DE1069005B - - Google Patents

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DE1069005B DENDAT1069005D DE1069005DA DE1069005B DE 1069005 B DE1069005 B DE 1069005B DE NDAT1069005 D DENDAT1069005 D DE NDAT1069005D DE 1069005D A DE1069005D A DE 1069005DA DE 1069005 B DE1069005 B DE 1069005B
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
    • B62D21/18Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted characterised by the vehicle type and not provided for in groups B62D21/02 - B62D21/17
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D27/00Connections between superstructure or understructure sub-units
    • B62D27/02Connections between superstructure or understructure sub-units rigid
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Fahrzeugachse, insbesondere für landwirtschaftliche Fahrzeuge Die optimale Verwindungsfähigkeit geländegängiger Fahrzeuge kann bei Verwendung der heute üblichen steifen Achskonstruktionen nicht erreicht werden, weil sie eine an sich vorhandene Verwindungsfähigkeit des Fahrzeugrahmens behindern. Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, die Fahrzeugachsen unter Einhaltung der notwendigen Biegesteifigkeit in vertikaler Richtung verdrehungsweich zu gestalten. Hierfür hat sich insbesondere das Hutprofil als geeignet erwiesen, zumal dieses Profil dabei noch den besonderen Vorteil eines niedrigen Gewichtes bietet.
  • Die bekannten vorteilhaften Eigenschaften des Hutprofils sind indessen bislang bei der Fertigung von Mittelachskörpern aus diesen Profilen nicht zur Geltung gekommen, weil durch den Anschluß der den Mittelachskörper zur vollständigen Fahrzeugachse ergänzenden notwendigen Anbauteile, wie Achslappen, und Achsstummel, sowohl die Biegeweichheit des Profils in horizontaler Richtung als auch die erwünschte Verdrehungsweichheit eingeschränkt wurden. Aus hutförmigen oder ähnlichen Profilen hergestellte Fahrzeugachsen haben aber auch den in der Praxis auftretenden Anforderungen hinsichtlich der Haltbarkeit bisher nicht genügt. Die Behinderung der elastischen Verformung durch die Anschlußteile verursacht Spannungsspitzen an den Anschlußstellen, wodurch Brüche entstehen können. Als besonders schwierig hat es sich erwiesen, eine bruchsichere Verbindung zwischen dem dünnwandigen Mittelachskörper und den massiven Achsstummeln herzustellen. Aus den vorgenannten Gründen mußte das Hutprofil bislang stärker bemessen werden, als es ohne Berücksichtigung der in der bisher üblichen Weise angeschlossenen Anbauteile notwendig wäre.
  • Die vorgeschilderten Mängel und Schwierigkeiten in der Herstellung der Mittelachskörper aus Hutprofilen sind nach der Erfindung dadurch behoben, daß bei dem Hutprofil, bei dem zur Erzielung eines großen Biegewiderstandes die Höhe der Schenkel größer ist als die Breite des bis dicht an die Abkantzonen planeben und parallel zu den Flanschen ausgeführten Profilrückens, die Achsstummel und alle Anbauteile, wie z. B. die Achslappen sowie die Lager für das Bremsgestänge und das Lenkgetriebe bzw. eine Konsole für die Anhängekupplung, am Hutprofil durch ausschließlich oder überwiegend in der Längsrichtung des Profils verlaufende Schweißnähte festgelegt sind, die nicht im Bereich der Abkantungen und der freien Flansche des Hutprofils liegen. In dieser Weise ausgeführte Fahrzeugachsen zeichnen sich durch ein geringes Gewicht, durch hohe Biegesteifigkeit in vertikaler Richtung und durch Verdrehweichheit aus. Außerdem können sie sich in der horizontalen Ebene infolge des im Verhältnis zur Schenkelhöhe schmalen Profilrückens nach einer S-Kurve verformen, was für die Geländegängigkeit des Fahrzeuges von großem Vorteil ist und zusätzlich zur Verwindungsfähigkeit des Fahrgestelles, insbesondere wenn dieses mit einem verdrehungsweichen zentralen Längsträger ausgeführt ist, das Fahren auf unebenem Gelände ermöglicht, ohne daß ein Brechen der Fahrzeugachsen oder des Fahrgestelles befürchtet werden muß.
