DE1069220B - Kreuzrahmenantenne für die Peilung auf einem Tauchboot - Google Patents
Kreuzrahmenantenne für die Peilung auf einem TauchbootInfo
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- DE1069220B DE1069220B DENDAT1069220D DE1069220DA DE1069220B DE 1069220 B DE1069220 B DE 1069220B DE NDAT1069220 D DENDAT1069220 D DE NDAT1069220D DE 1069220D A DE1069220D A DE 1069220DA DE 1069220 B DE1069220 B DE 1069220B
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q1/00—Details of, or arrangements associated with, antennas
- H01Q1/27—Adaptation for use in or on movable bodies
- H01Q1/34—Adaptation for use in or on ships, submarines, buoys or torpedoes
Landscapes
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- Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Kreuzrahmenantenne, die aus zwei Rahmenantennen mit hochpermeablem
Kern, vorzugsweise Ferrit, besteht und zur Peilung auf einem Tauchboot bei Uber- und Unterwasserfahrt
dienen soll.
Praktische Erfahrungen haben gezeigt, daß man derartige Kreuzrahmenantennen nicht ohne weiteres
an jeder beliebigen Stelle auf Deck installieren kann, da bei Unterwasserfahrt große Druckwellen auftreten,
die das Antennengehäuse wegreißen und zerstören würden. Es ist daher notwendig eine Anordnung zu
treffen, bei der das Antennengehäuse nicht oder zumindest nicht in diesem Maße diesen auftretenden
Druckwellen ausgesetzt ist. Dies ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Gemäß der Erfindung wird eine Kreuzrahmenantenne vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist,
daß zur Verringerung der mechanischen Beanspruchung der Antenne durch die bei Unterwasserfahrt
auftretenden Druckwellen die Anbringung der Antenne auf den Seitenflächen des Kommandoturms dadurch
ermöglicht ist, daß wenigstens der Rahmen, dessen Achse mit der Längsrichtung des Bootes parallel läuft,
in zwei parallel geschaltete Rahmen aufgeteilt ist, die symmetrisch zur Bootslängsachse an den beiden Seiten
des Kommandoturmes angebracht sind, und daß die so gebildeten Teile der Kreuzrahmenantenne in an sich
bekannter Weise in druckfesten, aus dielektrischem Material bestehenden Gehäusen untergebracht sind.
Im allgemeinen ist die Verkleidung am Turm eines Tauchbootes nach außen gewölbt. Bringt man die Antennengehäuse
unterhalb dieses gewölbten Teiles der Verkleidung an, so zeigt sich, daß die Druckwellen zumindest
nicht mehr derart auf das Antennengehäuse einwirken können, wie es an anderen Stellen des
Bootes der Fall ist. Eine einseitige Anbringung, zumindest des einen Rahmens, dessen Kernachse parallel
zur Bootslängsachse läuft, ist aber nicht möglich, da dieser Rahmen dann unsymmetrisch zum Boot angebracht
wäre und außerdem eine Verkopplung mit dem Turm auftreten würde. Um Symmetrie zu erreichen
und diese Verkopplung mit dem Turm zu kompensieren, teilt man gemäß der Erfindung zumindest den
Rahmen, dessen Kern mit der Bootslängsachse parallel läuft, in zwei Teile und ordnet diesen symmetrisch
zur Bootslängsachse an. Natürlich kann man auch den zweiten Rahmen entsprechend aufteilen und
symmetrisch anordnen. Es zeigt sich, daß durch die Verkleidung, die die Wirkung der Druckwellen auf
die Gehäuse dämpft, keine oder nur eine vernachlässigbare Beeinträchtigung der Peilung zustande kommt.
