DE1063705B - Einrichtung zur Befestigung von Federzungen, insbesondere fuer Zungenfrequenzmesser - Google Patents

Einrichtung zur Befestigung von Federzungen, insbesondere fuer Zungenfrequenzmesser

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DE1063705B
DE1063705B DES56918A DES0056918A DE1063705B DE 1063705 B DE1063705 B DE 1063705B DE S56918 A DES56918 A DE S56918A DE S0056918 A DES0056918 A DE S0056918A DE 1063705 B DE1063705 B DE 1063705B
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DE
Germany
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tongue
spring tongues
clamping
tongues
spring
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Pending
Application number
DES56918A
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English (en)
Inventor
Dr Max Skalicky
Ing Gerhard Welzl
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/02Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage

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Description

  • Einrichtung zur Befestigung von Federzungen, insbesondere für Zungenfrequenzmesser Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Befestigung von Federzungen, insbesondere für Zungenfrequenzmesser, bei der die wirksame Zungenlänge veränderlich einstellbar ist. Es ist an sich bekannt, zur Einstellung von Federzungen Spannzangen zu verwenden, die die Federzungen an ihren Einspannenden umgreifen. Diese Art der Einstellung findet sowohl bei Frequenzrelais als auch bei Zungenfrequenzmessern Verwendung. Es ist bei Zungenfrequenzmessern bekannt, die freie Länge einer Federzunge über einen großen Bereich zwecks Messung einer unbekannten Schwingungsfrequenz zu verändern. Vielfach besteht aber die Aufgabe, eine Federzunge auf eine vorgegebene Frequenz abzustimmen bzw. einzujustieren und in dieser abgestimmten Lage ein für allemal festzuhalten. Dazu sind die bekannten Konstruktionen zur Veränderung der freien Zungenlänge zwecks Messung nicht geeignet. Für den Zweck der Eininstierung einer Federzunge auf eine vorgegebene Frequenz ist es beispielsweise bei Zungenfrequenzrelais mit U-förmig gekrümmten Federzungen bekanntgeworden, die Federzunge mit einem Langloch zu versehen und in einer fixen Einspannung so lange zu verschieben, bis die gewünschte Zungenfrequenz erreicht ist. Diese Konstruktion hat jedoch insbesondere bei Anwendung von Zungenfrequenzmessern mit mehreren benachbart angeordneten Federzungen den Nachteil, daß die Zungenvorderkanten bzw. die dort befestigten Fähnchen nach der Abstimmung nicht mehr in einer Ebene liegen. Vor allem dieser Nachteil läßt sich erfindungsgemäß dadurch vermeiden, daß eine in Längsrichtung der Zunge verschiebbare mit Langlöchern versehene Spannzange vorgesehen ist, die die Federzunge umgreift, und daß Spannzange und Federzunge mittels einer einzigen die Federzunge in einer bestimmten Lage fixierenden Schraube am Zungenträger befestigt sind.
  • Da bei der erfindungsgemäßen Konstruktion die Zunge im Zungenträger unverrückbar festgehalten ist und die Einspannung bei gelöster Klemmschraube verschoben werden kann, bleiben die Zungenvorderkanten auch nach der Abstimmung in einer Ebene. Bei Frequenzmessern mit am Zungenträger nebeneinander angeordneten Federzungen ist es weiter von Vorteil, den Zungenträger, wie an sich bekannt, mit spitzem Winkel zur Reihe der Zungenvorderkanten anzuordnen, wodurch die Länge der einzelnen Zungen in Anordnungsrichtung zu- bzw. abnimmt. Es ist dadurch ermöglicht, daß die Klemmschraube bei allen Zungen nahe der die freie Zungenlänge festlegenden Klemmstelle der Einspannung angreifen