DE1069249B - - Google Patents

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DE1069249B
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/05Suspension arrangements or devices for electric cables or lines
    • H02G7/053Suspension clamps and clips for electric overhead lines not suspended to a supporting wire

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  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

DEUTSCHES
Elektrische Freileitungen, insbesondere Hochspannungsleitungen, werden im allgemeinen so verlegt, daß das .Seil zwischen den Tragpunkten, d. h. im allgemeinen zwischen den Masten, einen gewissen Durchhang besitzt. Dieser Durchhang ist unter anderem abhängig von der höchstzulässigen Zugspannung des Leitungsseiies und der jeweiligen Temperatur.
In Fig. 1 ist ein Spannfeld zwischen zwei Masten dargestellt. Dabei sind die beiden Masten mit 1, das Leitungsseil mit 2 und der Durchhang mit 3 bezeichnet. Es ist deutlich zu erkennen, daß an den Aufhängepunkten des Leitungsseiles an den Masten 1 ein verhältnismäßig starker Knick in der Leitung auftritt. Die Fig. 2 zeigt einen solchen Authängepunkt in etwas vergrößerter Darstellung. Das Leitungsseil 2, welches von dem Nachbarmast in einer bestimmten Kurvenform ankommt, ändert infolge seiner Biegefestigkeit in dem sogenannten Wendepunkt 4 seine Krümmungsrichtung und wird mit dem Krümmungsradius 5 umgelenkt, bis es an dem anderen Wendepunkt 4 wieder in die alte Krümmungsrichtung übergeführt wird. Dieser Krümmungsradius 5 ist im Verhältnis zu den übrigen Krümmungsradien der Leitung äußerst klein. Dadurch entstehen an dem Aufhängepunkt hohe Biegespannungen im Seil, die sich den über den Seilquerschnitt gleichmäßig verteilten Zugspannungen überlagern. Um diese starken Biegebeanspruchungen zu verringern, sind bereits Aufhängevorrichtungen bekanntgeworden, die aus einer gebogenen Klemme bestehen, welche den Krümmungsradius auf ein Mindestmaß halten soll. Diese sogenannten Seilklemmen bestehen aus einem gegossenen Führungskörper, in dem das Seil befestigt wird und der seinerseits mit dem Ende der Isolatorkette verbunden ist. Die bekannten Seilklemmen haben jedoch verschiedene Nachteile. Einmal können sie nur verhältnismäßig kurz ausgeführt werden, da sonst die Leitung und die Armaturen mit einem unzulässig hohen Gewicht belastet würden, zum anderen ist der Krümmungsradius immer konstant, obwohl der Krümmungsradius 5 in der Fig. 2 je nach Seilart, Mastabstand und Höhe der Nachbarmaste verschieden ist.
Es sind ferner Klemmen bekanntgeworden, bei denen insbesondere zur Vermeidung von Schwingungen und den hierdurch bedingten Ermüdungsbrüchen federnde Tragschienen, beispielsweise in der Form mehrerer aufeinandergeschichteter Blattfedern, vorgesehen werden. Bei einer anderen bekannten Ausführungsform wird eine bogenförmig ausgebildete Tragschiene federnd über Blattfedern gehalten, deren eine annähernd an ihren Enden angreift. Bei diesen bekannten Ausführungsformen ist vor allem nachteilig, daß sie nur für eine bestimmte Seilform, insbesondere für einen bestimmten Seilquerschnitt, verwendet wer-Freileitungshängeklemme
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ing. Walter Bückner, Erlangen,
ist als Erfinder genannt worden
den können. Als Folge ergibt sich die Notwendigkeit einer großen Lagerhaltung, um allen Anforderungen, insbesondere auch l>ezüglich Ersatz von im Betrieb zerstörten oder schadhaft gewordenen Klemmen, gerecht werden zu können.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Freileitungshängeklemme mit elastischer bogenförmiger Tragschiene für das Leitungsseil, das lediglich im Mittelteil der Tragschiene festgehalten ist, bei der unterhalb der Tragschiene ein biegungselastischer Stab an den Enden der Tragschiene angreift. Gemäß der Erfindung verbindet nun an Stelle eines biegungselastischen Stabes ein nur in seiner Längsrichtung elastischer Stab oder aber ein solcher, der in der Länge verstellbar ist, die Enden der Tragschiene.
Durch eine derartige Ausbildung der Klemme wird der wesentliche Vorteil erzielt, daß nunmehr nur noch eine Grundform der Hängeklemme notwendig ist. Ferner kann durch Verstellen der Stablänge oder durch Verwenden von Stäben unterschiedlicher Länge bei solchen, die nur in ihrer Längsrichtung elastisch sind, eine Anpassung an die verschiedenen Seilformen usw. erreicht werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 3 dargestellt. Das Leitungsseil 2 ist an der Isolator-♦5 kette 6 mit Hilfe der Tragschiene 7 aufgehängt. Unterhalb der Tragschiene sind die Enden der Schiene durch einen Stab 8 miteinander verbunden, welcher nur in seiner Längsrichtung elastisch ist. Da das Gewicht von Tragschiene und Stab nur verhältnismäßig klein ist, kann diese Schiene erheblich länger ausgebildet werden als die Tragmulde der bekannten Seilklemmen. Somit ist es auch möglich, das Seil 2 mit einem größeren Krümmungsradius 9 durch die Aufhängestelle zu führen. Durch Verwendung verschieden langer

