DE1069488B - Werkzeugspindel, insbesondere Innenschleifspindel - Google Patents
Werkzeugspindel, insbesondere InnenschleifspindelInfo
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- DE1069488B DE1069488B DENDAT1069488D DE1069488DA DE1069488B DE 1069488 B DE1069488 B DE 1069488B DE NDAT1069488 D DENDAT1069488 D DE NDAT1069488D DE 1069488D A DE1069488D A DE 1069488DA DE 1069488 B DE1069488 B DE 1069488B
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- sleeve
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/44—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
- B23Q1/56—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism
- B23Q1/60—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism two sliding pairs only, the sliding pairs being the first two elements of the mechanism
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B41/00—Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
- B24B41/002—Grinding heads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Turning (AREA)
Description
DEUTSCHES
Zum Ausdrehen von Löchern und zum Innenschleifen solcher Löcher sind schon verschiedene Vorrichtungen
bekanntgeworden. So hat man eine Planetenspindel mit zwei exzentrischen Büchsen benutzt, deren
innere relativ zu der äußeren verdreht werden kann. Dabei läßt sich jedoch eine genau maßhaltige Einstellung
nur mit größter Mühe vornehmen, da bei exzentrischer Verdrehung das Maß exzentrischer Verstellung
für einen bestimmten Drehungswinkel von der Größe der Exzentrizität abhängig ist, die im Augenblick
vorliegt. Bei anderen Anordnungen ist zwar die Spindelhülse geradlinig verschiebbar, sie läßt sich jedoch
während des Laufes der Vorrichtung nicht regulieren. Durch das jedesmalige Anhalten der Maschine
zum Nachregulieren entstehen für die Praxis wesentliche Nachteile nicht nur durch größeren Zeitbedarf,
sondern insbesondere auch dadurch, daß ein genaues Schleifen fast unmöglich wird, wenn Oberflächen z.B.
nur um hundertste! oder gar tausendstel Millimeter abgeschliffen werden sollen.
Bei einer anderen Bekannten Vorrichtung ist zwar die Verstellbarkeit während des Laufes der Maschine
möglich, jedoch verschiebt sich die Spindel beim seitlichen Verstellen gleichzeitig axial, so daß z. B. Sacklöcher,
Einstiche und" Stirnflächen nicht geschliffen werden können.
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugspindel, insbesondere eine Innenichleifspindel, die ίη einer umlaufenden
Hülse radiä-1 geradlinig verschiebbar gelagert ist. Gemäß der Erfindung ist die mit einer Schrägverzahnung versehene Sp^indelhülse axial und radial verschiebbar
in einer mit einer Gegenzahnung versehenen Laufbüchse derart gelagert, daß durch axiale Verschiebung
der Laufbüchse die Spindelhülse über die Verzahnung radial verschiebbar ist. Diese Anordnung
ermöglicht es, die radiale Verschiebung der Werkzeugspindel auch während ihrer Drehung um kleinsteBruchteile
eines Millimeter zu ändern, und zwar derart, daß die Werkzeugspindel in jeder Lage festgehalten wird,
so daß sowohl Löcher mit großer Genauigkeit ausgedreht als auch diese Löcher mit großer Genauigkeit
innen ausgeschliffen werden können.
In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist auf der Laufbuchse ein Zwischenring drehbar, aber
nicht verschiebbar gelagert, der über Stifte und einen lose drehbaren Ring durch eine auf dem Gehäuse aufschraubbare
Stellmutter verstellbar ist.
Durch entsprechende Wahl der Ganghöhe der Schrägverzahnung kann das Übersetzungsverhältnis zwischen
der axialen Verschiebung der Laufbüchse und der radialen Verschiebung der Spindelhülse in weiten
Grenzen geändert werden.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
Werkzeugspindel,
insbesondere Innenschleifspindel
insbesondere Innenschleifspindel
Anmelder:
Georg Meindl, München, Grüntenstr. 7
Georg Meindl, München, Grüntenstr. 7
Georg Meindl, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 einen Längsschnitt. durch die Werkzeugspindel, bei der die Spindelhülse in zentraler- Stellung
liegt, ■.--;■
Fig.. 2 den Schnitt A-B in Fig.1,
Fig. 3 den Längsschnitt durch die gleiche Werkzeugspindel, jedochbei exzentrischer Stellung der Spindelhülse,
" ■ ■ .
Fig. 4 den Querschnitt C-D in Fig. 3·/ \ -
Fig. 4 den Querschnitt C-D in Fig. 3·/ \ -
2S Fig. 5 die Außenansicht der Werkzeugspindel mit-Ei'nstellskalen
und ■ ..'·_■.. - -s
- Fig. 6 ein auswechselbares Äusdrehwerkzeug.