  • Der Erfindungsgedanke läßt sich in besonders vorteilhafter Weise verwirklichen, wenn die an den Mittelachskörper anzuschließenden Teile eine zweckentsprechende Formgebung erhalten. Die Erfindung erstreckt sich daher auch auf die im Sinne der Erfindung ausgeführten Anordnung und Gestaltung der Achsstummel und Achslappen, ferner auf die Anbringung der Lager für das Bremsgestänge und des Zapfenlagers für das Lenkgetriebe achsschenkelgelenkter Fahrzeuge und schließlich auf die Anbringung eines Konsols für die Anhängekupplung. Ausführungsbeispiele hierfür werden nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert.
  • Das durch Längs- und Querkräfte beanspruchte Faustlager für den Zapfen des Lenkgetriebes ist bei einer bevorzugten Ausführungsform an ein Kastenprofil angeschweißt, welches entweder unter Vermittlung einer den Achslappen ähnlichen Trägerplatte mit aufeinander zu laufenden Seitenteilen am Hutprofil durch längslaufende Schweißnähte befestigt oder mit einer Ausklinkung auf das Hutprofil aufgesetzt und ebenfalls ausschließlich durch längslaufende Schweißnähte am Hutprofil festgelegt ist.
  • In Weiterausbildung der Erfindung als Träger für das Faustlager des Lenkgetriebes ein Kastenprofil anzuwenden, ist vorgesehen, an das hinten offene Ende des Kastenprofils, das an allen anderen Flächen flüssigkeitsdicht abgeschlossen und insbesondere flüssigkeitsdicht mit dem Hutprofil verbunden ist, durch Schweißung den verdrehungsweichen zentralen Längsträger des Fahrgestelles anzuschließen, der in bekannter Weise aus einem an der Unterseite mit einem über die ganze Trägerlänge durchgehenden Längsschlitz versehenen Vierkantrohr bestehen kann. Am hinteren Ende des geschlitzten Vierkantrohres, welches die Vorderachse mit der Hinterachse verbindet, kann eine ähnliche Kastenkonstruktion wie über der Vorderachse über der Hinterachse für den Anschluß der Anhängekupplung angebracht werden. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 in schaubildlicher Draufsicht den einen Endabschnitt des den Mittelachskörper bildenden, in der Schnittebene A-A der Fig. 2 abgebrochenen Hutprofils mit dem in das Hutprofil eingeschweißten Achsstummel und mit dem auf das Hutprofil aufgeschweißten Achslappen; Fig. 2 zeigt die Vorderansicht der in Fig. 1 dargestellten Bauteile mit teilweise aufgebrochenem Hutprofil; Fig. 3 und 4 zeigen in schaubildlichen Ansichten von unten das Hutprofil mit dem Achslappen bzw. mit dem vom Hutprofil getrennten Achsstummel.
  • Bei dem mit verhältnismäßig dünnen Wandstärken hergestellten Hutprofil sind mit 1 der Profilrücken, mit 2 die zueinander parallelen Schenkel und mit 3 die rechtwinklig zu den Schenkeln 2 nach außen abgekanteten Flansche bezeichnet. Fig. 1 und 3 lassen erkennen, daß die Höhe der Schenkel größer ist als die Breite des Profilrückens.