Claims (4)

Stäbe 8 oder aber eines solchen Stabes, der in der Länge verstellbar ist, kann ein und dieselbe Tragschiene für verschiedene Krümmungsradien verwendet werden. Da sich der Durchhang 3 des Seiles 2 jahreszeitlich infolge der Temperaturschwankungen verändert, ändert sich zwangsläufig auch der Krümmungsradius des Seiles an der Aufhängestelle. Um diesen temperaturbedingten Schwankungen des Krümmungsradius Rechnung zu tragen, ist der Stab 8 in seiner Längsrichtung elastisch ausgebildet, beispielsweise durch Anordnung der in der Fig. 3 schematisch angedeuteten Federn 10. In dem Ausführungsbeispiel ist die Tragschiene an dem Ende der Isolatorkette 6 durch Hängeseile 11 befestigt, die an den Enden der Tragschiene etwa an den gleichen Stellen angreifen wie der Stab 8. Es ist jedoch möglich, die Mitte der Tragschiene an der Isolatorkette zu befestigen. Die Tragschiene wird vorteilhaft aus einem U-förmigen Profilstab gebildet, in welchen das Seil 2 hineingelegt werden kann. Wird dabei das Seil lediglich ao in der Mitte der Tragschiene durch Klemmschrauben mit ihr fest verbunden, während es an den übrigen Stellen frei beweglich aufliegt, so besteht die Möglichkeit, daß das Seil bei besonders starken Seilzügen, wie sie beispielsweise bei sehr kalten Temperaturen as auftreten, und damit äußerst geringem Durchhang 3 sich an den Enden der Tragschiene von dieser abheben kann. Damit nun das Seil 2 trotz dieses Abhebens von der Schiene 7 durch letztere geführt wird, ist es zweckmäßig, das U-Profil so auszubilden, daß seine Schenkel über das Seil hinausstehen. Eine besonders gute Führung des Seiles 2 wird erreicht, wenn die Tragschiene so lang ausgebildet ist, daß das Leitungsseil annähernd bis zu dem Wendepunkt 4 durch die Tragschiene unterstützt wird. Dabei ist es zweckmäßig, die Neigung an den Enden der Tragschiene so zu wählen, daß sie der Neigung des Seiles bei größtem Durchhang entspricht. Bei einer derartigen Gestaltung der Tragschiene wird vermieden, daß an den Enden der Tragschiene bei hohen Temperaturen Knickstelleii im Seil auftreten. Durch die Erfindung kann die zusätzliche Biegebeanspruchung auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden. Dadurch ist es möglich, die zulässige Zugspannung zu erhöhen, so daß der Durchhang geringer wird. Daher können die Maste und deren Fundamente kleiner oder der Mastabstand größer werden. Patentaνsρ ηcche:
1. Freileitungshängeklemme mit elastischer bogenförmiger Tragschiene für das Leitungsseil, das lediglich im Mittelteil der Tragschiene festgehalten ist, bei der unterhalb der Tragschiene ein biegungselastischer Stab an den Enden der Tragschiene angreift, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines biegungselastischen Stabes ein nur in seiner Längsrichtung elastischer Stab oder aber ein solcher, der in der Länge verstellbar ist. die Enden der Tragschiene verbindet.
2. Freileitungshängeklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieTragschiene (7) so lang ist, daß sie das Leitungsseil annähernd bis zum Wendepunkt (4) unterstützt.
3. Freileitungshängeklemme nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Hängeseile zum Aufhängen der Tragschiene (7) an den Enden der Tragschiene angreifen.
4. Freileitungshängeklemme nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieTragschiene aus einem U-förmigen Profilstab besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 680 077:
Patentschrift Nr. 4680 des Amtes für Errindungs- und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands;
französische Patentschriften Nr. 687 998, 912 530, 017 115;
schweizerische Patentschrift Nr. 143 136; britische Patentschriften Nr. 350 187. 636 197.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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