DE1050552B - Kupfer Nickel Zmk-Legicrung - Google Patents

Kupfer Nickel Zmk-Legicrung

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Publication number
DE1050552B
DE1050552B DENDAT1050552D DE1050552DA DE1050552B DE 1050552 B DE1050552 B DE 1050552B DE NDAT1050552 D DENDAT1050552 D DE NDAT1050552D DE 1050552D A DE1050552D A DE 1050552DA DE 1050552 B DE1050552 B DE 1050552B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alloy
nickel
zinc
amount
copper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1050552D
Other languages
English (en)
Inventor
Henry Waller Oxhey Watford Hertfordshire Paul (Großbritannien)
Original Assignee
Wmified May Walkr geb CoIe und Paul Henry Waller Oxhey Watford Hertfordshire (Großbritannien)
Publication date
Publication of DE1050552B publication Critical patent/DE1050552B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C9/00Alloys based on copper
    • C22C9/04Alloys based on copper with zinc as the next major constituent
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C9/00Alloys based on copper
    • C22C9/06Alloys based on copper with nickel or cobalt as the next major constituent

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Conductive Materials (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen und eine weitere Ausbildung der Erfindung nach Patent 1 026 084, die sich auf Legierungen bezieht, die als überwiegenden Bestandteil Kupfer und weiter Nickel und Zink enthalten.
Im Hauptpatent ist eine Legierung beschrieben, die aus 4 bis 22,5% Nickel, 4 bis 20% Zink, 0,5 bis 3,5% Kadmium, Rest nicht weniger als 55% Kupfer besteht, wobei die Nickelmenge vorzugsweise nicht weniger als vier Fünftel und nicht mehr als fünf Viertel der Zinkmenge ausmacht und in keinem Fall die doppelte Zinkmenge überschreitet. Die Duktilität kann durch die Zufügung von Eisen in Mengen von 0,01 bis 2,5% weiterverbessert werden.
Erfindungsgemäß kann die obengenannte Legierung zur Verbesserung der Bearbeitbarkeit außerdem nocäi 0,1 bis 7,5% Blei und als feuohtigkeitsabweisenden Zusatz 0,1 bis 5% Rhodium enthalten. Weiter können 0,1 bis 3% eines oder mehrerer der Elemente Silizium, Mangan, Titan, Vanadium, Beryllium und Molybdän zugesetzt werden, wobei die Gesamtmenge dieser Elemente einschließlich Blei und Rhodium 10% nicht überschreiten sollte. Von den zuletzt genannten Elementen steigern Titan, Vanadium, Beryllium und Molybdän in erster Linie die Härte, Silizium steigert die Härte und erhöht die Zähigkeit, während Mangan die Legierung härter und zäher macht und die Zerreißfestigkeit erhöht.
Aluminium, Magnesium, Silber und Phosphor sollte, mit Ausnähme von Verunreinigungen, in der Legierung nicht enthalten sein, wobei der Gehalt an Aluminium den Gehalt an unvermeidlichen Verunreinigungen nicht übersahreiten, der maximale Magnesium- oder Silbergehalt 0,25% nicht übersteigen und der Phosphorgehalt unter 0,1% gehalten werden soll.
Nach der Erfindung können der Legierung weiter 0,1 bis 10% Kobalt, 0,1 bis 5% Ghrom und 0,05 bis 3% Tantal, Tellur und/oder Zirkonium hinzugefügt werden. Von diesen Elementen gibt Kobalt der Legierung Festigkeit bei hohen Temperaturen, Chrom Abriebfestigkeit, Tantal Beständigkeit gegen Chemikalien, während Tellur die Bearbeitung erleichtert und Zirkonium die elektrische Leitfähigkeit steigert.
Die Gesamtmenge aller vorstehend genannten Zusätze sollte 12,5% der Legierung nicht überschreiten.
Die angegebenen Prozentsätze der Legierungselernente sind sämtlich als Gewichtsprozente angegeben.
Die Legierungen gemäß der Erfindung können nach dem Gießen mechanisch bearbeitet werden. So können sie beispielsweise für die Herstellung von Blechen bis auf das gewünschte Maß ausgewalzt werden. Die Legierungen können ferner auch im
Kupfer-Nickel-Zink-Legierung
