig. 6.
Der zylinderförmige Türverschluß weist gemäß der Fig. 1 die Vorrichtung 5 zur Betätigung der Riegelfalle 6 auf. Die Betätigungsvorrichtung 5 ist im zylinderförmi-Tür Verschluß
Anmelder:
The American Hardware Corporation,
New Britain, Conn. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. L. Hirmer, Patentanwalt,
Berlin-Halensee, Katharinenstr. 21
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 6. Juni 1955
Frank John McConnell, New Britain, Conn. (V. St. Α.), ist als Erfinder genannt worden
gen Verschlußgehäuse 10, die sich in der Bohrung 8 der Tür 7 befindet, gelagert, während die Riegelfalle 6 in der Bohrung9 derTür? gelagert ist, welche im rechten Winkel zur Bohrung 8 liegt. Die Abschlußwand 11 des Gehäuses 10 weist die zentrale, kreisförmige Öffnung 12 auf. Am anderen Gehäuseende befinden sich die längs zum Gehäuse vorspringenden Vorsprünge 13 zur Befestigung des Deckels 14. Das zylinderförmige Gehäuse 10 dient zur Lagerung der U-förmigen Führung für die Rückziehvorrichtung 20. Die Führung besteht aus dem Steg 17 und den Schenkeln 18, wobei der Steg 17 hinten im Gehäuse 10 an der Gehäusezylinderwand ruht und die Schenkel 18 nach vornan Richtung zur Öffnung 10» des Gehäuses 10 im gleichen Abstand von der Längsachse des Verschlusses erstrecken. Die Enden der Schenkel 18 sind in den Schlitzen einer Führungsplatte 19 gelagert, welche sich quer zum Gehäuse an seiner Öffnung 10 α erstreckt.
Die Rückziehvorrichtung 20 besteht aus einer Platte 21 mit den Flanschen 22. Die Platte 21 weist die Schlitze 23 an den Flanschen 22 zur Lagerung der Schenkel 18 auf. Eine Verstärkungsplatte 24 ist an der hinteren Oberfläche der Platte 21 vorgesehen. Ein Zapfen oder Stift 26 ist am Boden der Rückziehvorrichtung 20 befestigt und ragt senkrecht von der einen Kante des Bodens vor. In Abstand stehende Rückziehfinger 27 erstrecken sich senkrecht von der Platte 21 im gleichen Abstand zu der Längsachse des Verschlusses und sind an ihr mit ihren einen Enden befestigt, welche durch die Platten 21 und 24 ragen und dahinter gemäß der Fig. 4 umgebogen sind. Die Rückziehfinger 27 erstrecken sich durch eine Öffnung der Führungs-
909 649/26
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platte 19 und werden so geführt. Die Finger erstrecken sich ferner durch die öffnung 10 α in der Gehäusewand. Die Außenenden 'der Rückziehfinger sind nach innen gebogen, um die Rückziehstange 28 zu greifen, welche sich von der Riegelf-alle 6 erstreckt. Gemäß der Fig. 4 sind die Enden der Rückziehfinger 27 in den Ausnehmungen 29 der Rückziehstange 28 gelagert. Die Rückziehvorrichtung 20 wird in ihre normale vordere Lage durch eine Feder 30 gedrückt, die zwischen dem Boden 17 und dem Boden der Rückziehvorrichtung 20 gemäß den Fig. 1 und 4 angeordnet ist.
Rohrförmige Lagerbuchsen 31 sind drehbar in den öffnungen 12, 16 der Abschlußwand 11 bzw. des Dekkels 14 gelagert. Durch die Flansche 32 und die Vorsprünge 33 werden die Buchsen so gehalten, daß sie nicht axial aus dem Gehäuse 10 verschoben werden können. Durch den vorspringenden Teil 34 der Buchsen 31 wird die Auswärtsverschiebung der Rückziehvorrichtung 20 in ihre Normallage unter dem Einfluß der Feder 30 begrenzt. Die Buchsen 31 weisen eine Anzahl von im gleichen Abstand stehenden Schlitzen 35 auf; welche.. zur Lagerung von damit ausgerichteten Vorsprüngen 36 eines Ringes 37 dienen. Die Vorsprünge 36 ragen durch die Schlitze 35, so daß an ihnen die rohrförmigen Spindeln 38 bzw. 39 in den Buchsen 31 befestigt werden können.
