DE1069488A1 - - Google Patents
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- 229910000906 Bronze Inorganic materials 0.000 description 1
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Description
DEUTSCHES
Zum Ausdrehen von Löchern und zum Innenschleifen solcher Löcher sind schon verschiedene Vorrichtungen
bekanntgeworden. So hat man eine Planeten-Spindel mit zwei exzentrischen Büchsen benutzt, deren
innere relativ zu der äußeren verdreht werden kann. Dabei läßt sich jedoch eine genau maßhaltige Einstellung
nur mit größter Mühe vornehmen, da bei exzentrischer Verdrehung das Maß exzentrischer Verstellung
für einen bestimmten Drehungswinkel von der Größe der Exzentrizität abhängig ist, die im Augenblick
vorliegt. Bei anderen Anordnungen ist zwar die Spindelhülse geradlinig verschiebbar, sie läßt sich jedoch
während des Laufes der Vorrichtung nicht regulieren. Durch das jedesmalige Anhalten der Maschine
zum Nachregulieren entstehen für die Praxis wesentliche Nachteile nicht nur durch größeren Zeitbedarf,
sondern insbesondere auch dadurch, daß ein genaues Schleifen fast unmöglich wird, wenn Oberflächen z.B.
nur um hundertstel oder gar tausendstel Millimeter abgeschliffen werden sollen.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung ist zwar die Verstellbarkeit während des Laufes der Maschine
möglich, jedoch verschiebt sich die Spindel beim seitlichen Verstellen gleichzeitig axial, so daß z. B. Sacklöcher,
Einstiche untf Stirnflächen nicht geschliffen werden können.
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugspindel, insbesondere eine Innenschleifspindel, die in einer umlauf
enden Hülse radial geradlinig verschiebbar gelagert ist. Gemäß der Erfindung ist die mit einer Schrägverzahnung versehene Sp^indelhülse axial und radial verschiebbar
in einer mit einer Gegenzahnung versehenen Laufbüchse derart gelagert, daß durch axiale Verschiebung
der Laufbüchse die Spindelhülse über die Verzahnung radial verschiebbar ist. Diese Anordnung
ermöglicht es, ■die radiale Verschiebung der Werkzeugspindel auch während ihrer Drehung um kleinsteBruchteiJe
eines Millimeter zu ändern, und zwar derart, daß die Werkzeugspindel in jeder Lage festgehalten wird,
so daß sowohl Löcher mit großer Genauigkeit ausgedreht als auch diese Löcher mit großer Genauigkeit
innen ausgeschliffen werden können.
In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist auf der Laufbüchse ein Zwischenring drehbar, aber
nicht verschiebbar gelagert, der über Stifte und einen lose drehbaren Ring durch eine auf dem Gehäuse aufschraubbare
Stellmutter verstellbar ist.
Durch entsprechende Wahl der Ganghöhe der Schrägverzahnung kann das Übersetzungsverhältnis zwischen
der axialen Verschiebung der Laufbüchse und der radialen Verschiebung der Spindelhülse in weiten
Grenzen geändert werden.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
Werkzeugspindel,
insbesondere Innenschleifspindel
insbesondere Innenschleifspindel
Anmelder:
Georg Meindl, München, Grüntenstr. 7
Georg Meindl, München, Grüntenstr. 7
Georg Meindl, München, .
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Werkzeugspindel, bei der die Spindelhülse in zentraler Stellung
liegt,
Fig. 2 den Schnitt A-B in Fig. 1,
Fig. 3 den Längsschnitt durch die gleiche Werkzeugspindel, jedoch bei exzentrischer Stellung der Spindelhülse, ·
Fig. 4 den Querschnitt C-D in Fig. 3/
Fig. 5 die Außehansicht der Werkzeugspindel mit-Einstellskalenund · -
Fig. 3 den Längsschnitt durch die gleiche Werkzeugspindel, jedoch bei exzentrischer Stellung der Spindelhülse, ·
Fig. 4 den Querschnitt C-D in Fig. 3/
Fig. 5 die Außehansicht der Werkzeugspindel mit-Einstellskalenund · -
Fig. 6 ein auswechselbares Ausdrehwerkzeug.