Zusatz zum Patent 1 026 084
Anmelder:
Winifred May Waller, geb. CoIe,
und Paul Henry Waller,
Oxhey, Watford, Hertfordshire
(Großbritannien)
Vertreter: Dr. W. Müller-Bore, Patentanwalt,
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 8. September und 24. Dezember 1953
Paul Henry Waller,
Oxhey, Watford, Hertfordshire (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
Strangpreßverfahren zu Formprofilen verarbeitet werden. Nach jeder Bearbeitung kann in üblicher Weise ein Glühen bei den für den vorliegenden Legierungstyp üblichen Temperaturen, d. (h. im Bereich von 550 bis 800° C, vorgenommen werden. Von dieser Temperatur wird die Legierung dann an der Luft abgekühlt. Einige dieser Legierungen sind mit zufriedenstellendem Ergebnis auoh in Luft oder anderen Medien, beispielsweise in Wasser, abgeschreckt worden.
Die Erfindung bezieht sich weiter auf eine Warmhärtung oder Vergütung solcher Legierungen durch
+0 Erwärmung bis auf 5000C und anschließendes Abkühlen, die sich vorzugsweise an eine Dickenverminderung, beispielsweise einen Walzvorgang, anschließt. An die Wärmebehandlung kann sich eine weitere Dicken verminderung, beispielsweise ein Walzvorgang, anschließen.
Durch die Vergütung wird die Härte und Zugfestigkeit erhöht. Es wird weiter eine beachtliche Federelastizität erreicht. Biegeversuche haben bewiesen, daß vergütete Legierungen um 180° gebogen werden können, ohne zu brechen.
Es wurde festgestellt, daß eine verbesserte Dehnung und Duktilität erreicht wird, wenn die Legierungen mit Zwischenglühungen auf ihre volle Härte gewalzt werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Kupfer-Nickel-Zink-Legierung, bestehend aus 4 bis 22,5% Nickel, 4 bis höchstens 20% Zink und· 0,5 bis 3,5% Kadmium (Rest mindestens 55%, Kupfer), wobei die Nickelmenge nicht größer als das -Doppelte -der Zinkmenge ist, nach Patent 1026 084, gekennzeichnet durch folgende weitere Komponenten, die einzeln oder in geeigneter Kombination zugesetzt werden: 0,1 bis 7,5% Blei, .0,1 bis 5% Rhodium, 0,1 bis 3% eines oder mehrerer der Elemente Silizium, Mangan, Titan, Vanadium, Beryllium und Molybdän, wobei die Gesamtmenge dieser Zusatzelemente einschließlich Blei und Rhodium 10% der Legierung nicht übersteigen sollte.
2. Legierung naoh Anspruch \, gekennzeichnet durch einen Bleigehalt von 3 bis 7,5 %.
3. Legierung nach Anspruch 1, gekennzeichent durah einen zusätzlichen Gehalt an einem oder mehreren der folgenden Elemente: 0,1 bis 10% Kobalt, 0,1 bis 5% Chrom, 0,05 bis 3% Tantal, Tellur und Zirkonium.
4. Legierung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge sämtlicher Metallzusätze, die zu den Grundbestandteilen Kupfer, Zink, Nickel, Kadmium (und Eisen, falls vorhanden) zugegeben werden, 12,5% der Legierung nicht übersteigt.
5. Verfahren zum Härten von Legierungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Erwärmung der Legierung auf Temperaturen bis (jedoch nicht über) 500° C und anschließendes Abkühlen, vorzugsweise durch Luftkühlung.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmebehandlung eine Dickenverminderung, beispielsweise durch Walzen, vorangeht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 582 842;
österreichische Patentschrift Nr. 165 674;
schweizerische Patentschrift Nr. 137 266.
DENDAT1050552D Kupfer Nickel Zmk-Legicrung Pending DE1050552B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1050552B true DE1050552B (de) 1959-02-12

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3372026A (en) * 1965-09-08 1968-03-05 Anaconda American Brass Co Hot rolling nickel silver alloy
US4148635A (en) * 1977-10-06 1979-04-10 Olin Corporation High temperature softening resistance of alloy 688 and modified 688 through the addition of Nb

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