Die rohrförmigen Spindeln 38 und 39 dienen zur Lagerung eines auf der Innenseite der Tür, also im Zimmer befindlichen Knopfes 45, und eines auf der Außenseite der Tür befindlichen Knopfes 46. Der Außenknopf 46 ist unlösbar auf der Außenspindel 39 befestigt, während der Innenknopf 45 lösbar auf der Spindel 38 angebracht ist. Wird einer der beiden Knöpfe 45,46 gedreht, so wird die dazugehörige Buchse 31 gedreht, und die Rückziehvorrichtung 20 wird nach hinten entgegen dem Einfluß der Feder 30 gedrückt, wodurch die Riegelfalle 6 zurückgezogen wird, so daß die Tür geöffnet werden kann. Der Deckel 14 weist die Zierrosette 47 auf. Eine Befestigungsplatte 48 ist auf der Türverschlußinnenseite einstellbar zum Deckel 14 vorgesehen, damit der Verschluß an Türen verschiedener Dicken angebracht werden kann, wozu die Schrauben 49 dienen, welche in das Gehäuse 10 eingeschraubt werden. Eine der Zierrosette 47 gleiche Zierrosette 50 ist an der Befestigungsplatte 48 befestigt. Zum Sperren des Außenknopfes 46, damit er nicht gedreht werden kann, wird die Sperrstange 51 benutzt, an deren Ende ein Druckknopf 52 befestigt ist, der sich durch eine öffnung 53 in der Wand des Innenknopfs 45 erstreckt. Die an den Vorsprüngen 55 der Spindel 38 festgehaltene Scheibe 54 dient zur Lagerung der Sperrstange 51. Die Sperrstange wird in ihrer entsperrten Lage gemäß der Fig. 1 durch, eine Feder 56 gehalten, die zwischen der Scheibe 54 und dem Druckknopf 52 angeordnet ist. Die Sperrstange 51 besteht aus dem Abschnitt 51a, aus dem hierzu versetzten Abschnitt 51 b, aus dem zum Abschnitt 51 b versetzten Abschnitt 51 c und dem zum Abschnitt 51 c versetzten Abschnitt 51 d. Der Sperrstangenabschnitt 51 b weist die gegenüberliegenden Arme 57 auf. Der Sperrstangenabschnitt 51c verläuft zu dem übrigen Teil der Sperrstange 51 parallel oberhalb der Platte 21 der Rückziehvorrichtung 20 zwischen den Rückziehfingern 27. Gemäß der Fig. 7 steht der Sperrstangenabschnitt 51 c in Abstand von der Platte 21 und weist einen LängsschHtz 59 auf, durch welchen sich der Zapfen erstreckt Der Sperrstangenabschnitt 51 d erstreckt sich in die rohrförmige Spindel 39. Ein mit der Sperrstange 51 aus einem Stück bestehender Haltevorsprung 60 verläuft senkrecht zu ihr und dient zum gleitbaren Halten des Außenendes der Sperrstange 51 in der rohrförmigen Außenspindel 39. Er verhindert auch eine seitliche Verschiebung des Sperrstangenaußenendes. Seine Form ist aus der Fig. 3 ersichtlich. Ein blattförmiges Stück 61 ist an dem Außenende der Sperrstange 51 I)C-" festigt und ragt senkrecht dazu in der Achsenebene des Türverschlusses nach hinten im Gehäuse 10 vor. Das blattförmige Stück 61 geht durch den Schlitz 25 der Rückziehvorrichtung 20 hindurch und weist einen Finger 63 in Ausrichtung mit den Schlitzen 41, 42, 43, 44 der Spindel 39, der Buchse 31, des Ringes 37 und des Deckels 14 auf. Das Außenende der Sperrstange kann zum Verschluß nicht verdreht werden, weil ihre Verlängerung 64 sich in einem Schlitz 65 des Bodens 17 der Rückziehvorrichtung erstreckt.