""Iri dem Gehäuse 1 ist die Laufbüchse2 drehbar gelagert. An der dem Arbeitswerkzeug abgewandten Seite erfolgt die Lagerung durch ein Kugellager 3, dessen-Innenring eine Büchse 4 trägt, auf der eine Keil- _ riemenscheibe 5 mit einer Paßfeder 6 aufgesetzt und durch einen Gewindering? an das Kugellager herangezogen ist. Zum Halten des Kugellagers ist ein Ring 8 mit dem Gehäuse 1 verschraubt. Eine Abdeckscheibe9, die auf die Riemenscheibe 5 aufgeschraubt ist, schützt die inneren Teile gegen Verstaubung und Verschmutzung. Die Laufbüchse 2 ist über einem Zapfenkeil 10 in axialer Richtung verschiebbar mit dem Kugellager 3 verbunden.
""Iri dem Gehäuse 1 ist die Laufbüchse2 drehbar gelagert. An der dem Arbeitswerkzeug abgewandten Seite erfolgt die Lagerung durch ein Kugellager 3, dessen-Innenring eine Büchse 4 trägt, auf der eine Keil- _ riemenscheibe 5 mit einer Paßfeder 6 aufgesetzt und durch einen Gewindering? an das Kugellager herangezogen ist. Zum Halten des Kugellagers ist ein Ring 8 mit dem Gehäuse 1 verschraubt. Eine Abdeckscheibe9, die auf die Riemenscheibe 5 aufgeschraubt ist, schützt die inneren Teile gegen Verstaubung und Verschmutzung. Die Laufbüchse 2 ist über einem Zapfenkeil 10 in axialer Richtung verschiebbar mit dem Kugellager 3 verbunden.
Auf die Laufbüchse 2 fest aufgepaßt ist ein gehärteter Anlauf ring 11 und in einem gewissen Abstand
werkzeugseitig davon ein zweiter gehärteter Anlaufring 12, der durch eine Lochmutter 13 gehalten und eingestellt
wird. Zwischen den beiden Laufringen 11 und 12 liegt ein Zwischenring 14, der sich nicht mit der
Lauf büchse 2 dreht, jedoch mit ihr zusammen in axialer Richtung verschiebbar ist. Der Zwischenring 14 und
die Lauf büchse 2 erhalten ihre Führung durch die Führungshülse 15, die entweder mit dem Gehäuse 1 verschraubt
ist oder mit ihm aus einem Stück besteht. Eingepaßt in die Führungshülse 15 ist werkzeugseitig eine
Bronzebüchse 16, in welcher der gehärtete Laufring 12 läuft. Die Laufbüchse 2 ist also an ihrem antriebsseiti-
909 649/23
Claims (5)
1. Werkzeugspindel, insbesondere Innenschleifspindel, die in einer umlaufenden Hülse radial
geradlinig verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Schrägverzahnung
(28, 29) versehene Spindelhülse (27) axial und radial verschiebbar in einer mit einer Gegenverzahnung
versehenen Laufbüchse (2) derart gelagert ist, daß durch axiale Verschiebung der Laufbüchse
die Spindelhülse über die Verzahnungen radial verschiebbar ist.
2. Werkzeugspindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Laufbüchse (2) ein
Zwischenring (14) drehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist, der über Stifte (18) und einen
lose drehbaren Ring (19) durch eine auf dem Gehäuse (1) aufschraubbare Stellmutter (20) verstellbar
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 254141, 313 288,
513 932, 581771;
britische Patentschrift Nr. 186 759.
Deutsche Patentschriften Nr. 254141, 313 288,
513 932, 581771;
britische Patentschrift Nr. 186 759.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/23 11.59
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