"In dem Gehäuse 1 ist die Laufbüchse 2 drehbar gelagert. An der dem Arbeitswerkzeug abgewandten Seite erfolgt die Lagerung durch ein Kugellager 3, dessen-Innenring eine Büchse 4 trägt, auf der eine Keilriemenscheibe 5 mit einer Paßfeder 6 aufgesetzt und
"In dem Gehäuse 1 ist die Laufbüchse 2 drehbar gelagert. An der dem Arbeitswerkzeug abgewandten Seite erfolgt die Lagerung durch ein Kugellager 3, dessen-Innenring eine Büchse 4 trägt, auf der eine Keilriemenscheibe 5 mit einer Paßfeder 6 aufgesetzt und
,, durch einen Gewindering 7 an das Kugellager herangezogen ist. Zum Halten des Kugellagers ist ein Ring 8
mit dem Gehäuse 1 verschraubt. Eine Abdeckscheibe 9, die auf die Riemenscheibe 5 aufgeschraubt ist, schützt
die inneren Teile gegen Verstaubung und Verschmutzung. Die Laufbuchse 2 ist über einem Zapfenkeil
10 in axialer Richtung verschiebbar mitdemKugel-
*° lager 3 verbunden.
Auf die Laufbüchse 2 fest aufgepaßt ist ein gehärteter Anlaufring 11 und in einem gewissen Abstand
werkzeugseitig davon ein zweiter gehärteter Anlaufring 12, der durch eine Lochmutter 13 gebalten und eingestellt
wird. Zwischen den beiden Laufringen 11 und 12 liegt ein Zwischenring 14, der sich nicht mit der
Laufbüchse2 dreht, jedoch mit ihr zusammen in axialer Richtung verschiebbar ist. Der Zwischenring 14 und
die Laufbüchse 2 erhalten ihre Führung durch die Führungshülse 15, die entweder mit dem Gehäuse 1 verschraubt
ist oder mit ihm aus einem Stück besteht. Eingepaßt in die Führungshülse 15 ist werkzeugseitig eine
Bronzebüchse 16, in welcher der gehärtete Laufring 12 läuft. Die Laufbuchse 2 ist also an ihrem antriebsseiti-
90? 649/23
Claims (2)
1. Werkzeugspindel, insbesondere Innenschleifspindel, die in einer umlaufenden Hülse radial
geradlinig verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Schrägverzahnung
(28, 29) versehene Spindelhülse (27) axial und radial verschiebbar in einer mit einer Gegenverzahnung
versehenen Laufbüchse (2) derart gelagert ist, daß durch axiale Verschiebung der Laufbuchse
die Spindelhülse über die Verzahnungen radial verschiebbar ist.
2. Werkzeugspindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Laufbüchse (2) ein
Zwischenring (14) drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist, der über Stifte (18) und einen
lose drehbaren Ring (19) durch eine auf dem Gehäuse (1) aufschraubbare Stellmutter (20) verstellbar
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 254141, 313 288,
513 932,581771;
Deutsche Patentschriften Nr. 254141, 313 288,
513 932,581771;
britische Patentschrift Nr. 186 759.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/23 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069488B true DE1069488B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069488D Pending DE1069488B (de) | Werkzeugspindel, insbesondere Innenschleifspindel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069488B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE254141C (de) * | ||||
| DE313288C (de) * | ||||
| GB186759A (en) * | 1921-08-02 | 1922-10-12 | Henry Kosmos | Improvements in and relating to cylinder grinders |
| DE513932C (de) * | 1930-12-05 | Carl Noack | Vorrichtung zum Ausschleifen oder Polieren von Zylinderbohrungen an Ort und Stelle mit kreisender, umlaufender Schleifspindel | |
| DE581771C (de) * | 1932-02-26 | 1933-08-02 | Kellenberger & Co L | Kreisende, auf Schraegflaechen exzentrisch verstellbare Schleifspindellagerung |
-
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- DE DENDAT1069488D patent/DE1069488B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE254141C (de) * | ||||
| DE313288C (de) * | ||||
| DE513932C (de) * | 1930-12-05 | Carl Noack | Vorrichtung zum Ausschleifen oder Polieren von Zylinderbohrungen an Ort und Stelle mit kreisender, umlaufender Schleifspindel | |
| GB186759A (en) * | 1921-08-02 | 1922-10-12 | Henry Kosmos | Improvements in and relating to cylinder grinders |
| DE581771C (de) * | 1932-02-26 | 1933-08-02 | Kellenberger & Co L | Kreisende, auf Schraegflaechen exzentrisch verstellbare Schleifspindellagerung |
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