Bei Peilungen treten infolge der umgebenden Aufbauten Peilfehler auf. Analysiert man den Peilfehler
nach Fourier, so ergibt sich, daß die Harmo-Kreuzrahmenantenne
für die Peilung auf einem Tauchboot
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickingenstr. 71
Albert Troost und Dt. Günter Ziehm, Ulm/Donau,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
nischenD sin 2 α und £ cos 2 α die größten Anteile dieses Fehlers darstellen, a ist dabei das Einfallsazimut
der elektrischen Welle. Es liegt zwischen 0 und 360°, während D und E die Amplituden der betreffenden
Harmonischen darstellen. Die Peilfehlerkomponente E cos 2 a läßt sich nun beseitigen, indem man
die Rahmenantennen etwas verdrehbar anordnet, und zwar entweder horizontal oder vertikal. Dagegen läßt
sich die Komponente!) sin 2 a in bekannter Weise durch Parallelschaltung einer reinen Induktivität veränderlicher
Selbstinduktion zur Wicklung der Längsoder Querantenne erreichen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Hieran soll die Anordnung
näher erklärt werden.
Die Fig. 1 a zeigt den oberen Teil 1 des Kommandoturms eines Tauchbootes, und zwar vom Bug des
Schiffes aus gesehen. Bei der dargestellten Anordnung ist die eine Rahmenantenne des Kreuzrahmens, deren
Kernachse mit der Längsachse des Schiffes parallel verläuft, in zwei Teile aufgeteilt. Die Teile der Rahmenantenne
befinden sich in druckfesten Gehäusen 2. Der senkrecht dazu stehende Rahmen ist ebenfalls in
einem tonnenförmigen, druckfesten Gehäuse 3 untergebracht, und zwar an dem vorderen Teil des Turms.
Die Fig. 1 b zeigt das Teil des Kommandoturms nochmals von der Seite.
Die in den Gehäusen 2 liegenden Antennen können derart angebracht sein, daß sich das Antennengehäuse
etwas in horizontaler oder vertikaler Richtung verdrehen läßt. Hierdurch erreicht man gegebenenfalls
eine Beseitigung der Peilfehlerkomponenten E cos 2 a. Die beiden in den Gehäusen 2 liegenden Rahmenantennen
werden über doppelt abgeschirmte Paralleldrahtleitungen ins Innere geführt und dort parallel
geschaltet und dann an die eine Feldwicklung des Goniometers angeschlossen. Die Rahmenantenne im Ge-
909 649/295
Claims (4)
1. Kreuzrahmenantenne für die Peilung auf einem Tauchboot, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Verringerung der mechanischen Beanspruchung der Antenne durch die bei Unterwasserfahrt auftretenden
Druckwellen die Anbringung der Antenne auf den Seitenflächen des Kommandoturms dadurch ermöglicht ist, daß wenigstens der Rahmen,
dessen Achse mit der Längsrichtung des Bootes parallel läuft, in zwei parallel geschaltete
Rahmen aufgeteilt ist, die symmetrisch zur Bootslängsachse an den beiden Seiten des Kommandoturms
angebracht sind, und daß die so gebildeten Teile der Kreuzrahmenantenne in an sich bekannter
Weise in druckfesten, aus dielektrischem Material bestehenden Gehäusen untergebracht sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß zur Verminderung des £-Peilfehlers
die Rahmenantennen in horizontaler oder vertikaler Richtung um einen kleinen Winkel verdrehbar
sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verminderung des D-Peilfehlers
eine Induktivität veränderbarer Selbstinduktion parallel zu einer der Wicklungen der Rahmen geschaltet
ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß etwa pfeilförmig ausgebildete
Verkleidungsvorrichtungen zum Schutze des Antennengehäuses vorgesehen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 723 510.
Deutsche Patentschrift Nr. 723 510.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649v295 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069220B true DE1069220B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594398
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069220D Pending DE1069220B (de) | Kreuzrahmenantenne für die Peilung auf einem Tauchboot |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069220B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE723510C (de) * | 1939-03-08 | 1942-08-06 | Radio Electr Soc Fr | Kreuzrahmensystem |
-
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- DE DENDAT1069220D patent/DE1069220B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE723510C (de) * | 1939-03-08 | 1942-08-06 | Radio Electr Soc Fr | Kreuzrahmensystem |
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