  • Der Achsstummel besteht aus einem am inneren Ende an der Unterseite bei 4 abgeschrägten und mit einer Aussparung 5 versehenen Vierkanteisen 6. Die Aussparung 5 ist so ausgeführt, daß sie dem inneren Endteil des Vierkantabschnittes 6 einen U-förmigen Querschnitt gibt und zur Mitte des Vierkantabschnittes hin nach dessen Unterseite allmählich ausläuft. Der Vierkantabschnitt 6 ist durch einen Bund 7 begrenzt. An der anderen Seite des Bundes 7 geht der Achsstummel, wie bekannt, in einen kurzen zylindrischen Abschnitt 8' und dann in einen konischen Abschnitt 8 über, der in einem Bolzengewindeteil 9 endet. Auf den zylindrischen Abschnitt 8' ist, wie üblich, gegen den Bund 7 anliegend, der zum Anbringen des Fahrzeug-Tades dienende Flansch 10 aufgeschrumpft oder aufgeschraubt. Die Abmessungen des Vierkantabschnittes 6 sind so gewählt, daß er das Hutprofil satt ausfüllt, jedoch nur über, einen Teil der Höhe der Schenkel 2 des Hutprofils reicht. Hutprofil und Achsstummel werden mit dem ein Stück frei aus dem Hutprofil herausragenden Vierkantabschnitt 6 des Achsstummels durch Schweißnähte 11 verbunden, die an den Innenflächen der Schenkel 2 des Hutprofils längs den unteren Randkanten des in den Hohlraum des Hutprofils eingreifenden Vierkantabschnittes 6 angebracht werden. Außerdem sind am Rücken 1 des Hutprofils, und zwar auf der Längsmittellinie des Profilrückens, in einer Reihe hintereinanderliegend, mehrere, im gezeichneten Beispiel drei Langlöcher 12 ausgespart, an denen ebenfalls Schweißungen 13 durchgeführt werden, so daß also der Achsstummel sowohl an den Schenkeln 2 als auch am Rücken 1 des Hutprofils durch in Längsrichtung des Profils verlaufende Schweißnähte 11 und 13 am Hutprofil dauerhaft festgelegt ist.
  • Die in bekannter Weise zum Anschrauben der Fahrzeugachse am Achsbock bzw. unmittelbar am -Fahrgestell dienenden Achslappen 14, 15 sind aus starkem Blech gefertigt, die an den beiden Seitenrandabschnitten 15 spitzwinklig gegen den Mittelabschnitt des Bleches umgebogen sind und nach unten hin aufeinander zu laufen. Der Achslappen 14, 15 ist so gestaltet, daß er in von oben her auf das Hutprofil 1, 2 aufgeschobenem Zustande mit seinem Mittelteil 14 nach beiden Seiten über den Profilrücken 1 hinausragt und die freien Längskanten der schrägverlaufenden Seitenteile 15 etwa im unteren Drittel der, Schenkelhöhe gegen die Schenkel 2 engschließend anliegen. In den außer Bereich des Hutprofils befindlichen Flächenabschnitten des Plattenmittelteiles 14 sind Durchtrittslöcher 16 für die Befestigungsschrauben gebohrt, und um die Befestigungsschrauben von unten her in die Löcher 16 einführen zu können, sind in gleichen Querebenen mit den Schraubendurchtrittslöchern 16 an den beiden Seitenteilen 15 des Achslappens 14 zu den Längsrändern der Seitenteile 15 hin offene Einschnitte 17 gebildet. Die Schweißnähte 18 zum Verbinden des Achslappens mit dem Hutprofil werden an den Längsrändern der Seitenteile 15, soweit sie nicht durch die Einschnitte 17 unterbrochen sind, entlanggeführt.
  • In der gleichen Teilung und Größe wie im Rücken 1 des Hutprofils sind auf der Längsmittellinie des Mittelabschnittes 14 der Blechplatte 14, 15 beispielsweise zwei in einer Reihe hintereinanderliegende Langlöcher 19 ausgespart, die sich in der ordnungsgemäßen Anbaustellung des Achslappens mit zwei von den im Hutprofilrücken vorgesehenen drei Langlöchern 12 decken können. Durch Verschweißen der Langlöcher 19 des Achslappens 14, 15 wird eine Schweißverbindung 20 des Achslappens 14 mit dem Rücken 1 des Hutprofils hergestellt, wobei nach dem bekannten Prinzip der Mehrlagenschweißung eine Vergütung der zuerst angebrachten Schweißnaht 13 erzielt wird, durch welche in der oben beschriebenen Weise vorher der Achsstummel mit dem Hutprofil verbunden wurde.