kann. Die Erfindung zeichnet sich durch einen besonders geringen konstruktiven Aufwand und einfachen Aufbau aus und gewährleistet neben der Beibehaltung der Lage der Zungenvorderkanten bei der Abstimmung eine besonders rasche und genaue Einjustierung der Federzungen auf eine vorgegebene Frequenz. Diese Abstimmung der erfindungsgemäß befestigten Federzungen läßt sich besonders einfach und rasch mittels eines Hilfsgerätes durchführen, das aus einem Bügel, der an einen mit dem Zungenträger fest verbundenen Teil ansetzbar ist und aus einem am Bügel verschiebbaren Läufer besteht, der eine Stellschraube trägt, die an der Einspannung der Federzunge angreift und diese bei Verdrehung verschiebt.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Han;d der Figuren der Zeichnung näher erläutert. Als Ausführungsbeispiel ist dabei die Befestigung der Federzungen eines Zungenfrequenzmes&ers gewählt. In den Fig. 1 und 2 ist dile erfindungsgemäße Befestigungseinrichtung teils in Ansicht und teils im Schnitt von der Seite und von oben wiedergegeben, während die Fig. 3 und 4 eine Konstruktionsvariante zusammen mit einem Hilfsgerät zur Zungenabstimmung darstellen.
  • In den Figuren der Zeichnung sind mit 1 die Federzungen bezeichnet, die nebeneinander auf einem Zungenträger 2 angeordnet sind. Der Zungenträger ist bei 3 an der Seitenwand 4 befestigt.
  • Über die einzelnen Federzungen ist eine Einspannung 5 längsverschiebbar, die die zugehörige Federzunge nach Art einer Zange umgreift, und deren oberer und unterer Teil, wie aus der Zeichnung ersichtlich, durch eine Zwischenlage im Abstand gehalten werden, wodurch sich eine Parallelführung längs der Zungen ergibt. Die drei Teile der Einspannung sind in geeigneter Weise miteinander verbunden, z. B. verschweißt.
  • Die Einspannungen 5 sind mit Langlöchern 6 oder auch mit Schlitzen od. dgl. für eine Klemmschraube 7 versehen. Die Klemmschraube durchsetzt auch die zugehörige Federzunge, in der ein dem Querschnitt der Klemmschraube angepaßtes Loch vorgesehen ist, so daß die Federzunge auch bei nicht angezogener Klemmschraube ihre Lage nicht verändern kann. Die Abstimmung der Federzungen auf eine vorgegebene Frequenz erfolgt durch entsprechende Verschiebung der Einspannungen 5, womit sich die wirksame freie Zungenlänge verändert.
  • In Fig. 2 liegt der Zungenträger parallel zur Vorderkante der Zungen 1. Wie vor allem Fig. 4 zeigt, kann der Zungenträger 2 auch mit spitzem Winkel zur Reihe der Zungenvorderkanten angeordnet sein, wodurch die Länge der einzelnen Federzungen in Anordnungsrichtung zu- bzw. abnimmt. Dadurch ergibt sich von vornherein eine verschiedene Zungenlänge, die die Abstimmung der einzelnen Zungen durch Verschiebung der Einspannungen 5 erleichtert.
  • In den Fig. 3 und 4 ist außerdem eine Ausführungsform für ein Hilfsgerät zur Abstimmung der Federzungen dargestellt. Dieses Hilfsgerät besteht aus einem Bügel 8, der an dem mit dem Zungenträger fest verbundenen Teil 4 ansetzbar ist. Am Bügel 8 ist ein Läufer 9 verschiebbar, der eine Stellschraube 10 trägt, die an den Einspannungen 5 angreift. Bei Verdrehen der Stellschraube wird die Einspannung, an der die Stellschraube gerade angreift, so lange verschoben, bis die für die gewünschte Frequenz erforderliche wirksame freie Zungenlänge erreicht ist. In dieser Stellung wird dann die Einspannung und zugleich auch die Federzunge durch Anziehen der zugehörigen Klemmschraube 7 fixiert. Ist ein Vor- oder Rückschieben der Einspannungen durch Verdrehen der Stellschraube 10 erwünscht, so kann in der Einspannung, wie in Fig. 4 für einen Fall angedeutet ist, ein Loch 11 vorgesehen sein, in das ein geeigneter hakenförmiger (hier nicht gezeichneter) Fortsatz der Stellschraube 10 eingreift.
