DE1050737B - Verfahren zur Herstellung von Natriumtripolyphosphat der Niedertemperaturform - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Natriumtripolyphosphat der Niedertemperaturform

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DE1050737B
DE1050737B DENDAT1050737D DE1050737DA DE1050737B DE 1050737 B DE1050737 B DE 1050737B DE NDAT1050737 D DENDAT1050737 D DE NDAT1050737D DE 1050737D A DE1050737D A DE 1050737DA DE 1050737 B DE1050737 B DE 1050737B
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DE
Germany
Prior art keywords
sodium tripolyphosphate
german
stage
low temperature
preparation
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Pending
Application number
DENDAT1050737D
Other languages
English (en)
Inventor
Krefeld-Bockum Dipl.-Ing. Kurt Giesswein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buettner Werke AG
Original Assignee
Buettner Werke AG
Publication date
Publication of DE1050737B publication Critical patent/DE1050737B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • C01B25/16Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
    • C01B25/26Phosphates
    • C01B25/38Condensed phosphates
    • C01B25/40Polyphosphates
    • C01B25/41Polyphosphates of alkali metals
    • C01B25/412Preparation from alkali metal orthophosphates
    • C01B25/414Apparatus

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

B 41131 IVa/12 i
ANMELDETAG: 23.JULI 1956
BEKANNTMACHUNG DEK ANMELDUNG UND AUSGABE DER 4USLEGESCHBIFT: 19. FKBRUAR
Es ist bekannt, Natriumtripolyphosphat in zwei Formen herzustellen, nämlich Phase I der Hochtemperaturform und Phase II der Niedertemperaturform. Natriumtripolyphosphat der Hochtemperaturform besitzt die unangenehme Eigenschaft, daß es bei dem Lösen in Wasser zur Klumpenbildung neigt. Dieses ist der Hauptgrund dafür, daß die Industrie immer mehr zur Erzeugung von Natriumtripolyphosphat der Phase II (Niedertemperaturform) übergeht.
Ein bekanntes Verfahren zur Erzeugung von Natriumtripolyphosphat der Phase II ist beispielsweise die Trocknung der Lösungen von Orthophosphatgemisehen auf einem Walzentrockner oder in einem Zerstäubungstrockner und das anschließende Calcinieren in einem Drehrohrofen oder einer anderen Apparatur. Als Calcinierinittel werden hierbei Heizgase einer Feuerung verwandt. Ferner ist bereits das Versprühen von Ausgangs-Orthophosphatlösungen mit Wasserdampf zur Herstellung von Natriumtripolyphosphat in einer Stufe vorgeschlagen worden. ao
Gegenüber diesen bekannten Verfahren werden erfindungsgemäß die Lösungen von Orthophosphatgemischen in einem Zerstäubungstrockner getrocknet und gegebenenfalls teilcalciniert. während das Calcinieren bzw. Fertigcalciniercn in einer zweiten nicht nach dem Sprühverfahren arbeitenden Stufe in Gegenwart von Wasserdampf erfolgt, und zwar dient als Wärmeübertragungsmittel in der zweiten Stufe überhitzter Dampf mit einer Temperatur unterhalb 400° C und oberhalb 200° C. der nach Verlassen des Behänd lungsraumes in einem Wärmeaustauscher fortlaufend auf die notwendige Temperatur aufgeheizt und in den Behandlungsraum der zweiten Stufe zurückgeleitet wird, wobei die Abgase des Wärmeaustauschers zur Beheizung des Zerstäubungstrockners Verwendung finden.
Das nach dem vorliegenden Verfahren hergestellte Natriumtripolyphosphat zeichnet sich durch einen außergewöhnlichen Reinheitsgrad aus; es besitzt ein gutes Lösungsvermögen im Wasser und in breiartigen Ansätzen von Waschmitteln. Darüber hinaus bringt das Verfahren den wärmewirtschaftlichen Vorteil mit sich, daß bei der Aufheizung des in der zweiten Stufe im Kreislauf geführten überhitzten Dampfes die üblichen Wärnieverluste dadurch vermieden werden, daß die Abgase des Wärmeaustauschers zur Beheizung des Zcrstäubungstrockners Verwendung finden.
Zum Calcinieren mittels überhitztem Dampf eignen sich an sich bekannte Apparate, z. B. Drehrohröfen. Teller-, Vibrations-, Band- und Stromtrockner, oder Verfahren zur Herstellung