Auf der Sperrstange 51 ist eine Federklammer 68 angeordnet, welche mit dem Zapfen 26 zum nachgiebigen Festhalten der Sperrstange 51 in ihrer Sperrlage zusammenarbeitet. Die Federklammer ist U-förmig. Ihre Schenkel 68a erstrecken sich von dem bogenförmigen Steg 68 b der U-förmigen Federklammer 68. Der Steg 68 & befindet sich an dem Sperrstangenabschnitt 51 b und an den Armen 57 der Sperrstange51. Der Steg 68 b ist zwischen einem Einstellvorsprung69 derSperrstange 51 zur genauen Einstellung der Federklammer 68 und einem Streifen 70 der Sperrstange 51 angeordnet, wodurch die Federklammer 68 α an der Sperrstange zentral hierzu befestigt ist. Die Schenkel 68 α der Federklammer 68 erstrecken sich in Richtung zum Außenknopf 46. Sie weisen klammerartig eingezogene Schenkelteile 71 auf, welche dicht aneinanderliegen, so daß dazwischen ein eingeengter Durchgang entsteht, zu welchem normalerweise der Zapfen 26 ausgerichtet ist. Die Schenkelteile 71 stellen Buckel dar, wobei der Durchmesser des dadurch entstehenden verengten Durchgangs kleiner ist als der des Zapfens 26. Der verengte Durchgang liegt normalerweise zum Zapfen 26 nach innen. Die Buckel 71 kommen in Eingriff mit dem Zapfen 26, wenn die Sperrstange 51 in ihre Sperrlage verschoben wird, um sie in dieser Lage festzuhalten. Die Schenkel 68a der Federklammer 68 weisen außerdem parallele Verlängerungen 72 auf, die sich von den Buckeln 71 aus erstrecken und in der ungesperrten Lage der Sperrstange 51 eine seitliche Bewegung der Federklammer zum Zapfen oder Stift 26 verhindern. Die gegenüberstehenden Buckel 71 der Federklammer 68 sind am Innenende des länglichen Schlitzes 59 der Sperrstange 51 angeordnet. Der Stift 26 befindet sich zwischen den gegenüberstehenden Bukkein 71 der Federklammer 68 und dem Innenende des Schlitzes 59, wenn sich die Sperrstange 51 in ihrer Sperrlage befindet, so daß eine weitere Längsverschiebung der Sperrstange in Richtung zu ihrer Sperrlage verhindert wird.
Die Sperrstange 51 wird in ihre entsperrte Lage durch die Feder 56 gedrückt. Sie wird in dieser Lage durch den Eingriff der Verlängerung 64 ihres blattförmigen Stücks 61 mit dem einen Ende des Schlitzes 65 festgehalten. In der Nichtsperrlage der Sperrstange 51 befinden sich die Buckel 71 der Federklammer 68 zum Stift 26 in der Lage der Fig. 2. Die Verlängerungen 72 umfassen gemäß der Fig. 2 den Stift 26 und verhindern eine Verschiebung der Federklammer aus der Ausrichtlage mit dem Stift, falls durch den Streifen 70 die Federklammer an der Sperrstange nicht genau festgehalten wird.
Befindet sich die Sperrstange 51 in ihrer entsperrten Lage, wird die normale Betätigung des Türverschlusses nicht gestört. Die Rückziehvorrichtung 20 kann sowohl beim Drehen des Innenknopfes 45 als auch des
Außenknopfes 46 betätigt werden, wodurch der Stift26 mitgenommen wird, was ohne weiteres möglich ist, weil der Schlitz 59 der Sperrstange 51 immer mit dem Stift ausgerichtet bleibt.
Soll der Außenknopf 46 gesperrt werden, damit die Tür von außen nicht geöffnet werden kann, ist durch den Druckknopf 52 entgegen dem Einfluß der Feder 56 die Sperrstange 51 zum Stift 26 der Rückziehvorrichtung 20 in Richtung zum Außenknopf zu verschieben. Der Sperrfinger 63 des blattförmigen Stücks 61 der Sperrstange 51 wird in Richtung zu den Schlitzen 41, 42, 43, 44 gedrückt. Kommen die Buckel 71 der Federklammer 68 in Eingriff mit dem Stift 26, werden die Schenkel 68a auseinandergespreizt. Bewegen sich die Buckel 71 über den Stift hinaus, nehmen die Schenkel 680 ihre Normallage wieder ein. Kommt das innere Ende des Schlitzes 59 der Sperrstange in Eingriff mit dem Stift 26, kann die Sperrstange in Richtung zum Außenknopf nicht weiter verschoben werden. Die Sperrstange befindet sich dann gemäß der Fig. 6 in ihrer Sperrlage. Die Feder 56 kann die Sperrstange nicht aus ihrer Sperrlage verschieben. Der Sperrfinger 63 befindet sich in der Sperrlage der Sperrstange 51 in den Schlitzen 42, 43 und 44. Es kann der Außenknopf 46 nicht gedreht werden.
Es kann aber der Innenknopf 45 gedreht werden, um die Tür vom Raum aus zu öffnen. Wird hierfür die Rückziehvorrichtung 20 verschoben, wird der Stift 26 nach hinten mitgenommen und gelangt außer Eingriff mit der Federklammer 68. Die Sperrstange 51 kann durch die Feder 56 in ihre Nichtsperrlage zurückgebracht werden. Ist die Sperrstange 51 versehentlich bei offener Tür in ihre Sperrlage verschoben worden, so wird beim Schließen der Tür durch den Eingriff der Riegelfalle 6 mit dem Gegenanschlag die Rückziehvorrichtung 20 nach hinten verschoben, so daß die Sperrstange in der beschriebenen gleichen Weise freigegeben wird, so daß ein zufälliges Sperren der Tür verhindert wird.