  • Die Lager für das Bremsgestänge werden, wie in Fig. 5 und 6 veranschaulicht, als Konsollager 21 bzw. 22 mit Winkelflanschen 23 ausgeführt und mit den Winkelflanschen so am Hutprofil montiert, daß der eine Schenkel des winklig gestalteten Flansches 23 gegen den Rücken 1 und der andere Schenkel gegen den einen Schenkel 2 des Hutprofils anliegt. Die Verbindung erfolgt durch an den beiden Längskanten des Winkelflansches 23 entlanggeführte Schweißnähte 24. Fig. 5 zeigt die schaubildliche Ansicht eines Lagers 21 für radial, z. B. durch Nocken betätigte Bremsen. Lager für radial betätigte Bremsen werden in der Regel paarweise an jeder Radbremsachse angebracht.
  • Fig. 6 zeigt ebenfalls in schaubildlicher Ansicht ein Lager 22 für axial, z. B. durch Spreizhebel oder Spreizkeile betätigte Bremsen. Hierbei ist für die beiden Bremsen jeder Fahrzeugachse im allgemeinen nur ein Lager erforderlich. -Es empfiehlt sich, die Lager 21 bzw. 22 für das Bremsgestänge in solchen Höhenlagen am Hutprofil 1. 2, 3 anzuordnen, daß die Mittellinie der Achslagerbohrung (bei dem Lager für radial betätigte Bremsen nach Fig. 5) bzw. der Mittelpunkt der Mittellinie der Achslagerbohrung (bei Lagern für axial betätigte Bremsen nach Fig. 6) und der Schubmittelpunkt des Hutprofils etwa in der gleichen Höhe liegen.
  • Fig. 7 und 8 stellen zwei verschiedene Ausführungsbeispiele für die Anbringung des Zapfenlagers eines Lenkgetriebes achsschenkelgelenkter Fahrzeuge an der vorderen Fahrzeugachse in schaubildlicher Ansicht dar. Fig. 9 zeigt in schaubildlicher Ansicht von unten eine Einzelheit der Bauart nach Fig. B.
  • Das den Zapfen des Lenkgetriebes aufnehmende Faustlager 25 ist bei beiden Ausführungsbeispielen am Vorderende eines Kastenprofils 26 angeschweißt, und zwar so, daß das Kastenprofil 26 durch einwärts umgebogene Randkantenabschnitte 26' der hochlaufenden Kastenseitenwände nach vorn völlig abgeschlossen ist.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 ist das Kastenprofil 26 auf einen Blechstreifen 27, 28 festgeschweißt, der bis auf die Schraubendurchtritts- und -einführöffnungen 16 und 17 etwa die gleiche Form aufweist wie der Achslappen 14, 15 in Fig. 1 und 3 und genau wie letzterer durch an den Längskanten der aufeinander zu laufenden Seitenteile 28 entlang angebrachte Schweißnähte 29 an den beiden Schenkeln 2 des Hutprofils angeschweißt ist. Statt einer Schweißverbindung zwischen Blechträger 27, 28 und Kastenprofil 26 kann auch eine Schraubverbindung vorgesehen werden. Diese bietet den Vorteil einer einfacheren Auswechselbarkeit der Achse.
  • In Fig. 8 ist das Kastenprofil 26 an der Unterseite zwecks Bildung einer der Breite des Hutprofilrückens 1 entsprechenden Ausklinkung 30 ausgeschnitten. In die ausgeschnittene Stelle ist, wie aus Fig. 9 erkennbar, ein in die Form eines flachen U-oder Hutprofils gebogenes Blech 31 eingesetzt und so angeschweißt, daß das Kastenprofil 26 an der Ausklinkstelle 30 wieder völlig abgeschlossen ist. Mit der so vorbereiteten Ausklinkung wird das Kastenprofil 26 (Fig. 8) über den Hutprofilrücken 1 aufgeschoben und durch an den Abkantstellen der Flasche des Abdeckbleches 31 entlanggeführte Schweißnähte 32 am Hutprofil festgelegt. Das Faustlager 25 ragt über das Hutprofil vor und ist mit Bezug auf den Schubmittelpunkt des Hutprofils in gleicher Weise wie das Bremsgestängelager 22 nach Fig. 6 so angeordnet, daß der Mittelpunkt der Mittellinie der Lagerbohrung des Faustlagers 25 und der Schubmittelpunkt des Hutprofils genau oder annähernd in gemeinsamer Horizontalebene liegen.
