DE1050737B - Verfahren zur Herstellung von Natriumtripolyphosphat der Niedertemperaturform - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Natriumtripolyphosphat der NiedertemperaturformInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B25/00—Phosphorus; Compounds thereof
- C01B25/16—Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
- C01B25/26—Phosphates
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- C01B25/41—Polyphosphates of alkali metals
- C01B25/412—Preparation from alkali metal orthophosphates
- C01B25/414—Apparatus
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Description
B 41131 IVa/12 i
BEKANNTMACHUNG
DEK ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
4USLEGESCHBIFT: 19. FKBRUAR
Es ist bekannt, Natriumtripolyphosphat in zwei
Formen herzustellen, nämlich Phase I der Hochtemperaturform und Phase II der Niedertemperaturform.
Natriumtripolyphosphat der Hochtemperaturform besitzt
die unangenehme Eigenschaft, daß es bei dem Lösen in Wasser zur Klumpenbildung neigt. Dieses
ist der Hauptgrund dafür, daß die Industrie immer mehr zur Erzeugung von Natriumtripolyphosphat der
Phase II (Niedertemperaturform) übergeht.
Ein bekanntes Verfahren zur Erzeugung von Natriumtripolyphosphat
der Phase II ist beispielsweise die Trocknung der Lösungen von Orthophosphatgemisehen
auf einem Walzentrockner oder in einem Zerstäubungstrockner und das anschließende Calcinieren
in einem Drehrohrofen oder einer anderen Apparatur. Als Calcinierinittel werden hierbei Heizgase
einer Feuerung verwandt. Ferner ist bereits das Versprühen von Ausgangs-Orthophosphatlösungen mit
Wasserdampf zur Herstellung von Natriumtripolyphosphat in einer Stufe vorgeschlagen worden. ao
Gegenüber diesen bekannten Verfahren werden erfindungsgemäß die Lösungen von Orthophosphatgemischen
in einem Zerstäubungstrockner getrocknet und gegebenenfalls teilcalciniert. während das Calcinieren
bzw. Fertigcalciniercn in einer zweiten nicht nach dem Sprühverfahren arbeitenden Stufe in Gegenwart
von Wasserdampf erfolgt, und zwar dient als Wärmeübertragungsmittel in der zweiten Stufe überhitzter
Dampf mit einer Temperatur unterhalb 400° C und oberhalb 200° C. der nach Verlassen des Behänd
lungsraumes in einem Wärmeaustauscher fortlaufend auf die notwendige Temperatur aufgeheizt und in den
Behandlungsraum der zweiten Stufe zurückgeleitet wird, wobei die Abgase des Wärmeaustauschers zur
Beheizung des Zerstäubungstrockners Verwendung finden.
Das nach dem vorliegenden Verfahren hergestellte Natriumtripolyphosphat zeichnet sich durch einen
außergewöhnlichen Reinheitsgrad aus; es besitzt ein gutes Lösungsvermögen im Wasser und in breiartigen
Ansätzen von Waschmitteln. Darüber hinaus bringt das Verfahren den wärmewirtschaftlichen Vorteil mit
sich, daß bei der Aufheizung des in der zweiten Stufe im Kreislauf geführten überhitzten Dampfes die
üblichen Wärnieverluste dadurch vermieden werden, daß die Abgase des Wärmeaustauschers zur Beheizung
des Zcrstäubungstrockners Verwendung finden.
Zum Calcinieren mittels überhitztem Dampf eignen sich an sich bekannte Apparate, z. B. Drehrohröfen.
Teller-, Vibrations-, Band- und Stromtrockner, oder Verfahren zur Herstellung
von Natriumtripolyphosphat
der Niedertemperaturform
Anmelder:
Büttner -Werke Aktiengesellschaft,
Krefeld-Uerdingen
Krefeld-Uerdingen
Dipl.-Ing. Kurt Giesswein, Krefeld-Bockum,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
solche Apparaturen, in denen die Behandlung des Gutes in einer Schüttung erfolgt.