Kann die im Raum befindliche Person aus irgendeinem Grunde die abgesperrte Tür nicht mehr entsperren, so kann von außen die Sperrstange freigegeben werden. Hierzu ist ein Nagel oder ein Schraubenzieher 73 gemäß der Fig. 5 durch das Loch 74 des Außenknopfs 46 zu stecken und in Eingriff mit dem Vorsprung 60 am Ende der Sperrstange 51 zu bringen. Durch den Nagel oder durch den Schraubenzieher wird die Sperrstange 51 nach innen so verschoben, daß die Buckel 71 der Federklammer 68 über den Stift 26 hinaus nach hinten gelangen, so daß durch die Feder 56 die Sperrstange 51 in ihre entsperrte Lage zurückkehren kann. Es kann dann der Außenknopf 46 zum öffnen der Tür gedreht werden.

Claims (10)

Patentansprüche: 55
1. Türverschluß mit einer Riegelf alle, die mittels einer von innen und außen betätigbaren Rückziehvorrichtung zurückgezogen werden kann, wobei das äußere Betätigungsorgan mittels einer längsverschiebbaren und mit einem nachgiebigen Halteorgan, versehenen Sperrstange von der Innenseite gesperrt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige Halteorgan (68) einen im Verschlußgehäuse (10) angeordneten Zapfen (26) umfaßt, wenn sich die Sperrstange (51) in der Sperrlage befindet und die Sperrstange in dieser Lage nachgiebig festhält.
2. Türverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige Organ als Federklammer (68) ausgebildet ist.
3. Türverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federklammer (68) U-förmig ist und zwei gegenüberstehende Schenkel (68 a) zum Fassen des Zapfens (26) aufweist, wenn die Sperrstange (51) in ihre Sperrlage bewegt wird.
4. Türverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Zapfen. (26) auf der Rückziehvorrichtung (20) befindet und beim Zurückziehen der Rückziehvorrichtung außer Eingriff mit der Federklammer (68) verschiebbar ist.
5. Türverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federklammer (68) einen nachgiebigen, bogenförmigen Teil (68 b) aufweist, der an der Sperrstange (51) befestigt ist und mit einem Paar in Abstand stehender, sich nach vorn erstreckender Schenkel (68 a) mit klamtnerartig eingezogenen Schenkelteilen (71) versehen ist, welche dicht aneinanderliegen, so daß dazwischen ein eingeengter Durchgang entsteht, zu welchem normalerweise der Vorsprung (26) ausgerichtet ist.
6. Türverschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen ein Stift (26) ist, der sich von der Rückziehvorrichtung (20) erstreckt, die gegenüberstehenden Schenkelteile Buckel (71) bilden, wodurch der verengte Durchgang entsteht, dessen Durchmesser kleiner ist, als der des Stifts und normalerweise zum Stift nach innen liegt, und die Buckel die Außenseite des Stifts greifen können, wenn die Sperrstange in ihre Sperrlage bewegt wird, um sie in ihr festzuhalten.
7. Türverschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der Federklammer (68 a) parallele Verlängerungen (72) aufweisen, die sich von den Buckeln (71) aus erstrecken und in der ungesperrten Lage der Sperrstange (51) eine seitliche Bewegung der Federklammer zum Stift (26) verhindern.
8. Türverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrstange (51) einen Schlitz (59) aufweist, durch den sich der Zapfen (26) erstreckt, wobei das Innenende des Schlitzes einen Anschlag für den Zapfen zur Begrenzung der Verschiebung der Sperrstange in ihre Sperrlage bildet.
9. Türverschluß nach den Ansprüchen 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (59) länglich ist und die gegenüberstehenden Buckel (71) der Federklammer (68) am Innenende des Schlitzes angeordnet sind.
10. Türverschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (26) sich zwischen den gegenüberstehenden Buckeln (71) der Federklammer (68) und dem Innenende des Schlitzes (59) befindet, wenn die Sperrstange (51) sich in ihrer Sperrlage befindet, wodurch eine weitere Längsverschiebung der Sperrstange in Richtung zu ihrer Sperrlage verhindert wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 669 474.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/26 11.59
DENDAT1069491D Pending DE1069491B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2669474A (en) * 1949-12-24 1954-02-16 Alexandria Kompaniez Door lock

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2669474A (en) * 1949-12-24 1954-02-16 Alexandria Kompaniez Door lock

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