  • Bei Verdrehen der Stellschraube 10 in der einen Richtung wird dann die Einspannung vorgeschoben und die wirksame Zungenlänge verkleinert. Bei Verdrehen der Stellschraube in der anderen Richtung wird die Einspannung zurückgezogen und die wirksame Zungenlänge vergrößert. Nach Einjustierung der Einspannung für die eine Zunge wird der Läufer 10 am Bügel 8 zur nächsten Zunge verschoben und auch diese auf die geschilderte Weise abgestimmt. Die Abstimmung läßt sich dabei in kürzester Zeit und mit großer Genauigkeit vornehmen.
  • Am Bügel 8 ist weiter eine kammartige Führung 12 vorgesehen, deren Zähne 13 in die Spalte zwischen den Einspannungen bzw. den Federzungen eingreifen. Es ist dadurch verhindert, daß sich die Zungen bzw. die Einspannungen bei gelöster Klemmschraube um diese während des Abstimmens verdrehen und ihre parallele Anordnung verlieren. Durch die kammartige Führung 12 werden die Zungen und die Einspannungen zugleich auch so gehalten, daß sie bei Angreifen der Stellschraube 10 auch nicht durch eine Kippbewegung nach unten oder oben ausweichen können.
  • PATETANSPROCE: t. Einrichtung zur Befestigung von Federzungen, insbesondere für Zungenfrequenzmesser, bei der die wirksame Zungenlänge veränderlich einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine in Längsrichtung der Zunge verschiebbare, mit Langlöchern versehene Spannzange vorgesehen ist, die die Federzunge umgreift, und daß Spannzange und Federzunge mittels einer einzigen die Federzunge in einer bestimmten Lage fixierenden Schraube am Zungenträger befestigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit am Zungenträger nebeneinander angeordneten Federzungen für Zungenfrequenzmesser, dadurch gekennzeichnet, daß der Zungenträger in an sich bekannter Weise mit spitzem Winkel zur Reihe der Zungenvorderkanten angeordnet ist und die Klemmschrauben mit allen Zungen nahe der die freien Zungenlänge festlegenden Klemmstelle Ider Einspannung angeordnet sind.
    3. Hilfsgerät zur Abstimmung von Federzungen, die mittels einer Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsgerät aus einem Bügel, der an einem mit dem Zungenträger fest verbundenen Teil ansetzbar ist, und aus einem am Bügel verschiebbaren Läufer besteht, der eine Stellschraube trägt, die an der Einspannung der Federzungen angreift und diese bei Verdrehung verschiebt.
    4. Hilfsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit ihren Zähnen in die Spalte zwischen den Federzungen bzw. deren Einspannungen eingreifende kammartige Führung zur Verhinderung einer seitlichen Bewegung der Einspannungen bzw. Federzungen vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 824 698, 607 204, 209 756, 166608; britische Patentschrift Nr. 625 387.
DES56918A 1957-02-20 1958-02-11 Einrichtung zur Befestigung von Federzungen, insbesondere fuer Zungenfrequenzmesser Pending DE1063705B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE209756C (de) *
DE166608C (de) *
DE607204C (de) * 1934-12-19 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Zungenfrequenzrelais mit einer einseitig eingespannten, in der Naehe der Einspannstelle gekruemmten Zunge
GB625387A (en) * 1947-07-28 1949-06-27 Arthur Spencer Improvements relating to frequency relays for alternating currents
DE824698C (de) * 1949-05-20 1951-12-13 Askania Werke Ag Zungenfrequenzmesser mit veraenderlicher freier Zungenlaenge

Patent Citations (5)

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