DE1056894B - Steuerschieber mit Magnetantrieb - Google Patents
Steuerschieber mit MagnetantriebInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Landscapes
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Steuerschieber mit Magnetantrieb, der z. B. aus gegenläufig auf den
Schieber einwirkenden Elektromagneten bestehen kann.
Bei elektromagnetischen Steuerschiebern bekannter Bauart werden Einfach- und Doppelmagnete in Verbindung
mit Rückstellfedern verwendet. Da die Magnete die Federkraft überwinden müssen, müssen sie
entsprechend stark sein. Durch diese Federn wird jedoch zugleich die Schaltgeschwindigkeit der Schieber
verringert und ungleichmäßig. Bei den Magneten mit Rückstellfedern und auch bei sogenannten Tauchspulenschiebern
und bei Schiebern mit Doppelmagneten ohne Rückstellfedern wirkt es sich besonders störend
aus, daß die Schieber während des Arbeitsganges durch die Magnete gehalten werden müssen, d. h., daß
die Magnetspulen für die Zeitdauer des Arbeitsvorganges unter Strom stehen müssen. Dazu ist es in der
Regel erforderlich, daß die Magnete mit Hilfe besonderer Einrichtungen (z. B. Steuerschienen, Steuerkurven
und Nocken, Relais u. dgl.) unter Strom gehalten werden. Bei Automaten mit sehr schnellen
Arbeitsfolgen und dabei erforderlicher hoher Schaltgeschwindigkeit und großen Schaltzahlen sind diese
Hilfsgeräte, abgesehen von der durch sie bedingten Verteuerung, meist hinderlich.
Für die Betätigung des Steuerschiebers werden üblicherweise geschlossene Elektromagnete in Anbauform
mit zwei Lagerstellen für den beweglichen Magnetkern verwendet. Diese Art von Magneten läßt
sich jedoch nur unter Schwierigkeiten mit dem Schieber selbst verbinden. Es werden dann zwischen Schieber
und Magnetanker bzw. Magnetkern Kupplungen, z. B. in Form einer Gewindeanschluß- oder Stiftkupplung,
vorgesehen. Jedoch hat auch diese Art der Lagerung für die Magnetanker den Nachteil, daß bei großer
Schalthäufigkeit für einen Bearbeitungsgang nach vielen Schaltzahlen die Lagerstellen auslaufen, was
besonders bei Kleinmagneten und dünnen Achsen eintritt (also besonders bei Hilfsschiebern), wodurch
eine saubere Führung von Schieberachse und Magnetanker nicht mehr gewährleistet ist. Infolge des damit
an einer Stelle zu gering werdenden Luftspaltes zwischen Magnet und Kern neigen diese dann zum
»Kleben« und lassen sich schließlich nicht mehr bewegen, so daß schon nach verhältnismäßig kurzer
Arbeitsdauer eine Erneuerung der Vorsteuereinrichtung oder von Einzelteilen der Vorsteuerung erforderlich
wird.
Zur Behebung dieser Mängel sieht die Erfindung vor, daß wenigstens an einem Ende des Schieberkolbens
oder an beiden Enden ein Haltering vorgesehen ist, der eine solche Passung bzw. Vorspannung
besitzt, daß er den Schieberkolben gegenüber
Steuerschieber mit Magnetantrieb
Anmelder:
Franz Schmidt,
Schmitten (Taunus), Im Gelände
Franz Schmidt,
Schmitten (Taunus), Im Gelände
Franz Schmidt, Schmitten (Taunus),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
den im Betrieb auf ihn einwirkenden Kräften in seiner eingestellten Lage hält, der Antriebskraft des bzw. der
Magnete aber keinen nennenswerten Widerstand entgegensetzt.
so Durch diese Maßnahme ist es dann ferner möglich zur Vereinfachung des Aufbaues den Steuerschieber
mit zwei Magnetankern fest zu verbinden und die Vorteile einer solchen für einen mit Rückstellfedern
versehenen Steuerschieber an sich bekannten starren Verbindung auszunutzen, die darin besteht, daß ein
Kleben des Ankers an der Magnetspule in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Lagerung vermieden wird,
weil die Lagerung des Schiebers zugleich die Lagerung und Führung des Ankers bildet.