Das beschriebene Verfahren ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Als Trockenmittel wird über die Leitung 9 das Abgas der Rekuperatoranlage 8 dem Zerstäubungstrockner
2 zugeführt. 1 ist eine Zusatzfeuerung. Das getrocknete und gegebenenfalls teilcalcinicrte Orthophosphatgcmisch
verläßt den Zerstäubungstrockner über eine Schleuse 10 und gelangt alsdann in die luftdicht
abgeschlossene Calcinieranlage 5. Die jalousienartigen Gutsträger sind mit einer an und für sich bekannten Rüttelvorrichtung verbunden, so daß das Gut
regelbar die Calcinieranlage durchläuft und durch die Schleuse 11 die Anlage verläßt. Beim Inbetriebsetzen
der Anlage ist es notwendig, z. B. überhitztem Dampf an der Stelle 12 einzuführen. Der überhitzte Dampf
verläßt die Calcinieranlage durch die Leitung 13. In dem Abscheider 6 erfolgt eine Trennung von etwa
mitgerissenen feinsten Gutsteilchen. Der Ventilator 7 führt den Dampf in den Rekuperator 8. Hier wird er
wieder auf eine Temperatur von z. B. 350 bis 400° C aufgewärmt und gelangt alsdann in die Calcinieranlage
5 zurück. Der überschüssige Dampf, der sich z. B. daurch ergibt, daß während des Calciniervorganges
Konstitutionswasser frei wird, wird fortlaufend durch ein Ventil 14 aus der Anlage entfernt.
Der Zyklon 3 dient zum Abscheiden von Staubteilchen aus der Abluft des Zcrstäubuiigstrockners. Die niedergeschlagenen
Staubteilchen werden über Schleuse 15 und Leitung 16 der Calcinieranlage 5 zugeleitet.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Natriumtripolyphsophat der Niedertemperaturform in zwei809 750/447Stufen, bei dem Losungen von Örthophosphatgemischen in einem Zerstäubungstrockner getrocknet und gegebenenfalls teilcalciniert werden, während das Calcinieren bzw. Fertigcalciiüeren in. einer zweiten nicht nach dem Sprühverfahren arbeitenden Stufe in Gegenwart von Wasserdampf erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß als Wärmeübertragungsmittel in der zweiten Stufe überhitzter Dampf mit einer Temperatur unterhalb 400° C und oberhalb 200° C dient, der nach Verlassen des Behandlungsraumes in einem Wärmeaustauscher fortlaufend auf die notwendige Temperatur aufgeheizt und in den Behandlungsraum der zweiten Stufe zurückgeleitet wird, und daß die Abgase des Wärmeaustauschers zur Beheizung des Zerstäubungstrockners Verwendung finden.In Betracht gezogene Druckschriften:Deutsche. Patentanmeljü^ngen M 8648 IVb/12 i (bekanntgemacht am/ 6. 1953), G 9614 IVa /12 i (bekanntgemacht am JB. ΙΦ. 1954):deutsche AuslegeschldffC 7321 IVa/12i (bekannt gemacht am 8. 12. 1.955);deutsche Patentschrift Nr. 888 685; britische Patentschrift Nr. 701 129; USA.-Patentschriften Nr. 2 419147, 2 419148;Canadian fourn. of Chemistry, Vol. 32, S. 1104 bis 1106.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1050737B true DE1050737B (de) | 1959-02-19 |
Family
ID=591081
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1050737D Pending DE1050737B (de) | Verfahren zur Herstellung von Natriumtripolyphosphat der Niedertemperaturform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1050737B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3230039A (en) * | 1962-01-02 | 1966-01-18 | Monsanto Co | Process for manufacturing sodium trimetaphosphate products |
| US3230040A (en) * | 1962-01-02 | 1966-01-18 | Monsanto Co | Trimetaphosphate processes |
-
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- DE DENDAT1050737D patent/DE1050737B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3230039A (en) * | 1962-01-02 | 1966-01-18 | Monsanto Co | Process for manufacturing sodium trimetaphosphate products |
| US3230040A (en) * | 1962-01-02 | 1966-01-18 | Monsanto Co | Trimetaphosphate processes |
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