  • Das hintere Ende des Kastenprofils 26 kann um die gleiche Länge über das Hutprofil 1, 2, 3 hinausragen wie auf der anderen Seite das Vorderende, welches das eingeschweißte Faustlager 25 trägt. In diesem Falle wird das Kastenprofil 26 hinten durch eine eingeschweißte Querwand abgeschlossen.
  • Bei Fahrgestellen, die einen zentralen Längsträger, insbesondere einen solchen aus einem verdrehungsweichen Vierkantrohr, aufweisen, kann die Bauart des Fahrgestelles dadurch erheblich vereinfacht und verbessert werden, daß der zentrale Längsträger unmittelbar an das dann offen ausgeführte hintere Ende des Kastenprofils 26 angeschlossen wird, wie es bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 7 und 8 gezeigt ist.
  • Der zentrale Längsträger ist aus einem Vierkantrohr 33 gebildet, das an der Unterseite mit einem über die ganze Rohrlänge durchgehenden mittleren Längsschlitz 34 versehen und dadurch verdrehungsweich gestaltet ist. Das Vorderende des Vierkantrohres 33 ist in das Kastenprofil 26 eingesteckt, und beide Bauteile 26 und 33 sind durch eine Schweißung 35 miteinander verbunden, die an den Randkanten eines nach hinten offenen und sich nach hinten verbreiternden Einschnittes 36 an der Decke des Kastenprofils 26 durchgeführt wird.
  • Das hintere Ende des geschlitzten Vierkantrohres 33 kann in ähnlicher Weise wie das vordere Ende durch ein Kastenprofil gemäß Fig. 7 mit der Hinterachse verbunden werden, wobei dieses Kastenprofil an Stelle des Ausschnittes für das Faustlager eine stirnseitige Anschlußstelle für die Anhängekupplung aufweisen kann. Zur Absteifung des über das Hutprofil vorkragenden hinteren Endes des Kastenprofils 26 und zur Aufnahme der durch den verwindungsfähigen zentralen Längsträger 33, 34 übertragenen Querkräfte sind beim Ausführungsbeispiel der Fig.7 zwischen dem nach hinten vorkragenden Abschnitt des Kastenprofils 26 und dem Blechträger 27, 28 Dreieckbleche 37 eingeschweißt, die in der Ebene des Mittelteiles 27 des Blechträgers liegend angeordnet werden können. Die beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 ebenfalls vorgesehenen Absteifdreiecke 37 dagegen müssen gemäß Fig. 8 so angesetzt werden, daß sie tiefer liegen als der Rücken 1 des Hutprofils, damit die Schweißnähte 38 am Schenkel 2 des Hutprofils, gegen welchen die Absteifbleche 37 anstoßen, in ausreichender Entfernung von den Linien liegen, nach denen die Schenkel 2 vom Rücken 1 des Hutprofils angekantet sind.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fahrzeugachse, insbesondere für landwirtschaftliche Fahrzeuge, mit einem aus einem Hutprofil bestehenden Mittelachskörper und daran befestigten Achsstummeln, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Hutprofil (1, 2, 3), bei dem zur Erzielung eines großen Biegewiderstandes die Höhe der Schenkel (2) größer ist als die Breite des bis dicht an die Abkantzonen planeben und parallel zu den Flanschen (3)» -ausgeführten Profilrückens (1), die Achsstummel (6) und alle Anbauteile, wie z. B. die Achslappen (14), sowie die Lager (21 oder 22 bzw. 25) für das Bremsgestänge und das Lenkgetriebe bzw. eine Konsole für die Anhängekupplung am Hutprofil durch ausschließlich oder überwiegend in der Längsrichtung des Profils verlaufende Schweißnähte festgelegt sind, die nicht im Bereich der Abkantungen und der freien Flansche des Hutprofils liegen.
  2. 2. Fahrzeugachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsstummel (4) mit U-förmig auslaufenden Enden in das Hutprofil eingreifen und nur einen Teil der Höhe des Hutprofils ausfüllen.