Bei einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausbildung eines Steuerschiebers sind die beiden Magnete
wegen der an Justierung und Einstellung des Schiebers zu stellenden Anforderungen axial einstellbar
angeordnet, um ein genau maßhaltiges Festhalten der Magnete während des Betriebes zu erreichen. Diese
Maßnahme ist an sich bekannt.
Um hohe Schaltgeschwindigkeiten bei hohen Schaltzahlen zu ermöglichen, kann man unter Vermeidung
der eingangs genannten Nachteile bekannter Steuerschieber mit Magnetantrieb bei der Verwendung eines
erfindungsgemäßen Steuerschiebers mit Impulssteuerung arbeiten, d. h., man braucht nicht Sorge dafür zu
tragen, daß der Magnet während der Dauer eines Arbeitsganges eingeschaltet bleibt. Zur Erhöhung der
Schaltg"eschwindigkeit ist es vorteilhaft, außer dem Magnetkern noch keine Platte vorzusehen, die sich bei
Betätigung des Magnets auf die Stirnfläche seines Gehäuses auflegt und gleichen Außen durchmesser wie
dieser hat. Diese an sich bekannte Maßnahme trägt dazu bei, daß das Feld des Magnets im Augenblick
des Einschaltens durch die Platte hindurchgeht und besser ausgenutzt wird.
Wie erwähnt, wird durch einen Steuerschieber nach der Erfindung selbsttätige Steuerung einer Maschine
909 509/240
Claims (5)
1. Steuerschieber mit Magnetantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einem Ende des
Schieberkolbens (2) ein Haltering (7) vorgesehen ist, der eine solche Passung bzw. Vorspannung besitzt,
daß er den Schieberkolben (2) gegenüber den im Betrieb auf ihn einwirkenden Kräften in seiner
eingestellten Lage hält, der Antriebskraft des bzw. der Magnete (13, 14, 15) aber keinen nennenswerten
Widerstand entgegensetzt.
2. Steuerschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieberkolben (2) und die
Magnetanker (12) fest miteinander verbunden sind.
3. Steuerschieber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Scbieberkolben (2) und der
Magnetanker (12) eine Platte (11) tragen, deren Außendurchmesser dem Außendurchmesser des
Magnetgehäuses (14) entspricht.
4. Steuerschieber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete
(13, 14, 15) in axialer Richtung einstellbar angeordnet sind.
5. Steuerschieber nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteringe
(7) aus gummiähnlichem Kunststoff bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 671 407, 877 523;
USA.-Patentschrift Nr. 2 587 538.
Deutsche Patentschriften Nr. 671 407, 877 523;
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 509/240 4.59
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH22737A DE1056894B (de) | 1957-07-01 | 1957-07-01 | Steuerschieber mit Magnetantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH22737A DE1056894B (de) | 1957-07-01 | 1957-07-01 | Steuerschieber mit Magnetantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1056894B true DE1056894B (de) | 1959-05-06 |
Family
ID=7429404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH22737A Pending DE1056894B (de) | 1957-07-01 | 1957-07-01 | Steuerschieber mit Magnetantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1056894B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1194668B (de) * | 1960-02-12 | 1965-06-10 | Ranco Inc | Elektromagnetisch betaetigtes Ventil mit Abschirmung gegen Schwingungen |
| DE1475930B1 (de) * | 1964-06-24 | 1970-10-01 | Beckett Harcum Company | Druckmittelbetaetigtes Kolbenschieberventil mit Permanentmagneten |
| DE3108976A1 (de) * | 1981-03-10 | 1982-09-23 | Westfalia Separator Ag, 4740 Oelde | Elektrisch-pneumatische ventilsteuerung |
| EP0433595A1 (de) * | 1989-12-22 | 1991-06-26 | Karl Dungs GmbH & Co. | Gasarmatur |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE671407C (de) * | 1937-03-03 | 1939-02-06 | Knorr Bremse Akt Ges | Wechselventil, insbesondere fuer Druckluftbremsen |
| US2587538A (en) * | 1946-02-13 | 1952-02-26 | Seaman Henry | Solenoid valve |
| DE877523C (de) * | 1941-09-27 | 1953-05-26 | Teves Kg Alfred | Elektro-magnetisch zu betaetigender Steuerschieber |
-
1957
- 1957-07-01 DE DESCH22737A patent/DE1056894B/de active Pending
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