von Natriumtripolyphosphat
der Niedertemperaturform
Anmelder:
Büttner -Werke Aktiengesellschaft,
Krefeld-Uerdingen
Dipl.-Ing. Kurt Giesswein, Krefeld-Bockum,
ist als Erfinder genannt worden
solche Apparaturen, in denen die Behandlung des Gutes in einer Schüttung erfolgt.
Das beschriebene Verfahren ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Als Trockenmittel wird über die Leitung 9 das Abgas der Rekuperatoranlage 8 dem Zerstäubungstrockner 2 zugeführt. 1 ist eine Zusatzfeuerung. Das getrocknete und gegebenenfalls teilcalcinicrte Orthophosphatgcmisch verläßt den Zerstäubungstrockner über eine Schleuse 10 und gelangt alsdann in die luftdicht abgeschlossene Calcinieranlage 5. Die jalousienartigen Gutsträger sind mit einer an und für sich bekannten Rüttelvorrichtung verbunden, so daß das Gut regelbar die Calcinieranlage durchläuft und durch die Schleuse 11 die Anlage verläßt. Beim Inbetriebsetzen der Anlage ist es notwendig, z. B. überhitztem Dampf an der Stelle 12 einzuführen. Der überhitzte Dampf verläßt die Calcinieranlage durch die Leitung 13. In dem Abscheider 6 erfolgt eine Trennung von etwa mitgerissenen feinsten Gutsteilchen. Der Ventilator 7 führt den Dampf in den Rekuperator 8. Hier wird er wieder auf eine Temperatur von z. B. 350 bis 400° C aufgewärmt und gelangt alsdann in die Calcinieranlage 5 zurück. Der überschüssige Dampf, der sich z. B. daurch ergibt, daß während des Calciniervorganges Konstitutionswasser frei wird, wird fortlaufend durch ein Ventil 14 aus der Anlage entfernt. Der Zyklon 3 dient zum Abscheiden von Staubteilchen aus der Abluft des Zcrstäubuiigstrockners. Die niedergeschlagenen Staubteilchen werden über Schleuse 15 und Leitung 16 der Calcinieranlage 5 zugeleitet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Natriumtripolyphsophat der Niedertemperaturform in zwei
    809 750/447
    Stufen, bei dem Losungen von Örthophosphatgemischen in einem Zerstäubungstrockner getrocknet und gegebenenfalls teilcalciniert werden, während das Calcinieren bzw. Fertigcalciiüeren in. einer zweiten nicht nach dem Sprühverfahren arbeitenden Stufe in Gegenwart von Wasserdampf erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß als Wärmeübertragungsmittel in der zweiten Stufe überhitzter Dampf mit einer Temperatur unterhalb 400° C und oberhalb 200° C dient, der nach Verlassen des Behandlungsraumes in einem Wärmeaustauscher fortlaufend auf die notwendige Temperatur aufgeheizt und in den Behandlungsraum der zweiten Stufe zurückgeleitet wird, und daß die Abgase des Wärmeaustauschers zur Beheizung des Zerstäubungstrockners Verwendung finden.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche. Patentanmeljü^ngen M 8648 IVb/12 i (bekanntgemacht am/ 6. 1953), G 9614 IVa /12 i (bekanntgemacht am JB. ΙΦ. 1954):
    deutsche AuslegeschldffC 7321 IVa/12i (bekannt gemacht am 8. 12. 1.955);
    deutsche Patentschrift Nr. 888 685; britische Patentschrift Nr. 701 129; USA.-Patentschriften Nr. 2 419147, 2 419148;
    Canadian fourn. of Chemistry, Vol. 32, S. 1104 bis 1106.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT1050737D Verfahren zur Herstellung von Natriumtripolyphosphat der Niedertemperaturform Pending DE1050737B (de)

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Publication Number Publication Date
DE1050737B true DE1050737B (de) 1959-02-19

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DE (1) DE1050737B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3230039A (en) * 1962-01-02 1966-01-18 Monsanto Co Process for manufacturing sodium trimetaphosphate products
US3230040A (en) * 1962-01-02 1966-01-18 Monsanto Co Trimetaphosphate processes

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3230039A (en) * 1962-01-02 1966-01-18 Monsanto Co Process for manufacturing sodium trimetaphosphate products
US3230040A (en) * 1962-01-02 1966-01-18 Monsanto Co Trimetaphosphate processes

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