  3. 3. Fahrzeugachse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Schweißverbindung (13) zwischen dem Rücken (1) des Hutprofils (1, 2, 3) und dem Achsstummel (4) am Hutprofilrücken eine oder mehrere Reihen von in der Längsrichtung des Profils hintereinanderliegenden Langlöchern (12) gebildet ist bzw. sind.
  4. 4. Fahrzeugachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achslappen (14, 15) den Rücken (1) des Hutprofils (1, 2, 3) beiderseits überragen und mit aufeinander zu laufenden abgewinkelten Teilen (15) an die Schenkel (2) des Hutprofils oberhalb der Flanschabkantungen heranreichen.
  5. 5. Fahrzeugachse nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelabschnitt (14) jedes Achslappens (14, 15) mindestens ein längs dessen Mittellinie verlaufendes Langloch (19) zur Herstellung der Schweißverbindung (20) mit dem Rücken (1) des Hutprofils (1, 2, 3) gebildet ist.
  6. 6. Fahrzeugachse nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlöcher (19) in den Achslappen (14, 15) mit den Langlöchern (12) im Rücken des Hutprofils (1, 2, 3) deckungsgleich angeordnet sind. 7.
  7. Fahrzeugachse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den abgewinkelten Teilen (15) jedes Achslappens (14, 15) in gleichen Querebenen mit am Mittelteil (14) des Achslappens vorgesehenen Schraubendurchtrittslöchern (16) für das Anbringen der Schrauben Einschnitte (17) gebildet sind. B.
  8. Fahrzeugachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (21 bzw. 22) für das Bremsgestänge als Konsollager mit einem Winkelflansch (23) ausgeführt und mit dem einen Schenkel des Winkelflansches gegen den Rücken (1), mit dem anderen Schenkel gegen einen der beiden Schenkel (2) des Hutprofils (1, 2, 3) angesetzt ist und die Schweißnähte (24) an den Außenkanten der beiden Schenkel des Winkelflansches gebildet sind.
  9. 9. Fahrzeugachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Faustlager (25) zur Aufnahme des Lenkgetriebezapfens am Vorderende eines Kastenprofils (26) bzw. eine Konsole zur Anbringung der Anhängekupplung am hinteren Ende eines Kastenprofils angeschweißt und das Kastenprofil mit einem ähnlich den Achslappen (14, 15) gestalteten Trägerblech (27, 28) durch Schweißen oder Anschrauben verbunden ist, das mit aufeinander zu laufenden, abgewinkelten Teilen (28) oberhalb der Flanschabkantungen an den Schenkeln (2) des Hutprofils (1, 2, 3) durch Schweißnähte festgelegt ist (Fig. 7).
  10. 10. Fahrzeugachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Faustlager (25) zur Aufnahme des Lenkgetriebezapfens am Vorderende eines Kastenprofils (26) angeschweißt und das Kastenprofil mit einer den Rücken (1) und die beiden Schenkel (2) des Hutprofils umfassenden Ausklinkung auf das Hutprofil aufgesetzt und ausschließlich durch in Längsrichtung des Hutprofils verlaufende Schweißnähte (32) am Hutprofil festgelegt ist (Fig. 8).
  11. 11. Fahrzeugachse nach den Ansprüchen 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausklinkstelle (30) des Kastenprofils (26) durch ein in die Form eines flachen U- oder Hutprofils gebogenes angeschweißtes Abdeckblech (31) flüssigkeitsdicht abgeschlossen ist.
  12. 12. Fahrzeugachse nach den Ansprüchen 1 und 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß in das dem Faustlager (25) bzw. der Konsole für die Anhängekupplung abgekehrte offene Ende des Kastenprofils (26) der Längsträger (33) des Fahrgestelles eingefügt und die Verbindung beider Teile (26 und 33) ausschließlich durch längs den Ausschnittkanten eines einseitig offenen, zur Randkante hin verbreiterten Einschnittes (36) an der Decke des Kastenprofils angebrachte Schweißnähte (35) festgelegt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Berichte über Landtechnik, V, Ackerwagen mit Gummibereifung, herausgegeben vom Kuratorium für Technik in der Landwirtschaft, 1948, Verlag Hellmut Neureuter, Wolfratshausen/München.
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